Ich weiß auch nicht, aber diese Adaption macht mich fertig. Ich wollte den Film soooo gerne sehen, aber nicht, wenn er so ist.
Beiträge von Silke
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Ich achte darauf, dass meine Szenen immer einen Wandel hervorbringen oder eine Neuerung, oder eine Frage aufwerfen.
Ich weiß nicht, es ist schwer in Worte zu fassen ... Und kommt wohl auch irgendwie intuitiv.
Es ist jedenfalls so: Wenn ich die Szene auch verlustlos streichen könnte, dann hat sie in meinem Roman nichts verloren.
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Wenn ich mal fragen dürfte, was schreibst du denn für Bücher?
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Ich glaube, es ist sinnvoller, sich direkt an potenzielle Veranstalter zu wenden. Die brauchen bestimmt nicht selbst nach Lesenden suchen, sondern können unter den Anbietern wählen.
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Ich muss da selbst schon ein wenig grübeln ...
Was mir spontan einfällt: Nicht meine eigene Recherche, sondern die einer Freundin, die einen Reiseführer zu Südspanien verfasst hat. Wir sind zu einigen der Attraktionen und Schauplätze gefahren.
Der wohl verrückteste Ort, über den man sonst nie etwas erfährt, ist der Rio Tinto. Genau, der Ort, wo das berühmte weltweit agierende Bergbau-Unternehmen herkommt. Hier haben schon die alten Römer Metalle aus der Erde geholt.
Und das sieht man.
Besonders an der Farbe.
Wer mag, kann das Gelände als Tourist besuchen und mit einer Schmalspurbahn den Fluss entlang und durch die völlig zerstörte Landschaft fahren. Man darf sogar zwischendurch mal aussteigen für Fotos. So entstand dieses Foto hier. Würdet ihr da noch die Hand reinstecken? Ich nicht.
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Dieser Post ist ein Jahr alt. 2025 …
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Meine Erfahrung ist, dass das recht gut mit SP-Büchern funktioniert, wenn man die regionale Schiene fährt.
Bei der "Kaufmannswitwe" habe ich es erreicht, dass das Buch beim größten Händler der Stadt in der Dortmunder Fußgängerzone landete, und zwar nicht versteckt im Regal, sondern richtig aufgedeckt und sichtbar.
Bei der "Agnes Bernauer" habe ich, glaube ich, auch einiges erreichen können, denn ich hatte gute Bestellzahlen fürs Taschenbuch, und das kann eigentlich nur daher rühren, dass der ein oder andere Buchhändler die Bücher ins Regal gestellt hat.
In beiden Fällen habe ich sogenannte Waschzettel im Farbdruck erstellt mit allen wichtigen Angaben, Autorenfoto usw. und dann diese per traditioneller Post an die Buchhandlungen verschickt. Das Gute an der Sache war, dass die Buchhandelskonditionen von epubli ungefähr deckungsgleich sind mit denen kleiner Verlage (Rabatt, Remittenten).
Also, man muss sich nur trauen und darf nicht allzu unprofessionell oder flehend auftreten. Dann kann so etwas klappen.
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Es ist ja auch total klasse, dass du das alles allein gestemmt hast. Das kann nicht jeder!
Doch wofür? Für dich oder für andere? Wenn es für andere ist, dann musst du sicherstellen, dass du ihnen ein erstklassiges Produkt bietest. Auch ein Sachbuch folgt gewissen Regeln und soll einen Zweck erfüllen. Das ist völlig unabhängig davon, ob du es kostenlos anbietest oder nicht – auch Zeit ist für die meisten ein kostbares Gut. Die Leser erwarten Perfektion, was du von vornherein schon einmal für dich ausgeschlossen hast.
Deshalb bin ich verwirrt. Hier sind viele Leute im Forum, die gern bei den einzelnen Schritten mitgeholfen hätten, aber deine Aussagen lassen vermuten, dass das Produkt längst in deinen Augen fertig ist.
Was erwartest du dir jetzt von dem Feedback? Sei mir nicht böse, aber deine Posts wimmeln vor Fehlern. Ich befürchte daher, dein Text ist nicht reif für eine Veröffentlichung.
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Lieber Sondengeher, ich sorge mich. Du scheinst ja schon alles soweit fertig zu haben. Was bringt dir jetzt noch diese Last-Minute-Kritik?
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Der Putlitzer-Preis ist ein Preis für Kurzgeschichten (falls das noch nicht klar war). Meist werden die Geschichten von den Autorinnen und Autoren eigens für das ausgeschriebene Thema verfasst. Das Thema für 2026 lautete „durch“.
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Ich fliege Sonntag hin

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Ja, genauso war es auch im Oktober. Ich war ein bisschen schockiert, hatte ich mir doch nach Santorin geschworen, nie wieder einen dieser Tourismusorte aufzusuchen. Ich kannte nur das Prag von 1996.
Aber es gibt ja Strategien, so etwas für sich zu managen: früh aufstehen, Tickets vorbuchen, Alternativen und "versteckte Orte" besuchen.
Im Frühjahr fahren wir unter anderem nach Florenz. Wer bereist schon die Toskana, aber ignoriert dann Florenz? Ich hoffe, ich kriege es irgendwie hin, nicht durchzudrehen.
Der Knaller war aber wohl der Vatikan. Wie Sardinen wurden wir durch die Räume gedrängt, Schulter an Schulter. Man konnte nichts sehen, überall waren Leute vor den wunderschönen Fresken. Mein Herz blutet bei so was, und ja, man fühlt sich auch ein wenig verarscht. Da verzichte ich dann lieber ganz.
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Lieber Dietmar,
du schreibst:
Uns hat die Vielfalt der Sprache interessiert, was auch damit zu tun hat, dass wir uns mit Metaphern und abstrakt ausdrücken konnten. Irgendwie beherrschten wir die Spielerei mit Worten und der Sprache. Etwas, was mir heute verloren zu gehen scheint. Sprache wird immer mehr zur ausschließlichen Kommunikation und nicht mehr als Kulturgut empfunden.
Ich verstehe diese Äußerung so, dass ihr früher als Jugendliche mit Sprache gespielt habt, aber dass das die heutige Jugend deiner Ansicht nach nicht mehr tut.
Da möchte ich widersprechen. Rap steht für Rhythm and Poetry - Rhythmus und Poesie. Es ist nur eine der unzähligen Formen und Möglichkeiten, wie sich Menschen, egal welchen Alters, heutzutage mit Sprache auseinandersetzten, sie neu formen, sie benutzen, um ihre Gedanken, Ideen und Gefühle kreativ zum Ausdruck zu bringen. In der Musik ist es sogar ein milliardenschweres Geschäft. Und ich sage das jetzt mal, ohne selbst ein großer Fan davon zu sein.
Ein anderes Beispiel wären Lesebühnen und Poetry Slams, wo viele junge (und auch ältere) Leute sich ausprobieren. Deshalb möchte ich behaupten, dass deine Einschätzung nicht so ganz stimmig ist mit dem, was ich um mich herum sehe und erlebe.
Vielleicht hat sich einfach das Medium gewandelt. Goethe kannte keine Synthesizer, das Publikum hatte kein Heimkino mit Netflix, niemand hätte daran gedacht, TikTok zu verwenden. Selbst in den 70ern war das alles noch Zukunftsmusik. Daher ist es schwierig, diese Welten miteinander zu vergleichen und dann zu dem Ergebnis zu kommen, dass "früher alles besser war" (nicht dein Zitat, aber das, was ich aus einen Zeilen herauslese).
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Wegen Dan Brown war ich letzten Herbst mal wieder in Prag. Eine bessere Werbung kann sich eine Stadt kaum wünschen.
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Dann solltest du mal Rap-Musik genauer anschauen.
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Ich denke, es hat einen pädagogischen Sinn.
Sprache wandelt sich, und so wie wir vor vierzig Jahren noch sprachen, so spricht die junge Generation schon längst nicht mehr.
Entsprechend wird es immer schwieriger, Zugang zu solchen Werken zu finden. Raubt es den Werken die Poesie? Unbestritten! Aber ermöglichst es dem Schüler, Zusammenhänge und Abläufe besser zu verstehen? Ganz sicher.
Ein Deutschlehrer (zumindest auf Gymnasialniveau) würde bestimmt auch einen Teil des Werkes - der Sprache wegen - auch im Original betrachten lassen.
Ich finde das besser, als darauf zu bestehen, dass alle Schüler mit dem alten Text mitkommen, wenn das schon in meiner Generation nicht immer der Fall war. Vielleicht entwickeln sie so auch eine Liebe zu den Geschichten und verstehen besser das deutsche Kulturgut.
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Ich persönlich wähle immer nur ein paar Spezifika, um meine (Haupt-)Figuren zu beschreiben, weil ich mir als Leserin mehr Details auch nicht merken könnte und es auch weitestgehend unwichtig finde, wie eine Figur aussieht. Das, was ich erwähne, mache ich sehr gezielt, weil es auch Teil der Charakterisierung ist (z.B. ein kleiner Makel, eine besondere Statur, etwas besonders Charakteristisches wie Heterochromie).
Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass es für bestimmte Genres wie Jugendbücher, Young Adult oder Romance besonders wichtig ist, dass man der Leserin oder dem Leser beschreibt, wie eine Figur aussieht. Es gibt ja auch nicht ohne Grund diese Charakterkarten. Häufig gibt es ja auch diesen (meiner Meinung nach recht plumpen) Spiegelblick einer Figur.
Was ist eure Meinung dazu? Wie handhabt ihr das beim Schreiben?
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Vor einigen Monaten war Einsendeschluss für den Putlitzer Preis. Doch während hinter den Kulissen fleißig rumort (und gelesen!) wird, fragen sich die Teilnehmer natürlich: Was passiert eigentlich gerade? Wir geben Auskunft!
Ein herzliches Dankeschön an Beate Paul von den 42ern, ohne deren unermüdlichen Einsatz der Preis in dieser Form gar nicht zustande käme.
Seid ihr auch schon so gespannt wie ich, wer den Cut macht und es unter die sechs Nominierten schafft?
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Ich fand's auch seltsam, dass da ganze Passagen geschwärzt sind. Sind sie ja nicht beim Text auf der ersten Seite links.
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Habe hierzu noch etwas gefunden: https://web.archive.org/web/20…errypages/heynecovers.htm