Beiträge von Horst-Dieter

    Ich habe gerade meinem Hamster die Unterschiede zwischen öffentlichem Forum, BT-Runde und dem vereinsinternen Bereich des 42erAutoren e. V. erklärt.

    Er hat es verstanden.

    Er ist jetzt aber nicht auf dem Weg nach Putlitz um das Vereinsheim zu suchen, dein Hamster?

    Elbe vom östlichen Ufer, ich schließe mich der Privatfehde von Tom an. Bleib einfach dabei, weiter mit deinen Texten bei irgendwelchen Subventionswettbewerben vorstellig zu werden, dann haben wir hier wenigstens Ruhe vor Deinen Auslassungen. Alles andere – auch zu Deiner BT-Sperre – wurde schon gesagt. Und außerdem: Einen Anspruch auf Gastrecht hast du nicht.

    Vielleicht sollten wir mal die Aktion starten "Schreib in 42 Tagen deinen verdammten Roman", beginnend immer am 1. April. Startgebühr: 42 Cent. Wer am Ende einen Roman mit mindestens 42 Normseiten Umfang vorweist, bekommt eine Ur-Kunde.

    Aber jetzt für jede Überarbeitung den ganzen Stapel ausdrucken? Das wäre enorm materialintensiv.

    Ich habe für solche Aktionen immer einen Karton Makulaturpapier, also bereits einseitig bedruckte A4-Bögen, außerdem einen billigen Laserdrucker mit preiswerter Alternativpatrone - da bleibt das schlechte Gewissen klein.

    Den Schluss von Quest fand ich extrem enttäuschend, aber nach einigen Diskussionen mit unserem Sohn über das Buch und das Ende hatte ich plötzlich eine andere Sicht auf Handlung und Schluss und kann seither damit leben. Ich stehe nicht (mehr) so auf Space Opera, aber diesen könnte ich sogar noch einmal lesen. Den Schluss von NSA kann man nicht als misslungen bezeichnen, selbst wenn er nicht gefällt - aber das liegt dann nicht am Autor. Den Schluss von Jesus Video finde ich so enttäuschend, dass ich mir den zweiten Band dazu gespart habe. Aber auch dieser Roman hat einen großartigen Anfang, ist super recherchiert und führt Archäologen nicht so brachial und völlig daneben wie Indian Jones & Co. vor. Andreas Eschbach kann was und gehört sicher zu den besseren deutschen Autoren. Seinen Erfolg hat er verdient und solange man sich nur über unbefriedigende Romanenden auslässt, gibt es eigentlich nicht viel zu meckern.

    Hallo HD,


    an sich hast Du Recht.

    Aber die Bücher richten sich ja an Kinder im Vorschul-, höchstens noch im frühen Grundschulalter. Und da durfte mein Sohn den ganzen anderen Mist ohnehin noch nicht sehen. Insofern ist für dieses Alter wohl noch kein Ausgleich nötig.

    Ja, dann ist es wohl besser, alle Kinder dieser Welt (oder mindestens aus Europa) kommen unter deiner Obhut, dann ist das Medienproblem gebannt. =)


    Nimm die 10-stellige-ISBN oder ASIN, dann klappt es bestimmt.

    Huch, habt ihr schon viel diskutiert hier! Ja, Anja, sind sie! Also, gefragt. Bzw. ich empfehle sie, wann immer es passt, und es gibt mehr oder weniger zwei Reaktionen: "Ach, die haben sie alle längst!" oder "Ja, wenn Sie das sagen, dann probiere ich das mal." Ich glaube, nur wenige bereuen das dann, und ich glaube auch, diese Bücher werden ihren Charme noch in hundert Jahren haben. Sie sind schön, aber nicht beschönigend oder harmlos. Sie sind lustig, aber nie albern.

    Du könntest zur Abwechslung mal Latte Igel empfehlen. Da geht es auch nicht immer um die heile Welt, sondern zum Beispiel um einen großen Umweltskandal (Wasser).


    ASIN/ISBN: 3522164407


    ASIN/ISBN: 3522180526

    In den 70ern zog man gegen die Märchen zu Felde, die so böse und schlimme Sachen wie Kind im Wald aussetzen, aufgefressen werden und Tierquälerei á la Frosch an die Wand werfen enthielten. In den 80ern konnte es nicht schlimm genug sein. Mal steht "schonen", das andere mal "abhärten" im Vordergrund, und immer werden die Positionen radikal vertreten. Apokalyptische Geschichten wie die zitierte von Pausewang haben etwas für sich, ab welchem Alter man das den Kindern zumuten möchte, kann diskutiert werden. Aber warum diskutiert nieman über kindgerechte Ausgaben der Werke des Marquis de Sade, möglichst mit schönen Mangazeichnungen illustriert? :evil


    In den Bullerbü-Büchern wird die Welt nicht geschönt (wenn man mal von den Bilderbüchern absieht, die auch nur Auszüge sind). Armut wird beispielsweise deutlich gezeigt und Konflikte der Kinder kommen vor, und sei es nur ein Hund, der misshandelt wird und den die Kinder befreien. Allerdings ist auch der heutige Blick getrübt. Das, was den Kindern heute über die Medien zugemutet wird, wirft die Frage auf, ob als Gegenpol nicht vielleicht ein bisschen Heile Welt in den Kinderbüchern ein geringer Ausgleich sein kann.


    Nachtrag: Den neuen Trend für Kinderbücher, ungefähr seit dem Jahrtausendwechsel en vogue, ist, Kinderbücher von allen Ausdrücken, die nicht politisch Korrekt sind, zu befreien. Bin mal gespannt, was als nächstes kommt.

    Nur wir Erwachsenen sehen in solchen Büchern "Heile-Welt-Geschichten". Die Welt in Bullerbü ist auch nicht heile, denn es scheinen Probleme durch, die die Kinder im Alltag haben. In einem Alter, in dem man Preusslers Kleinen Wassermann liest oder vorgelesen bekommt, muss man keine sozialkritischen Werke präsentiert bekommen. Für das Schulalter, vor allem für das spätere, gibt es ausreichend Geschichten und Erzählungen, die die Welt mit all ihren Schattenseiten zeigt.

    Jedenfalls ist es schön, dass hier mal wieder ein Werk von Thomas Mann vorgestellt wird


    Ich schätze auch die Erzählungen von Thomas Mann, von denen mir Die vertauschten Köpfe (nach einer alten indischen Sage) und Das Gesetz (wie Mose die Gesetztafeln erfand) besonders gut gefallen. Sie gehören zu den späten Erzählungen (1940er Jahre). Wer lesefaul ist, kann sie sich auch vorlesen lassen.


    ASIN/ISBN: 3844511652

    Ja, Kabel ist besser. Ein Repeater kann tatsächlich helfen, habe ich hier auch, weil es im oberen Stockwerk hakte. Aber ein Repeater halbiert die Leistung im Netz auch für alle. Zumindest ein gewöhnlicher. Greift man etwas tiefer in die Tasche und kauft einen mit zwei oder drei Funkeinheiten, entfällt die Wartezeit beim Senden und Empfangen (und damit auch die Halbierung).

    Wir haben WLAN, der Standort seines Notebooks ändert leider nicht, er hat das Ganze schon in unterschiedlichen Räumen ausprobiert.

    Eine Alternative könnte sein, von WLAN zu LAN zu wechseln, also das Notebook mit dem Router über ein Ethernetkabel zu verbinden. Das kann sogar in anderen Räumen geschehen, wenn man das Netzwerk über das Stromnetz leitet.