Beiträge von Stefanie J.

    Wenn ein Autor etwas um sich herum erfindet ( oder vom Agenten oder Verlag erfinden läßt), ist er für mich dort authentisch, wo er genau dazu steht.


    Und Lügen in Geschichten...was gibt es spannenderes...vorausgesetzt sie werden uns plausibel präsentiert?


    Irgendwie verstehe ich die Frage, glaube ich, nicht richtig.

    Langsam entwickelt sich hier ja ein hauseigener Psychologie-Kurs: WOW!


    Immer mehr meine ich, dass die Erkrankung - wenn es denn eine ist - eher in der Art zu Leben zu suchen ist, der wir unterworfen sind. Und in den daraus resultierenden Anpassungsschwierigkeiten.
    Allein wenn ich hinfühl zu dem, was ich in meinen Kindern oft einschränken muß, was ihrem natürlichen Verhalten entspricht...nur damit sich das Zusammenleben als Familie in der Stadt nicht als Fall für die Super-Nanny entwickelt, kommen mir manchmal die Tränen. Und unseren geht es noch gut dabei.
    Dass das reibungslose Funktionieren in dieser Gesellschaft die Meßlatte für psychische Gesundheit sein soll, konnte ich noch nie begreifen:
    Unsere Zivilisation mit ihren Anforderungen ist viel schneller fortgeschritten als unsere Hirne reiften.
    Finde selbst mindestens fünfmal täglich "reptilienhirngesteuerte" Reaktionen in meinem Verhalten...so nach dem Motto " Ey Du, da ist Gefahr!!! Fliehe jetzt oder hau drauf". Das äußert sich - je nach Situation - in kurzem Weltschmerzdepri oder kleinem Angstschweiß-Anfall bis zu einem Meckerton, der meine Kids dann wirklich ihre Zimmer aufräumen läßt.
    Brauchen noch alle viel Großhirnrindentraining um diesen evolutionsgeschichtlich noch recht neuen Anforderungen gewachsen zu sein.
    Irgendwer hat das Pferd von hinten aufgezäumt...hätte erstmal Prozessoren für unsern Frontallappen entwickeln sollen.
    Darwin würde über uns den Kopf schütteln...
    Wenn wir so weitermachen, ist die Rasse Mensch ein guter Kandidat für den Darwin Award

    Hallo Ishtar!


    Ich denke ich würde auch bei den Menschen recherchieren, die einen depressiven Menschen in ihrer Familie haben.
    Es ist äußerst verunsichernd und anstrengend, wenn man mit einem depressiven Menschen zusammenlebt...und bietet -so traurig es ist- sicherlich viel "Stoff" um Deinen Protagonisten auch "von außen" zu beschreiben.
    Es gibt sicherlich diverse Selbsthilfe-Foren im Internet.
    Im Fernsehen habe ich vor einigen Wochen im Nachtcafe die Schauspielerin
    Silvia Seidel über ihre depressiv-kranke Mutter erzählen hören...ich glaube, sie hat ein Buch darüber verfaßt....
    Ansonsten kann ich Dir zu den bereits erwähnten Literatur-Tipps noch die
    Zeitschrift: Psychologie Heute empfehlen und
    ( spannend anders dazu ) "Der Vier-Farben-Mensch" von Prof. Lüscher

    Dankeschön Berit!!! Das mit dem Wein war nix...der war alle. Stattdessen hat sich mein Gatte dann einen Wodka genehmigt :rolleyes


    Danke Dir Iris! Hab gestern noch einige male gelesen und ich soll woll lediglich die Ververtungsrechte einräumen.
    Hab viele neue Begriffe gelernt :dumm


    Ist echt klasse, dass es ein Forum wie dieses gibt.. Dickes Lob!!!

    Hallo Tom!
    Naja, ein Bestseller wird´s ja nicht werden, also geht mir sicher nix durch die Lappen. Hatte mir schon einmal Verträge angesehen und glaube, dieser hier ist wirklich ein recht üblicher. Also werd ich wohl unterschreiben.


    Danke Dir Tom, hast mir sehr geholfen! :strauss



    Und jetzt mach ich mit meinem Mann, zur Feier des Tages einen Wein auf!!!

    uahhh!! Hab noch mal genau gelesen:
    "Der Autor überträgt dem Verlag räumlich unbeschränkt für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts exclusive Verlagsrecht ( Vervielfältigungs- und Herrausgaberecht des Beitrages) für alle Ausgaben und Auflagen der Anthologie ohne Stückzahlbegrenzung, und zwar für alle Sprachen..."


    von Nebenrechten ist auch die Rede. So wie Du, Tom, angesprochen hast, zum Zwecke von Abdrucken in Zeitungen, oder zur Verarbeitung zum Hörspiel etc.


    Verstehe ich also richtig, dass ich von meinem Urheberrecht lediglich das Verlagsrecht abtrete?
    uahhh!! Dieses Vertragsdeutsch!!!



    Jedenfalls vielen Dank, für Glückwunsch und schnelle Antwort!!!



    Mr. Jefferson hat einen etwas gewöhnungsbedürftigen Humor.
    Aber ich danke ihm für den Glückwunsch.

    ...so, jetzt habe ich tatsächlich den Vertrag erhalten, der die Veröffentlichung einer meiner Kurzgeschichten in einer Anthologie regeln soll. Kommt mir soweit koscher vor. Ich muß überhaupt nix zahlen. Bekomme seitenanteilig zehn Prozent. Der Verlag verpflichtet sich zur Werbung etc....wirkt ok.
    Aber ist es richtig, dass man tatsächlich alle Rechte am Urheberrecht für eine gewisse Zeit an den Verlag abtritt? Da sind diverse Sätze, die genau regeln sollen, was alles mit meinem Baby getan wird :down, bzw. werden kann. ( Übersetzung in diverse Sprachen u.a.).
    Eigentümer bleibe ich, das steht dort ausdrücklich drin. Aber hat man als Autor, dann nix mehr zu melden?
    Hab jetzt zehn Tage Zeit, bevor ich mit meinem Blute unterschreiben muß :achsel
    Kann mir jemand helfen, bitte, bitte? Tu mich da ein bißchen schwer mit dem Kontrollverlust, glaub ich...

    Zitat

    Original von Horst Dieter
    PS: Manchmal wird auch die BT-Diskussion für den wagemutigen Textlieferanten zum Drama, aber erstens ist das durchaus aushaltbar und zweitens besser hier als später bei der Premiere. :)



    Seh ich auch so.
    Wenn es also nicht länger als 30 Normseiten wird, werde ich es gern auf Herz und Nieren prüfen lassen.
    Wird aber sicher nicht so lang, da ich lediglich ein "Gerüst" baue für die Anekdoten der teilnehmenden Leute ...und eben das will ich nachsehen lassen.
    Die Anekdoten selbst sind ja bereits erzählt und müssen "nur" in Szene gesetzt werden..


    Vielen lieben Dank und Grüße
    von lametta

    Birgit: Ach, wirst Du auch immer von ihnen wieder aus Dir heraus gezogen und wieder abgelenkt? Kenn ich gut. Aber gleichzeitig liefert das Leben mit ihnen viel Inspiration, oder?


    @Schreiberlinge sind schwierig: Hab noch keinen Menschen getroffen, der nicht irgendwo, irgendwann schwierig ist...wäre merkwürdig ohne...da würde den Schreiberlingen ja glatt der Stoff ausgehen...

    Da ich mit meiner Freundin gerade eine Theater-Gruppe ins Leben rufe , in der
    - aus den Erinnerungen der teilnehmenden Senioren - eigene Stücke erarbeitet werden, habe ich die Frage, ob im BT auch Dramen, szenische Texte, bearbeitet werden können.
    Bin da schon tief in die Materie eingetaucht und würde meine Arbeit dann noch gerne einem letzten Schliff unterziehen.
    Beginne zwar ab April eine Fortbildung. Aber es soll mit dem Theater schon Februar losgehen.


    Liebe Grüße an alle, die grade auf Tastaturen klappern
    von
    Stefanie

    von mir auch ein herzliches Hallo !!!


    Was Du über Zeitmangel schreibst, kann ich gut nachvollziehen. Es geht halt nicht alles nebeneinander. Gestern hab ich beim Niederschreiben neuer Ideen einen Hühnereintopf anbrennen lassen....wie gut , dass es ein China -Taxi gibt.

    Vielen Dank Tom.
    Ich hab auf eine Antwort in dieser Art gehofft. Es macht mir nämlich einen Riesenspaß, Zeitungsartikel zu erfinden....oder Reden eines durchgeknallten Herrschers, oder so...
    Ja und dass dem Leser mit diesen kurzen Szenen ein wenig Interpretationsspielraum bleibt , finde ich ( als Leser) essentiell.


    Das mit dem Abkupfern darf natürlich nicht....aber da ich sooooo viel gelesen habe, kann eh nur ein Mischmasch von allem dabei rauskommen...


    Vielen Dank bis hier und allen ein schönes Wochenende.

    da wären Gibson, Vance, Scott-Card, Delany, Morrow, Heinlein, u.a....wobei ich Orson Scott-Card am liebsten lese.


    ...diese Auflistung beansprucht natürlich nicht, vollständig zu sein...es gibt da ja auch noch einige andere...Asimov, Lem und solche...aber die mocht ich nicht so.