Beiträge von Kiana

    Hallo Greenhorn, das ist sehr schade. Und wenn ich mir dein Alter richtig gemerkt habe, bist du mit Anfang 20 noch sehr jung. Wenn nun ein Manuskript von dir nicht überzeugen konnte, heißt das noch gar nichts. Du wirst sicherlich noch viele andere Ideen haben, mit denen du später bei Verlagen oder Agenturen punkten kannst.

    Und wenn dir das Schreiben eine Herzensangelegenheit ist, lohnt es sich für dich bestimmt, deine Texte ins Forum einzustellen und dir konstruktives Feedback einzuholen (aber vielleicht hast du so das auch schon gemacht?).


    Fantasy ist sowieso immer ein "schwieriges" Genre, weil so viele Fantasyleser selber schreiben. Meine Agentur hat zurzeit auch (leider) gar kein Interesse an Fantasyromanen.

    Aber nun erstmal alles Gute an dich.

    Ein Kollege musste 75 Euro für einen Test bezahlen, den er freiwillig gemacht hat vor einem Kurzurlaub mit Weinprobe (das war vor dem zweiten Lockdown). Klingt also wirklich so, als wäre das von Praxis zu Praxis sehr verschieden.


    2) Natürlich, der Verlag muss über die self-publishing Veröffentlichung Bescheid wissen. Aber wann soll man es ihm sagen? Gleich am Anfang und man disqualifiziert sich. Am Ende und man kommt schlecht rüber, dass man das verschwiegen hat.

    3) Es wurde mehrmals erwähnt, dass dann ein Anwalt kommen könnte. Aber wer wäre der Kläger? Der Verlag, der seinen Autor verklagen will? Die Firma die mir beim self-publishing geholfen hat (das Buch würde ich beim unterschreiben eines Vertrages mit dem Verlage natürlich sofort vom self-publishing zurückziehen)?

    4) [...] Die nächste realistische Deadline, ich mir setzen könnte, wäre das Buch bis zu veröffentlichen Mai. Ich glaube, selbst wenn ich jetzt beginne Exposés zu verschicken, ist es ausgeschlossen, dass es so schnell bei einem Verlag klappt?

    Hallo Micha, wenn es dir so wichtig ist, das Buch schnellstens auf den Markt zu bringen, dann ist der Weg über Agenturen oder Verlage vielleicht für das Manuskript nicht die richtige Wahl.

    Wenn du es nun selbst veröffentlichst, gute Ideen für Werbestrategien hast und das Buch dann auch noch die Leser überzeugen kann, dann kannst du natürlich Glück haben, dass du damit später auch bei einem Verlag punkten kannst (wenn auch nicht mehr unbedingt mit diesem Manuskript, sondern mit einem anderen, aber du kannst dann auf das gut bewertete/verkaufte erste Manuskript im besten Falle hinweisen). Andersrum gilt es ebenso: Das Buch kommt bei den Lesern nicht gut weg? Dann ist das keine Werbung für dich, wenn du dich bei Agenturen oder Verlagen bewirbst.


    Wenn ich als Verlag davon ausgehe, dass ich ein Manuskript erstmalig exklusiv veröffentliche (steht dann vermutlich auch so im Vertrag) und du verschweigst das, dann wäre das ein Vertragsbruch. Und ja, da kann man juristisch was machen und der Kläger wäre dann der Verlag (der davon ausgehen muss, dass der Umsatz/Gewinn leidet, weil das Buch ja bereits Leser hatte und somit weniger Interessenten). Mal ganz abgesehen davon, dass dann grundsätzlich kein Interesse mehr an einer Zusammenarbeit bestehen dürfte, da fehlt dann die Vertrauensbasis.


    Und zum zeitlichen Aspekt: Viele Autoren warten trotz bestehendem Verlagsvertrag über eineinhalb Jahre, bis ihr Manuskript dann endlich veröffentlicht wird. Es gibt Programmplätze und das ein Buch innerhalb von ein paar Monaten veröffentlicht wird, wenn du bis jetzt nicht mal einen Verlag gefunden hast, ist utopisch. Zumindest habe ich noch nie von einer solchen Blitzveröffentlichung gehört. ;)

    ich gehe immer einige Seiten zurück und korrigiere, schiebe Text ein, wenn er an dieser oder jener Stelle noch fehlt. Gehe weiter, korrigiere und dann kann ich auch wietermachen, um am nächsten Tag das Geschriebene kritisch zu prüfen.

    So ist es bei mir meistens auch – es sei denn, ich hatte über Nacht eine Idee, die ich schnell loswerden und zu Papier bringen möchte. Dann halte ich mich nicht erst damit auf, die zuletzt geschriebenen Seiten nochmals zu lesen und zu überarbeiten. Aber wenn ich diese Idee dann geschrieben habe, prüfe ich die letzten Seiten nochmals.

    Leider ist die Software grottig, markieren eine Katastrophe und er stürzt auch nicht selten ab, ist insgesamt langsam, das kenne ich vom Kindle gar nicht. Auch die Kindle Leseapp fürs IPad/Phone ist der des Tolinos weit überlegen.

    Ich bin gespannt, wie ich dann mit dem Tolino zurecht komme. Noch warte ich auf die Lieferung.

    Mal ein Update: Es gab nun erste Rückmeldungen von Verlagen, leider in Form von Absagen. Allerdings kann ich mit denen bisher gut leben, denn mir wurde eine spannende Idee bescheinigt und ein toller Stil, aber leider ist das genreübergreifende Element ein Problem.

    Ein Verlag schrieb, dass sie immer den besonderen Pitch suchen, dieses Element aber eine zu große Herausforderung wäre und die Lektorin dafür dann doch nicht genug für die Idee brannte.


    Es sind noch Verlage offen, also mal abwarten, ob sich nicht doch noch ein Verlag an diese Herausforderung rantraut.

    Und hoffentlich schreibt jetzt keiner, dass das mit dem tollen Stil und der spannenden Idee nur übliche Floskeln sind. :/ Denn das macht mir bisher Mut, dass sich ein "normaler" Krimi besser vermitteln lassen würde, wenn es mit dem "besonderen" Krimi nicht klappt.

    Spaß beiseite. Ich schreibe zuerst die Idee in Kurzform auf (zwei, drei Sätze), skizziere dann ebenso kurz die Hauptfiguren und schreibe anschließend ein möglichst umfangreiches (vier, fünf Seiten) Langexposé.

    Bisher habe ich nie Exposés zu ersten Ideen schreiben müssen und ich muss zugeben, das fällt mir (noch) schwer. Es ist viel leichter, ein Exposé zu schreiben, wenn das Manuskript schon fertig ist. :D


    Da meiner Agentur aber die Idee zu einem neuen Krimi gut gefiel, wurde ich gefragt, ob ich dazu ein Exposé verfassen könnte. Ich habe mir schon einige Ideen notiert, das Ende im Kopf und ebenso einige Zwischenschritte, aber irgendwie klingt ein Exposé so danach, als wäre es dann in Stein gemeißelt.

    Ich "plotte" sonst eigentlich nicht. Ich kenne Anfang und Ende, aber eigentlich kommen mir viele Ideen erst beim Schreiben. Manche Ideen, die ich anfangs hatte, werden dann auch wieder gestrichen, weil mir dann was viel Besseres einfällt. Bisher hieß es also immer "einfach mal drauf los schreiben". Nun macht es aber natürlich Sinn, nicht erst ein Buch zu schreiben, um mir dann von der Agentur sagen zu lassen, dass sie damit nix anfangen können (daher hatte ich diese erste Idee an sie geschickt).

    • Habt ihr irgendwelche Tipps, wie es euch gelingt ein gutes Exposé zu schreiben, auch wenn noch keine Seite des Manuskripts geschrieben wurde?
    • Und ist es wirklich so in Stein gemeißelt, oder ist eure Erfahrung die, dass da immer nochmal Änderungen möglich sind?

    Ich hatte der Agentur auch ein Exposé zu einem Buch geschickt, das ich mal angefangen, aber nie beendet habe. Als Rückmeldung kam, dass das Exposé –insbesondere zum Ende hin – noch nicht rund auf sie wirkte und daher nicht überzeugen konnte. Und ich vermute das liegt genau daran, dass das Manuskript eben nur halbfertig war. Jetzt will ich es bei der Krimiidee natürlich besser machen.

    Zu den Vorteilen kamen für mich der Nachteil, das ich nicht alles, was ich lesen wollte, für den Tolino bekam.

    Oh je, da sagst du was! Mir ging es ja u. a. um eine Autorin, deren Bücher ich zukünftig auf Englisch lesen will, die aber nur bei amazon zu finden ist. Da kann ich also nur die kindle-Version erwerben. Das wird dann wohl mit dem Tolino nicht klappen. Wobei ich gerade mal nachgesehen habe und mir die E-Books auch ans ipad schicken lassen kann ... vielleicht kann man da tricksen und kriegt es so auch auf den Tolino. :grübel:


    Tom Mein Mann fand den Vision gut, aber der war mir auch zu groß. Insbesondere für den Urlaub finde ich das kleinere Format besser. Hoffentlich kann man 2021 mal wieder mehr reisen ...

    Tom Bei weltbild.de ist der Tolino seit heute nochmal um 5 Euro reduziert und zudem scheint der 15 % Gutschein von gestern noch gültig zu sein: AUB-ZEHN2X

    Habe mir jetzt für 67,15 € den Tolino Page 2 bestellt. Der hat bei Tests gut abgeschnitten und außerdem gab es gerade ein gutes Angebot – da wäre es nicht ganz so schlimm, wenn ich den nicht allzu häufig nutze.

    Mal als Tipp, falls hier noch jemand überlegt, einen E-Book-Reader anzuschaffen.

    Ja, ich weiß. ;)

    Z. B. passt bei meiner Agentur (leider) zurzeit kein Fantasy in deren "Programm" (okay, ungünstiges Wort, aber daran sind sie zurzeit nicht interessiert).

    Aber ansonsten: In der Absage sind eine Reihe von Begründungen, wie folgt:

    - Der Markt ist heftig umkämpft

    - Die wirtschaftliche Lage ist angespannt

    - fehlende Breitenwirkung

    - wir sind ausgelastet mit den Autoren, die wir bereits unter Vertrag habe

    Das sind alles Begründungen aus einer Absage?


    Ich denke mir immer, wenn es eine Standardabsage ist, würde doch ein Satz reichen wie "der Titel passt aktuell nicht in unser Programm", oder eben das mit der Auslastung durch andere Autoren. Mich wundert es, dass die sich dann noch die Mühe machen, da mehrere Argumente vorzutragen.

    Ab der 5. Klasse wird hier in NRW im Unterricht Maske getragen. Bei meinen Nichten (Grundschule) ist es während des Unterrichts keine Pflicht, aber (zumindest in deren Schule) auf dem Gang schon, bzw. immer dann, wenn man den Abstand nicht einhalten kann.


    Das Problem ist sicherlich auch, dass einem die negativen Beispiele immer besonders in Erinnerung bleiben. Dass manche Leute sich zum Husten die Maske abnehmen und dann wieder aufsetzen 8| habe ich schon öfter gesehen. Ein weiteres "Highlight" war eine ältere Dame, die die Maske abgenommen hat, um ihren Finger anzulecken und so besser die Obsttüte auseinanderzukriegen.
    Sehr häufig fallen mir dagegen Kinder sehr positiv auf, die sich nicht an der Maske rumfummeln und auch auf den Abstand achten.

    Kiana, mein Vater war symptomlos, läuft aber jetzt wie ein Roboter... er fuhr im Frühjahr noch hunderte Kilometer mit dem Rad; er hat Gedächtnisprobleme, schnauft wie eine Dampflok und die Nierenwerte sind unter aller Sau.

    Mein Mann ist Franzose und wenn wir deren Nachrichten mit unseren vergleichen... boah.

    Das ist übel mit den Beschwerden, die dein Papa hat. Ich hoffe, dass er sich wieder vollständig erholt.

    Hallo, das klingt nach einem erzählenden Sachbuch, oder ist es doch ein Roman/autobiografischer Roman?

    Meist listen Agenturen die übergeordneten Genres auf, die sie vertreten, also z. B. Thriller, Liebesromane, Sachbücher etc., aber nicht jedes Subgenre (also Politthriller, Spionagethriller etc.).

    An der Uniklinik bei uns in der Nähe müssen positiv getestete Pfleger weiterhin zur Arbeit. Das weiß ich von einer Krankenschwester, die dort arbeitet. Und das ist in vielen Kliniken so, stand ja auch zwischendurch mal in der Presse.

    Ich gehöre zu den Leuten, die die ganzen Monate über sehr achtsam mit Kontakten waren, weil es mir wichtig ist, andere zu schützen.

    Ich kann aber nachvollziehen, dass am Sinn der Maßnahmen gezweifelt wird, wenn positiv Getestete mit Kranken arbeiten dürfen. Man kann nur hoffen, dass daraus mal gelernt wird, denn dass es an Pflegekräften mangelt, ist ja (leider) nichts Neues.


    Bei Bekannten von uns hatte das jüngste Kind Kontakt zu einem positiv getesteten Kind aus dem Kindergarten. Das Kind und die Eltern mussten in Quarantäne, die beiden Geschwisterkinder nicht. ?!?Allerdings sind da dann alle in Quarantäne geblieben. Aber so werden das nicht alle Familien gehändelt haben ...


    Und ich kenne auch einige, die die typischen Symptome hatten und nicht getestet worden sind. Entsprechend haben die dann aber auch keine Anordnung zur Quarantäne bekommen (ich hatte zu den Personen keinen Kontakt, aber sonst hätte ich mich notfalls freiwillig testen lassen, da ich einige Risikopatienten in der Familie habe).


    Und Silke Porath ich hoffe dein Papa hat sich gut erholt?