Beiträge von Caro;Papier

    Okay, also kann man "schauder", aber nicht "schauern". Wenn mich etwas ergreift, kann es sowohl ein Schauer, als auch ein Schauder sein. Wenn er mir aber über den Rücken überläuft, dann ist es ein Schauer. Kleine Wissenschaft für sich^^ danke!

    Also wenn es einem kalt den Rücken runter läuft, ist das ein Schauder? Aber das bewegt sich ja :/ Es soll nämlich um ein Angstgefühl gehen, um eine Art schlechte Vorahnung. Und ich will nicht immer "Gänsehaut" schreiben.

    Vermutlich ist das eine ziemlich blöde Frage und die Antwort ist absolut offensichtlich.


    Heißt es "mir läuft ein Schauer über den Rücken" oder ist es ein "Schauder"? Ich tendiere ja zu Letzterem, weil "Schauer" für mich was mit Regen zutun hat. Außerdem heißt es ja "schaudern" und "schauderhaft" und nicht "schauerhaft". Allerdings habe ich den Schauer jetzt schon so oft irgendwo gelesen, dass ich verunsichert bin. Google hatte auch keine zufriedenstellende Antwort darauf. Irgendwo hieß es, dass käme auf das Gefühl an. Ein "Schauer" könne einen auch im Positiven überlaufen, z.B. beim Musikhören o.Ä. und ein "Schauder" sei ausschließlich auf etwas Unheimliches beschränkt. Was meint ihr dazu?


    Liebe Grüße gehen raus:saint:

    Danke für deine Einschätzung! Als Juror hat man auf die ganze Sache sicher noch mal einen anderen Blick.

    Blöder hingegen :bonkfinde ich die Wettbewerbe, bei denen man ausgeschlossen wird, wenn man nicht Baden-Württemberg wohnt, nicht älter als 27 Jahre ist, etc., weil manches Thema wirklich motivierend ist und ich kann ja nicht immer meinen Sohn vorschicken :/:schmoll:D.

    Eigentlich gebe ich dir Recht. Aber was ich am YSA anziehend finde, ist gerade die Altersgrenze. Da spricht sicher die Unsicherheit aus mir, aber ich habe den Eindruck, dass viele junge Leute bei einem Wettbewerb, bei dem erfahrene Autorinnen und Autoren mitmachen, weniger Chancen haben. Nicht, weil die Jury voreingenommen ist. Jemand, der seit wenigen Jahren schreibt, ist in den meisten Fällen nicht so "stilsicher" wie jemand, der 30 Jahre Schreiberfahrung hat. Außerdem glaube ich, dass eine Jury bei einem offenem Wettbewerb inhaltlich etwas anders erwartet, als bei einem so eingeschränkten. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass jemand in meinem Alter eine gewitzte Analogie über das Leben schreibt. Vor so einem Wettbewerb würde ich automatisch zurückschrecken, weil ich mir überlege, was für einen krassen Text ich abliefern müsste, um da zu gewinnen. Keine Chance. Bei dem YSA sehe ich mich wenigstens eher unter Teilnehmerinnen auf einem ähnlichen Niveau.

    Danke für die ausführliche Erklärung :chapeau Ich denke, vieles davon wird natürlich noch deutlicher, wenn man dann in der Position ist, dass man sich damit befassen muss. Also falls mal jemand aus meinem Zeug einen Hollywood-Blockbuster machen will, komm ich drauf zurück 8o

    Danke erstmal für Eure Einschätzung.

    Christoph, ich glaube, es ist wie Sophie Kamann geschrieben hat. Man kann auf der Seite, ähnlich wie bei Wattpad, alles veröffentlichen. Deswegen stolpert man da erstmal über vieles, was den Ansprüchen des Wettbewerbs vielleicht nicht gerecht wird.

    Ich muss ehrlich sagen, dass mich der Wettbewerb unter anderem deshalb interessiert, weil er sich an Menschen unter 35 richtet. Ich schätze meine Schreibkunst ehrlich gesagt nicht so ein, dass ich da mit Menschen konkurrieren kann, die das ihr ganzes Leben lang machen und nobelpreisverdächtige Stile entwickelt haben.

    Ich habe mir jetzt überlegt, im nächsten Jahr mal mitzumachen. Dann habe ich immerhin ein Jahr Zeit, um mich mit dem Schreiben von Kurzgeschichten zu befassen:saint:

    Tom Woran erkennt man denn "sone und solche"? ;)

    Hallo ihr Lieben,


    was haltet ihr von Wettbewerben? Oder anders gesagt: gibt es Wettbewerbe, die es einem erschweren, sein Schaffen danach noch zu verkaufen? Ich bin nämlich gerade auf den Young Storyteller Award gestoßen (https://www.story.one/wettbewerbe/YSA22) und habe mich gefragt, ob es denn auch "unseriöse" Wettbewerbe gibt, von denen man lieber die Finger lassen sollte. Verlage wollen ja nicht, dass man durch Selfpublishing sein Werk schon veröffentlicht hat. Ich könnte mir jetzt vorstellen, dass wenn ein Agent ließt, derjenige hat bei Wettbewerb XY mitgemacht oder sogar gewonnen, dass das nicht mehr interessant ist.

    Vielleicht denke ich aber auch vollkommen falsch ?!?

    Für den YSA bin ich etwas zu spät dran, aber vielleicht probiere ich es nächstes Jahr oder bei einem anderen Wettbewerb für (junge) zukünftige Autoren. :saint:

    Was ich nicht kann (auch nicht im restlichen Leben) ist, ganz ohne Planung loszulegen. Wenn ich nämlich 300 Seiten geschrieben habe und der Plot ist scheiße und die Figuren sind scheiße und nichts ergibt einen Sinn, dann hätte ich gar nicht erst Lust aufs Überarbeiten. Das ist, als würde man ein Lego-Modell bauen und zuerst alle Teile willkürlich zusammenstecken, bevor man es wieder komplett auseinander nimmt und diesmal richtig macht. Sicher müssen nicht alle Teile beim ersten Mal perfekt sitzen, aber ich brauche zumindest eine solide Basis, um später an der Fassade zu basteln.

    Ja, der erste Entwurf wird nicht gut, das ist klar und später muss überarbeitet werden. Aber ich finde, man kann sich zumindest vornehmen, es ordentlich anzugehen. Das heißt aber nicht, dass nicht trotzdem Überarbeitungsschritte nötig sind. Vielleicht weiß man am Anfang auch noch nicht, wo genau die Geschichte hinausläuft, aber man weiß zumindest, ob es Lego ist oder Playmobil ;) Aber ich bin auch ein ziemlich "planender" Schreiber.

    Mir ist es glaube ich noch nie passiert, dass sie mich beim Lesen wirklich gestört haben. Im "schlimmsten" Fall sind sie mir einfach egal. Sowohl bei Büchern, als auch bei Serien finde ich es aber manchmal sogar interessant, herauszufinden, warum das Kapitel/die Episode so benannt wurde. Es gibt ja die typischen, zusammenfassenden Überschriften wie "Der Heimweg" oder "Im Kasino", die finde ich etwas langweilig und greifen manchmal sogar die Handlung voraus. Bei Krimis wäre das zum Beispiel unpassend. In Jugendbüchern habe ich das schon öfter gehabt, aber vielleicht ist es inzwischen auch aus der Mode gekommen.

    Ich benutze auch Kapitelüberschriften, wäre jetzt aber auch nicht böse, wenn mir ein Verlag etc. sagen würde, ich solle das lassen. Ohne ist man wahrscheinlich auf der sicheren Seite. :kratz2

    Ich bin mit meinem ersten Manuskript an dem Punkt angekommen, an dem ich sage: Ich habe es ewig lang aufgebaut, ich habe es einmal ganz neu geschrieben, ich habe unglaublich viel dazugelernt und mache jetzt mit all dem neuen Wissen, das ich in einem Jahr Schreibprozess dazugewonnen habe, EINE Korrektur-Runde. Dann werde ich es probieren und wenn es niemand will, dann kann ich mich endlich mal etwas Neuem widmen. Denn ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich weiß, dass ich mit meinem jetzigen Können an diesem Text nichts mehr verbessern und selbst nicht mehr daran wachsen kann. Irgendwann reichts. Und ich freue mich jetzt schon, mal etwas anderes zu schreiben. Ich liebe die Welt, die ich gebastelt habe, aber ich kann noch so viel mehr.

    (Ich lese übrigens manchmal meine alten Versionen, um mich zu amüsieren;))

    Hallo und herzlich willkommen Lea,


    ich freue mich immer sehr, wenn hier Leute reinschneien, die etwa in meinem Alter sind. Dann fühlt man sich nicht mehr so sehr wie ein Küken ;)

    Ich kann dir leider zu deinem Problem keine Tipps geben, weil ich selbst auch noch nicht veröffentlicht habe und mich (voraussichtlich) erst in ein paar Monaten dazu überwinden kann, mal ein Manuskript an Agenturen zu schicken. Und ich muss zugeben, ich habe eine Riesenangst davor. Ich würde mich freuen, zu hören, wie es bei dir weiterhin läuft und drücke ganz fest die Daumen.

    Caro:saint:

    Beruhigt es dich, wenn ich sag: beide Beine davon (unterschiedlich) lädiert? :krueck <- So schlimm nun auch wieder nicht, aber die Sache ist nicht ungefährlich, man hat da eben mit ziemlichen Kräften und Gewichten zu tun, und das noch in Bewegung ...

    Wie gut, dass ich nur fast und auch nur ein bisschen neidisch war 8o Und gute Besserung, falls es noch was zum Bessern gibt!