Beiträge von Basti

    Hallo,


    ich bin wieder da.


    Frage: Wo sucht/findet ihr möglichst unbefangene Testleser und wie sorgt ihr dafür das sie eure Ideen nicht für sich beanspruchen?


    Warum suche ich Testleser, wenn ich doch aufhören wollte?


    - Zum Aufgeben ist es mir dann doch zu früh gewesen, selbst für mich als wortkargen Anfänger muss es doch eine Möglichkeit geben, die Ideen im Kopf vernünftig umzusetzen.


    Was will er uns damit sagen?


    - Meine Texte würden, trotz aller Mühe noch keiner BT Runde widerstehen, ohne als perforierter Papierhaufen zu enden, darum suche ich nun kreative, kritikfreudige und vor allem nette Testleser. (Der Familienkreis ist da etwas befangen, da würde ich nie ein ehrliches Feedback bekommen)


    Wenn ich hier falsch bin, dürft ihr mich gerne darauf hinweisen.


    Viele Grüße


    Basti aka Greenhorn

    Ich habe in einem meiner Texte, einer sprechenden Schildkröte die Charaktereigenschaften meines besten Kumpels gegeben, war eigentlich ganz witzig. Eine schlecht gelaunte, ziemlich sarkastische und unheimlich verfressene Schildkröte mit vorlautem Mundwerk und einer Vorliebe für Maultaschen.


    Als er den Text lesen durfte, bemerkte er recht schnell, wer denn in Wahrheit hinter "Kevin der Maultaschenliebenden Schildkröte" steckte.


    Seither findet er immer einen Platz in meinen Texten, gemeinsam mit ein paar anderen Kollegen. Ach Fantasy ist einfach ein schönes Genre.

    Ich verfolge da einen anderen Ansatz. Ein Teil der "Welt da draußen" (eine sehr schöne Bezeichnung, wie ich finde) fließt ja in meine Bücher. Orte, Personen bzw. deren Charakter oder andere interessante Dinge die mir bei meiner Arbeit so begegnen kommen ebenso in den Topf, wie eigene Fantasien.


    So entstand schon oft unbrauchbarer Mist aber im Einzelfall entstehen auch ganz annehmbare Texte, die ich dann in meine Manuskripte einbaue.


    Eine Seminarwoche in Frankfurt wurde so beispielsweise zu: "Leben auf Planet X - Ein Schwabe auf Abwegen"


    Inspiration can come from anywhere...

    Naja, Manuskript wäre schon zu viel gesagt...


    Im Moment ist es nicht mehr als ein Text bzw. Texte die ich in meinen Pausen von der täglichen Arbeit verfasse. Ist eine Woche vorbei, wird gefeilt und die einzelnen Tagewerke zusammengefügt. Dabei ist mir eben die Gefühlsachterbahn aufgefallen, so extrem wie diese Woche allerdings noch nie.


    Musik höre ich viel und gerne, insbesondere nach der Arbeit, gerade wegen dem positiven Nebeneffekt mit den Glückshormonen, so setze ich meine Laune für den nächsten Tag quasi auf Grundeinstellung zurück.


    Apropos nächster Tag...morgen warten 8h Prüfungsvorbereitung auf meine Jungs, daher...


    Gute Nacht.:sleeping:

    Ja, komischer Titel, zugegeben.


    Einfache Frage: Wie geht ihr mit persönlichen Stimmungen beim Schreiben um? Also, das eigene persönliche Gefühl, die Stimmung in der ihr gerade seit?


    Wenn ich mal einen schlechten Tag habe, ändert sich auch mein Schreibstil. So ist es mir schon passiert, dass sich in einem Kapitel zuerst alle in den Armen lagen, einen Tag mit schlechter Laune später, prügelten die Protagonisten munter aufeinander ein.


    Inzwischen habe ich für jede Stimmung einen Text, an dem ich dann schreibe. Das kann doch nicht die Lösung sein, oder?


    Der Welpe braucht da mal Hilfe von den Experten...

    Jetzt ist es also passiert,


    Warner Music hat sich den unzähligen Videos dieser unsäglichen Jerusalema-Chalenge angenommen, die größtenteils ohne Genehmigung produziert wurden.


    Ich bin Realist und unterstütze, gerade als ehrlicher Nutzer und Mitglied der Gema, dieses Vorgehen, welches gerade von vielen als "Unnötig" oder "Geldgeil" bezeichnet wird.


    Wie würdet ihr es handhaben, wenn plötzlich Texte oder sogar ganze Kapitel eurer Werke ohne Genehmigung verbreitet oder kopiert werden?


    Natürlich gibt es Dinge wie z.B. das Urheberrecht (nicht zu verwechseln mit dem Uhrheberecht ;) ) würdet ihr sofort davon Gebrauch machen?



    Schönes Wochenende, wünscht Basti aus dem verregneten Süden.:blume

    Hallo Anja,


    das mit der Illusion kann ich so auf jeden Fall bestätigen. Für mich war es bisher immer mit sehr viel Überwindung verbunden, einen meiner Texte "frei zu lassen", als Schriftsteller würde ich mich ohne nennenswerte Erfolge ohnehin nicht bezeichnen. Wenn einer fragt heißt es derzeit „Ich schreibe zum eigenen Vergnügen, der Rest ist noch nicht spruchreif“


    Das mag zum einen an mangelnder Erfahrung und zum anderen auch am eigenen Streben nach Perfektion liegen.


    Ich habe zur Übung zwei kleine Texte verfasst und jeweils einmal überarbeitet. Das Ergebnis war für mich selbst sehr überraschend. Die Texte, welche für mich total unfertig Aussahen, wurden von den Testlesern besser bewertet, als die mehrfach überarbeiteten Versionen davor.


    Weniger ist manchmal eben doch mehr.

    Die besten Ideen entstehen erst beim Überarbeiten, wenn der Flow einsetzt und ich, ohne zu überlegen, nur noch das aufschreibe, was sich mir diktiert.

    Das habe ich in meinem Fall jetzt auch bemerkt. Weniger überarbeiten, zwei Mal ist ausreichend. Was Mist ist, fliegt raus und wird mit spontanen Einfällen aufgefüllt. Jetzt habe ich zwei lesbare Texte vor mir liegen, ihr dürft in Kürze einen Blick über meine nächsten Versuche werfen.

    Guten Abend und erstmal vielen Dank für euer Feedback,


    der Text lag mehrere Jahre in meiner Schublade, gemeinsam mit ein paar Kurzgeschichten die ich zur Übung verfasst habe. Anfang des Jahres hat er so laut geschrien, dass ich ihn fertig stellen musste.


    Es wird wohl Zeit, endlich einen Schlussstrich zu ziehen. Die Geschichte ist nun "plan geschliffen" , ich werde mein Erstlingswerk durch die BT Runde bewerten lassen, mit allen Konsequenzen.


    Das hat beim letzten Mal gut geklappt. (Naja, zumindest war das eigene Ego eine Weile beschäftigt)


    Jetzt habe ich endlich wieder Zeit zum Schreiben, ihr werdet wohl oder übel noch ein paar meiner Texte lesen dürfen ;)


    Viele Grüße


    Basti

    Nun sitze ich seit geschlagenen 2 Wochen vor meinem ersten Roman, der eigentlich fertig war. Ich habe ihn jetzt das fünfte Mal überarbeitet, Szenen zusammengestrichen, andere Details hervorgehoben oder gar komplette Charaktere verbannt.


    Und dennoch meldet sich nach jedem neuen Anlauf der Perfektionist in mir zu Wort und fragt, ob wir nicht doch zu wenig ins Detail gegangen sind.


    Bin ich der einzige mit dem Problem, oder nehme ich diese "Stimme" einfach zu ernst ?

    Das kann je nach Thema quasi alles sein - gut, fetzige Partymusik kommt da jetzt weniger vor, aber ansonsten ist quasi Raum für alles zwischen Erik Satie, Pagan Folk und Ava Max^^

    Die Mischung machts 🎶


    Ich bevorzuge Musik direkt vom Plattenspieler, das Knistern der Nadel auf dem Vinyl löst bei mir auch die schlimmste Blockade. Hängt wohl auch damit zusammen, dass es bei Plattenliebhabern eine Art Ritual gibt. Auspacken, auflegen, einstellen, absetzen, aufdrehen. Fast wie das Anheizen einer Dampfmaschine, es benötigt gute Vorarbeit für ein perfektes Erlebnis.

    Ich weiß noch nicht mal, was ich dazu schreiben soll. Ich bin vor allem gefrustet und enttäuscht. Und es ärgert mich, dass ich heute kein einziges Wort schreiben konnte, weil eine kleine Stimme in meinem Kopf schreit, dass es sowieso nur Schrott ist.

    Hallo Silke,


    Kopf hoch! Das mit der Stimme und den abgelehnten Manuskripten kennt vermutlich jeder hier, ebenso die schwach formulierten Standartabsagen der Agenturen.


    Da opfert man Zeit, macht sich Hoffnungen und setzt alles auf eine Karte, nur um dann den nächsten Dämpfer einzustecken. Als würde man einer Person im Regen den Schirm reichen und dann doch wieder zurückziehen.


    Ich kann deine Lage gut nachvollziehen, ich weiß nicht ob es dir hilft, aber hier kann bestimmt jeder ein Lied von solch einer Situation singen.


    Das Leben geht weiter, ich drücke dir ganz Fest die Daumen.


    Viele Grüße


    Basti

    Meine Fangprämie hat sich in Luft aufgelöst, denn die absolut nicht zu überbietende Peinlichkeit habe ich verbockt. Ich hatte Patrick zu den 32erAutoren eingeladen. Man steinige mich. Man enthaupte mich. Man verbrenne mich auf einem schicken Scheiterhaufen.

    Danke für die Idee! Jetzt habe ich endlich den Gegenpart zum magischen Clan der 42 Magier, die nächste Geschichte ist sicher, danke ;)

    Hm, gute Frage...


    Wenn ich da an andere Mischungen denke...z.B. Jacky-Cola, dann denke ich, dass es auch in diesem Fall die Wodka-Cola ist. Es ist zwar der Drink aber eben die Cola und wie Ben Vart schon schrieb richtet sich bei zusammengesetzten Hauptwörtern das Geschlecht nach dem letzten Hauptwort.


    ABER: Ich werfe mal eine andere Sicht in die Runde: Vielleicht hängt es auch von der Mischung ab... kippe ich Wodka in meine Cola, habe ich eine Cola-Wodka. Bestelle ich aber einen Wodka mit Cola also Wodka-Cola ist die Cola praktisch der kleinere Teil des Cocktails.


    Ich nutze Alkohol alleine schon wegen meinem Beruf nur zum Desinfizieren, der Bloße Anblick einer Bierflasche fegt mich unter den Tisch!


    PS: Hier gibts einen Wodka-Blog...evtl löst das dein Problem :)

    Hallole aus der Württembergischen Nachbarschaft,


    um es mit den Worten meines alten Meisters zu sagen: Cholera, Malaria von dr Alb ra! *Duck und wech*:rofl


    Ja Peinlichkeiten sind in unserem Metier manchmal ganz amüsant, ich z.B. bin im Fachbereich für die Fettnäpfchen Findung tätig, als Autor mit LRS ist das ganz schnell passiert! :rolleyes:


    Erst kürzlich wurde eines meiner Werke von einem guten Freund und Mentor in der Luft zerrissen, weil es durch ein Wort...ein einzelnes, sich wiederholendes und offenbar zweideutiges Wort, eine ganz andere Bedeutung bekommt, die nicht ganz jugendfrei ist. 8|


    Glücklicherweise schreibe ich meistens Fantasy, da ist fast alles möglich, auch peinliche Zwischenfälle oder platte Parodien anderer Welten. :phau


    Jedenfalls: Herzlich Willkommen aus der Fantasy Welt ;)