Beiträge von Marvin

    Menschlichkeit.

    Wo wir schon dabei sind, unsere Antworten zu erklären.


    Ich war ein bisschen stolz auf meinen ersten Versuch zu dieser Frage, obwohl mir schon klar ist, wie schwammig und wischiwaschi das klingt. "Menschlickeit" bedeutet erstmal natürlich eine Menge positiver Sachen - Freundlichkeit und Mitgefühl, Einfühlungsvermögen. Gutmütigkeit. Sowas. Aber dann eben auch die ganze Breite menschlicher Schwächen wie Gier und Wut und oft auch Fehlbarkeit.


    Ich wollte ein bisschen auf die Zauberflöte verweisen, wo es so in etwa heißt "Ist er ein Prinz?" "Mehr noch - er ist ein Mensch." Ich weiß das Zitat nicht mehr so ganz genau und ich habe es auch nicht im Netz nachgeschlagen oder ChatGPT gefragt, weil das widersinnig wäre in dieser Antwort, in der ich ja gerade auf die menschlichen Schwächen abheben will.


    Denn da läuft es vor allem drauf hinaus - ich will als Leser keine Texte von ChatGPT, auch keine von ChatGPT verfassten Plots oder Texte, die von ChatGPT "poliert" worden sind. Ich will Menschlichkeit mit all ihren Fehlern und Begrenzungen. Ich will darüber lesen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, denn ich bin selbst einer und das ist manchmal wunderschön und manchmal unglaublich schrecklich. Als Leser brauche ich das. Manchmal ist das schlecht formuliert und machmal großartig. Aber wenn es nicht von einem Menschen ist, ist es alles nichts wert.


    Das meinte ich.

    Aber die Welt wird immer Digitaler und moderner.

    Das ist ja so ein klassisches Beispiel - wir haben alle gedacht, dass das Papierbuch langsam am Ende ist, vielleicht noch für ein paar alte Leute, die auch noch wissen, wie Tonbänder funktionieren. Und jetzt das - über Booktok und den ganzen YA-Hype werden gedruckte Bücher plötzlich als eine Art Kunstgegenstand wieder interessant und sogar Hardcover mit Farbschnitt verkaufen sich. Schon klar - Vorhersagen sind da unmöglich. Ich finde die Frage auch einfach nur spannend. Vielleicht werden wir in fünf bis zehn Jahren auf diesen Thread zurückschauen und vielleicht hat dann der ein oder andere hier richtig gelegen. Das können wir dann feiern.

    Seit ich hier im Forum aktiv bin, habe ich schon etliche Hypes und Trends auf dem Buchmarkt mitbekommen. Ich glaube am Anfang haben wir viel über Vatikanthriller a la Dan Brown gesprochen, die waren am Markt der Renner. Dann ist Harry Potter gekommen, dann Vampire, dann Sadomaso und jetzt sind wohl spicy Drachen dran. Habt ihr Prognosen, was als nächstes kommt? Ich weiß, dass wir hier mal spekuliert haben, Steampunk würde demnächst Mainstream, das ist vielleicht zehn Jahre her, so richtig war Steampunk bis heute nicht im Trend. Höchstens zu Karneval.


    Also ich glaube ja, Lyrik wird der nächste Hype. Buchhandlungen werden sich vor Anfragen nicht retten können. Ich sehe schon Lastwagen voller Lyrikbändchen mit Brentano, Ringelnatz und heute noch völlig unbekannten Autoren.

    Ich kann mich natürlich auch irren. 8)


    Habt ihr eine Idee oder Prognose?

    6/7

    Kannst du das auch spüren? 8)



    Im Ernst. Ich versuche Jugendsprache ja gerne, obwohl ich auch ein alter Sack bin. Das ist halt so ein bisschen ein Spiel. Ich versuche, ob ich so schreiben kann, dass es glaubwürdig klingt. Nicht nur Jugendsprache, auch Akademikerslang oder Esoteriksprech. Alle möglichen sprachlichen Codes. Das geht halt mal schief und manchmal klingt es gut.


    Ich vergleiche das gerne - wieder mal - mit Musik. Es nutzt dir für dein Solo gar nichts, wenn du dir theoretisch "mixolydisch" draufschaffst, solange du nicht intuitiv verstehst, wie das klingt.

    Ich möchte kurz anmerken, dass ich offenbar sehr gut darin bin, literarische Trends zu erkennen. Ich wäre ein guter Trendscout. (Liest hier ein Profi mit, der mir was vermitteln kann? 8))


    Folgendes habe ich vor zwölf Jahren geschrieben:


    Durch die angloamerikanischen Websites, Schreibratgeber und offensichtlich wohl auch Verlage scheint im Moment der Term "Deep Point of View" zu geistern. Gemeint ist tatsächlich eine personale Erzählperspektive, die sich so strikt an die Erzählfigur hält, dass man ohne Schwierigkeiten "sie" (bzw "er") durch "ich" austauschen kann.

    Ich gehöre auch zu den Leuten, die sich über gelungene erste Sätze freuen und die viel über so etwas nachdenken. Ich habe deutlich mehr erste Sätze konstruiert als Geschichten.=)

    Was mir gefällt ist dieser Hyperfokus auf die kleinsten Details, die winizigsten Bedeutungsschattierungen einzelner Worte. In erste Sätze wird so viel Mühe investiert, wie sonst nur in Lyrik. Dabei ist natürlich auch immer die Gefahr, dass man es übertreibt und viel zu viel Bedeutung in den Satz packen will. Die besten ersten Sätze kommen unschuldig und beiläufig daher. Mir gefallen erste Sätze, die eher kurz sind, und bei denen ich mir erst einmal nicht viel denke, die aber dann eine weitere Bedeutungsebene haben (wie das mit dem Gras - super)


    Allerdings würde ich denken, dass dieser Fetisch um den ersten Satz nur eine Tradition ist und rein gar nichts damit zu tun hat, wie sich ein Buch verkaufen lässt. Zu dem Thema könnte man vielleicht mal einen Marketingspezialisten fragen. Ich selbst kaufe Bücher jedenfalls nicht so, dass ich in einer Buchhandlung zufällig ein Buch aus dem Regal ziehe und dann am Anfang anfange und schaue, wie lange mich der Text fesseln kann. Ich kaufe meist eher gezielt, weil mir jemand etwas empfohlen hat, oder weil ich vom selben Autor schon mal etwas gelesen habe, das mir gefallen hat. Oder weil mich gerade ein bestimmtes Thema interessiert, sagen wir mal - irgendwie sowas wie - Aquarienkultur in der Renaissance oder so. Dann würde ich auch erste Sätze verzeihen die mich nicht direkt am Haken haben. ("Der Fisch war tot") Überhaupt diese Geschichte mit dem Anfang - wenn ich grob den Stil eines Buches abschätzen will, dann lese ich doch nicht nur den Anfang! Macht das irgendjemand so? Dann hätte "Das Foucaultsche Pendel" unmöglich ein Bestseller werden können, die ersten zehn Seiten sind nur akademisches Geschwurbel aus Bandwurmsätzen. Ich selbst blättere meistens überall mal rein und lese ein paar zufällige Absätze.


    Und noch was. Ich bin in den letzten Monaten kaum hier gewesen. Das hat genau was damit zu tun. Mit Marketing. Mit KI-Texten. Mir hängt das alles so zum Hals raus, diese Jagd nach dem Markt, nach Anerkennung und Likes. Und es ist leider doch auch irgendwo in den frühen Tagen dieses Forums mal die Grundidee gewesen - Dass man lernen kann, Texte so zu schreiben, dass sie gut ankommen und dass man dann im besten Fall tatsächlich bei Verlagen unterkommt und was verkaufen kann. Aber dieses "sich dem Markt anpassen" hat sich für meinen Geschmack völlig ins Absurde gedreht. Das machen ja inzwischen Algorithmen mit riesigen Datenmengen und am Ende kriegst du keinen Verlagsvertrag mehr, nur weil du nicht über pokerspielende Drachen schreiben willst oder sowas. Außerdem ist "Verlagsvertrag" ungefähr so ein antiquiertes Konzept wie Lehnswesen, stattdessen jagen wir ja eher nach Sternchen, Bewertungen, Subscribers und Likes. ("Wenn euch das Video gefallen hat, gebt mir gerne einen Daumen hoch und schreibt was in die Bewertungen" <X)

    Vielleicht liegt das auch alles an meinem Alter. Der Zug mit dem Verlagsvertrag ist für mich abgefahren und jetzt sind mir die Trauben zu sauer.


    Aber ich liebe erste Sätze. Um ihrer selbst willen. Ohne irgendeinen Sinn oder Zweck.

    Meine Antwort: Nein danke, ich gehe mich jetzt betrinken.

    Die Antwort ist ziemlich naheliegend. (Ich kann es auch gar nicht leiden, dass ChatGPT sich immer anstellt wie ein Verkäufer an der Tür - nur den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen. Immer noch eine Frage und dann noch eine.)


    Außerdem kann man natürlich eine geheime Ordensbruderschaft der analogen Selbstdenker nicht auf Regeln basieren, die ChatGPT geschrieben hat. Solche Regeln müssen sich im Laufe der Jahrhunderte unter Einsatz von Schweiß und Tränen herausbilden. Auch, wenn das seit ein paar Monaten nicht mehr ganz zeitgemäß ist.

    Ich hab da halt meine Zweifel

    Ok, sehe ich ein. Ich habe wenig Zweifel. Mit ein wenig menschlichem Einsatz lassen sich wesentliche Teile dessen, was wir bisher als "Romane schreiben" bezeichnet haben, jetzt automatisieren, ohne dass man das nachher merkt.


    Ich glaube nicht, dass es sehr lange dauert, das auch komplett zu automatisieren. Vielleicht geht das auch jetzt schon, aber mein Widerwillen ist inzwischen zu groß und die Faszination nicht mehr groß genug, um den direkten Beweis zu erbringen. Exposés gingen mit ChatGPT jedenfalls deutlich besser, als ich es bisher jemals alleine zustande gebracht hätte.

    Ok. Ich entschuldige mich. Der oben zitierte Absatz war natürlich ChatGPT. Der Prompt lautete.

    "Schreib einen Absatz im Stil von Arno Geiger. Ein junges Paar sitzt in einem Park. 500 Worte."


    Ich habe damit verschiedene der von mir gerade erst formulierten Gelübde gebrochen. Ich leiste Abbitte. Ab jetzt übernehme ich wieder die Verantwortung für meine Worte.

    Ich weiß jetzt nicht genau, was letztlich der Punkt bei der Diskussion hier ist. Den Turingtest bestehen alle Modelle längst. Ist echt die Frage, ob KIs literarisch schreiben können? Wartet ihr nicht auch alle auf den Blindflug-BT, bei dem keiner mehr weiß, ob es eine KI war oder ein Mensch?


    Zitat

    Alles begann an diesem Nachmittag, der gar nichts Besonderes sein wollte und sich doch später wie ein kleiner Markstein in der Geschichte der beiden anfühlte. Sie saßen auf einer Bank im Park, dort, wo die Bäume alt genug waren, um Schatten zu werfen, aber nicht so alt, dass man sie ehrfürchtig betrachten musste. Die Bank war aus Holz, das in der Sonne silbrig geworden war, und wenn der Wind durch die Ritzen fuhr, vibrierte das Metallgestell leicht, als hätte es ein Eigenleben. Er hatte die Arme locker auf den Oberschenkeln abgelegt, als wollte er etwas sagen, was ihm nicht gelang, und sie betrachtete die Tauben, die mit diesem unbeirrbaren Ernst über den Kies stolperten, als wüssten sie seit jeher, was zu tun sei. Die Welt war nicht still, aber sie war gedämpft: irgendwo eine ferne Sirene, Kinderstimmen, das Rascheln eines Papiersacks. Vielleicht sprachen sie gerade nicht, weil das Schweigen an diesem Tag von einer Sorte war, die man nicht brechen muss. Er hatte die letzten Tage oft an Sätze gedacht, die er vor Jahren einmal gesagt hatte und die nun peinlich wirkten, als wären sie von jemand anderem. Sie wiederum hatte das Gefühl, in einer Phase zu sein, in der man die Ränder seines Lebens abtastet, wie man prüft, ob ein Glas ganz voll oder fast leer ist. In ihrem Blick lag etwas, das er nicht deuten konnte, und er fragte sich, ob sie sich schon entfernt hatte, nur ohne den Körper mitzunehmen. Der Park roch nach Sommer – nicht nach der Heftigkeit von frisch gemähtem Gras, sondern nach diesem müden, warmen Duft von Blättern, die schon ein wenig zu lange in der Sonne hängen. Ab und zu knisterte das Laub, wenn jemand vorbeiging, und manchmal kam ein Hauch von Parfum herüber, der eine Geschichte andeutete, die ihnen fremd war. Er dachte an ihre ersten Spaziergänge, daran, wie sie einmal im Frühling denselben Weg gegangen waren, und wie damals alles wie ein Versprechen gewesen war, das man weder aussprechen noch hinterfragen musste. Jetzt war das Versprechen noch da, aber es fühlte sich an wie ein Gegenstand, der seinen Platz gewechselt hat – man weiß, er ist da, aber man sucht ihn, weil er nicht mehr dort liegt, wo man ihn erwartet. Sie zog die Beine an, legte das Kinn auf die Knie, und in dieser Bewegung lag so viel, dass er beinahe fragte: „Alles gut?“ Aber er tat es nicht. Sie hätte genickt, gelächelt, und er hätte gewusst, dass das nicht die ganze Wahrheit ist. Ein Hund kam vorbei, bellte kurz, und beide blickten ihm nach, als könnte er ihnen sagen, wohin man geht, wenn man nicht weiß, ob man bleiben soll. Über ihnen zogen Wolken auf, dünn und durchscheinend, wie die erste Ahnung einer Veränderung. Er spürte den Drang, ihre Hand zu nehmen, aber etwas hielt ihn zurück – vielleicht die Angst, dass sie sie nicht zurückgeben würde. Also saßen sie weiter, und der Nachmittag schob sich in den Abend, als wollte er ihnen Zeit lassen, zu bemerken, was mit ihnen geschah.

    1. Ich gelobe feierlich, weiter Texte zu schreiben. Selbst

    2. Ich übernehme die Verantwortung für meine Worte. Ich bin dankbar für diese Verantwortung. Sie macht mich zu dem, was ich bin.

    3. Ich werde meine Texte überarbeiten. Selbst.

    Sorry. Ich bin gerade etwas im Flow.


    4. Schreiben ist Arbeit. Ich bin dankbar für diese Arbeit. Ich werde diese Arbeit selbst tun. Ich werde mir diese Arbeit nicht wegnehmen lassen.

    Jetzt bin ich doch ein bisschen angefixt von meiner eigenen Idee, eine Art Hagakure für Künstler zu schreiben. Als Leitfaden für die Zeit, nachdem die KI die gesamte Kulturindustrie gefressen hat. Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass das eine etwas pubertäre Idee ist, aber sei es drum. In 25 Jahren wird die Welt mir dankbar sein.8)

    Also als Entwurf für den Anfang:


    1. Ich gelobe feierlich, weiter Texte zu schreiben. Selbst

    2. Ich übernehme die Verantwortung für meine Worte. Ich bin dankbar für diese Verantwortung. Sie macht mich zu dem, was ich bin.

    3. Ich werde meine Texte überarbeiten. Selbst.



    Oder so in etwa. Ich würde mich natürlich freuen, diese Idee mit möglichst vielen Leuten zu teilen und freue mich über Ergänzungen. Aber wie gesagt, ich übernehme die Verantwortung für meine Worte.=)

    Guter Punkt. Mich nervt mein eigenes Jammern und Wehklagen in diesem Zusammenhang auch schon etwas an. Man sollte den Widerstand nicht aufgeben. Wobei Widerstand ist vielleicht das falsche Wort, weil man ja den Wind nicht ändern kann aber dann halt anders Kitesurfen muss. Oder so.

    Man bräuchte Regeln oder Gebote oder sowas. Solche Sachen bringen Menschen dann doch oft dazu, langfristig auf Bequemlichkeit zu verzichten. Oder sie zumindest einzuschränken. Ich denke an so Sachen wie die zehn Gebote, den Bushido oder die Gesetze der Bene Gesserit. Oder ein Manifest, so wie Dogma 95. Menschen lieben so Zeug. Ich übrigens auch. Vielleicht braucht es einen Codex im Umgang mit KI, oder einen Codes für Kreative, oder einfach nur für die 42er. Oder einfach nur für mich. Ich mache mal einen Vorschlag für eine erste Regel:


    1. Ich gelobe feierlich, weiter Texte zu schreiben. Selbst.

    Sie beackern ein Gebiet, in dem die Automatisierung einen extrem starken Impact auf unseren Umgang miteinander haben wird und längst hat.

    Ja klar. Das ist gruselig. Und das geht ja inzwischen über das Netz hinaus. Wenn ich irgendwo ein Referat oder einen Impulsvortrag von jemandem höre, und da kommt eine für ihn ungewöhliche Formulierung drin vor, dann frage ich mich jedesmal, ob das nicht in Wirklichkeit von einer KI ist. Oft ist es nämlich von einer KI.


    Und dann kann man sich die Haare raufen, weil so viele blöde Leute die versteckten Nachteile in Kauf nehmen, bloß weil sie so verdammt bequem sind, aber das ist Quatsch, denn Menschen sind nunmal bequem. Mit viel Willenskraft kann man sich als einzelnder dazu bringen, eine Weile auf Bequemlichkeit zu verzichten, aber in der Masse und im Druchschnitt eben nicht. Das ist eine wissenschaftliche Gewissheit. Wir geben die Gestaltung ab. Jetzt schon.


    Um mit Kreativität Geld zu verdienen, wird man (mittelfristig) etwas radikal anders machen müssen. Vielleicht geht das auch gar nicht mehr. Aber es geht beim Schreiben, Musik machen oder Malen ja nicht nur um Geld, oder? Man erbringt ja nicht nur eine Dienstleistung. Klar wird man sagen können - und man kann es jetzt schon - "Ich hätte gern einen neuen Roman von Wolfgang Herrndorf. Wie, der lebt nicht mehr? Egal. Schreib halt was." Und dann kriegt man ganz akzeptable Ergebnisse raus. Dafür braucht man keinen Autor mehr und auch keinen Verlag übrigens.

    Aus meinen sehr bescheidenen Erfahrungen im Kontakt mit Verlagen:


    Das ist mir nicht strukturiert genug. Kann die "Tour durch die Frankfurter Kunstszene" nicht aus fünf Schritten bestehen? Fünf Galerien oder fünf Ausstellungen oder fünf Künstlergruppen oder so? Es gehen natürlich aus sechs oder vier. Und außerdem müsste Ernst wohl eine Frau sein, weil Männer ja bekanntermmaßen nicht lesen, sondern nur Fußball gucken. Daher werden ja auch nur "frauenaffine Stoffe, upmarket, weibliche Protagonistin" gesucht.


    Ansonsten finde ich die Idee schön und ich persönlich würde es vermutlich sehr gerne lesen. Meckernde alte Typen, die das Leben endlich entdecken, gefallen mir. Magst du nicht mal was in das Unterforum Besprechungstexte stellen?