Beiträge von Horst-Dieter

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    Original von Michael K.

    Ja, ich glaube auch wegen dieser Presseveröffentlichungen (die ich in die Story einbauen will ohne nat. den 'wahren' Namen desjenigen zu nennen), so die nicht verjährt sind :-), ist die Story bes. präsent - und in mir sowieso, war ich doch (schon) damals ein zorniger junger Mann und konnte kaum verstehen wie jemand nach solcher Beweislast, usw., usw. ; erschwerend kam hinzu: ich lernte den 'damals' Beschuldigten persönlich kennen :-(


    Hallo Michael,


    ich glaube, du brauchst hier keinen Zweiundvierzieger, sondern einen Juristen, der sich mit Verlags- und Presserecht auskennt (hallo? :bruell liest hier so jemand mit? dann bitte etwas sagen) Wir können hier alle nur mehr oder weniger ungesichert etwas vermuten.

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    Nun, die Story würde ohne Zweifel auch ohne die Berühmtheit der Person funzen


    Nun, dann wäre ja die weiter oben gemachte Formulierung hilfreich :)


    Zitat


    Ach, auch habe ich den Verlag des Künstlers über mein Vorhaben informiert :-)
    Leider 'noch' keine Reaktion, weder vom Spassmacher selber, noch vom Verlag - und sicher liege ich auch ausserhalb deren Programmgestaltung.


    Was nicht heißt, dass die sich damit nicht schon beschäftigen, Hausjuristen beauftragt haben, die nötige Verhinderungsstrategien auszuarbeiten.


    Also viel Glück bei deinem weiteren Vorhaben


    Horst-Dieter

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    Original von Anja
    Mal eine doofe Frage: Um Genaueres bei ebay zu erfahren, muß ich da registrierter Kunde sein?
    Ich habe nämlich außer der Überschrift nichts herausfinden können.
    Liebe Grüße
    Anja


    Ich habe den Link noch einmal geprüft und finde keinen Fehler. Vielleicht ist dein Browser «zu sicher» eingestellt oder die Firewall hat etwas zu meckern oder in Österreich wird generell zensiert (so wie letzten Samstag, als man die finischen Orks dem Fernsehpublikum nicht zumuten wollte =) )


    Horst-Dieter

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    Original von Michael K.


    Mein Problem: Ich habe den Plot schon 'ein bischen' promotet ...


    Dankbare Gr.
    Michael K.


    Über ebay ? Kann das sein?


    Das beste wäre, einen Vertrag mit Unterschrift von dieser Person zu haben, dass du das alles darfst. Ansonsten sehe ich da schwarz oder das "Ähnlichkeiten mit lebenden oder kürzlich verstorbenen Personen sind unbeabsichtigt" vorne im Buch stehen.


    Komiker können im wirklichen Leben auch alles andere als komisch sein.


    Horst-Dieter

    Èrik Orsenna (begleitet von Thierry Arnoult)


    Eine Geschichte der Welt in 9 Gitarren


    Ich habe zunächst gestutzt und gestaunt. «Eine Geschichte der Welt …» und das Büchlein ist nur knapp 100 Seiten stark! Entweder der Autor beherrscht die Kunst der Reduktion in besonders beeindruckendem Maße – oder er ist ein Aufschneider. Das Interesse war aber schon geweckt. «… in 9 Gitarren», die zweite Hälfte des Titels reichte dann schon aus, das Buch zu kaufen. Der Klappentext wurde nur noch beiläufig gelesen und hätte den Kauf nur schwer verhindern können.


    Gleich im Vorwort ist die Motivation des Autors, dieses Buch zu schreiben, angeführt: «… Dank meines Bruders hat mich die Gitarre meine ganze Kindheit über begleitet. Durch die Wand zwischen unseren Zimmern, die dünner nicht hätte sein können, hörte ich ihn tausendmal die Etüden von Fernando Sor, ein bestimmtes Präludium von Bach oder die Transkription der geliebten fünften Bachiana Brasileira von Villa-Lobos üben.» Für mich war das gleich Musik. Ich kannte die Wand nicht, befand mich direkt im Zimmer, übte selber. Das Weiterlesen war keine Sache des freien Willens mehr.


    Die Handlung ist schnell zusammengefasst: Ein junger Mann erbt eine alte Gitarre, kann selbst nicht spielen und bringt sie zum Gitarrenbauer zurück. Der empfiehlt, sich mit ihr etwas zu beschäftigen und auch Nachts mit ihr zu schlafen. Der Rat wird angenommen und es stellen sich Träume ein, die in exemplarischen Ausschnitten den Weg der Gitarre vom alten Ägypten bis nach Woodstock zeigen. Die Sprünge sind anfangs ziemlich groß. Aus der Zeit 2650 v.Chr. geht es gleich ins 16. Jahrhundert nach Südamerika, nach Spanien, an den Hof Ludwig des XIV., suchen Paganini und Django Reinhard auf um zuletzt bei Jimi Hendrix zu landen. In einem fulminanten Finale in Kuba wird alles zusammengeführt, was unter den Gitarristen Rang und Namen hat(te). Zusammen mit den Beatles spielen bei ihrem «Lucy in the sky …» zuletzt alle Gitarristen aus allen Jahrhunderten und allen Stilarten mit. Das hätte ich gern gehört.


    Nun ja. Ein poetisches Buch. Eines zum mitträumen, bei dem man nicht Wert auf hundertprozentig gesicherte Informationen legen muss. Eines, das man jungen Gitarrenschülern schenken kann, um ihnen das Durchhalten ab einem bestimmten Stadium etwas zu erleichtern, das man aber auch an Freunde geben kann, die über die eigene Vernarrtheit in die Gitarre immer schon etwas gelächelt (vielleicht sogar gelästert) haben. Ohne Zweifel kennen sich die Autoren besser mit der klassischen Musik, wohl auch mit dem Jazz, nicht aber mit der Gitarre in der Popmusik aus. Das die Beatles Eric Clapton auffordern mitzumachen mit der Bemerkung «Nun komm schon, wir wollten schon immer mal mit dir spielen.” geht doch an der Realität vorbei. Aber eigentlich stört das auch nicht, die letzte Szene ist so skuril und liebenswert, dass ich das für mich umgedeutet habe in einen Hinweis an diejenigen, die das noch nicht gewusst haben. Auch Übersetzter und/oder Lektor ging Fachwissen ab, denn sonst hätten sie den Bassisten von Jimi Hendrix nicht als Billi Cose (richtig: Cox) drucken lassen. Aber auch das stört nicht wirklich und sorgt nur kurz für eine leichte Irritation.


    Wurde die Geschichte der Welt also wirklich auf diesen 100 Seiten beschrieben? Für einen Aficionado, einen Liebhaber der Gitarre sicherlich. Was will der noch mehr wissen, was interessiert ihn sonst noch?


    ASIN/ISBN: 3406542107

    Als ich meine Frau heute vom Bahnhof abholte – sie hatte eine längere Zugfahrt hinter sich – klemmte unter der Achsel eine jener obligatorischen Frauenzeitschriften, mit denen Sie sich die Zugfahrt verkürzt hatte. Mich lässt so etwas ja kalt. «Mann» liest so was ja nicht. Entsprechend verschwand ich auch umgehend aus der Küche, als sie mir das aufgeschlagene Heft hinschob mit der Bemerkung, das sollte ich mir mal ansehen.


    «Niemals» dachte ich mir und vergaß das Heft auch umgehend. Als ich gut zwei Stunden später wieder in die Küche kam, lag das Heft immer noch da und unvorbereitet auf diese Situation - ausgepowert auch von der konzentrierten Arbeit - konnte ich den Blick nicht abwenden und blieb an dem ganzseitigen Bild hängen (falls das jemand überprüfen will: Brigitte woman 2/06, S.90). Und dann war ich auch schon dabei, den Artikel zu lesen: "Mongolisch ist mongolisch". Als meine Frau kurz darauf in die Küche kam, konnte sie es sich nicht verkneifen "Du liest ja doch in meiner Frauenzeitschrift" zu sagen. Das war mir da aber auch schon egal.


    Der Bericht handelt von einer Zeitschrift mit dem Titel "Ohrenkuss", die ausschließlich von Autoren mit dem Down-Syndrom geschrieben wird. Das was an Texten und Formulierungen dort geboten wird, ist beachtenswert, die Zeitschrift und das Projekt, dass dahinter steht bewundernswert und überhaupt empfehle ich euch, selbst mal nachzuschauen und am besten auch mal nachzulesen:


    Ohrenkuss


    Näheres über das tragende Projekt über:


    Downtown Werkstatt


    Holt euch einen Ohrenkuss - erst als Zeitschrift, und dann von denen, denen ihr die Exemplare zeigt.


    Horst-Dieter

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    Original von Tom
    Vorübergehende Abmeldung


    Bin ab morgen früh in den USA, vor Ort aber ordnungsgemäß verkabelt, so daß Foreneinsicht möglich ist. ...


    Aha! Und was heißt das jetzt? Du hast auch aus der Ferne ein Auge auf das, was wir hier treiben? Sturmfrei ist nicht drin?


    Na das ist ja schön, das einer immer aufpasst :(


    oder wie hieß das früher? Big Brother is watching you?


    Na auf jeden Fall gute Reise und - egal was du da machst - gutes gelingen.


    Horst-Dieter


    PS: Und wenn wir Glück haben, bricht ja das Netz dort, wo du bist, mal zeitweilig zusammen, so dass wir doch dann und wann mal ohne Aufsicht sind :)

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    Original von Iris Kammerer
    Oder seinen Schlüssel ... :wow


    Einen Schlüsselanhänger, nach dem man Pfeifen kann und der dann antwortet, den gibts schon ...

    Zitat


    Oder seine Sparkassenkontokarte ... :heul


    ... und für die Sparkassenkontokarte gibts einen ganz einfachen Trick: schreib deine Geheimzahl mit einem Filzstift auf die Rückseite. Du brauchst sie dann nicht mehr suchen, weil das Konto dann ohnehin leer ist :evil


    Horst-Dieter

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    Original von Michael K.


    Mein Vorschlag ist der von Schilly: man sollte alle rauslassen - und erweitert: wer Lust hat, kann sich einen mit nach Hause nehmen und im Garten aufstellen. =)


    <http://www.knast.beep.de>


    Ja, vielleicht sind auch Exemplare dabei, die als Gartenzwerge durchgehen können - aber mein Vorschlag wäre das trotzdem nicht.


    Ein wichtiger Schritt wäre, weder die Verhältnisse IM Knast, noch (und gerade) die AUSSERHALB so akzeptieren wie sie sind.


    Und dann schauen, was zu machen ist.


    Aber man konnte mir noch nie nachsagen, dass ich im besonderen Maße realistisch bin.


    Grüße aus Lauda


    Horst-Dieter

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    Original von Silke Porath


    Aber wahrscheinlich hat mein Kollege Recht, der sagt, ich sollte das Geld lieber ins Sparschwein tüten. ;(


    Nein. Verschwende es für deinen Mann. Das ist immer gut angelegt. :)


    Horst-Dieter


    Hallo Michael,


    das ist eine andere «Baustelle» - keinesfalls eine erfreuliche.


    Und ob die «Todesstrafe» eine richtige Antwort darauf ist, wage ich zumindest in Zweifel zu ziehen, zumal ich ebenfalls nicht davon überzeugt bin, dass sie gerade die im Zitat genannten Täter immer trifft.


    Aber wenn wir schon mal beim zitieren sind, hier ein Zitat aus einem Buch über die Beatles, und zwar zu einem Eintrag vom 4. Februar 1964:


    Der Auftritt der Beatels verhilft der ED SULLIVAN SHOW zu der Rekord-Einschaltquote von ca. 73 Mio. Zuschauern. Nicht nur Fans wollen sich die »Sensation« anschauen. Während die Bealtes live spielen, werden in den USA so gut wie keine Verbrechen registriert.


    Da hat man vielleicht eine Chance versäumt …


    Horst-Dieter

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    Original von Helmut
    Es ist wichtig, misshandelte Plüschtiere rechtzeitig zu behandeln. Ich kenne einen Teddybären, der schwer misshandelt wurde, als ich noch ein Kind war ...


    Weil er nicht sofort therapiert worden ist, wurde er zum Pflegefall, so dass ich mich noch heute um ihn kümmern muss.


    ... schlechts gewissen - was?


    aber da siehst du's - die reue kommt zu spät :evil


    horst-dieter

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    Original von Gerdom
    Wer vom Blues die Nase voll hat: Volare


    Jau, klasse, was du so alles entdeckst 8o


    am besten ton abstellen, klampfe schnappen, und dann spielen und selber singen. und wer es dann am schluss schafft, der Aufforderung "klatschen" und "Gitarrespielen" gleichzeitig auszuführen, der ist reif für die öffentliche Schaustellung :rofl


    Horst-Dieter

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    Original von Gerdom
    Ich finde es total irre, den Typen im Chor singen zu lassen. Man kann geradezu Fugen komponieren, wenn man gut und schnell klickt ...


    Naja - Fugen? Du meinst wohl eher einen Kanon. Die Konstruktion von Fugen ist ja nun doch ein wenig komplexer, als es sich mit diesen Bausteinen auch nur annähernd zusammenstellen lässt.
    Aber eine lustige Seite ist es und für eine kurze Zeit bietet es auch Abwechslung - gerade so, dass man kein schlechtes Gewissen deswegen haben muss. Besten Dank für den hinweis


    Horst-Dieter

    Vielleicht sollten die Damen mal etwas weiterklicken und nicht nur erfurchtsvoll zuhören.


    Man kann z.B. das Radio einschalten und dann mit den verschiedenfarbigen Buttons diverse Stimmen darüber legen.


    oder was andere Anwesende garantiert in den Wahnsinn treibt: klickt einfach vier oder fünf Buttons kurz nacheinander an und sorgt dafür, dass diese Lärm-Cluster durch weiteres anklicken nicht enden.


    Horst-Dieter