Beiträge von Silke Porath

    Da auf der Homepage des Ladenburger Burgschreiber-Wettbewerbs die aktuelle Ausschreibung nicht zu finden ist, kopiere ich Euch hier den Text ein, den ich per Mail erhielt (und einige Gmeiner-Kollegen sicher auch). Vielleicht wollt Ihr ja Burgfräulein oder Ritter werden?


    Ausschreibung zur Bewerbung als BurgschreiberIn zu Laufenburg




    Zum Stipendium




    Die beiden Städte Laufenburg/Baden und Laufenburg/Schweiz schreiben für den Zeitraum vom 01. März bis 31. Mai 2021 zum zweiten Mal das Burgschreiberstipendium für deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus der Schweiz und aus Deutschland aus. Die Ausschreibung erfolgt im zweijährigen Turnus. Die jeweilige Burgschreiberin/der jeweilige Burgschreiber bekommen einen monatlichen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten von 950 Euro sowie freie Unterkunft – sechs Wochen in Deutschland und sechs Wochen in der Schweiz.







    Die grenzüberschreitende Form ist bewusst gewählt und macht dieses Stipendium in gewisser Weise zu etwas Besonderem. Laufenburg war einmal eine Stadt mit einer gemeinsamen Kultur, gemeinsamen Sitten und Gebräuchen, regiert von den Habsburgern – bis Napoleon kam und der Rhein zur Grenze wurde. Die Laufenburger mussten lernen, damit umzugehen. Mitglieder einer Familie lebten plötzlich in verschiedenen Ländern. Bräuche wie die gemeinsame Laufenburger Fasnacht, einer der ältesten im alemannischen Sprachraum, mussten an die Gepflogenheiten in zwei Ländern angepasst werden.







    Doch die Bewohner von Laufenburg/Baden und die Laufenburger im schweizerischen Kanton Aargau gaben nicht auf, ließen sich nicht auseinanderdividieren, auch wenn die Lage, unter anderem die Corona-Pandemie, im Verhältnis der beiden Länder einiges an Veränderungen gebracht und die Zeit die Unterschiede sichtbarer gemacht hat. Es gibt in Laufenburg drei Bahnhöfe, zwei Brücken und beidseits des Rheins jede Menge Brückenbauer, die gemeinsame Ereignisse wie das Kulturfestival „Fließende Grenzen“ möglich machen.







    Von 1996 bis 2004 gab es in Laufenburg das Kunststipendium, das dann leider verschwand. Das Organisationsteam, namentlich Autorin Petra Gabriel aus Laufenburg/Deutschland und Kulturmanager und Autor Martin Willi aus Laufenburg/Schweiz (Theater WIWA, kultSCHÜÜR) haben sich deshalb um die Einführung eines Stipendiums mit dem Titel: „Burgschreiber(in) zu Laufenburg“ bemüht.







    Wir, die Initiatoren des Laufenburger Burgschreiberstipendiums, hoffen sehr, mit diesem Stipendium ebenfalls dazu beizutragen, dass Ländergrenzen und politische Unterschiede in der Begegnung zwischen Menschen eine immer kleinere Rolle spielen. Daneben liegt uns die Förderung der Literatur, beziehungsweise der Austausch und die gegenseitige Inspiration von Künstlern aus verschiedenen Ländern am Herzen. Laufenburg selbst mit den beiden mittelalterlichen Altstädten in der Schweiz und in Deutschland, die schöne Umgebung mit Bergen und Fluss und das im Herzen Europas, gleichzeitig aber an der Aussengrenze der EU, bietet, wie wir finden, jede Menge Anregungen für Kreativität und Fantasie.







    Wir werden von beiden Städten Laufenburg dankenswerter Weise mit einem - in Bezug zur Grüße der jeweiligen städtischen Haushalte - erheblichen Beitrag zu den Kosten unterstützt. Ohne diese Unterstützung wäre die Ausschreibung nicht möglich gewesen.







    Thema und Umsetzung




    In welcher literarischen Form der Aufenthalt umgesetzt wird, steht jeder Burgschreiberin/ jedem Burgschreiber frei – Gedicht, Drehbuch, Novelle, Kurzgeschichte, Roman – jede Form von Lyrik oder Prosa ist willkommen, der Bezug zu Laufenburg und der speziellen Situation der Stadt sollte aber erkennbar sein.


    Modalitäten des Stipendiums




    Für drei Monate wird ein künstlerischer Freiraum geboten, in dem sich die/der Stipendiatin/Stipendiat inspirieren lassen und die Stadt durch ihr/sein Wirken inspirieren kann. Während dieser Zeit wird dem oder der Burgschreiber(in) auf jeder Seite des Rheins ein „Pate“ oder eine „Patin“ zur Seite gestellt werden, der/die Türen, zum Beispiel zu Archiven oder Vereinen, öffnet.







    Zur Ausstattung gehören:




    - die kostenlose Unterkunft – jeweils anderthalb Monate in Laufenburg/Schweiz und Laufenburg/ Deutschland. Diese wird nach Absprache entweder in Privatquartieren oder in einer gewerblichen Unterkunft zur Verfügung gestellt. Auch eine Mischform beider Unterbringungsmöglichkeiten ist denkbar. Ziel ist es, die unkomplizierte Einbindung der Gäste ins Leben der beiden Kommunen und das gegenseitige Kennenlernen zu erleichtern.




    - eine monatliche Aufwandsentschädigung von 950 Euro.







    Aufgaben der(s) Burgschreiberin(s)




    Der erste, obligatorische Termin ist eine öffentliche Lesung, in deren Rahmen die/der Burgschreiberin/-schreiber sich und ihr/sein bisheriges literarisches Schaffen vorstellt. Bei dieser Lesung wird zudem auch das Stipendium beziehungsweise die Ernennungsurkunde der(s) Burgschreiberin(s) offiziell übergeben.







    Dazu kommen weitere Lesungen beidseits des Rheins, zum Beispiel in der Stadtbücherei oder auf Wunsch auch der Besuch in einer Schule. Die genauen Termine stehen noch nicht fest, werden aber jeweils abgesprochen.







    Eine resümierende Präsentation der Zeit in Laufenburg beschließt die aktive „Amtszeit“. Diese Präsentation kann auf den beiden Websites von Laufenburg und/oder in Form einer Publikation veröffentlicht werden.






    Alle Veranstaltungen während der drei Monate des Aufenthalts sind honorarfrei und sollten im Zeichen eines wechselseitigen und lebendigen Austausches stehen. Es wird eine Kollekte zur Deckung der Unkosten erhoben, ein Buchverkauf der Autoren ist möglich.







    Je nach Umfang und Art der Arbeit ist im Nachgang eine honorierte Publikation und/oder des in Laufenburg entstandenen Werks über die Homepages beider Städte oder als online-Publikation angedacht, sofern der Autor zustimmt. Möglich wäre bei kürzeren Arbeiten auch eine Print-Anthologie, die mehrere Burgschreiber-Jahre umfasst.







    Bewerbungmodalitäten für AutorInnen




    Unabhängig von Staatsangehörigkeit und literarischer Gattung ist jede(r) deutschsprachige Autor(in), die/der in den Ländern Schweiz oder Deutschland einen Wohnsitz hat, eingeladen, sich zu bewerben – möglichst in elektronischer Form.






    Sie/Er muss mindestens eine selbstständige, nicht im Eigenverlag erschienene Publikation nachweisen. Die Bewerbung (maximal zwei A4-Seiten) umfasst den bisherigen Werdegang. Besonders freut sich Laufenburg auf die „Blaupause“ (maximal eine A4-Seite) über die Triebfedern, Vorhaben und Ideen, die es für den Aufenthalt in der Stadt gibt.






    Die Jury beurteilt die Bewerbungen und vergibt den Titel des Burgschreibers.













    Einsendeschluss ist Ende Oktober 2020, Bewerbungen, bevorzugt per Mail an:


    info@petra-gabriel.de




    willi_martin@bluewin.ch


    Schriftliche Bewerbungen werden nur in begründeten Ausnahmefällen entgegengenommen.


    Projektverantwortliche




    Petra Gabriel, wohnhaft in Laufenburg/Deutschland und Berlin




    Autorin, Journalistin, Übersetzerin, Sprecherin, Mitglied im Schriftstellerverband VS Berlin







    Martin Willi, wohnhaft in Laufenburg/Schweiz




    Kultur- und Eventmanager, Theaterpädagoge, Regisseur, Schauspieler, Autor, Dozent, Betriebsleiter der kultSCHÜÜR Laufenburg







    Jury




    Petra Gabriel und Martin Willi,




    Renata Vogt, Laufenburg/Deutschland, Buchhändlerin und Kulturorganisatorin,




    Christian Haller, Laufenburg/Schweiz, Autor und Dramaturg,




    jeweils ein(e) VertreterIn des Stadtrates von Laufenburg/Baden und Laufenburg/Schweiz,

    sowie als Gastjuror Markus Manfred Jung, Autor und Burgschreiber 2019, http://markusmanfredjung.de/wp/










    Kontaktangaben







    Postalisch




    Burgschreiber(in) zu Laufenburg




    c/o Martin Willi




    Rhypark 8




    CH-5080 Laufenburg


    Telefonisch




    Petra Gabriel – 0049178 8830753




    Martin Willi – 004179 3291933







    Elektronisch




    info@petra-gabriel.de




    willi_martin@bluewin.ch







    Website




    https://www.burgschreiber-laufenburg.com/

    In unseren Krimis (Sören und ich) wird Schwäbisch gschwädzt, weil und wenn die im Ländle spielen. Allerdings schriftlich weniger, als bei Lesungen. Mündlich haue ich das Schriftdeutsch gerne übersetzt raus. Geschrieben ist das eher suboptimal, zumal es ja nicht nur den einen schwäbischen Dialekt gibt ;)

    Bei mir würde das:

    Person B: " Abbr onser Flughafa isch im Gegasatz zu eierm scho fertig!"

    anders aussehen:

    "Abr oiser Flughafe isch em Gegasadz zu euram scho ferdig!"

    So gesehen - lieber sein lassen.

    Volksmusik, bis zur Brust hochgezogene und über dem Hemd verschlossene Hosen, braune Sandalen über weißen Socken, verschmierte Brillengläser, verträumtes Herumspielen mit den oberen falschen Zähnen, Nasenhaare bis zum Kinn, das ganze Programm. Es ist unausweichlich, Sören. Mach Dich darauf gefasst. Viel Zeit hast Du nicht mehr. >>t

    TOLL! Das eröffnet ganz neue Perspektiven. Kittelschürze bei Lesungen. Wasserwelle auf dem grauen Haupt. Zur Aufmunterung eine Einlage mit der Quetschkommode. :rofl

    Herzhaft Willkommen, grünes Horn.

    Hast Du auch einen Namen? Das wäre hier schön, wir plaudern ja nichts aus.

    Außer der Tatsache, dass ein Autor nie, nie und gar nie etwas für die Veröffentlichung, ein Lektorat oder sonstwas löhnen sollte.

    Erfahrungsbericht - ja, kann ich machen. Ich bin da noch völlig unbeleckt und etwas "verzweifelt", weil meine Schreibkurse sonst vom Haptischen, vom "Spielen", vom Live-Austausch leben UND die meisten TN in den anderthalb Stunden eigentlich auch Zeit wollen, um zu schreiben; Zeit, die sie im Alltag oft nicht haben. Aber stumme Menschen, die vor sich hinschreiben per Internet?

    Hat zuuuufällig wer Ideen?

    Egal wo Ihr wohnt oder schreibt: Ihr könnt dabei sein!


    Aufgrund der Corona-Krise konnten die VHS Balingen die Schreibwerkstatt mit Silke Porath bisher nicht starten. Da einige von Ihnen schon auf den Start warten, möchten wir dieses Angebot mit Ihnen nach den Pfingstferien, ab Dienstag 16. Juni, 19.30-21.00 Uhr online starten. Haben Sie Interesse? Sind Sie mit dabei?

    Die Dozentin Silke Porath ist erfahrene Schreibtrainerin, Autorin und Redakteurin und freut sich, Sie in die virtuelle Welt des kreativen Schreibens mitzunehmen:

    Corona macht kreativ…

    … und uns Schreibende erst recht!

    Herzlich willkommen beim ersten Online-Kurs „Kreatives Schreiben“ der Volkshochschule Balingen!

    Sind Sie bereit für diese Premiere? Dann freuen wir uns über Ihre Zusage.

    Der Kurs startet am Dienstag, 16. Juni 2020. Alles, was Sie benötigen, ist ein Zugang über moodle. Infos finden Sie auf der *website* https://www.vhs-balingen.de/index.php?id=221.

    Mit Ihrer Anmeldung erhalten Sie Ihren persönlichen Zugangscode zum Kurs und dann geht’s los.


    Am ersten Kursabend legen wir gemeinsam das Programm fest. Textarbeit? Schreibimpulse? Alles ist möglich. Anders als in den Präsenzkursen ist es. Aber spannend. Sind Sie bereit für dieses Abenteuer?

    Hier geht's zur Anmeldung:

    https://www.vhs-balingen.de/

    Da der Kurs nicht mehr online ausgeschrieben wird: meldet Euch per Mail oder telefonisch an. Ich freu mich auf Euch!


    Eure Silke Porath

    Und der Bundesverband deutscher Schriftsteller schickte u.a. diese Linksammlung:


    Linksammlung:


    Sozialfonds der VG Wort für Wahrnehmungsberechtigte

    https://www.vgwort.de/die-vg-w…chtungen/sozialfonds.html


    Monika Grütters über die Hilfe auch für Freie in der Kultur

    https://www.bundesregierung.de…erstuetzt-werden--1730406


    Handreichung des VS in der Corona-Krise

    https://vs.verdi.de/presse/pre…26-11ea-adf9-001a4a160100


    Regine Möbius erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande

    https://vs.verdi.de/presse/pre…98-11ea-b965-525400f67940


    Stellungnahme des VS zum Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt

    https://vs.verdi.de/themen/nac…7c-11ea-b692-525400f67940


    Kunst und Kultur: Ministerium schickt halbgaren Schnelläufer

    http://kuk.verdi.de/aktuell/mi…aren-schnelllaeufer-5853/


    Literaturübersetzer*innen und Börsenverein einigen sich auf Best-practice-Regelung zur Übersetzernennung

    https://vs.verdi.de/themen/nac…08-11ea-b589-525400f67940


    Bericht und Lifestream der Bundestagsdiskussion der Grünen zu Plattformen

    https://www.gruene-bundestag.d…en/eu-urheberrechtsreform

    Dieses kam von ver.di rein:



    Liebe Silke Thiercy,

    COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) ist das alles beherrschende Thema, das unser Leben derzeit auf den Kopf stellt. Wir Solo-Selbstständigen spüren jetzt umso mehr, dass wir „ohne Netz und doppelten Boden“ arbeiten. Aber Du sollst wissen, dass Deine Gewerkschaft Dich in dieser schwierigen Situation nicht allein lässt.

    Der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke sichert in seiner Ansprache allen Mitgliedern Unterstützung zu und appelliert an die Solidarität, die der Identitätskern unserer Gewerkschaft ist. Du findest seine Rede in voller Länge auf der ver.di-Startseite.


    Am vergangenen Freitag waren Frank Werneke und Vorsitzende anderer DGB-Gewerkschaften im Kanzleramt und haben dort die Interessen ihrer Mitglieder vertreten. Wirkungsvoll, denn erste entsprechende Absichtserklärungen kamen prompt: „Die Bundesregierung wird mit Maßnahmen in Milliardenhöhe Arbeitnehmer*innen und Unternehmen vor den Folgen des Corona-Virus schützen. Zu den beschlossenen Schritten gehören die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes, Liquiditätshilfen und die Stundung von Steuerzahlungen, die auch der Kultur- und Kreativwirtschaft zugutekommen sollen.“


    Veronika Mirschel, Leiterin des Referats Selbstständige in ver.di, hat in einem Interview im MDR-Rundfunk unsere branchenübergreifende Erwartung unterstrichen, dass „Bund, Länder und Kommunen auch Kleinstunternehmen, was die Solo-Selbstständigen sind, exakt genauso stützen wie sie auch die großen Unternehmen stützen...“. Den gesamten Beitrag kannst Du Dir hier anhören: https://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inland/audio-1342124.html


    Noch gibt es zu wenig Konkretes, wie Solo-Selbstständige finanzielle Hilfen unkompliziert beantragen können und in welcher Höhe der Staat für gestrichene Aufträge einspringt. Von den Parteien kommen die ersten Vorschläge, wie u.a. von Bündnis90/Die Grünen, Unterstützungsleistungen von bis zu 60 Prozent des letzten Jahreseinkommens bei nachweisbaren Honorarausfällen zu zahlen (Vorbild dafür ist der Fluthilfefonds von 2013).


    Die Bundesagentur für Arbeit lockerte bereits die Bestimmungen für den Zugang zu Arbeitslosengeld und Hartz IV: Niemand muss mehr persönlich vorsprechen, Terminausfälle führen nicht mehr zu finanziellen Nachteilen.


    Unsere Hauptamtlichen bemühen sich weiter in Gesprächen mit den politisch Verantwortlichen, jetzt zügig Hilfen für Solo-Selbstständige anzuschieben. Ein erster Erfolg ist schon, dass wir Solo-Selbstständigen in den öffentlichen Diskussionen ebenso thematisiert werden wie Arbeitnehmer*innen oder Unternehmen.


    Sicher wird es täglich neue Entwicklungen rund um die Corona-Krise geben. Wir halten Dich auf dem Laufenden. Am aktuellsten geschieht das auf Facebook: https://www.facebook.com/Selbststaendige. Für alle, die nicht auf Facebook unterwegs sind: Wir arbeiten derzeit an der Zusammenstellung von Handlungsmöglichkeiten, die Du auf dieser Seite https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool findest.

    Zudem werden wir die für Solo-Selbstständige relevanten Nachrichten zusammenfassen und regelmäßig auf diesem Weg bereitstellen.


    Bis bald – und bleib solidarisch und gesund!


    Deine Sprecher*innen der Bundeskommission Selbstständige

    Berit Böhme

    Gundula Lasch

    Oliver Pyka

    Vermutlich habt Ihr das alle bekommen heute:


    Sehr geehrte Damen und Herren,


    liebe Wahrnehmungsberechtigte und Mitglieder der VG WORT,





    derzeit beschäftigt uns alle nur noch ein Thema – das Corona-Virus und wie die weitere Ausbreitung verhindert werden kann. Die Maßnahmen der Politik zum Schutz unserer Gesundheit greifen einschneidend in unser Alltagsleben ein und betreffen uns alle. Doch die Folgen wirken sich ebenso dramatisch auf die wirtschaftliche Situation von Urhebern und Verlagen aus. In dieser Ausnahmesituation erreichen uns Anfragen und Vorschläge, die Hauptausschüttung vom Sommer vorzuziehen und


    Soforthilfen zu gewähren.


    Wir möchten Sie daher heute über den Stand der Dinge informieren.


    Auch wir in der VG WORT erleben die Einschränkungen massiv und sind täglich mit neuen Arbeitsbedingungen konfrontiert: Kolleginnen und Kollegen bleiben zuhause, weil sie zu unserem Schutz in Quarantäne sind oder weil sie ihre Kinder betreuen, andere arbeiten – unter besonderen Umständen – von zuhause aus. Wir alle – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – bemühen uns nach Kräften, den Verwaltungsbetrieb aufrechtzuhalten und unsere Aufgaben wie vorgesehen abzuwickeln. Eine Hauptausschüttung allerdings vorzuziehen ist unter diesen Umständen ausgeschlossen, da bereits im Normalbetrieb alle Kräfte benötigt werden. Hinzu kommen notwendige Gremienentscheidungen, die uns gesetzlich und satzungsgemäß vorgegeben sind, um eine ordnungsgemäße Hauptausschüttung vorzunehmen. Auch diese Gremiensitzungen sind derzeit nicht durchführbar.





    Hingegen möchten wir akut betroffene Urheber und Verlage auf den Sozialfonds der VG WORT hinweisen. Gemäß seiner Richtlinien sind Anträge an diese Einrichtung zu stellen. Es werden Beihilfen für in Not geratene Wortautoren, Verleger oder ihre Hinterbliebenen gewährt. Für den Antrag sind Angaben zu Einkünften und Vermögenslage notwendig. Weitere Informationen finden Sie unter


    https://www.vgwort.de/die-vg-wort/sozialeinrichtungen/sozialfonds.html


    sowie die Richtlinien unter


    https://www.vgwort.de/publikationen-dokumente/merkblaetter.html


    Die finanzielle Ausstattung des Sozialfonds ist uns allerdings satzungsgemäß vorgeschrieben und beschränkt.


    Für „Solo-Selbständige“ und Unternehmen der Kreativwirtschaft sind staatliche Hilfen geplant und in Teilen bereits abrufbar. Bitte informieren Sie sich in den Wirtschaftsministerien der einzelnen Bundesländer und bei Ihren Berufsverbänden.


    Weitere Informationen unter https://www.kulturrat.de/corona/ sowie unter https://urheber.info/




    Darüber hinaus prüfen wir derzeit intensiv alle weiteren Möglichkeiten für eine Unterstützung in dieser besonderen Notlage. Natürlich halten wir Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.


    Mit besten Grüßen und bleiben Sie gesund!



    Rainer Just Dr. Robert Staats


    Geschäftsführende Vorstände der VG WORT