Beiträge von Kiana

    Danke für die Ausschnitte. Ich hatte diesen Sonderweg noch gar nicht mitbekommen und habe beim Recherchieren diesen Artikel gefunden, den man kostenlos lesen kann.


    Für alle, die es auch interessiert und die nicht so viel Zeit haben.

    Das sieht der deutsche Sonderweg vor: "bis zu 15 Sekunden je eines Filmwerkes oder Laufbildes, bis zu 15 Sekunden je einer Tonspur, bis zu 160 Zeichen je eines Textes und bis zu 125 Kilobyte je eines Lichtbildwerkes, Lichtbildes oder einer Grafik“ (Quelle wie oben: Die Urheberrechtsreform der EU)


    Weiter wird erläutert, dass derzeit die Künstler auch für solche kurzen Ausschnitte mit einem kleinen Geldbetrag beteiligt werden, was ich auch absolut richtig finde. Immerhin leben die Künstler z. B. von ihrer Musik, egal wo, wann oder wie sie genutzt wird. Deutschen Künstlern würden diese Einnahmen zukünftig entgehen und angesichts der Nutzungsfrequenz von TikTok, Yotube, Instagram etc. dürften die meisten Künstler davon allein zwar nicht reich werden, aber schon zusätzliche Einnahmen haben.

    Wenn es doch bisher schon funktioniert, dass die Künstler auch über die Quellen Einnahmen beziehen, kann ich umso weniger nachvollziehen, weshalb Deutschland da einen Sonderweg gehen will. Der Hintergrund dafür scheint auch nicht bekannt zu sein.

    Ich habe ungefähr zehn Videos gesehen und fand, ich glaube drei davon, richtig gut.Ich habe das, was ich gesehen habe, nicht als Corona leugnend verstanden.

    Am nächsten Tag waren die anderen schon gelöscht, da hätte ich mir Zeit gewünscht, mir eine Meinung über das Ganze bilden zu können. Die hatte ich nicht. Das macht ein ungutes Gefühl. Das Interview habe ich auch gelesen. Nicht in allem gehe ich mit, aber in vielen Dingen ja.

    Kiana hast du das Quellenangaben zum Nachlesen? Das würde mich interessieren.


    Link zum Artikel


    Du musst etwas runterscrollen, dann kommt unter der Headline "Gewalt gegen Medienschaffende in Deutschland erreicht nie dagewesene Dimension" die Info zu Deutschland. Zum einen wird da auf aktuelle Herausforderungen aufgrund der Pandemie eingegangen, anschließend aber auch auf das neue BND-Gesetz und weitere Pläne der Bundesregierung.

    Mir macht das Sorge, wenn Menschen ihre Meinung nicht mehr frei äußern können, ohne sofort Hasskommentare etc. zu kriegen. Günther Jauch war wohl auch davon betroffen, weil er für die Impfkampagne wirbt. Egal, auf welcher Seite man sich positioniert, man kann es aktuell kaum richtig machen.


    Ich denke, die Schauspieler hätten ein besseres Mittel wählen können, um ihre Botschaften zu transportieren. Ich habe nicht alle Videos gesehen, nur einen Ausschnitt (war nicht motiviert mir alle anzusehen).

    Ich persönlich halte mich an die Maßnahmen, ich will mir den Virus nicht einfangen und auch niemanden damit anstecken. Aber es will mir nicht gelingen, die aktuellen Maßnahmen logisch nachzuvollziehen. Ich könnte jetzt mit der ganzen Familie nach Mallorca fliegen, da nächste Woche den Geburtstag mit meiner Nichte feiern und das wäre erlaubt. Dass mein Mann und ich sie aber zu ihrem Geburtstag hier in in der Stadt gemeinsam besuchen – das ist aktuell verboten. Selbst Armin Laschet hat zugegeben, dass die Inzidenzwerte für die unterschiedlichen Maßnahmen eher willkürlich festgelegt worden sind. Ich würde daher Maßnahmen begrüßen, die weniger widersprüchlich sind, bzw., dass bestehende sinnvolle Maßnahmen dann auch mal umgesetzt werden. Z. B. wird in den meisten Supermärkten überhaupt nicht darauf geachtet, wie viele Menschen da gerade einkaufen und es ist viel zu überfüllt.

    Ich kann daher nachvollziehen, dass sich Menschen (egal, ob prominent oder nicht) sich sehr kritisch mit den Maßnahmen auseinandersetzen. Aber – wie schon gesagt – die Art und Weise aus den o. g. Videos, die ich gesehen habe, finde ich unangemessen.


    Ich bin schon seit Jahren immer mal wieder auf der Seite "Reporter ohne Grenzen" unterwegs und da war auch schon zu lesen, dass Deutschland in der Rangliste der Pressefreiheit herabgestuft wurde. Das sehe ich schon als Alarmsignal.

    Glückwunsch zur Veröffentlichung. :)

    Das Cover sieht toll aus.

    Hiddensee kenne ich noch nicht, aber wir machen schon seit vielen Jahre gerne Urlaub an der Ostsee – es ist immer wieder schön dort. :sonne


    Links gibt es einige, aber ich kann dir nicht sagen, wie hilfreich die sind (habe sie selber nicht genutzt, um mich zu motivieren).


    https://schreiben-und-leben.de…n-58-x-schreibmotivation/


    https://schreibscheune.de/8-ve…-einen-plot-zu-erstellen/


    https://buchveroeffentlichen.c…die-helfen-dranzubleiben/


    https://blog.buuk.app/motivati…r-mehr-schreibmotivation/


    Und ehrlich gesagt, würde mich noch interessieren, warum du jemanden dazu motivieren willst. Wenn es um ein Hobby geht, sollte die Person doch eigentlich von sich aus genug motiviert sein.

    Ich habe mich bei meinen letzten Manuskripten gegen den Ich-Erzähler entschieden, weil mir das für meine Geschichten zu wenig Abwechslung geboten hätte (andererseits lese ich gerade einen Fantasyroman, in dem es drei Ich-Erzähler gibt, das kannte ich so vorher noch nicht).


    Allerdings sind es dann bei mir keine zehn Perspektiven, sondern eher 2-3. Das ermöglicht mir aber, auch Situationen aufzunehmen, bei denen der Protagonist nicht anwesend ist und das finde ich für meine Krimis besser, um die Spannung zu erhöhen.

    Richtig oder falsch gibt es da aber nicht, es kommt halt immer auf die Geschichte an, was besser passt.


    Deswegen kann die Ich-Erzählperspektive in deinem Manuskript durchaus ein Vorteil sein. An "faul" hätte ich da nie gedacht, ob es so zu langweilig ist, kann man nur beurteilen, wenn man das Manuskript liest. ;)

    Und dann aktuelles Geschehen. Viele waren beeindruckt vom Gedicht, das Amanda Gorman während der Amtseinführung von Joe Biden vorgetragen hat. Der Verlag, der die Rechte für die Niederlande erworben hat, wollte es von einer Weißen übersetzen lassen. Was sich als schwierig erwies:


    https://www.stern.de/kultur/bu…ebersetzen--30407696.html

    Das ist für mich auch Diskriminierung, wenn jemand wegen Herkunft und Hautfarbe ein Gedicht nicht übersetzen darf. Die Hautfarbe sollte bei so was völlig egal sein, hier geht es doch um Kompetenz und wie gut es der Übersetzerin/dem Übersetzer gelingt, den Ton des Autors zu treffen. Und da sollten (meiner Meinung nach) Sprachgefühl, Menschenkenntnis und Empathie eine Rolle spielen und nichts anderes.

    Es ist eigentlich ein trauriges Beispiel.

    Dann dürfte es auch keine Therapeuten geben, bzw. dürften sie nur mit Alkoholikern arbeiten, wenn sie selber mal einer waren oder mit Missbrauchsopfern, wenn sie selber Missbrauchserfahrungen haben usw.

    Als Therapeut braucht man Empathie und ich denke, die braucht man als Autor auch, weil man sich beim Schreiben in die Sichtweise verschiedener Persönlichkeiten einfühlen muss.

    Ich musste mir heute einige Bewerbungen ansehen und eine Bewerberin hat in ihrem Anschreiben das Wort "Corona-Bremsspur" benutzt, um zu beschreiben, dass die Situation ihre Karriere ausgebremst hat.

    Sehr unglückliche Wortwahl ...

    Inzwischen habe ich für jede Stimmung einen Text, an dem ich dann schreibe. Das kann doch nicht die Lösung sein, oder?

    Mit Text meinst du jeweils ein Manuskript? Das klingt tatsächlich etwas kompliziert ...


    Alternativ könntest du innerhalb eines Manuskripts ein Kapitel schreiben, das gerade zu deiner Stimmung passt. Denn auch deine Protagonisten werden ja Höhen und Tiefen erleben.

    Oder du versuchst es mal mit Musik und am besten nicht nur zuhörend, sondern mitsingend. Es sei denn, du musst eine traurige Szene schreiben. Beim Singen werden nämlich Glückshormone ausgeschüttet, das könnte dann hinderlich sein. ;)

    So, wie du es erfahren hast, habe ich das (zum Glück) mit den Kommentarfunktionen nie erlebt. Das geht für mich auch am Ziel der Kommentarfunktion vorbei, aber letzten Endes kann sie natürlich jeder so nutzen, wie er will.

    Ebenso wie die Sternebewertungen ...

    "Ich war zu Hause, aber der Postbote hat trotzdem eine Karte eingeworfen" (1 Stern) - "Der Film war ja auf englisch, das hätte man deutlicher ranschreiben können. Und was bitte sollte der Vermerk [OV] hinter dem Titel?" (1 Stern) - "Meine Frau hatte das auch bestellt, wir mussten eines zurückschicken" (1 Stern) - "Das Buch war ganz zerknickt, weil der Postbote den Umschlag in den Briefkasten gedrückt hat" (1 Stern) [...]

    Sehr gute Beispiele und leider so wahr ...

    Ich lese auch keine Gedichte, aber die Bücher, die ich dazu bei amazon gefunden habe, hatten mindestens 140 Seiten (und das war für Kinder, die für Erwachsene hatten dann 170 Seiten oder mehr).

    Da ich keine Gedichte lese, vermute ich einfach mal, dass das grundsätzlich Bücher sind, die man eher so zwischendurch mal liest (wenn einem der Sinn danach steht) und nicht in einem durch, wie man es bei einem Roman macht. Meist sind das ja Texte, die ein bisschen nachklingen sollen (oder?) – und dann ist es vermutlich egal, ob es nun 100 Seiten sind oder mehr.

    Die Kommentarfunktion hat mich nie gestört, die fand ich sogar ganz praktisch, z. B. wenn man eine Rückfrage zu einer Rezension hatte. Da ging es dann aber eher um technische Produkte, nicht um Bücher.

    Ich war früher auch Rezensent, habe dann aber alle meine Rezensionen gelöscht nach einer Datenpanne bei amazon. Aber zuvor hatte ich auch ab und zu Rückfragen zu meinen Rezensionen erhalten, die ich auch gerne beantwortet habe.


    Die sollten sich lieber mal was einfallen lassen, um völlig unsinnige Rezensionen herauszufiltern wie "Bin sehr unzufrieden, Artikel kam zu spät" (und dann 1 Stern). :rolleyes:

    Ich kenne das Thema von unserer Marketingabteilung. Als Unternehmen möchte man natürlich möglichst schnell gefunden werden und je weiter oben man in der Suche auftaucht, desto besser.


    Ich kann deine Bedenken verstehen, aber vielleicht auch nur, weil ich nicht in der Marketingabteilung arbeite und mich damit nicht auskenne. Vielleicht wird die Vielfalt der Texte gar nicht beeinträchtigt, aber es klingt leider schon danach. :/

    Manchmal ist es so eine Sache mit dem Plural.

    In einem Gespräch mit Kollegen kam mal die Frage auf, wie eigentlich die korrekte Mehrzahl von Persona ist. Die meisten sagen einfach "Personas", aber korrekt wäre (laut Duden) Personae.


    Ich würde auch "Wörter" sagen, nachdem ich mal auf den Link von Horst-Dieter geklickt habe.