Beiträge von Jörg

    Frohes Neues Jahr erstmal 😊

    Der Writers Tears ist ein netter Whiskey, der auch schon, wenn ich mich richtig erinnere, bei TAWs der 42er zum Einsatz kam. Hierbei hat er die Kreativität beflügelt und erfolgreich bei der Entwirrung von Gedankenknoten mitgewirkt. Also sind es wohl eher Freudentränen, als Tränen der Verzweiflung, weil das Blatt weiß bleibt.

    :rtw

    Zitat

    Ich finde: Der da im Spiegelbild, seitenverkehrt und zweidimensional, bin ich und bin ich nicht, ich bin zweifach und derselbe, und nicht nur der doppelt gleiche (gleich wäre ich nur mit dem Spiegelbild eines anderen (während der Widerspiegelungsvorgang für alle Gegenstände wieder derselbe wäre). Diesen Zusammenhang kann ich nur ausdrücken, wenn ich auf jene scheinschlaue Regel s.o. verzichte.

    Wenn du deinem SpiegelBild eine eigene Persönlichkeit zugestehst würde diese deiner gleichen. Aber in Wirklichkeit ist ja die Betrachtung des Spiegelbildes eine Betrachtung deines eigenen Ich und somit auf dich selbst. Dafür ist der Spiegel nur ein Hilfsmittel, dass eigentlich unnötig ist.

    Es spielt also bei gleich oder selbe immer die Zeit und das Wesen eine Rolle. Vergleicht man zwei Dinge, ist es klar, da steckt die Antwort schon in VerGLEICHEN. Das trifft auch auf ein Ding zu, das man mit sich selber vergleicht. Fahrrad neu, Fahrrad 10 Jahre später. Sie gleichen sich als Objekt, sind aber doch inzwischen nicht mehr identisch. An seiner Funktion als Mein Fahrrad, hat sich aber in all den Jahren nichts geändert. Es ist auch noch nach 10 Jahren mein Fahrrad und wurde nicht ausgetauscht. Es ist für mich noch das selbe Fahrrad. Ob derselbe oder der Gleiche ist also von dem abhängig, was ich vergleichen will... Wesen oder Form.

    Im Allgemeinen gibt es eine schöne Eselsbrücke... Zwei Fahrräder können sich gleichen aber nicht selben.

    Beim Spiegelbild dürfte es auch klar sein... es ist nur ein Bild und das auch noch seitenverkehrt.

    Beim Foto aus alten Tagen tendiere ich auch eher Richtung gleichen. Nicht nur die körperliche Veränderung dürfte offensichtlich sein, sondern das Leben dürfte auch den "Geist" verändert haben.

    Auch bei 3) bin ich für gleich, denn das denkende ich macht sich nur ein Bild seiner selbst, welches der Wirklichkeit nicht entspricht. Z.B. hätte ich eine Krankheit, von der ich noch nichts weiß, wäre das erdachte Ich gesund, im Gegensatz zu mir.

    Bei 4) bin ich eindeutig für Derselbe, denn ich bin und bleibe das Objekt, um das es geht. Allerdings können die Meinungen der Anderen weit auseinander gehen und sich im besten Fall nur gleichen.

    zu 5) Der selbe Jörg, der hier gerade schreibt, hat vor einer Stunde einen kleinen Whisky getrunken. Aber nachdem ich 1987 in Berlin sehen musste, wie sich direkt (3m) neben mir Jemand vor die U-Bahn warf, war ich nicht mehr derselbe. Das "normale" Leben macht mit der Zeit tropfenweise aus Demselben den Gleichen, manche Erlebnisse schaffen das in Sekunden.

    Hallo Isabel,


    hab es leider jetzt erst entdeckt. Bin eigentlich auch nur bei Lyrik und Kurzprosa unterwegs und gerade bei Lyrik unterstütze ich gerne auch andere. Meine Meinung ist gerade da eher "Viele Köche können den Brei ganz schnell verderben." Wenn die Chemie aber stimmt, kann ein kleiner Kreis der Qualität von Texten enorm förderlich sein. Wenn du das probieren möchtest, kannst du mir gerne mal etwas schicken.


    Gruß

    Jörg

    Die Abbildung des Platten-Cover als Zitat könnte ja fast sein, aber ich denke, dann macht es den Unterschied, woher das Foto wirklich stammt. Wenn ich die Platten zuhause habe und selber abfotografiere, oder ob ich einfach Fotos aus dem Netz ziehe macht dann einen weiteren Unterschied.