• Willkommen aus Berlin, viel Spaß bei uns.

    "Eine Geschichte darf unwahrscheinlich sein, aber sie darf nie banal sein. Sie sollte dramatisch und menschlich sein. Das Drama ist ein Leben, aus dem man die langweiligen Momente herausgeschnitten hat." Alfred Hitchcock

  • Guten Morgen,


    ich danke euch allen für die warmherzige Begrüßung! Ich glaube, hier bin ich richtig aufgehoben. :)

    Ich habe jetzt auch in die Website hineingelesen und sie mir "auf Vorrat" gelegt. Das lese ich gern, es ist gut geschrieben, unaufgeregt, wenig schabloniert und auch die langen Sätze sind nicht verschwurbelt. :dhoch

    Diese langen Sätze waren meine größte Sorge. Vielen Dank, dass Du es Dir angesehen hast!

  • Hi, Paul, willkommen.

    Sehr interessantes Projekt. Wieso soll man sich Geschichten ausdenken, wenn man selber voller Geschichten steckt? Gratulation zu den Texten.

    Dankeschön, Jürgen! Ich bewundere alle, die sich Geschichten ausdenken und schlüssig erzählen können. Ich würde mich bei dem Versuch vermutlich verzetteln, Handlungsstränge und Charaktere durcheinander würfeln.

  • Dankeschön, Jürgen! Ich bewundere alle, die sich Geschichten ausdenken und schlüssig erzählen können. Ich würde mich bei dem Versuch vermutlich verzetteln, Handlungsstränge und Charaktere durcheinander würfeln.

    Das lernt sich. Und die Texte auf deiner Homepage hören sich nicht nach "Verzetteln" an. Ist doch alles sehr strukturiert - und interessant zu lesen obendrein.


    Was ich damit eigentlich sagen will? Moin, Paul!

  • Hallo, Paul! :)


    Ja, deine Texte lesen sich gut! Deine Syntax ist an vielen Stellen sehr abwechslungsreich. Hier ein Einwortsatz, da eine Frage, dann plötzlich ein ganzer Satz oder sogar Haupt-und Nebensatz, und ich habe nicht das Gefühl, dass da irgendetwas deplatziert wirkt. :) :like

  • Das lernt sich. Und die Texte auf deiner Homepage hören sich nicht nach "Verzetteln" an. Ist doch alles sehr strukturiert - und interessant zu lesen obendrein.


    Was ich damit eigentlich sagen will? Moin, Paul!

    Moin Kristin,


    danke Dir! Du darfst nur keinen Blick auf meinen Schreibtisch werfen. :) Auf den traut sich nicht mal mehr die Katze. Ich möchte nicht wissen, wie der aussähe, wenn ich mit vielen fiktiven Charakteren hantieren müsste.

  • Hallo Linda und Sabrina,


    vielen Dank für das Willkommen!


    Hallo, Paul! :)


    Ja, deine Texte lesen sich gut! Deine Syntax ist an vielen Stellen sehr abwechslungsreich. Hier ein Einwortsatz, da eine Frage, dann plötzlich ein ganzer Satz oder sogar Haupt-und Nebensatz, und ich habe nicht das Gefühl, dass da irgendetwas deplatziert wirkt. :) :like

    Dankeschön! :) Ich habe in den letzten Tagen an anderer Stelle öfter die Behauptung gehört, LeserInnen wollten grundsätzlich kurze, einfache Sätze lesen. Ich mag es, wenn ich eine Passage auch mal doppelt lesen und drüber nachdenken muss, um sie zu verstehen. Kommt sicher auch auf das Genre an.

  • Hallo Paul,


    bitte, nichts zu danken. :)

    ja, natürlich, das Genre spielt bei der Wahl der passenden Mittel eine große Rolle. Aber von der Annahme, dass pauschal kurze Sätze am meisten gefallen, bin ich auch nicht überzeugt. Ja, Leser sollten hier und da nachdenken dürfen. Das meine ich nicht einmal in erzieherischer Hinsicht, sondern ich glaube einfach daran, dass die Leute das können. Mein Menschenbild ist da wohl recht positiv.

    Außerdem finde ich, dass Abwechslung generell jedem Text gut tut. Das wäre ja sonst langweilig. :)

    Aber es gibt dazu sehr verschiedene Ansichten und mir fällt gerade z.B. Kleists "Die Marquise von O." ein, weil die Geschichte fast nur aus Hypotaxen besteht und trotzdem Spaß macht. Allerdings gibt es auch hier den einen oder anderen kurzen Satz, der den Leser Luft holen lässt. Das empfinde ich als leserfreundlich. Allerdings werden die meisten Autoren diesen speziellen, anspruchsvollen Stil eher nicht nachahmen wollen.

  • Oh, Verständlichkeit ist eine wesentliche Basis für Erfolg. Bevor ich nach originellen Formulierungen suche, schaue ich, welche ich vereinfachen kann. :)

    Aber wer beurteilt, ob ein Schachtelsatz absolut unverständlich ist? Vielleicht gefällt dem einen, was der andere zu anstrengend findet. Ich plädiere an dieser Stelle für Testleser, die können da mehr zu sagen. :)

  • Hallo Paul,

    auch von mir ein herzliches Willkommen!

    Ich war mal mit einem ADHSler verheiratet, deshalb habe ich mir deine Seite gleich angeschaut.

    Was du "Fluch und Segen der neurologischen Störung ADHS" nennst, kenne ich gut. Mein Mann war ein äußerst kreativer Kopf, der sich an alles rantraute, was er noch nie zuvor gemacht hatte. Er überlegte sich, wie es gehen könnte, probierte es aus und sobald er merkte, dass die Sache funktionierte, wurde sie uninteressant und der Rest blieb liegen. Wir waren umgeben von unvollendeten Dingen, aber es wurde nie langweilig. ;)

    Doch du bleibst ja dran an deinem Projekt, fügst Puzzleteil zu Puzzleteil und irgendwann wird es mal ein Ganzes ergeben. Das gefällt mir.

    Deine Texte lesen sich interessant und flüssig. Die längeren Sätze sind auf jeden Fall überschaubar genug formuliert, sodass ich mich darin nicht verirre.

    Du bist ein guter Beobachter. Humor hast du auch; über den gestrickten LSD-Trip und das Mäuselabyrinth habe ich mich köstlich amüsiert.

    Was du vielleicht als "zu emotional" empfindest, wirkt auf mich einfach angenehm offen. Ich finde, du beschreibst sehr nachvollziehbar, was du in den jeweiligen Situationen empfunden hast.


    Kurz gesagt: Schreib weiter!


    Viele Grüße,

    Broxi