yWriter6 Schreibprogramm für Autoren AUCH DEUTSCH

  • Scrivener hat mich geärgert.
    Ich habe das Handbuch, ich habe es gekauft, bekomme aber keine funktionierende Registrierung - alles löscht sich in ein paar Tagen.


    Nun finde ich yWriter6. Im Grunde noch strukturierter als scrivener und in verständlicherer Sprache (also Englisch).
    Erster Eindruck:
    Genau das, was ich für meine dutzenden Stichworte, Charaktere, Notizzettel, Szenen, Plots , brauchen könnte, wenn ich jetzt endlich mal anfinge.


    Noch ein Vorteil: Das Programm ist für umme. Registrierung ist optional.


    Ein Quick-Start-Guide ist dabei. Hört sich doch schon so vertraut an wie "Deutsche Post Stamp-Office mit Western-Union Service". Lesbar.
    Hier sieht man auch gleich alle wichtigen Funktionen und vermisst natürlich (?) den Duden . Wobei Rechtsschreibung eigentlich derart elementar ... Je nun.


    Subpage Listing



    Genug der Worte.
    Ich hacke mal da was rein und melde mich, wenn ich je Schlaueres zu berichten weiß.
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    Also: Unter "tools" kann man einige Sprachen auswählen. Unter anderem Deutsch und "Deutsch Formell" (wat imma dat is).
    Dann gibt es da Handbuch nur in Deutsch. Finde ich jetzt wiederum nicht so praktisch.
    Wer sich mit scrivener befasst hat , wird allerdings wunderbar klar kommen.



    Aber ich gucke freilich hier rein, falls hier doch jähe Warnungen erschallen sollten .

  • Sieht ganz gut aus, der Ywriter. Aber für meine Bedürfnisse zu überladen und außerdem habe ich dasselbe Problem wie Horst-Dieter.

    »Was starrst du mich an, o Ungeheuer? Zuckt schon der Mörderdolch in deiner Hand?« (Donald Duck)


  • Ich habe eine ganz alte Version von Papyrus. Die benutze ich manchmal, um eben das Dudenprogramm zu haben. So ganz am Ende eines Projektes.
    Ansonsten schreibe ich recht erfolgreich meine Bücher auf Word. Ohne Schnick-Schnack. Ich habe allerdings jede Menge Zettel, Collegeblocks, Ausdrucke, Bücher, weitere Bücher, und viele Postits an und um meinem Schreibtisch. Dazu Notizen, weitere Notizen ...
    Gerade eben habe ich ein Buch beendet und aufgeräumt, sauber gemacht, den nächsten Collegeblock hingelegt.
    Und Notizen habe ich hervorgeholt, ausgebreitet. Und ein weiteres Buch angefangen zu schreiben.


    Ich bin vermutlich recht altmodisch, aber es funktioniert. Jedes Mal wieder.
    Ich brauche im Grunde nur ein Blatt Papier und einen Stift - oder ein "Blatt" bei Word und die Tastatur.
    Wer ein Buch schreiben will, schreibt.
    Wer sich monatelang mit Schreibprogrammen auseinandersetzt bevor er schreibt, ist ein Meister im Prokrastinieren oder/und schreibt eben nicht.
    Schreibprogramme können hilfreich sein, davon bin ich überzeugt. Aber sie bringen einen nicht dazu, ein Buch zu schreiben.
    Das tut man, weil man es will.


    Finde ich.

  • Da stimme ich Ulli zu. Ich arbeite ähnlich. Word nutze ich, um ein Manuskript für die Endabgabe fertig zu machen oder bei Teamprojekten, damit beide auf gleicher Basis arbeiten. Papyrus setze ich ein für die Ersterfassung des Texte, weil ich nicht nur mit dem DUDEN Korrektor die bessere Rechtschreibprüfung habe, sondern meinen Schreibtisch etwas aufgeräumter lassen kann durch die Option, Notizen neben dem Dokument auf mehreren "Brettern" abzulegen.


    Mein Hauptschreibprogramm heißt aber "Bean". Gibt es allerdings nur für Mac OS X. Dafür kostet es nichts. Es ist wunderbar aufgeräumt, lässt die parallele Bearbeitung von Dokumenten über Register zu, hat alles was ein Schreibprogramm braucht (nutzt die Rechtschreibprüfung von Apple, Suchen/Ersetzen, Textformatierung etc.), ich habe Wort- und Zeichenzahl des Textes in der Statusleiste immer im Blick und muss dafür keien Funktion aufrufen. Es ist stabil und noch NIE abgestürzt. Außerdem kann das Programm mit verschiedenen Dokumentformaten umgehen (docx, doc, rtf, rtfd) und es kann das Dokumente in ein Webarchive konvertieren und damit eine Homepage erstellen. Es ist zwar kein echter HTML-Editor aber die Übertragungsleistung ist gut. Das allerwichtigste aber ist: Der Einarbeitungsaufwand geht gegen Null. Wenn man schon einmal mit einem Textprogramm gearbeitet hat, kommt man nach kurzem Durchklicken der Menüs sofort damit klar. Im Prinzip reicht der Inspector, den man über die Symbolleiste zuschalten und wieder ausblenden kann. Überhaupt, eine Symbolleiste mit 7 Symolen sieht IMMER aufgeräumt aus. Und ein Klick auf "Vollbild" (ganz rechts in der Menübleiste) reicht, um den Schreibtisch/Desktop komplett auszublenden und nur noch das Dokument zu zeigen, an dem man arbeitet.


    Was allerdings schmerzlich von mir an diesem Programm vermisst wird, ist die Option, Kaffee zu kochen. Dazu muss ich dann doch aufstehen, in die Küche gehen. :sulk

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
    Carl Julius Weber

    aus: Demokritos


  • Notizzettel, Textsnips wo immer man diese auch lässt, entscheidend ist immer das Ergebnis. Ich finde solche Programme interessant, habe sie aber bisher nicht wirklich vermisst. Für einfache Plotz, also nicht mehrteilig, verwendete ich bisher immer separat ein Word Dokument, gliederte diese nach Themen und konnte so über die Dokumentenstruktur alles schnell und zügig wieder finden. Ausnahme war mal der Plot M&M der auf grund des Umfangs doch eine recht chaotische Sortierung aufwies, zumal weil diese auch der erste Plot war. Würde ich heute einen größeren Plot planen, würde ich mit tatsächlich vorher ein oder zwei Programme, die das Planen unterstützen, anschauen.


    Umsonst .... was ist heute schon umsonst. Nicht einmal der Tod ist kostenlos. Daher stehe ich erst einmal Software die Freeware daherkommt sehr skeptisch gegenüber. Nicht selten wird man dafür an irgend einer anderen Stelle mit Werbung zugespam.


  • Umsonst .... was ist heute schon umsonst. Nicht einmal der Tod ist kostenlos. Daher stehe ich erst einmal Software die Freeware daherkommt sehr skeptisch gegenüber. Nicht selten wird man dafür an irgend einer anderen Stelle mit Werbung zugespam.


    Umsonst ist die Arbeit mit BEAN nicht, denn es kommen Ergebnisse dabei heraus. Alledings hängt das natürlich auch von dem Anwender ab, der damit arbeitet. ;)


    Werbung sucht man bei BEAN vergeblich.

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  • Typisch Alexander! Ich habe versucht, das Problem großräumig zu umfahren, und was macht er? :schmollX(


    Aber gut, dann rücke ich auch mit meinem geheimen und ultimativen Schreibprogramm heraus.

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