Beiträge von Horst-Dieter

    Gelesen! Nachdem ich es "aus Gründen" erst einmal einige Wochen liegen gelassen habe nach dem Kauf, jedoch immer in Sichtweite. Ich habe Toms Rezension nichts wesentlich neues hinzuzufügen. Hätte ich es nicht gelesen, würde mir etwas fehlen (auch wenn ich das dann nicht gewusst hätte).

    Ich habe das Bambi-Thema vor Jahren einmal etwas gegen den Strich gebürstet:


    Also der Wunsch. Der Regen nicht 🙈

    Auf die aktuelle Situation bezogen müsste wohl umgedichtet werden:


    Schon seit Tagen knallt die Sonne

    heiß und trocken auf das Feld

    ach, so denk' ich, fiel’ doch Regen

    wär’ viel besser noch als Geld.

    Ein ganz, ganz frühes Gedicht, geschrieben mit 14 oder 15 Jahren:


    Stoßgebet


    Schon seit Tagen fällt der Regen

    schwer und nass auf unser Feld

    hört nicht auf, ach wär's ein Segen

    wär der ganze Regen Geld.

    Es muss nichts so bleiben, wie es ist, noch nicht einmal ein Haus - oder das "Hausen" an sich. Von solch einem veränderlichen Hausen berichtet Michael H. aus D. heute in unserem Blog.

    Im Grunde reicht ja ein Fetzen Papier. Ein Notizbuch sieht schon professioneller aus. Tippte man das Handgeschriebene in eine Schreibmaschine, war das vor einem halben Jahrhundert noch professionell (noch professioneller war, wenn man Sekretär oder Sekretärin hatte). Heute sind es Tablet und/oder Computer, in die das geschriebene hineingetippt oder hineingesprochen wird. Welche Software braucht man dazu? Ein Texteditor sollte reichen, doch das macht kaum jemand. Textverarbeitungen mit vielfältigen Funktionen werden dafür eingesetzt (selbst wenn die meisten Funktionen nicht genutzt werden). Seit gut einem Vierteljahrhundert boomt die sogenannte "Autorensoftware". Es wurde hier im Forum auch schon ausreichend darüber diskutiert. Platzhirsche wie Papyrus, Scrievener und Ulysses sind inzwischen etabliert. Es kommen aber immer wieder neue hinzu. Gefunden habe ich aktuell Manuskript (für Linux und Windows) und bibisco (für Linux, Mac OS und Windows). Wer hat diese Tools schon ausprobiert?

    … sagt Jörg Schieb, und meint damit nicht, dass man sich in Bild, Ton oder Text übt, sondern darin, Bildgeneratoren die nötigen Befehle zu geben, damit diese ein passendes Bild generieren.


    Ist das die Zukunft der Kreativität? Müssen wir uns davon verabschieden, dass selbst zu machen, was KI-Generatoren künftig können? ?!? Nicht einmal mehr programmieren muss man lernen. Man sagt der KI einfach: Programmier mir mal eben ein Tool, mit dem ich in die lokale Sparkasse einbrechen kann, mit dem ich meine Bilder- und Textsammlung nach Kriterien sortieren kann, und schwupps hat das die KI erledigt.


    Der Friedhof ist in Berlin?! S…

    Es gibt eine ganze Reihe interessanter Friedhöfe in Berlin, zum Beispiel in der Wulheide, manche sind übervoll mit interessanten Persönlichkeiten belegt, in LIchterfelde-West, und den alten Garnisonsfriedhof sollte man auch nicht übersehen. In letzter Zeit habe ich mich auf Friedhöfen etwas rar gemacht - aus Gründen - aber neuerdings ist das Interesse für solche Besuche wieder da.


    Wir sollten aber nicht übersehen, dass es hier an dieser Stelle nicht um alte, sondern ausschließlich um den neuen Blogbeitrag geht.

    Ich habe ehemals das Buch vor dem Film gekannt und fand, soweit ich mich erinnere, den Film zwar ganz passabel aber das Buch besser. Ich habe damals (mit 14/15 Jahren) auch andere Bücher das Autors (Der Gasmann, Wenn wir alle Engel wären, Der Maulkorb) gelesen und dann die Lust verloren. Ich teile Petras Meinung, dass der Autor zu schreiben versteht (besser als manche/r Autor/in aus den heutigen Bestsellerlisten), aber der mangelnde Tiefgang, die nur oberflächliche Gesellschaftskritik ließen dann doch das Interesse bei mir abflauen. Wiederlesen möchte ich ihn heute nicht mehr, aber immerhin als frühe positive Leseerfahrung bleibt er mit ohne Gschmäckle in Erinnerung.


    Ach ja, von seinem Sohn Alexander Spoerl habe ich später (so mit 17/18) die "Memoiren eines mittelmäßigen Schülers" gelesen (weil ich mich vom Titel angesprochen fühlte) und fand ihn damals überraschend gut, weil er trotz der humorischen Ausrichtung des Romans etwas ansprach, von dem damals (noch) niemand reden wollte: Das Verhalten der "ganz normalen Deutschen" während des Dritten Reichs. Vor etwa eineinhalb Jahrzehnten, als ich wieder begann, mich mit analoger Fotografie zu beschäftigen, fiel mir dann noch sein Buch "mit der Kamera auf du" in die Hände und ich habe sehr bedauert, dass ich das nicht in meiner Jugend in die Hände bekommen hatte.