Gelesen! Nachdem ich es "aus Gründen" erst einmal einige Wochen liegen gelassen habe nach dem Kauf, jedoch immer in Sichtweite. Ich habe Toms Rezension nichts wesentlich neues hinzuzufügen. Hätte ich es nicht gelesen, würde mir etwas fehlen (auch wenn ich das dann nicht gewusst hätte).
Beiträge von Horst-Dieter
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Ich habe das Bambi-Thema vor Jahren einmal etwas gegen den Strich gebürstet:
ZitatAlles anzeigenBambis Appetit
„Papa“, fragt Bambi, „können wir nicht mal was anderes essen?“
„Was anderes?“ fragte Vater Hirsch erstaunt und hörte auf, die Knospen abzuweiden.
„Zum Beispiel Menschenfleisch.“
„Igitt! Wie kommst du denn auf so etwas.“
„Immer nur Gras, und Kräuter und Halme und Knospen. Das hängt mir doch schon zum Halse heraus. Da ist eine Brombeere ja schon eine Abwechslung - trotz der Stacheln.“
„Aber Menschenfleisch? Überhaupt Fleisch - wer isst denn so was?“
„Na der Fuchs zum Beispiel, oder Gevatter Uhu, oder …“
„Deine Mutter hat recht, du hast schlechten Umgang. Wir sollten besser auf dich aufpassen.“
„Jetzt hör aber mal auf. Ich glaube, du findest das Essen auch langweilig und du traust dich nur nicht was zu sagen, weil du Angst hast, dass deine Frauen dir was aufs Geweih geben.“
„Das ist nicht wahr!“ brauste Vater Hirsch auf. „Hier bin immer noch ich der Hirsch in der Herde.“
„Wer’s glaubt. Du traust dich ja nichts.“
„Und überhaupt, Menschen haben Schonzeit.“
„Wie lange denn schon?“
„Weiß ich’s? Die darf man erst jagen, wenn die Schonzeit vorbei ist.“
„Das ist wieder so etwas, was alle behaupten und keiner überprüft. Ich glaube, die Schonzeit für die Menschen hat noch nie einer ausgerufen.“
„Aber es wäre unfair die zu brechen. Die Menschen halten ja auch die Schonzeiten bei uns ein, naja, die meisten jedenfalls.“
„Und die rufen sie auch selber aus. Warum rufst du jetzt nicht aus, dass die Schonzeit für die Menschen zu Ende ist? Schließlich bist du ja der Hirsch im Wald, wie du eben noch behauptest hast.“
„Meinst du?“ Vater Hirsch klang nachdenklich.
„Na klar“, fasste Bambi sofort nach. „Und dann nimmst du gleich einen auf die Hörner, da, am besten den dort drüben, den mit der grünen Jacke. Und dann machen wir uns ein lecker Essen.“
„Eigentlich hast du recht“, sagte der Hirsch und röhrte laute die Schonzeit zu Ende. Dann beugte er den Kopf und rannte auf den herannahenden Jäger los.
Horst-Dieter Radke
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Also der Wunsch. Der Regen nicht 🙈
Auf die aktuelle Situation bezogen müsste wohl umgedichtet werden:
Schon seit Tagen knallt die Sonne
heiß und trocken auf das Feld
ach, so denk' ich, fiel’ doch Regen
wär’ viel besser noch als Geld.
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Für die Hitze bist du ja nicht verantwortlich.
Oder doch?
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Ein ganz, ganz frühes Gedicht, geschrieben mit 14 oder 15 Jahren:
Stoßgebet
Schon seit Tagen fällt der Regen
schwer und nass auf unser Feld
hört nicht auf, ach wär's ein Segen
wär der ganze Regen Geld.
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Aber - von wem ist denn dieser wunderbare Bericht, dessen zweiter Teil hoffentlich bald kommt? 🤔
Morgen und Sonntag
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Es muss nichts so bleiben, wie es ist, noch nicht einmal ein Haus - oder das "Hausen" an sich. Von solch einem veränderlichen Hausen berichtet Michael H. aus D. heute in unserem Blog.
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Herzlich willkommen, Gerd.
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Herzlich Willkommen
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Im Grunde reicht ja ein Fetzen Papier. Ein Notizbuch sieht schon professioneller aus. Tippte man das Handgeschriebene in eine Schreibmaschine, war das vor einem halben Jahrhundert noch professionell (noch professioneller war, wenn man Sekretär oder Sekretärin hatte). Heute sind es Tablet und/oder Computer, in die das geschriebene hineingetippt oder hineingesprochen wird. Welche Software braucht man dazu? Ein Texteditor sollte reichen, doch das macht kaum jemand. Textverarbeitungen mit vielfältigen Funktionen werden dafür eingesetzt (selbst wenn die meisten Funktionen nicht genutzt werden). Seit gut einem Vierteljahrhundert boomt die sogenannte "Autorensoftware". Es wurde hier im Forum auch schon ausreichend darüber diskutiert. Platzhirsche wie Papyrus, Scrievener und Ulysses sind inzwischen etabliert. Es kommen aber immer wieder neue hinzu. Gefunden habe ich aktuell Manuskript (für Linux und Windows) und bibisco (für Linux, Mac OS und Windows). Wer hat diese Tools schon ausprobiert?
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Ingo Schulze gegen Charlotte Gneuß - vom Deutschlandfunk aufgedeckt. Oder?
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…. Natürlich gibt es Autor*innen, die hochspannende Posts machen, deren Perspektiven und Meinungen mich auch auf diesem Wege erreichen und bereichern. …
Hast du ein Beispiel? Anschauen und lernen wäre dann keine schlechte Idee.
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… sagt Jörg Schieb, und meint damit nicht, dass man sich in Bild, Ton oder Text übt, sondern darin, Bildgeneratoren die nötigen Befehle zu geben, damit diese ein passendes Bild generieren.
Ist das die Zukunft der Kreativität? Müssen wir uns davon verabschieden, dass selbst zu machen, was KI-Generatoren künftig können?
Nicht einmal mehr programmieren muss man lernen. Man sagt der KI einfach: Programmier mir mal eben ein Tool, mit dem ich in die lokale Sparkasse einbrechen kann, mit dem ich meine Bilder- und Textsammlung nach Kriterien sortieren kann, und schwupps hat das die KI erledigt. -
…
Der Friedhof ist in Berlin?! S…
Es gibt eine ganze Reihe interessanter Friedhöfe in Berlin, zum Beispiel in der Wulheide, manche sind übervoll mit interessanten Persönlichkeiten belegt, in LIchterfelde-West, und den alten Garnisonsfriedhof sollte man auch nicht übersehen. In letzter Zeit habe ich mich auf Friedhöfen etwas rar gemacht - aus Gründen - aber neuerdings ist das Interesse für solche Besuche wieder da.
Wir sollten aber nicht übersehen, dass es hier an dieser Stelle nicht um alte, sondern ausschließlich um den neuen Blogbeitrag geht.
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Ich werde sie demnächst mal besuchen gehen, auf dem Mosbacher Friedhof, und davon im Blog berichten.
Besuche bei Dichtern auf Friedhöfen habe ich schon einige absolviert und von manchen im Blog berichtet.
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Am 20.5. gibt es in Mosbach eine Veranstaltung zu Fanny Morweiser.
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Heute geht es im Blog um einen "hübschen Jungen". Nein, nicht um mich
um den von Fanny Morweiser. -
Tom Danke schön!
Ich fürchte, ich bin - trotz meiner ellenlangen Komms - nicht Blog-geeignet.
Was erst einmal zu beweisen wäre!
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Ich habe ehemals das Buch vor dem Film gekannt und fand, soweit ich mich erinnere, den Film zwar ganz passabel aber das Buch besser. Ich habe damals (mit 14/15 Jahren) auch andere Bücher das Autors (Der Gasmann, Wenn wir alle Engel wären, Der Maulkorb) gelesen und dann die Lust verloren. Ich teile Petras Meinung, dass der Autor zu schreiben versteht (besser als manche/r Autor/in aus den heutigen Bestsellerlisten), aber der mangelnde Tiefgang, die nur oberflächliche Gesellschaftskritik ließen dann doch das Interesse bei mir abflauen. Wiederlesen möchte ich ihn heute nicht mehr, aber immerhin als frühe positive Leseerfahrung bleibt er mit ohne Gschmäckle in Erinnerung.
Ach ja, von seinem Sohn Alexander Spoerl habe ich später (so mit 17/18) die "Memoiren eines mittelmäßigen Schülers" gelesen (weil ich mich vom Titel angesprochen fühlte) und fand ihn damals überraschend gut, weil er trotz der humorischen Ausrichtung des Romans etwas ansprach, von dem damals (noch) niemand reden wollte: Das Verhalten der "ganz normalen Deutschen" während des Dritten Reichs. Vor etwa eineinhalb Jahrzehnten, als ich wieder begann, mich mit analoger Fotografie zu beschäftigen, fiel mir dann noch sein Buch "mit der Kamera auf du" in die Hände und ich habe sehr bedauert, dass ich das nicht in meiner Jugend in die Hände bekommen hatte.