Beiträge von Michael Höfler

    hallo claudi,


    kinderbücher schreiben und vor allem vortragen ist sicher eine sehr gute schule, denn kidner sind so furchtbar ehrlich.. wenn sie sich langweilen, dan merkst du es ihnen sofort an.


    vielleicht fällt dir der wechsel auf die langstrecke einfacher, wenn du eine kinderfigur erfindest und dann einfach mehrere episoden schreibst, die diese figut erlebt.


    viele grüße,
    michael

    hallo berit,


    marburg liegt in hessen, soviel ich weiß. aber innerhalb bayerns ist die donau die entscheidende grenze. aschaffenburg gilt zb als bayern, aber die aussprache "aschaffeburch" zeigt, dass der ort wenig mit dem zu tun hat, was man gemeinhin unter bayern (altbayern = ober+ niederbayern) versteht.


    herzlich willkommen aus münchen,
    michael (der bald nach dresden zieht)

    hi jane,


    herzlich willkommen und mache was aus deiner jungen energie.


    das problem mit dem älterwerden ist, dass man zwar mehr mit seiner energie anfangen kann, aber gleichzeitig nicht mehr soviel davon hat.


    viele grüße,
    michael

    hallo pearl,


    vielseitigkeit ist doch ein privileg. neues entsteht nur, wenn man genreübergreifend denkt, in deinem fall könnte man vielleicht einen krimi schreiben, in dem der held oder die heldin durch irgendwelche umstände wieder lernt wie ein kind zu denken (da ein kind die schlüsselfigur ist und man den fall nur lösen kann, wenn man das kind begreift).


    viele grüße,
    michael

    hallo helmut,


    vielleicht hast du beim bergsteigen mal eine version oder eine zündende romanidee, zb ein gastronomisches konzept für wilderer; fleisch das schnell verarbeitet werden muss, um nicht aufzufallen.


    apropos: als ich mal gehört hatte, dass es auf dem wiener zentralfriedhof rehe gibt, hatte ich die (unverwirklichte) idee einen wildererroman zu schreiben, der dort spielt.


    einige grüße,
    michael

    hallo zusammen,


    ich habe gerade gesehen, dass hier alle vorstellig werden. da möchte ich natürlich nicht hinten anstehen.


    ich heiße michael höfler, bin 33, Wohnhaft noch in münchen, bald in dresden. beruflich arbeite ich als statistiker im medizin-/psychologiebereich, verdrehe zahlen und schreibe wissenschaftliche prosa über dinge, die mich interessieren (kausalität, wie kann man kausale effekte schätzen..).


    freiberuflich schreibe merkwürdige lyrik und versuche mir dinge zusammenzureimen, die nicht zusammengehören, zb außergewöhnliches im alltäglichen und banales im besonderen. meine ursprüngliche motivation war der schabernack; inzwischen habe ich aber für mich entschieden, dass es darauf ankommt genau die mitte zwischen sinn und unsinn zu treffen.


    konkreter wird das ganze vielleicht mit einem autobiographischen gedicht, was mir neulich eingefallen ist, eine art hommage an frühere deutschlehrerinnen:



    Leserfreiheit
    Wo man einst den Schüler fragte
    wie der Reim denn sei zu deuten
    begab es sich, dass nicht behagte
    seine Antwort jenen Leuten


    die nicht müde zu betonen:
    "Lieber Schüler, tut mir leid
    bei den Interpretationen
    ist nur eine je gescheit."


    Jener Schüler später dachte:
    Mag mir mal ein Reim entgleiten
    dann für jeden frei ich machte
    alles daraus abzuleiten.



    so, nun hoffe ich dass dieses forum sich so gut entwickelt wie es gestartet ist und freue mich auf den austausch mit euch.


    einige grüße,
    michael

    hallo berit,


    harry rowohl kann wahrscheinlich alles lesen und es würde gefallen. er ist der leser schlechthin. ich habe auch ein hörbuch von ihm; da liest er dinge, die er selber übersetzt hat, zb erlebnisse eines kaufhausweihnachtsmannes. gleichermaßen sonor vorgetragen wie komisch.


    viele grüße,
    michael

    hallo jane,


    das wusste ich alles gar nicht, zb mit dem tourette-syndrom. das meiste liest sich für mich recht locker, vielleicht stumpft man auch ab, wenn man schon öfter ähnliches gelesen hat.


    aber, wo du's sagst: die geschichte mit dem zwanghaften jungen, der 1000 ticks gleichzeitig hat, so etwas kann man wahrscheinlich nicht schreieben, wenn man keinen eigenen bezug dazu hat.


    danke für deine einschätzung.


    herzliche grüße,
    michael

    Ich lese gerade eine Doppelausgabe von David Sedaris: "Nackt" und "Fuselfieber". Das sind locker zusammenhängende Kurzgeschichten, vortrefflich übersetzt von Harry Rowohlt . Sehr kurzweilige Popliteratur, unprätentiös und direkt aus dem Leben, David Sedaris ist der angelsächsische Tom Liehr, oder so.