Beiträge von Silke Porath

    Das ist in einer Turnhalle, man wird durch Flatterband geleitet und soll Abstand halten und Maske tragen. Das kontrolliert ein Sicherheitsdienst, aber eher lax. Schlimm fand ich eine ältere Dame, die zwei Stunden stehen musste und fast umgekippt wäre.

    Also mit Fieber und anderen Symptomen ist das kein Spaß. Allerdings ist es für die Angestellten dort eine noch größere Tortur in den Schutzanzügen.

    Zum Test darf jeder kostenlos gehen, der entweder Kontakt hatte mit einem Coronapatienten oder Symptome bei sich bemerkt. Zum Test gehen MUSS, wen das Gesundheitsamt auffordert. Und da heißt es dann ab dem Anruf: Quarantäne.

    Man kann hier jederzeit ins Testzentrum gehen, muss dann aber trotz Termin oft stundenlang warten, der Test kostet allerdings nicht und das Ergebnis war bei mir nach zwei Tagen da - negativ.

    Diesen Tolino habe ich als Prämie bekommen, hätte sonst keinen gekauft. Aber, oh Wunder, er ist täglich bei meinem Sohn im Einsatz und an den Rechnungen sehe ich, dass er viele Ebooks liest, viel mehr, als er Print lesen würde.

    Bei Sören und mir läuft das so, dass jeder einen separaten, aber gleich lautenden Vertrag vom Verlag bekommt.

    Bei dem leider verstorbenen Andreas Braun lief das über eine privat aufgesetzte Vereinbarung, die beide unterschrieben haben und in der im wesentlichen die Honorarfrage stand und dass beide das selbe Recht am Werk haben, sowie dass keiner einfach so einen anderen Co-Autor ins Boot holen oder das Ganze ohne den anderen zu Ende bringen darf. Dafür brauch Ihr keinen Anwalt, der sicher nicht ganz billig ist.

    Ach Dorrit, wie furchtbar. Fühl Dich umärmelt.

    Die Freikirche hat es in die Presse geschafft (ich hoffe, der Artikel ist frei lesbar).

    Heute wurde ich aus der Nachhilfe gepfiffen und nach Hause geschickt, weil die Mutter einer Schülerin einen positiven Test bekommen hat. Ich darf jetzt so lange nicht unterrichten und Geld verdienen, bis das Kind einen hoffentlich negativen Test hat.

    Das ist natürlich doof. Tut mir leid.

    Kopf hoch und weitermachen.

    Die "fehlende Breitenwirkung" könnte an der Spielzeit des Romans liegen?

    Was mir auffällt: die meisten Historienromane werden als Reihe aufgelegt - und sind vermutlich von Anfang an als solche konzipiert. Vielleicht hat es ein Einzelband da schwer, wenn es nicht um die derzeit beliebten Familiensagas geht?

    Am Ende kann man hier nur spekulieren. An Deiner Stelle: frag doch bei der Agentur nach, was genau die meinen.

    Ich weiß jetzt, wo sich die Dame aus dem Eingangspost angesteckt hat. Beim Gottesdienst in einer Freikirche.

    Das mit dem Nicht-Tragen der Masken kann ich für Bens Gymnasium so nicht bestätigen. Vor den Ferien gab es eine Mail an alle Eltern, in der die Rektorin ausdrücklich die über 900 Schüler lobte. Und auch bei meinen Nachhilfekindern kann ich absolut nichts beanstanden. Allerdings hat mir ein 15-jähriger, den ich vertretungsweise hatte, verraten, dass er und seine Kumpels am Samstag eine Halloweenparty machen wollten. So zehn oder mehr, meinte er. Und dass man es ja nochmal ausnützen müsse.

    Mir tun die jungen Leute leid. Meine Tochter hat jetzt quasi nur noch das Handy, um mit ihren Freundinnen zu kommunizieren.

    Liebe Silke, hattest du nicht über die solidarisch-unentwegten Besucher des nachgeholten Krämermarkts auf dem Balinger Messegelände in der Zeitung berichtet? Orientieren wir uns an den guten Beispielen ...

    Hey, bist Du wieder da? Wie schön!

    Ja, darüber habe ich berichtet. Und gestern hätte ich Kinder finden sollen, die Halloweentechnisch um die Häuser ziehen. Da waren KEINE, und das hat mich absolut gefreut. Die einzigen, die ich gesehen habe, waren unmaskierte Kinder samt Eltern, welche ich aus der Nachhilfe kenne und die... ähäm... bildungsfern unterwegs sind.

    Tom: ich habe mit Patreon angeschaut. Ich denke allerdings, dass sowas in Deutschland nicht funktioniert, zumindest nicht in unserem Metier.

    Kiana, mein Vater war symptomlos, läuft aber jetzt wie ein Roboter... er fuhr im Frühjahr noch hunderte Kilometer mit dem Rad; er hat Gedächtnisprobleme, schnauft wie eine Dampflok und die Nierenwerte sind unter aller Sau.

    Mein Mann ist Franzose und wenn wir deren Nachrichten mit unseren vergleichen... boah.

    Und dann hatte ich heute den Auftrag für die örtliche Käsepresse, Halloweenkids zu fotografieren. Ich habe nach drei Stunden exakt eine Familie gesehen. Kinder ungeschminkt. Eltern auf RTL2-Niveau unterwegs. Ich habe nicht angehalten. Reportage fällt aus und damit mal wieder ein bisschen der Kohle, die mir seit März empfindlich fehlt

    Ihr Lieben,

    ich muss mal meinen Frust und meine Wut ablassen. Heute Nachmittag schrieb mir eine Bekannte, sie liege mit Corona im Bett. Ich hab Blümchen gekauft und bin zu ihr gefahren. Ihr Mann machte auf und auf meine Frage hin, ob ich was einkaufen solle, weil sie ja nun alle in Quarantäne sind erfahre ich: nö, er ist seit drei Tagen nicht mehr in Quarantäne. Meine Bekannte habe sich halt erst am Donnerstag testen lassen.

    Sie war die ganze Zeit über arbeiten und ganz normal draußen.:bonk

    Am liebsten hätte ich die Blumen wieder mitgenommen. Wegen solcher Leute müssen wir nun alle wieder in den Lockdown. :wut

    Was ich auch nicht verstehe: als mein Vater positiv getestet wurde, waren wir SOFORT in Quarantäne und mussten SOFORT vom Gesundheitsamt angeordnet zum Testzentrum fahren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei ihr anders war.

    Danke fürs Zuhören.

    Unser Tom hat ein neues Baby am Start!:freuhuepf

    Die Wahrheit über Metting


    Ich bin Tom Liehr-Fan, seit vielen Jahren. Klar, dass ich mir "Die Wahrheit über Metting" längst vorbestellt hatte. Als das Buch endlich, endlich ankam, habe ich es quasi in einem Rutsch verschlungen. Wie immer trifft der Autor sprachlich genau den Ton, den die jeweilige Situation braucht. Hier hat er aber noch etwas anderes getroffen: mein Herz. Das passiert ganz, ganz selten, dass ich beim Lesen Gänsehaut habe, lachen kann und auch weinen.

    Mit diesem Buch hat Tom Liehr sich selbst übertroffen. Klar enthält es den ihm eigenen Witz, die positive Schnoddrigkeit. Er ist ein hervorragender Erzähler - dass er die Leser nun nach "Metting" mitgenommen hat, ist ein Geschenk an alle, die über den Tellerrand schauen und sich mit der Vergänglichkeit der Dinge und des Seins auseinandersetzen mögen - und sich dabei noch ausgezeichnet unterhalten lassen wollen.


    P.S.: Der Buchlink funzt nicht, sorry

    Liebe Bibi Roses,

    nicht angepisst sein. Wir haben alle die selben Gründe, hier zu sein. Es geht um unsere Texte und Geschichten und darum, KONSTRUKTIVE Kritik anzunehmen.

    Meinen Schreibschülern sag ich immer: sobald sie ihren Text verteidigen oder erklären müssen, ist er mau. Denn wenn ein unbekannter Leser zu Hause auf der Couch das Buch liest, hockt der Autor sehr, sehr selten daneben, um Fußnoten zu verlautbaren.

    Meine Ideen:

    1. Rechtschreibung prüfen, intensiv. Viele namhafte, weltbekannte Autoren waren Legastheniker (nicht, dass ich sagen will, Du hättest LRS). Korrektoren gibt es und die sollte man nutzen.

    2. Vielleicht machst Du aus "Bibi", bei der jeder sofort an "Blocksberg" denkt, eine "Bibbi" oder "Bibby" oder ähnlich? Dito das "Seelenpferd Momo". Kann das Tier vielleicht "Mommo" heißen? Schlicht "Mo"?

    3. "Das Buch ist für Jung und Alt" - äh. Nein. Die Zielgruppe gehört genau definiert. Wenn die Omma der Enkelin das vorliest - wer hat dann Spaß an der eigentlichen Geschichte?

    Über die Rückblenden bin ich auch gestolpert. Und über die Zitate. Ich mach das gerne vor den einzelnen Kapiteln. Und habe dabei nicht das Gefühl, dass ich mich oder das Buch damit überhöhen möchte. Meine Agentur hat deswegen auch noch nie gemeckert.

    Das wird ein sehr, sehr lustiges Buch :)

    Ich habe das Internet nach Synonymen für Zauberstab gefragt und als ersten Treffer dieses bekommen.:rofl

    Zauberrute oder magischer Stab sind auch nicht besser.

    Könnten Deine Protags magische Handschuhe haben? Steine mit Zauberkraft?

    Interessantes Thema, das mir just gestern in der Nachhilfe begegnete, zwei Jungs, Klasse 6 und 7 Hauptschule. Die sollten einen Dialog schreiben. Heraus kam in etwa sowas:

    Ruben sagte wütend: "Lass mich in Ruhe!"

    Lena sagte traurig: "Ich war das nicht!"

    Zum Teil mit kreativer Nutzung der " irgendwo, Hauptsache sie " waren unter"gebracht." :)

    Außer "sagte" kannten meine Kandidaten nichts, wir haben dann erst mal Synonyme gesucht. Aber nun gut, die beiden sollen ja keine Schriftsteller werden.