Dialekte- Gehören sie in ein Schriftstück, oder ist man ohne besser dran?

  • Um zu verdeutlichen was ich meine, ein kleines Beispiel: "Ick freu mir!"


    Wenn ich Dialekte verwenden würde, dann wohl nur einzelne Begriffe davon, damit nichts schiefgehen kann. :)

    Ich würd dazu mal sagen, dass Dialekte und Mundarten literarische Nebensächlichkeiten sind, "Ick freu mir" kann z.B. eine sarkastische Redensart sein, ist aber weniger als Dialekt erkennbar. Für mich gibt es Dialekte erst dann, wenn sie über die sogenannte Mund- und Redensartart hinausgehen, also z.B. eigene regionale Vokabeln mitbringen, sächs. Beispiel: Bemme für Stulle, Brotscheibe, oder z.B. Omme für Kopf. Berlinisch z.B. hat wenig eigene Vokabeln, macht im Dialekt Gesellschafts- und Grammatikwitze... z.B.: Ick hab dich doch jesagt, dass uns Blödianen egal ist, wie die Affen heeßen... ")"

  • Horst-Dieter, du hast völlig recht. Im Raum Lörrach, Wiesental oder am Bodensee nahe der Schweizer Grenze sprechen sie fast Schwyzer Dütsch, einschließlich der Rachenlaute.

    Der Bestseller Tannöd, wurde ja völlig in bayrischer Mundart geschrieben, das kam damals gut an.


    Bei zwei Kurzgeschichten, die in Straßburg angesiedelt sind, habe ich einmal elsässische Dialoge eingefügt, das war für Norddeutsche keine gute Idee. Plattdeutsch oder andere deutsche Dialekte sind da eher bekannt.

  • Das nimmt ja annehmbare und vor allem informative Züge an, danke an jeden einzelnen von euch, für eure Geduld.


    Zur Beruhigung: Diese Slapstick ähnliche Konversation sollte als anschauliches Beispiel und keinesfalls als Vorlage dienen.


    Ich habe meinen Beruf in einem Betrieb erlernt, in dem Menschen quer aus der Republik zusammenarbeiteten.


    Aus Sicherheitsgründen waren wir damals immer zu zweit in einer Schicht, es gab feste Gruppen, die sich über die Jahre gut eingespielt hatten…mehr oder weniger ;)


    Für die interessierten unter euch, gehe ich nun ausnahmsweise etwas näher auf eine Konversation aus meiner Lehrzeit ein, ohne geschriebenen Dialekt, den kann sich jeder dazu vorstellen.

    Mein liebster Kollege kam gebürtig aus Görlitz, sein Schichtpartner aus Nürnberg, die beiden hatten "Hofdienst"


    Ich war meistens gemeinsam mit einer netten Dame aus Aalen (Ostalb) im Dienst, die "Schnelle Truppe", für Notfälle


    Dann gab es da noch den "Pannendienst", bestehend aus einem Karlsruher und einem alten Hasen aus Saarbrücken.


    Unser "Meister" war ein Münchner Urgestein, Bayer durch und durch.



    In dieser Schicht hatten wir alle an einem Standort zu tun, in der Mittagspause saßen alle zusammen:


    "Jawohl, heute haben wir schon ordentlich was geschafft, ich habe richtig Hunger, Zeit für meine Bemme!", ächzt der Sachse.


    "Deine was?", fragt der Franke.


    Der Karlsruher ruft genervt: "Sein Weckle (zu deutsch-Brötchen) du Lumpeseggel!"


    "Bitte was, soll er sein?", fragt die schwäbische Frohnatur.


    "Wenn ich das recht verstanden habe, hält er den Lebkuchapreiß für einen Gsichtskrapfn!", lacht der Münchner.


    Der Nürnberger versteht und ruft: "Sei bloß ruhig, Hirndappiger!"


    "Damischer Hirsch!", grummelt der Münchner.


    "Hä, was soll der sein?", nuschelt der Hesse während er sich eine Dose Büchsenwurst einverleibt.


    Meine Schichtpartnerin darauf zu ihm: "Mach du erst einmal den Mund leer, Bauraseggel!"


    "Und was soll das nun wieder bedeuten?", fragt der Görlitzer.


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    Das nur, als kleine Anekdote, falls dass dem ein oder anderen etwas angestaubt vorkommt...ja, ich bin schon eine Weile im Berufsleben und ein Freund der "alten Schule", daher der Gedanke. Wie die Geschichte aus/-weiter ging kann sich ja jeder selbst ausmalen, ich verwende einen Teil dieser Unterhaltung im aktuellen Werk.

  • No_Name Greenhorn

    Hat den Titel des Themas von „Dialekte- Gehören sie in ein Schriftstück, oder ist man ohne besser drann?“ zu „Dialekte- Gehören sie in ein Schriftstück, oder ist man ohne besser dran?“ geändert.
  • Ähm, ich möchte noch einwenden, und zwar auf die unterstreichende und kursive Art, dass ein gelbfüßiger Badenser aus Karlsruhe niemals Weckle und Lumpaseggl formvollendet aussprechen könnte, und wenn er es täte, dann doch mit einigen Abstrichen von einem Schwaben verstanden würde.


    gez. Das Schwabenland 8)

  • Ich mag Romane mit Dialekt sehr. Dörte Hansens bekommen deshalb von mir einen Extrapluspunkt. Bei "Mittagsstunde" wird das Dialektsprechen auch als vermeintlicher Sozialstatus mit in die Geschichte eingebunden und thematisiert.


    Und natürlich Ulla Hahn "verborgenes Wort" nicht zu vergessen. Ganz großartig.

  • Ähm, ich möchte noch einwenden, und zwar auf die unterstreichende und kursive Art, dass ein gelbfüßiger Badenser aus Karlsruhe niemals Weckle und Lumpaseggl formvollendet aussprechen könnte, und wenn er es täte, dann doch mit einigen Abstrichen von einem Schwaben verstanden würde.


    gez. Das Schwabenland 8)

    Schön, wenn sich mal ein einheimischer zu Wort meldet, bisher hatte ich das Gefühl, in einem Forum mit vielen Nordlichtern (Natürlich im positiven Sinne) zu sein.


    Zur Erklärung, der Karlsruher war nach seinem längeren Aufenthalt im schwäbischen, genau wie ich ein "Neigschmeckter" der seinen ursprünglichen Dialekt gerne mit ein paar gängigen Vokabeln aus Schwaben würzte. Übrigens ist es in Baden das "Weckle" und im schwäbischen das "Weggle" einmal mit weichem "G" und das andere eben mit hartem "CK" gesprochen.


    Wie auch immer, es freut mich, dass dieses Thema hier solch einen Anklang findet, leider bin ich Dialekttechnisch auf einer beruflichen Ebene angelangt, in der eben dieser als "Plump" bzw. "Unprofessionell" klingt.


    Da bin ich mit meinem ständigen "li" bzw "le" an jedem Wörtle schon hart an der Grenze. Leider ist von meinem kurzen Aufenthalt in dieser Region nicht mehr viel hörbar, aber der Eidgenössische Akzent liegt mir einfach mehr ;)

  • Oi, ich kann die nächste Szene nicht voraus ahnen, dass sich mir anbietene Sittenmotiv ist schon in der griech. Mythologie sehr vielsprachig, aber es gab wohl schon damals ein übereinstimmendes Jagdmotiv

    Na dann lass mal deine Kreativität sprudeln, mein/e intellektuelle/r Freund/in. Ich habe inzwischen viel mit meinem Schachcomputer gesprochen, hast du weitere Instruktionen oder darf ich draußen spielen gehen? :P;)



    Oh ja, wir werden gute Freunde, verzeih mir meine direkte Art, aber dass bin eben ich ;)

  • Na dann lass mal deine Kreativität sprudeln, mein/e intellektuelle/r Freund/in. Ich habe inzwischen viel mit meinem Schachcomputer gesprochen, hast du weitere Instruktionen oder darf ich draußen spielen gehen?

    Ich mach hier nicht soetwas wie friendly Fire, der Kalydonische Eber eignet sich eben meiner Meinung nach viel besser als Jagdmotiv. Aber ungeachtet dessen und zurück zum Thema, mir ist eine typische Berlinvokabel eingefallen: Göre, so könnte man im Berliner Dialekt ein freches Mädchen nennen.


    MFG

  • Ja, da könnte ich dem Vorredner auf diplomatischen Wegen ungefähr zustimmen, nur dass es sich eben um Transversalien handelt(e). Ein wichtiger Unterschied!Transversalien sind zum Beispiel Abkürzungen, deren Abkürzungszweck sich zur Phrasenmeidung und Anderem darauf beruft, dass Adressat und Adressant den Abkürzungsinhalt kennen. Ungefähr so ähnlich könnte es sich meiner Meinung nach auch bei der Bewertung von Dialektanwendungen handeln, weil sie oft auf ein regionales Vorrecht bauen und zu Abgrenzungszwecken benutzt werden. Wie gesagt oft, aber nicht immer, manchmal auch schlichte Belustigung sein sollen...


    Man könnte auch zum Beispiel über die ling. Verwandschaft der Adjektive: girly und görly ziemlich lang reden, es gibt sogar sehr viele dt. Toponyme mit ungefähr verwandter Etym., diese Orte heissen: Göhren..... (bei denen man sich einfach das H wegdenken sollte, könnte, dürfte etc...) ")"

  • Ich mach hier nicht soetwas wie friendly Fire, der Kalydonische Eber eignet sich eben meiner Meinung nach viel besser als Jagdmotiv. Aber ungeachtet dessen und zurück zum Thema, mir ist eine typische Berlinvokabel eingefallen: Göre, so könnte man im Berliner Dialekt ein freches Mädchen nennen.


    MFG

    Nur nicht so schüchtern ;)


    Aber als kreativen Anreiz kann ich deinen Text durchaus verwenden, auch wenn ich für viele Begriffe erstmal die Suchmaschine einschalten musste.

    Für einen Neuling klingt das alles sehr verwirrend, Kalydonischer Eber,Transversalien etc. aber gut, ich bin mir sicher dass hier auch nicht jeder weiß was ETCS oder aber K.I.T.T bedeutet.


    Vielen Dank für diese Erklärungen und Anregungen, ich lasse das jetzt erstmal auf mich wirken8|

  • Na dann lass mal deine Kreativität sprudeln, mein/e intellektuelle/r Freund/in. Ich habe inzwischen viel mit meinem Schachcomputer gesprochen, hast du weitere Instruktionen oder darf ich draußen spielen gehen?


    Nur nicht so schüchtern ;)

    Okey (nunmehr etwas weniger abgekürzt), spielen wir noch 'ne Runde? Dass funktioniert hier im Forum so (für unsere Rationalisten), dass du da rechts unten, wo du die 3 Buttom's siehst, den Rechten (da wo der Daumen nach oben ragt), für diejenigen Beiträge punktest, die dir gefallen. So geht das Spiel.... und dass mit dem Schach, nunja.... Du nennst mich schon wiederholt deine(n) intellektuelle/r Freund/in, woraus ich entnehme dir gefällt irgendetwas, aber du like'st nicht. Nicht dass ich darauf abfahre Punkte zu haschen, aber ich nenn sowas mal inkonkludent, auf dt.: unschlüssig.... nimm's nicht tragisch. Ich habe bisher den Eindruck, dass du eher von der unbeschwerten Sorte Mensch sein könntest, dass mag ich mehr, als diejenigen mit dem riesen Rucksack voll mit Vorurteilen (und möglicher Weise auch noch solchen Vorurteilen, die sie selbst kaum verstehen). Du siehst, eine komplizierte Ausgangsbasis, schüchtern würd ich soetwas nicht nennen....:brille


    (P.S. Nur vorsichtshalber; ich weiss dass ich auch Vorurteile habe, das Leben ist ohne Vorurteile kaum vorstellbar. Ich versuche Vorurteile zu verstehen. In diesem Forum würd ich aber eher von Erfahrungswerten, als von Vorurteilen ausgehen und meine Erfahrungswerte wachsen eben seit meinem Forumbeitritt - long time ago, freilich dir -Greenhorn- gegenüber, erst seit 1 Monat). :tuschel


    MFG

  • So, nun bin ich wieder aufnahmefähig ;)


    Schön, dass du die nächste Runde eröffnet hast, mein Computer hatte nämlich keine Lust mehr :)


    Schach ist nicht mein Spiel, ich bevorzuge Real Live Games, soll heißen: Für mich ist das reale Leben ein einziges Spiel, speziell im Beruflichen sinne, das ist aber ein anderes Thema.


    Das Prinzip mit dem "Daumen nach Oben" ist mir durchaus bekannt, jedoch hat meine Begeisterung eine andere Basis...


    Ich zeichne mich seit jeher durch einen gewissen Sarkasmus (manche nennen das auch "schwarzen Humor") aus, man kann mich dafür lieben oder hassen, dass bleibt jedem selbst überlassen. Das Schöne an einem Pseudonym ist ja, dass im Regelfall niemand weiß, wer dahintersteckt, dies beeinflusst die Wahrnehmung des Gegenübers nachhaltig.

    Würde ich mich hier, unabhängig vom Realen Dasein z.B. Wolfgang von Goethe nennen, gingen vermutlich die Meisten davon aus, dass es sich hier um einen Zeitgenossen mit Hang zur Dichtkunst handelt.

    Anders gesagt: Mein Pseudonym verrät dem normalen Nutzer nur, dass ich scheinbar ein Anfänger, ohne Namen aber dafür mit der Begeisterung für die Farbe Grün bin.


    Das bedeutet also, dass der Eindruck speziell von Gesichter losen Pseudonymen stark durch das tun und Handeln bestimmt wird. Im Internet, speziell in diesem Forum wird das sogar etwas eingegrenzt, hier fällt das Hauptaugenmerk auf das geschriebene.


    Wenn ich bei meinem Gegenüber, mangels anderer Merkmale, nur nach dem geschriebenen gehen kann, muss ich manchmal auch zwischen den Zeilen lesen (Zumindest bei meinen Beiträgen ist das der Fall)


    Ein Beispiel: Deine Beiträge sind immer sehr nützlich und ungeheuer interessant!


    "Deine "Beiträge" sind immer sehr "nützlich" und ungeheuer "interessant" ;)


    Zwei Sätze, deren Bedeutung sich alleine durch die Verwendung von Satzzeichen und oder Smileys inhaltlich kaum verändert, die Wirkung auf mein Gegenüber dafür umso mehr.

    Während der erste Satz scheinbar genau so gemeint ist, wie er dasteht, verhält es sich mit dem zweiten Satz offensichtlich anders, Stichwort Ironie.


    Wenn ich nun aber diese "Erkennungsmerkmale" weglasse, also nur meine Aussage zu Papier bringe, sorge ich mitunter für Verwirrung.


    Schreibe ich einem Freund nach einer durchzechten Nacht: Hey Schatzi, war ne geile Nacht! , kann das zwei ganz unterschiedliche Bedeutungen haben.


    Der betreffende weiß was passiert ist, er kennt mich und kann das geschriebene deuten.


    Liest aber dessen Freundin, die mich nicht kennt, eben denselben Satz, stellt sich die Situation für sie komplett anders dar, obwohl der Inhalt doch der Gleiche ist.


    Schreibe ich: Hey "Schatzi" war ne "geile" Nacht! erkennt mein Gegenüber evtl. den nicht ganz ernstgemeinten Inhalt, auch ohne dass es mich kennt.


    Lange Rede, ganz kurzer Sinn: Hier im Forum kommt es meiner Meinung nach, sehr auf das Auftreten an, speziell als unbekanntes Pseudonym.


    Nach dieser sehr langen Erklärung also nun zur eigentlichen Antwort:


    Ich persönlich habe keinesfalls einen "negativen" Eindruck von dir, du bist nicht ganz einfach aber das macht es "interessant" ;)

    Mein Anfänglicher Eindruck von dir hat sich durchaus zum positiven gewandt, allein schon durch die Beiträge zu meinen Fragen.


    Wenn ich dich also als meine(n) intellektuelle/n "Freund/in" bezeichne, kann das ganz verschieden gemeint sein. Du hast etwas an dir, dass mich durchaus an meinen "Stift" (Ich liebe diese Bezeichnung ;) ) erinnert, natürlich im positiven Sinne, wobei du mir noch nicht gesagt hast, was dich an der Bezeichnung "Stift" stört.


    Zugegebenermaßen, ich bin auch nicht ganz einfach, aber wer ist das schon. Ich schätze Menschen, die mich nicht gleich in eine Schublade einsortieren, vielleicht bekommst du durch diesen Beitrag einen anderen Eindruck von mir.


    Im Moment würde ich die Stufe unserer Kommunikation irgendwo zwischen "vorsichtigem Kennenlernen" und "Hassliebe" einordnen, auch hier gilt: im positiven Sinne. Letztere Beziehung pflege ich derzeit auch mit meinem Schreiberling (um die unbeliebte Bezeichnung zu vermeiden)


    Für alle die es interessiert, meine Freunde nennen mich Hörnli ;)


    Das waren jetzt über 600 Worte, genug für heute. Ich wünsche ein schönes Wochenede

  • (....)


    Für alle die es interessiert, meine Freunde nennen mich Hörnli ;)

    Hallo, prima, ich habe ungefähr die selbe Meinung zu den Anonymeffekten, wird besonders für intellektuelle Bewertungen interessant, weil, wie erwähnt, viele absurde Vorurteile damit nicht mehr wirken können..... Es gibt freilich auch viele neuere Negativeffekte, hier um Forum hält sich soetwas aber meiner Meinung nach im erträglichem Umfang. Hörnli, ja? Ähm! Ich dreh das Widmungsprinzip mal um, was möchtest du denn von mir für einen Freundesname bekommen? Ich könnte mir was elfenmäßiges oder z.B. auch indianermäßiges vorstellen, aber nicht Pusteblume. Z.B. -Astertau-, wie wärs damit?


    Ich wünsch' dir dein schönes Wochenende

  • Moin,


    ja das Wochenende ist/war schön, leider aber Arbeitsintensiv, mein Arbeitgeber hält nichts von zu viel Freizeit :|


    Es freut mich, dass wir endlich mal derselben Meinung sind, so kann es weiter gehen :) Ich habe auch den Eindruck, dass man hier im Forum als Pseudonym ganz normal behandelt wird, das ist auch gut so.


    Du kannst dir selbstverständlich deinen ganz eigenen Namen für mich überlegen, das ist ja jedem freigestellt. In der Realität nennt mich niemand bei meinem eigentlichen Namen, dafür ist er viel zu lang(weilig).


    In meinem kleinen Freundeskreis und vor allem von meinem Schreiberling werde ich eben "Hörnli" genannt, eine Anspielung auf die Geschichte, die ich bei meiner Vorstellung hier im Forum mal erwähnt habe.


    Nenn mich wie du willst, aber bitte nichts elfenmäßiges, dass wäre der komplette Gegensatz zu meinem realen Dasein.


    Ich wünsch dir noch nen schönen Sonntag, komm gut in die neue Woche :)

  • Es freut mich, dass wir endlich mal derselben Meinung sind, so kann es weiter gehen :)


    Nenn mich wie du willst, aber bitte nichts elfenmäßiges, dass wäre der komplette Gegensatz zu meinem realen Dasein.

    Moin, die Freude ist auch meinerseits ermutigend! Faszinierend dass man ohne sich je erlebt zu haben Sympathien erkennen könnte. Zwecks Name etc., hab ich da einen Rabe auf der Schulter von dem ich nicht so weiß, ob er wirklich gutgläubig und fair zu mir ist. Er hat mir eingredet, dass ein neues Leben auch mit einem neuen Name beginnen könnte (if you know what i mean), von daher war die Idee welchen Name du dir selbst aussuchen würdest.

    Ich wünsch dir auch einen guten Start in die neue Woche.:)

  • In der Tat, mir geht es da ähnlich. :)

    Wenn meine Kollegen wüssten, dass ich quasi ein paralleles Leben unter einem Pseudonym führe, sie würden mich vermutlich auslachen speziell, was den Inhalt meiner Manuskripte angeht.


    Da ich in meinen Romanen bewusst auf die Welt der Tiere eingehe, finde ich den Gedanken mit dem Raben auf deiner Schulter ganz ansprechend, bei einem meiner Charaktere ist es ein vorlauter Tukan.


    Ich nenne mich ja auch nur hier No_Name Greenhorn, mein Pseudonym unter dem ich schreibe und bereits eine Wortmarke besitze, ist ja bekanntlich GreenHorn.


    Wenn ich mir einen Namen aussuchen könnte wäre das tatsächlich “Hörnli“, denn es stecken in dem Wort sowohl Anspielungen auf meine Herkunft wie auch auf meine imaginären Hörner, die ich mir gerade abstoße.
    Als alternative ginge natürlich aber auch "Wolf im Schafspelz" das beschreibt dann aber eher mein "geschäftliches ich"


    Wenn wir aber schon dabei sind, welchen Namen würdest du dir denn selbst geben?