Apple oder Windows?

  • Interessante These. =)



    Und keiner merkt's - bis Bildersturm kommt. Selbstverständlich wollte ich damit nur verschleiern, dass Apple jetzt schon Windows XP nicht mehr pflegt.


    Ich habe diese Fehlleistung im Ausgangsposting korrigiert.


    <schäm-modus-wieder-aus>

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    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
    Carl Julius Weber

    aus: Demokritos


  • … Natürlich gibt es MS Office auch für Mac, aber qualitativ hängt die Umsetzung dem Original noch etwas hinterher - wer also wirklich genau auf Word angewiesen ist, ist mit Windows besser bedient (dank Parallels oder Bootcamp natürlich auch ohne Einschränkungen am Mac machbar). …


    Wenn du damit meinst, das MS Office auf dem Mac noch nicht so oft abstürzt wie auf dem Windows PC, dann hast du natürlich recht. :)


    Sonst stimmt das nicht. Office:mac kann soviel wie Office für Windows. Bei Office 2008 war das mal anders, weil Microsoft VBA entfernt hatte. Das ist aber inzwischen wieder drin, dazu Automator-Aktionen. Außerdem hat Word:mac sogar ein Layoutmodul, was Word für Windows nicht hat. Wo siehst du denn das hinken?

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  • Und keiner merkt's - bis Bildersturm kommt.


    Oh, entschuldige. Ich wollte jetzt nun nicht gerade der Besserwisser sein. :down


    Bezüglich Word für den Mac: Es ist definitiv resourcenfressender, benötigt mehr Leistung und läuft hakliger. Natürlich hat MS kein Interesse an einer makellosen Performance für ein konkurrierendes System, aber manche Dinge müssen da wirklich nicht mehr sein - in diversen Layoutansichten ist Word auf dem Mac schon unerträglich langsam und friert auch gern schon mal ein. Und ja, ich weiß, dass das Programm systemschonender läuft, wenn man Rechtschreib- und Grammatikprüfung ausschaltet, aber ehrlich? So oft nutze ich Word nicht, um mir darüber Gedanken machen zu wollen; Briefe und andere Dokumente des täglichen Lebens beherrscht Pages um ein vielfaches flüssiger. Daher mache ich mir auch keine großen Gedanken um Word auf dem Mac.

  • Oh, entschuldige. Ich wollte jetzt nun nicht gerade der Besserwisser sein. :down



    Kein Problem. Ich bin dir sogar dankbar für den Hinweis. So konnte ich das korrigieren.


    Zitat


    Bezüglich Word für den Mac: Es ist definitiv resourcenfressender, benötigt mehr Leistung und läuft hakliger. Natürlich hat MS kein Interesse an einer makellosen Performance für ein konkurrierendes System, aber manche Dinge müssen da wirklich nicht mehr sein - in diversen Layoutansichten ist Word auf dem Mac schon unerträglich langsam und friert auch gern schon mal ein. Und ja, ich weiß, dass das Programm systemschonender läuft, wenn man Rechtschreib- und Grammatikprüfung ausschaltet, aber ehrlich? So oft nutze ich Word nicht, um mir darüber Gedanken machen zu wollen; Briefe und andere Dokumente des täglichen Lebens beherrscht Pages um ein vielfaches flüssiger. Daher mache ich mir auch keine großen Gedanken um Word auf dem Mac.


    Ich habe Rechtschreibprüfung und Grammtikprüfung immer an und arbeite täglich mit dem Programm (Office:mac 2011). Bei mir läuft nichts hakelig und ich spüre auch keine gefressenen Ressourcen. Gelegentliche Abstürze, so alle 6-8 Wochen einmal gibt es durchaus, in der Regel dann, wenn ich umfangreiche Dateien habe mit zahlreichen Objekten (Bildern, Tabellen, Links etc.) - manche glauben ja, man muss alles in eine Datei stecken - sonst aber nicht. Und meine aktuelle Windows-Office-Version (2010) läuft zwar auch stabil, aber längst noch so stabil wie die Mac-Version. Hinzu kommt da auch immer wieder die Angewohnheit, sich von Zeit zu Zeit neu konfigurieren müssen, was für einen nervend quälenden Start sorgt.

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  • O schiet! Ich habe noch Windows XP. Alle Nachfolger, die ich bei Freunden ansehen konnte, waren mir suspekt. Aber nun muss ein Wechsel wohl sein. Nach Weihnachten.


    Man gut, dass im Forum nicht nur über Texte gesprochen wird. Danke. =)


  • Und da liegt eben der Unterschied. Auf einem Mac nutzt man die alten Windows-Programme einfach weiter, wenn es keinen adäquaten Ersatz dafür gibt. Unter Linux geht das nur mit Einschränkung (Wine) und wenn man Kenntnis hat, wie man so etwas überhaupt zum Laufen bringen kann.

    Wie soll das denn gehen. Wäre mir neu, dass Apple zu Win7 kompatiebel wären.

  • Wie soll das denn gehen. Wäre mir neu, dass Apple zu Win7 kompatiebel wären.


    Lieber Mario,


    ich habe weiter oben beschrieben, wie das geht :)


    Damit du es glaubst, hänge ich hier ein Bildschirmfoto an, auf dem du siehst, wie ich unter OS X gerade Windows 7 starte.


    Horst-Dieter

    Dateien

    • WinMac_01.jpg

      (122,93 kB, 9 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

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  • In der aktuellen c't (Heft 23, S. 88) gibt es einen Artikel zum Thema: Welches Windows für wen? Untertitel: Was 8.1 besser kann als seine Vorgänger und wo man nachhelfen sollte. Teilweise ist der Artikel auch online zu lesen.


    Deutlich wird bei diesem Artikel wieder: Wer eine arbeitsfähige Oberfläche unter Windows haben möchte, kann das erreichen, hat allerdings einigen Anpassungsstress vor sich. Um unter Windows 8 oder 8.1 auf die gewohnte Windows 7 Oberfläche zurückzukommen, muss man sogar Fremdsoftware einsetzen. Der Startknopf, der in 8.1 zurückkehrt, macht es alleine nicht. (Sehr schön auch der Cartoon dazu auf S. 15).


    Die seit der Version 8 verfügbaren "aktiven Ecken" macht auch deutlich, wie gerne Microsoft von Apple abkupfert - und wie lange das braucht, bis es mal umgesetzt wird. Diese "aktiven Ecken" gibt es in OS X schon länger. Man kann die Ecken mit Funktionen belegen, die ausgeführt werden, wenn man mit der Maus in diese Ecken fährt. Seit Windows 8 gibt es das nun unter der gleichen Bezeichnung auch für Windows.

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    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
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  • Ich schrieb: kompatibel. Wenn ich mir zwei Bootpartition erstelle und sie jeweils mit einem anderen Betriebssystem versehe, oder aber innerhalb vom Apple Betriebssystem mir eine virtuelle Maschine erstelle, in der ein Windows Derivat läuft, dann schaffe ich mir dadurch keine Kompatibilität. Ich nutze zwei völlig voneinander getrennte Betriebssysteme. Die Frage ist, mit welchen Betriebssystem arbeite ich am häufigsten mit W oder A.


    Meine Vermutung, dass Apple zu Windows nicht kompatibel ist, wäre damit bestätigt.
    Ich kenne mich tatsächlich nicht mit Apple aus. Nur so wie du es in eine Antwort geschrieben hast, hätte ich fast vermutet, dass es tatsächlich im Apple Betriebssystem direkt eine Art Kompatibilitätsmodus existieren könnte. Das wäre dann ein echtes Highlight.


    So ist alles beim alten und ich kann mich wieder beruhigt schlafen legen.



    Beste Grüße


    Mario


  • Meine Vermutung, dass Apple zu Windows nicht kompatibel ist, wäre damit bestätigt.


    Mario


    Falsch! Da Apple-Computer auf Intel-Prozessoren aufbauen (seit 2006) kann auf jeden Mac ein Windows-Betriebssytem aufgespielt und ausgeführt werden. Damit ist jeder Apple-Computer seit 2006 kompatibel.


    Genau das ist auch der Grund, warum die virtuellen Maschinen unter OS X so gut funktionieren. Es wird nicht, wie bei Emulatoren, eine Hardware vorgegaukelt, sondern die Hardware direkt genutzt. Deshalb wird bei ausreichender Hauptspeicherausstattung durch virtuelle Maschinen die Geschwindigkeit nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigt.


    Es ist also möglich, sowohl OS-X-Programme als auch Windows-Programme nebenher zu nutzen, ohne umschalten zu müssen. Was willst du mehr? Die Frage, mit welchem Betriebssystem man am häufigsten arbeitet, stellt sich so nicht zwingend. Allerdings: Wenn ich mit Windows zufrieden bin, dann muss ich über Apple nicht nachdenken. Wenn ich aber ohnehin wechseln will, dann schafft man sich dadurch eine Übergangsfrist, in der vorhandene und gewohnte windows-Programme noch eine Weile genutzt werden können, bis man merkt, das man eigentlich darauf verzichten kann.


    Horst-Dieter

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  • Jetzt habe ich mich falsch ausgedrück. Ich mente natürlich Apples OS-X
    Betribssystem nicht Windows kompatibel. Welchen Sinn machhte es,
    Applehardware zukaufen die x fach teurer ist, wenn ich ebensogut
    günstige PC Hardware so kaufen könnte. Also wenn Aplle, dann richtig mit
    OS-X alles andere macht m.M.n nicht viel Sinn. Wenn ich kein OS-X
    nitze, brauche ich mir nichts von Apple zu kaufen.


    Und Windows Programme brauchen Windows API's. Das gleiche gilt für Programme die
    unter OS-X laufen. Also hilft nur Virtualisieren, wenn man beides gleichzeit nutzen möchte.




    Beste Grüße

  • Mario, das ist eine unnütze Diskussion, die du führst. Ich habe eingangs schon ausgeführt, dass ich zwar persönlich mit OS X viel lieber arbeite als mit Windows, aber ich schrieb auch, dass es m.M.n. eine Mentalistätsfrage ist, was man als Arbeitsgerät will. Die Details wiederhole ich jetzt nicht noch einmal. Ich habe auch versucht, zu differenzieren. Du kamst dann mit deiner Aussage, dass du ja deine Windows-Software nicht auf einem Apple-Computer laufen lassen kannst. Das ist falsch! Selbstverständlich geht das, ich habe es ja beschrieben. Es geht sogar ausgesprochen gut. Ich habe aber auch dazu geschrieben, dass dies nur sinnvoll ist, wenn man sowieso umsteigen will. Wenn man das nicht vorhat, muss man auch nicht darüber nachdenken. Und zu der teureren Hardware habe ich mich auch schon ausgelassen. Wenn man nur die Listenpreise vergleicht, ohne die Qualität der Geräte zu berücksichtigen und dann auch die Zeit der Gerätenutzung + Zusatzkosten, die über die Jahre entstehen auslässt, dann kommt man natürlich zu diesem Ergebnis, Apple sei überteuert. Ganz zu schweigen von der vertanen Zeit, in der man sich um Systempflege und Systemeinrichtung kümmern muss. Ganz zu schweigen von der Betriebssystemsoftware selbst: OS X kostet weniger als 20 Euro - in einer vollständigen und nicht eingeschränkten Version - für Windows musst du das fünffache zahlen und hast dann noch nicht einmal alle Optionen, die die noch einmal etwas teurere Pro-Version bietet.


    Du kannst jetzt gerne weiter diese Spiegelfechtereien betreiben - ich werde darauf aber nicht mehr antworten.

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  • Und Windows Programme brauchen Windows API's. Das gleiche gilt für Programme die
    unter OS-X laufen. Also hilft nur Virtualisieren, wenn man beides gleichzeit nutzen möchte.


    Ja klar - und das geht prima bei OS X. Keine Ahnung was du damit sagen willst. Ich habe nicht behauptet, dass man Windows-Programme einfach so unter OS X starten kann.

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  • Die Ausgangsfrage ist falsch gestellt, denn Windows ist ein Betriebssystem, Apple aber ist ein Hersteller von Hard- und Software. Unter anderem produziert Apple das Mac-OS (OS X), das nur auf Apple-Maschinen läuft (man sollte allerdings nicht glauben, dass auf iPhones, iPads und Macs dieselbe Version läuft). Microsoft produziert nur nebenbei Hardware (z.B. den Rohrkrepierer "Surface"), ist aber vor allem als Windows-Hersteller potent. Es gibt noch weitere Betriebssysteme, nämlich Linux in vielen Varianten und nicht zuletzt Googles "Chrome". Es gibt also mindestens vier mögliche Betriebssysteme für PCs und Hunderte von möglichen Hardwareherstellern. Einzig wenn man OS X verwenden möchte, ist man auf Hardware von Apple angewiesen, da das sonst nirgendwo läuft - außer in Virtualisierungsumgebungen. Die Hardwarespezifikationen für Windows und Linux sind fast dieselben, Chrome benötigt propreitäre Hardware, OS X sowieso. Auf Chrome-Rechnern läuft nur Chrome. Unter den anderen drei Betriebssystemen kann man die jeweils anderen beiden virtualisieren, wenn man möchte. Alternativ kann man z.B. auf Macs neben OS X auch Windows bootfähig installieren, was aber mit geringfügigen Einschränkungen verbunden ist, da die Architektur entgegen der landläufigen Meinung nicht zu hundert Prozent kompatibel ist.


    Letztlich sind nur zwei Fragen entscheidend, nämlich erstens die, wie viel Geld man auszugeben bereit ist, und zweitens jene, mit welcher Software man unbedingt arbeiten will. Dabei sollte man nicht vergessen, dass man u.U. auch vielerlei kleine Helfer benutzt, die es möglicherweise nur für bestimmte Betriebssysteme gibt. Verwendet man den Rechner tatsächlich nur als Schreibmaschine und Internet-Frontend, spielt letztlich keine Rolle, was man kauft - die üblichen Textverarbeitungsprogramme, Browser und Mailsysteme gibt es mindestens für die großen drei. Die Betriebssysteme unterscheiden sich paradigmatisch, Linux ist vergleichsweise kompliziert, Windows hat ein paar Jährchen auf dem Buckel, die es als "Legacy" mit sich herumschleppt, Chrome ist sehr sicher, aber auch sehr eingeschränkt, OS X ist lässig, sehr durchdacht, erlaubt aber nur wenige Blicke unter die Haube. Der Preis für Macs ist ziemlich hoch, allerdings sind die Maschinen auch recht wertig und sehr verlässlich. Dass sie kein Angriffsziel für Viren und Trojaner sein sollen, ist inzwischen allerdings als Märchen zu bewerten. Sämtliche Betriebssysteme - auch die für Mobiltelefone - sind inzwischen im Fokus der Computerverbrecher. Und alle haben ihre Schwächen; das liegt in der Natur der Sache. Es ist faktisch unmöglich, so komplizierte Software herzustellen, ohne Fehler zu machen.


    Windows-Rechner bieten unterm Strich mehr Leistung fürs Geld. Chrome-Maschinen, von denen es nur wenige gibt, sind äußerst sicher, können aber wenig. Macs sind lässig und teuer, aber vergleichsweise leicht zu bedienen - es sei denn, man ist jahrzehntelang Microsoft-Zeug gewöhnt, dann können einen die Dinger in den Wahnsinn treiben. Linux ist was für Bastler und Sparer. Für Zocker ist Windows ohne Alternativen, es sei denn, man kauft eine Konsole.


    Stünde ich heute - mit gutem Etat - vor dieser Entscheidung und wollte ich wirklich nur schreiben, surfen und mailen, würde ich mir entweder ein heißes Ultrabook mit Windows (8 und dann downgraden auf 7) oder ein MacBook Air mit Retina-Display kaufen. Dieselbe Entscheidung bei schmalem Etat fiele auf einen gut ausgestatteten Desktop-Rechner mit Windows, wobei ich in erster Linie auf einen sehr guten Monitor und ein ergonomisches Keyboard achten würde.


    Unterm Strich ist es wie die Entscheidung zwischen Audi, BMW und Mercedes. Also Geschmackssache. Wenn es keine Bedingungen gibt, die bestimmte Entscheidungen ausschließen (etwa: kein Stern vorne).

  • Dieselbe Entscheidung bei schmalem Etat fiele auf einen gut ausgestatteten Desktop-Rechner mit Windows, wobei ich in erster Linie auf einen sehr guten Monitor und ein ergonomisches Keyboard achten würde.

    Gehen wir mal davon aus, dass ich nicht allzu viel Geld in das Gedöns investieren möchte, dass ich mich nicht mehr an ein anderes Betriebssystem als Windows gewöhnen werde / will und dass ich einen sehr guten, fast neuen Monitor habe und eine ebensolche Tastaur - dann verstehe ich dich richtig, dass ich mir beim Media Markt einen ganz normalen PC in der Preislage so ca. 500 € kaufen kann, oder? Was muss ich denn da sagen, was da als Betriebssystem drauf sein muss? Kostet das dann was extra? Und warum kann, falls es Windows 8 sein sollte, das da nicht drauf bleiben und wer kann das und wie wieder in 7 zurückverwandeln? Sorry, dass ich solche Scheißfragen stelle, aber ich weiss es nicht besser ... :weiss
    Und was mache ich, damit all die Ordner und die Emails und das ganze Zeug, was auf meinem alten Kasten ist, auf den neuen übertragen wird oder wie man das nennt?

  • Ja, in der Preislage um 500 Euro sollte selbst im Komplett-PC-Bereich ein ordentlicher Office-PC drin sein - auch bei Media Markt, wo du ja naturgemäß noch ein paar Scheine draufrechnen musst.
    Bei den Komplettsortimentern ist das Betriebssystem eigentlich immer enthalten, und es wird aktuell auch immer Windows 8 (bzw. seit Freitag 8.1) sein. Noch erhältliches Win7-Produkt ist normalerweise dann auch mit älterer Hardware gekoppelt. In jedem Fall ist es aber im Kaufpreis mit enthalten und kostet nichts extra.
    Die Abneigung gegen Windows 8 (das im übrigen bedeutend schneller als 7 startet und auch sonst recht nützliche Verbesserungen enthält) basiert auf der Umgewöhnung auf ein neues UI und stößt eigentlich nur Gewohnheitstiere ab - und selbst die können mit wenigen Handgriffen ihre alte Nutzerumgebung wieder herstellen, so sie das denn unbedingt möchten. Schau dir am besten vor Ort an, ob du damit zurecht kommst oder nimm einen sachverständigen Bekannten mit. ;)
    Was die Migration deiner Ordner und Daten angeht - ich nutze Windows nur parallel in einer Mac-Umgebung, aber beim Mac OS gibt es einen Migrationsassistenten, der per Knopfdruck deine ganzen Daten mit "umzieht". Du kannst also nahtlos weiterarbeiten. So etwas in der Form müsste auch Windows haben.

  • Zitat

    So etwas in der Form müsste auch Windows haben.


    Nein, hat es nicht.


    Wenn man ohnehin ein neues Office mit dem neuen Rechner bekommt, muss man letztlich nur seine Dokumente übertragen. Hat man das nicht, muss man das alte Office auf dem neuen Rechner installieren und ggf. freischalten und dann anschließend die Dokumente übertragen. Schlimmstenfalls muss man ein neues Office kaufen.


    Benutzt man andere Programme, muss man die in aller Regel neu installieren. Bei Browsern ist ohnehin nicht viel zu tun, es sei denn, man hat viele Favoriten und gespeicherte Kennwörter. Da bietet jeder Browser seine eigenen Möglichkeiten, diese Daten auszulagern und wieder zu importieren. Etwas komplizierter ist es bei Mailprogrammen. Die Profile, die auch alle Daten enthalten, sind - leider - meistens recht gut versteckt, so dass nur die Doku oder Online-Hilfe Unterstützung bieten. Windows zeigt diese Ordner standardmäßig nicht an, tut also so, als wären sie nicht vorhanden. Für Firefox und Thunderbird gibt es meiner Kenntnis nach Mods/Add-Ons, die hierbei helfen.


    Wie gesagt, allgemeine Portierungsprozesse gibt es für Windows nicht, da sich jede Software eigen verhält. Allerdings überträgt auch der entsprechende Prozess von Mac OS nicht wirklich alles; ich habe noch keine Migration miterlebt, bei der keine Nacharbeit nötig war. Auch TimeMachine hakt hier an einigen Stellen.


  • Wie gesagt, allgemeine Portierungsprozesse gibt es für Windows nicht, da sich jede Software eigen verhält. Allerdings überträgt auch der entsprechende Prozess von Mac OS nicht wirklich alles; ich habe noch keine Migration miterlebt, bei der keine Nacharbeit nötig war. Auch TimeMachine hakt hier an einigen Stellen.


    Ich schon :) Aber es mag ein Zufall gewesen sein. Immerhin ist ja zu berücksichtigen, dass der Sprung zur nächsten Version manchmal Einschränkungen für die alte Software mitbringt. Etwa beim Wechsel zu OS X 10.7, als Rosetta unbrauchbar wurde, uralt-Programme also nicht mehr liefen. Solche Einschränkungen muss man natürlich berücksichtigen. Aber sonst gilt, anders als bei Windows, wenn der Migrationsassistent den Umzug vom alten zum neuen Mac regelt, dann klappt das, anders als bei Windows, meist reibungslos. Es sind keine Programme neu zu installieren und auch keine Seriennummern neu einzugeben.


    Das OS X nicht auf einem PC läuft stimmt ja nicht. Tut es sehr wohl, was ich weiter oben schon mit einem Link belegt habe. Damit nicht gesucht werden muss, hier ist er noch einmal. Ich wiederhole aber noch einmal: Das ist keine Sache für Leute, die nur mit dem Computer arbeiten wollen (z.B. Schreiben) und erfordert einiges an Sachkenntnis.

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    Carl Julius Weber

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  • Und was mache ich, damit all die Ordner und die Emails und das ganze Zeug, was auf meinem alten Kasten ist, auf den neuen übertragen wird oder wie man das nennt?


    @Didi:
    Ich hoffe, du hast eine externe Festplatte, auf der du eine Komplettsicherung hast. Zumindest solltest du vor dem Umzug eine solche machen. Nach der Neueinrichtung kannst du auf diese Daten dann zugreifen. Im Notfall. Es gibt einen Umzugsassistenten aber auch bei Windows. Der nimmt dir zwar die Arbeit nicht ab, die Programme neu zu installieren, der kann dir aber deine Daten rüberschaufeln. Wenn dann noch etwas fehlen sollte, dann kannst du dir das aus der Datensicherung von der externen Festplatte holen.

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