Beiträge von Sören Prescher

    Einen richtigen Duden habe ich zuletzt in der Schule benutzt. Daheim habe ich zwar ein relativ neues Deutschwörterbuch im Regal stehen, aber ich kann mich nicht einmal mehr erinnern, wann ich dort das letzte Mal hineingeschaut habe.
    Computerprogramme und das Internet greien mir im Zweifelsfall eigentlich genug unter die Arme.

    Eine Auflage von mindestens 400.000 Stück? Respekt! Das muss ihm erst mal einer nachmachen. Selbst von den großen amerikanischen und britischen Autoren schaffen das nicht so viele.
    Von der Marketingseite her scheint FS in den letzten Jahren ja wirklich alles richtig gemacht zu haben.



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    Prinzipiell ist das Twittern ja eine gute Idee, damit z.B. Künstler und Fans enger miteinander in Kontakt stehen können. Blog und Messageboard sollten diese Funktion allerdings auch erfüllen. Und da kann man so viel schreiben, wie man will. Es bleibt abzuwarten, ob Twitter nur einen kleinen Hype oder eine feste Größe in der Kommunikationswelt darstellen wird...

    Interessiert mich auch, wie hier die Leute dazu stehen. Einen eigenen Twitter besitze ich bisher nicht, bin aber auch noch dabei, mich überhaupt mit dem ganzen Twitter-Thema zu beschäftigen...

    Na ja, wie seriös der Spiegel ist, zeigt sich an Artikeln wie diesem. Ist natürlich nicht schön, wenn die Autoren mit vorgefertigten Meinungen an die Sache herangehen...
    Unabhängig davon finde ich es recht heftig, wie im Zusammenhang mit Jackos Tod ständig neue Meldungen die Runde machen. Für die Medien muss dieses Thema doch ein Festmahl sein, so sehr, wie sie es ausschlachten.

    Was das Musikalische betrifft, hatte Jacko es echt drauf. Auch wenn ich nie ein richtiger Fan von ihm war, so habe ich seine Karriere doch immer mit einem Auge verfolgt. Als ich am Freitag von seinem Tod erfuhr, ging mir schon gewaltig die Muffe.


    Zu Lebzeiten rankten sich schon viele Legenden und Gerüchte um Jacko und nach seinem Tod dürfte es nicht besser werden. Im Moment wird in den Medien jede Menge schmutzige Wäsche gewaschen. Da werden ehemaligen Angestellten horrende Summen geboten, nur damit sie vor den Kameras und Mikrofonen möglichst skurrile Details aus dem Nähkästchen ausplaudern. Das wird bestimmt noch richtig heftig werden.

    Zitat

    Original von Anja
    Wenn das Dein erster Roman ist, kann es gut sein, dass Du damit ziemlich Schwierigkeiten haben wirst. Und verschiedene Ich-Erzähler, die alle gleich klingen, sind meiner Ansicht nach wenig interessant.


    Nun ja, es war mein erster Roman, aber seither habe ich schon einige weitere geschrieben, wo ich mit solchen Schwierigkeiten nicht zu kämpfen hatte. Aber bei meinem Erstling hatte ich einfach darauf losgeschrieben und unglaublich viel falsch gemacht.


    Zitat

    Original von Karen
    Ich habe nicht gezählt, wie viele Personen aus ihrer Sicht in A.M. Schenkels Roman "Tannöd" erzählen (dort sind es Ich-Erzähler, wie ist es bei Dir?), aber es könnten schon auch an die 18 sein.


    Ich-Erzähler sind es nicht. Aus der dritten Person ist es in dem Fall einfacher.


    Zitat

    Original von Anja
    das größte Problem bei so vielen erzählenden Figuren dürfte für Dich sein, jedem eine eigene "Sprache" zu geben, die ihn von den anderen abhebt und ihm einen eigenen Charakter verleiht.


    Das mit der eigenen Sprache wird ein Haufen Arbeit werden, aber wenn ich es nicht tue, wird der Roman niemals so gut, wie er sein könnte. Also habe ich keine andere Wahl...


    Zitat

    Original von Karen
    Ich würde mir aber in Deiner jetzigen Lage, wo Du offenbar mit einigem Abstand an das Werk gehst, nochmal klar machen, welche Figuren überhaupt so wichtig sind, dass sie aus ihrer Sicht berichten sollten.


    Ja, das versuche ich gerade. Bin sogar am Überlegen, ob ich nicht einige Passagen streichen sollte, weil es Nebenhandlungen sind und nur noch mehr Figuren enthalten...

    Meine Güte, die Antworten kamen aber schnell. :)


    In meinem Roman gibt es in der Tat nur zwei Prota- und einen Antagonisten. Der Rest ist, wie Tom es so passend formulierte, nur Personal.
    Ich befürchte ja, wenn ich die Geschehnisse eines ganzen Ortes schildern will, wird mir keine andere Wahl bleiben, als mehreren Leuten ihren kurzen Auftritt zu lassen. So dürfte es auch glaubhafter wirken, dass das ganze Dorf betroffen ist.
    Von der psychologischen Seite her betrachtet, ist es natürlich eine Mammutaufgabe da jeder Person andere Charaktereigenschaften zu geben, damit sie sich auch wirklich voneinander unterscheiden. Mal schauen, ob mir das gelingt. :)
    Aber deine Worte, Tom, dass alles möglich ist, haben mir da schon Mut gemacht. Es gibt zwar auch Autoren, die sich strikt an alle Regeln halte, aber ein bisschen experimentieren fand ich schon immer gut. :-)

    Zur Zeit überarbeite ich gerade meinen Romanerstling (es ist erschreckend, wie viele Fehler ich da beim Schreiben noch gemacht habe) und habe gerade mit einer Vielzahl von Personen zu kämpfen.


    Genau genommen sind es 18 (!) verschiedene Leute, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird. Ja, ich weiß, dass es zu viele Personen sind und dass man normalerweise maximal zwei oder drei Protagonisten haben sollte.


    Aber in dem Roman geht es um ein kleines Dorf, in dem schlimme Dinge geschehen (sind) und die Geschichte erzählt davon, wie die einzelnen Bürger damit umgehen und wie sich letzten Ende alles zuspitzt. Dafür brauche ich schon viele verschiedene Sichtweisen. Die Frage ist nur, wie viele sind zu viele Personen?


    Manche Leute haben nur ein, zwei Szenen. Die versuche ich schon auf andere Personen umzuschreiben, aber nicht immer klappt das ohne Beeinträchtigung der Handlung....

    Zitat

    Original von Tom
    Am Rande - der Nick "fictionmaster" ist Understatement pur, wie ich finde. 8-)


    Mittlerweile ist mir der Name ja schon fast peinlich. Den hatte ich mir vor über zehn Jahren mal im jugendlichen Leichtsinn für irgendein Internetprojekt überlegt. Seither hatte ich den Benutzernamen schon so oft in anderen Foren verwendet, dass er zu einer Art ID wurde. Aus der Nummer komme ich so einfach also nicht mehr heraus. ;)


    Zitat

    Original von Tom
    Meiner unmaßgeblichen und sehr bescheidenen Erfahrung nach sagen Agenten am Telefon viel, um die drängenden und unbedingt preiseabräumenwollenden Autoren ruhig zu stellen. Wenn sie dann aufgelegt haben, setzen sie ihr Tageswerk unbehelligt fort - und schmeißen keineswegs alles beiseite, um stantepede die Veröffentlichungschancen des jungen, neuen Klienten zu verbessern, der sich gerade mal bemüßigt sah, telefonisch nachzufragen. Sie lassen sich genausowenig in die Arbeit reinreden wie Du wahrscheinlich auch. All das ist nicht überzubewerten. Es ist weder ein Zeichen für Unzuverlässigkeit, noch für Faulheit oder Autorenabzocke.


    Vermutlich ist es genauso. Ich werde mal versuchen, die ganze Sache nicht überzubewerten...

    Ich kann dem vorherigen Posting in keinster Weise zustimmen. Ich fand das Buch spannend geschrieben und nicht eine Sekunde langweilig. Mit einem Wort zusammengefasst: großartig.



    Kaelo: Um dich von deinem Schmerz zu erlösen, biete ich dir gern an, mir das Buch zu schicken. Du kannst dir sicher sein, dass ich es gut verwahren würde. :)

    Sicherlich ist alles schon mal da gewesen. Gibt es da nicht das treffende Zitat von Mark Twain "Es ist alles schon mal geschrieben worden. Nur noch nicht von jedem"?
    Du kannst zig Mal die gleiche Geschichte schreiben, aber sobald du andere Charaktere verwendest oder an der Gesamtsituation was abänderst, ergibt sich eine ganz andere Handlung.


    Bei Liebesliedern zeigt sich das recht deutlich. Eigentlich gibt es nur drei verschiedene Liebeslieder:
    1) Ich will dich
    2) Ich bin so froh, dass ich dich habe
    3) Du hast mir das Herz gebrochen


    Trotzdem gibt es hunderttausende (Millionen!) verschiedene Variationen. Warum soll das bei Büchern anders sein? Etwas wirklich Neues zu erfinden, dürfte so gut wie unmöglich sein. Aber als kreativer Kopf bekommt man eventuell eine sehr originelle neue Variante hin. :)

    Zitat

    Original von Tom
    Damit rücken Agenturen normalerweise erst raus, wenn Absagen eingetrudelt sind. Wenn überhaupt, denn meistens werden zuerst die Spezi-Verlage angegangen, also die, mit denen man besonders gut zusammenarbeitet, und diese Information wiederum fällt bei vielen Agenturen unter das Betriebsgeheimnis.


    Wenn ich etwas nicht verraten will und etwas unter das Betriebsgeheimnis fällt, würde ich das dem Autor mitteilen und nicht einfach Dinge versprechen, die ich ohnehin nicht einhalten werde. So was spricht in meinen Augen nicht unbedingt für Zuverlässigkeit.


    Zitat

    Original von Tom
    Dann gönn Dir doch mal den Spaß und schreib einen Brief, dem ein frankierter Rückumschlag beiliegt. Nur nicht zu viel Porto draufkleben, sonst schicken sie gleich das ganze Manuskript zurück. =)


    Das mit dem frankierten Rückumschlag ist keine schlechte Idee. Fürs Erste warte ich aber noch ein bisschen. Vielleicht geschehen ja noch Zeiten und Wunder...