Beiträge von Joachim

    Toll geschrieben, liebe Uli!


    Und danke für die guten Wünsche, Tom.


    Es war ein echtes Erlebnis für mich. Besonders, dass man einen Moderator des PPs schon an der Kirchenpforte abfängt und wegen ein paar Imfgegner-Witzen darum äh bittet, doch die ähm Gesellschaft nicht zu spalten. Das kriege ich immer noch nicht klar, wow... :)


    Bin gespannt auf den Blog und: scheeee wars! <3

    Mit "pushback" ist zwar "zurückstoßen" gemeint, stimmt, aber gerade diese denglische Bitcoin-Bubble-Nonchalance finde ich ziemlich zynisch, wenn man bedenkt, was wirklich passiert. Man könnte fast meinen, da spricht so nen FDP-Fuzzi über seine viiieeeelen Aktiondepots.

    Deshalb finde ich die Wahl als Unwort so auf Anhieb gar nicht schlecht.

    Auch ich wünsche allen 42ern, ob Vereinis oder Besucher, eine schöne, ausreichend karamellisierte und beschenkte Weihnacht! :piano


    Und alles unterhalb von 3 Promille hat nichts mit Besinnlichkeit zu tun, wie ihr wisst (:pfeif)

    Uh oh, Felix, da kennst du den alten, pietistischen Schwabenhumor nicht. Geh mal hier auf eine Hocketse (ein Dorffest, auf dem man zusammenhockt, deshalb Hocketse) und lass dir von der Bühne runter von einem der nicht eben gut gealterten Alkoholiker des hiesigen Trompeten-/Karnevals-/Brauchtums-Vereins Frau-Doktor-Witzchen erzählen... das hebt die Stimmung außerordentlich. Nein.

    Bin gespannt auf deinen Text ... :)


    Anja: :)

    Wir Schwaben sagen auch "geschalten" im Dialekt, aber wir werden ja immer bei allen Aufzählungen vergessen :schmoll (Das ist übrigens ein gar nicht so unüblicher Minderwertigkeitskomplex unter älteren Schwaben :) )


    Immer schön hereinspaziert in die BT-Runde, Felix, Texte per PN an mich, ich stelle sie dann ein und mache dir noch die Räuberleiter auf unseren Grill dort ;)


    Natürlich kann bei Death Metal noch von Musik gesprochen werden, aber hallo :schmoll.Und dass da recht oft so Incels mit Karohemd auf der Tanzfläche stehen und sich die Schuppen aus den Haaren schütteln, ist kein Gegenargument ... :evil


    Mein Lautstärke-Statement: Wenn man eher auf kleine Konzerte geht, nicht die großen Gigs, dann kommt man irgendwann drauf, dass Lautstärke sehr oft dort verwendet wird, wo es an Klang, Volumen, Originalität und Stimme fehlt. Bei maximalem Luftdruck klingt Schrott dann halt wie Indie, besonders im Metal-Bereich. Und nicht selten kriegt das die Hardware einfach nicht gebacken, und dann übersteuert der Sound auch noch wie sonst was.

    Auf großen Festivals oder Konzerten namhafter Bands ist das natürlich anders, meistens.

    Schöner Blogbeitrag von Jürgen!


    Aber: Ich gehöre zu denen, die Musik beim Schreiben nicht oder nur gering dosiert brauchen können, weil schlechte Formulierungen und Szenen mit entsprechender Soundunterstützung dann viel zu oft ähm "gut" werden und mir durchflutschen. Bin kein Tote-Hosen-Fan (ganz sicher nicht), aber der gute alte Campino hat das Problem mal sinngemäß ganz gut formuliert, dass sie (also die Band) auch deshalb nicht mehr besoffen aufgetreten sind, weil sie im Suff auf der Bühne dann dachten, sie würden wie Götter spielen, in Wahrheit aber den letzten Schrott zusammengeschrubbt haben. Vor dem Schreiben höre ich gern mal bisschen Mucke für die Stimmung, während dessen sehr selten ...


    Und Tom: Wenn es die Röhre in Stuttgart noch gäbe, wäre sie für dich ein echter "Überzeugungstest" gewesen ;). Das war ein Bunker aus dem Zweiten, bogenförmig, nackte Wände, und jede Mucke hat die Ohrläppchen gegrillt - es war da nicht ohne Ohrschutz auszuhalten, jedenfalls für mich. In frühester Jugend war ich dort auch ohne, und mein anschließender Tinnitus hat mir dann mindestens eine halbe Woche lang SOS eingeflüstert ... gar nicht gut ...:pfeif

    Hm, es könnte sein, dass der Verfolgte den Kopf dreht, es aber nicht ausformuliert wird. Dann könnte das passen, einigermaßen. Ansonsten stelle ich erstaunt fest, dass mich die von HD zitierte Szene an genau jene Jerry-Cotton-Romane erinnert, die ich in meiner erstaunlich jungen John-Sinclair-Zeit (enttäuscht) auf dem Dachboden meines atemberaubenden Elternhauses gefunden hatte ...

    Stimmt, die 48er sind nicht die Nachfolger, sondern sogar die Weiterentwicklung ;)


    Scherz, du hast natürlich recht, HD. Der Bachmann-Preis ist wohl eher der Nachfolger der 47er, und jetzt direkt was Schlechtes kann ich an der Veranstaltung nicht finden. Ich hab mir am Samstag auch mal auszugsweise ein paar Leserunden plus Juryurteile angeguckt, gibt es ja gerade an der 3sat-Mediatheke, und das ist ganz interessant.

    Ranicki erzählt selbst, dass er erst wenige Monate vor seiner Einladung zur Gruppe 47 von Polen nach Deutschland zurückgekehrt ist und hier total unbekannt war. Nur Siegfried Lenz hat sich wohl an ein früheres Interview mit ihm erinnert und ihn dann empfohlen. Vetterleswirtschaft wie bei der CDU, geht gar nicht ;)


    Ja, da ham wir wahrscheinlich was verpasst, mit unserer Gnade der späten Geburt. Zum Glück gibt es da die Nachfolger in Rösrath, wa? :saint:

    Und: Du bist Paul Celan, ehrlich.


    :verleg3 Nein, hüstel, ich fürchte, hier liegt eine Verwechslung vor :verleg3


    Zwecks der echten Gruppe 47 habe ich mir gestern übrigens diese ziemlich aufschlussreiche, kleine Doku reingepfiffen. Schon krass (grass), wie die mit dem Celan umgesprungen sind. Und gesoffen wie die Löcher müssen die auch haben. Gab's in Rösrath wenigstens ordenlich Stoff? :)

    Hab das Selbst-Interview sehr gerne gelesen und wäre furchbar gerne mit dir zusammen dort gewesen, Tom, was hätten wir Spaß gehabt! Allein, mein eingesandter Text war nicht gut genug ... pffft! :schmoll (Ich fühle mich wie Paul Celan, ehrlich! :schmoll:schmoll)


    Sophie: Ein Preis ist ein Preis ist ein Preis, großen Respekt dafür von mir :dhoch :clown

    Ich höre reine Podcasts seltener. Es sind manchmal welche drunter, wenn ich Youtube via Funkkopfhörer beim Kochen höre, die wenigsten finde ich aber wirklich interessant - ehrlich gesagt. Wenn, dann geht's bei mir nicht ums Schreiben, sondern hauptsächlich ums Zockerhobby, dann höre ich den Spieleveteranenpodcast von Langer und Lenhardt (alte Powerplay-Zeiten) oder Stay forever mit Chris Schmitt und Gunnar Lott. Allerdings ist das sehr selten.