Beiträge von Tom

    Hallo, Kerstin. "Speech to text" ist eine recht komplexe Angelegenheit, und meines Wissens geht das zumindest mit Bordmitteln auf dem iPhone nicht offline*. Wenn man also, was selbstverständlich auch ohne Internet geht, nur Sprachnachrichten aufzeichnen möchte, die man ja später in getippten Text umwandeln will, braucht man Speech-to-text-Apps, die es offenbar auch in Offline-Varianten gibt. "Dragon Naturally Speaking" etwa, das ja im PC-Bereich so etwas wie der Standard ist (oder war, bis "Cortana" das auch konnte), existiert als iPhone-App. Ob und wie gut das funktioniert, weiß ich allerdings nicht.


    *Ich habe allerdings gerade mal testweise mein iPad in den Flugmodus versetzt und konnte die Diktierfunktion tatsächlich trotzdem nutzen. Und seit iOS 13 kann das das iPhone wohl auch: https://www.macwelt.de/ratgebe…uch-offline-10788496.html

    Ich glaube, die gute Bibi hat sich aus dem Forum zurückgezogen, als die Werbung für Ihre Bücher ein eher geteiltes Echo generierte, hüstel. Jedenfalls hat sie sich seit Ende Oktober nicht wieder angemeldet. Edit: Die aktuellen Betriebssysteme von/für Smartphones und Tablets verfügen über Diktierfunktionen, die inzwischen so ausgereift sind, dass man damit arbeiten kann. Tippen wäre also überflüssig (je nach Umfeld).

    Mein Lieblings-Lese(r)forum, die Büchereule, veranstaltet jährlich einen literarischen Adventskalender, der Originaltexte von Büchereulen enthält, von denen nicht wenige Autoren sind (beispielsweise ich). Dieses Jahr sind es aber zu wenige, deshalb sind im Moment noch ein paar Türchen frei. Ich würde mich freuen, wenn der eine oder die andere noch ein kleines Weihnachtsgeschichtchen beisteuern könnte, möglichst kein Recyclingmaterial. Hiervon abgesehen ist das sowieso (auch) ein Forum, bei dem die Mitgliedschaft lohnt.


    https://www.buechereule.de/wbb…0-mit-abstand-ansteckend/

    Gerade in diesem Coronajahr versuchen sich viele Leute an diesem Format, deshalb kann es sicher nicht schaden, das informiert und in der Folge möglichst professionell zu tun, wenn man es denn macht. Und dafür sind 139 Tacken nicht zu viel Geld. Geld, das man natürlich als Ausgaben in die Buchhaltung nehmen kann.


    Worauf willst Du hinaus, Ben? Dass Tischer das billiger, gar kostenfrei machen sollte oder was?

    Ich schau mir an, ob der Änderungsvorschlag passt

    Das schaue ich mir natürlich auch an, sonst wäre ich mitdemklammerbeutelgepudert. Aber es geschieht auch selten, dass professionelle Lektoren völlig unpassende Änderungsvorschläge unterbreiten. Davon abgesehen betrifft das meiste ja Streichungen und veränderte Satzbauten; Formulierungsvorschläge sind erfahrungsgemäß deutlich in der Minderheit.

    Ich gehe, bevor ich weitermache - ob nun am nächsten Tag oder einen Monat später -, auch ein paar Seiten zurück, schreibe oder formuliere ein wenig um, schleife hier und da, aber das würde ich nicht wirklich als "überarbeiten" bezeichnen. Es dient, wie bei HD, eher dem Zweck, wieder in die Story und in den Flow zu kommen, den Rhythmus und die Tonalität wiederzufinden, und mir selbst zu ersparen, dass ich den selben Witz mehrfach erzähle (also lustige Formulierungen, die sich gerade anbieten, wiederhole o.ä.). Aber, wie gesagt, das würde ich nicht als Überarbeitung bezeichnen. Ich hasse Überarbeitungen und vermeide sie weitgehend. Also neue Fassungen, oder geänderte Fassungen, die sich gravierend von vorigen unterscheiden. Wenn es sich irgendwie realisieren lässt, prokrastiniere ich das in Richtung Redaktionsphase. Die ist sowieso hart, frustrierend und arbeitsreich, aber die Verlagsleute oder Außenlektoren werden schließlich dafür bezahlt. Ich bin leider auch ein sehr umgänglicher Partner in der Redaktionsphase - ich nicke viel ab, um es möglichst schnell hinter mir zu haben, möglicherweise nicke ich auch manchmal zu viel, und ich kämpfe nur selten (je nach Laune und Gegenüber - wenn ich mich provoziert fühle, werde ich zum Ork) für meine Formulierungen, für Sätze, ganze Abschnitte oder Kapitel. Manchmal aber schon. Nur, wie gesagt: Ich hasse das. Es wäre für mich okay, würde ich das abgegebene Gesamtmanuskript erst wieder in Form eines Belegexemplars sehen. 8)

    Ein weiterer Vorteil, den Tom nicht genannt hat (vermutlich, weil er ihn nicht in Anspruch nimmt), ist der, dass Du dort die Schriftgröße anpassen kannst.

    Das ist tatsächlich ein Vorteil, aber den haben auch iPads und Tablets.

    Erklärt mir mal bitte jemand den Unterschied zwischen einem eBook-Reader und der Möglichkeit, eBooks auf meinem iPad zu lesen?

    EBook-Reader arbeiten mit E-Ink, einem Bildwiedergabeverfahren, das bei extrem hoher Auflösung und papierähnlichem Wiedergabeeindruck zugleich ungeheuer energiesparend ist, weil es keine Bildwiederholung für die Anzeige gibt. Man kann das Bild auch weiterhin sehen, wenn der Strom aus ist (allerdings kann man dann nicht mehr blättern - und Licht verbraucht natürlich auch Strom). Auf diese Weise halten die Akkus wochen- oder sogar monatelang, aber man kann keine oder nur sehr eingeschränkt bewegte Inhalte darstellen. Das ist ein propreitäres System. Der Leseeindruck und die Wirkung auf die Augen sind aber sehr viel besser als bei iPads und anderen Tablets. Es sieht tatsächlich aus wie gedruckt (oder eigentlich noch besser). Also, die Pros: Energiesparend, fantastischer Bild-/Leseeindruck. Contra: Nur zum Lesen verwendbar.

    Kiana: Ich überlege noch, "vision" (der kommt mir etwas klobig vor) oder "shine" zu nehmen. Jedenfalls geht meinem Kindle der ersten Generation so langsam die Puste aus (vor allem, wenn ich die Lampe aus dem Klappcover ausfahre - das war damals die einzige Option, um Licht direkt am Reader zu haben), aber ich habe noch zwei Bücher darauf, die ich lesen muss. Und ich verwende EBook-Reader ohnehin fast nur im Urlaub, wovon es derzeit wenig gibt.

    Man kann eigentlich den Standard-Autorenvertrag (bzw. Muster-Verlagsvertrag des VS) nehmen, und es werden dann zwei Autoren eingesetzt. Man muss sich als beteiligter Autor allerdings der Tatsache bewusst sein, dass beide zusammen und einzeln dem Verlag gegenüber in der Pflicht sind.


    In aller Regel käme der Vertragsentwurf vom Verlag. Eine Vereinbarung zwischen den Autoren kann, muss aber kein Rechtsanwalt machen. Da ist nicht viel Form zu berücksichtigen.

    Zwei sehr bekannte Kollegen von mir machen das seit Jahren erfolgreich und schließen meines Wissens gemeinsam jeweils einen Autorenvertrag ab, den sie gemeinsam unterzeichnen, und der bereits die Aufteilung der Garantie und der Tantiemen enthält (wobei das über die Agentur läuft, die beide Kollegen betreut; die Tantiemengutschriften erfolgen dann einfach anteilig). Sie haben zusätzlich miteinander eine Vereinbarung getroffen, die die Arbeitsverteilung, die Urheberrechtssituation im Todesfall und ein paar andere Kleinigkeiten regelt.