Beiträge von Sternenimperator

    Ich habe den Artikel gründlich studiert. Es geht gar nicht so sehr um Near Future Thriller – es geht um Trüffel unter den eingeschickten Manuskripten.


    Ich werde zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Ich nehme die Anregung dankbar auf und werde einen harten Spannungsstoff konstruieren. Einen Thriller mit dystopischen Elementen, der in einer nicht allzu fernen Zukunft spielt.


    Was haltet ihr von folgendem Plot?


    Ferdinand Fungus lebt in einem oppressiven System. Ihm wurde bereits als Kind – wie allen anderen Menschen – ein Trüffel auf den Kopf gesetzt, der wiederum eine Alge als Symbionten beherbergt. Dadurch wurde der Hunger in der Welt besiegt, da die Alge sowohl Trüffel als auch Pilz mit Zucker versorgt, obwohl sie zusätzlich Gänseleberpastete zu sich nehmen müssen. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Trüffelmenschen jeden Tag mindestens acht Stunden im Freien verbringen müssen.

    Walter wird nun eines Tages von einer Horde gewiefter Selfpublisher entführt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Menschen von den Trüffeln zu befreien.Unterwegs treffen sie auf den Podologen Benjamin Gehwol, der ihnen offenbart, dass die Trüffel gar keine Trüffel sind, sondern ein mutierter Fußpilz, der sich nur dank der massenhaften Verwendung von Sneakern weltweit verbreiten konnte. Ihnen zur Seite steht der treue Schäferhund Rex, der in vor-trüffeligen Zeiten Schimmel in Wohnungen aufgespürt hat, und so ein geeignet Detektor ist, und meine Heldentruppe mehr als einmal vor den (sie jagenden) Trüffelmenschen warnt.


    So, weiter habe ich noch nicht geplant, bin aber guter Dinge, das mein Plot mit Freuden von Piper veröffentlicht werden wird. (Wehe, jemand klaut mir meine brillante Idee.)

    Vielen Dank für die Begrüßungsworte.


    Vorstellungen mag ich ja nicht so, vermutlich weil ich in einem Wintermonat im Jahr 1966 geboren wurde und deswegen nie eine Geburtstagsparty im Garten feiern konnte. Ein Trauma. Erschwerend kam hinzu, dass meine Eltern nie einen Garten besessen haben. Na gut, später zwei Balkone, aber da war ich bereits ausgezogen. Wegen dieses Traumas bin ich zum Schreiben gekommen und habe mit zehn Jahren meine aufwühlenden Kindheitserinnerungen mit einem Brennpeterle in eine 2x2 m große Sperrholzplatte gebrannt, gleich Runen, die für die Ewigkeit geschaffen waren – als mahnendes Fanal einer kalten Kindheit. (Ich hatte damals schon ein Faible für wuchtige Formulierungen).

    Leider bin ich damals in meinem kindlichen Eifer abgeschwiffen, sozusagen über das Ziel hinaus geschossen, was aber kein Schaden für mich war – im Gegenteil.


    Das Werk trägt den Titel: Sackhüpfen und Eierlauf in der Guten Stube, und ist mittlerweile in der 472. Auflage erschienen, auch wenn es seit geraumer Zeit indoor sackhopping and eggrunning heißt. (Was dem Zeitgeist geschuldet ist.)

    Ich lebe nicht abwechselnd in (beliebige Stadt einsetzen) und Berlin, kenne Hildesheim und Leipzig nur den Namen nach und war seltsamerweise auch noch nie Stadtschreiber. Wettbewerbe habe ich auch noch nie gewonnen und auch kein Schreibstipendium.

    Meine Schuhgröße ist 42. (Der Grund, warum ich mich hier angemeldet habe).

    Ihr seht also, ich lebe nicht auf großem Fuß und muss um jedes Wort, ja, manchmal sogar um jeden Buchstaben ringen, auf das die in mir innewohnende und immanent inwendige Stimme sich von den Fesseln befreit und den präzisesten Ausdruck für meine exzeptionelle und innovative Art der Literatur findet.

    Hallo zusammen, liebe Mitforistinnen und Mitforisten,


    obwohl ich mich Anfang des Jahres aus einem anderen Forum abgemeldet habe, weil ich der Meinung war, es hält mich vom Schreiben ab, bin ich dennoch wieder auf der Suche, denn so ganz ohne Austausch will ich dann doch nicht sein, auch wenn ich zugeben muss, dass mich Small Talk Themen wie Wörterketten, sinnfreie Assoziationsspielchen oder irgendwelche Youtube-Links die zu irgendwelchen Musikvideos selten interessieren.


    Ich schreibe seit vier Jahren, und seit genau der Zeit versuche ich mich an meinem Erstlingswerk, was mich immerhin zu der Erkenntnis geführt hat, dass es keine gute Idee ist, wenn man drauflosschreibt, ohne irgendeinen Plan zu haben. Bei meinem Zweitling wird das mit Sicherheit ganz, ganz anders laufen.


    Ich muss mich, fürchte ich, zu der Fraktion der Menschen zählen, die einige unterentwickelte Talente haben, die jedoch mangels Ausbau und Pflege auf einem Niveau verharren, das man euphemistisch als »ausbaufähig« beschreiben könnte. Sozusagen advanced Bauernmalerei. Neben dem Schreiben, für das ich mich entschieden habe, zählen dazu auch gelegentliche Anfälle von Kunst und Musik, wobei auch bei diesen schönen Künsten mein Anspruch ist, unterhaltend zu sein. Die sogenannte E-Literatur interessiert mich in der Regel nicht – und auch keine Lyrik.


    Die Fantastik liegt mir thematisch am Nächsten – mit Einschränkungen. Perry Rhodan und dergleichen langweilt mich, aber auch Lovecraft. Kein Dünnbrettbohrer, eher die mitteldicken Bretter. Lesen ist für mich Unterhaltung und Entspannung, die meine geistige Maximalkapazität nicht überschreiten darf, und schon gar nicht im Bett, denn es ist wohl eine Besonderheit von mir, dass ich Bücher nur abends vor dem Schlafengehen lese.


    Ich habe eine ausgeprägte Neigung zu Ironie und Sarkasmus, was so machen Menschen (wie ich lernen musste) nicht unbedingt verstehen oder gleich ganz falsch verstehen. Bisweilen habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass ich auf diesem Auge blind sein kann (peinlich, peinlich). In einem Forum, wo sich die wenigsten Menschen persönlich kennen, ist das natürlich bisweilen schwierig.


    Lieblingsautoren: Iain Banks, Joanne K. Rowling, Neil Gaiman, Alan Dean Foster (die frühen Sachen), Philip Jose Farmer, Jack Vance, Tolkien, Gene Wolfe, Mervyn Peake, Ursula K. Leguin, Ben Aaronovitch, Jonathan Strout, Patrick Rothfuss … eigentlich sind es zu viele, um sie hier alle aufzuzählen. Krimis und Thriller lese ich weniger, bzw. habe ich früher gelesen, wobei mein Geschmack dabei von Miss Marple bis Patricia Highsmith reicht und man mich mit Sebastian Fitzek jagen kann.


    »Das Elfenschiff« von James Blaylock (den kaum jemand kennt), ist mein Lieblingsbuch. Aus mir völlig unbekannten Gründen. Ich glaube, ich mag einfach die ein wenig verpeilten »Helden«, die sich nicht selbst so ernst nehmen und die über keine Superkräfte verfügen.


    Vom Forum erwarte ich das Übliche: Anfeindungen, Neid, Missgunst, absichtlich falsch verstandene Postings – kurzum: All das, was in allen anderen Foren passiert und die Teilnehmerinnen aus ihrer gewohnten Bräsigkeit aufschreckt und endlich wieder Leben in die Bude kommt.


    Wenn es mich packt, kann ich ziemlich gute schlecht geschriebene Romantasy, Science-Fiction und Fantasytexte schreiben und antworte auch manchmal in dieser Form. Ich mag Einhörner, besonders die, bei denen der Zuckerguss auf dem Hörnchen glitzert und Protagonisten, die magische Kräfte besitzen – von denen sie so überhaupt gar keine Ahnung hatten (genauso wenig, wie sie wussten, dass sie eigentlich Millionenerben/wunderschön/Vampirfürsten) sind, bis jemand kommt und ihnen dies offenbart.

    Muss aber auch nicht immer sein, ich habe schon gemerkt, dass das nicht jeden Geschmack trifft.


    In diesem Sinne: Auf eine gute Zusammenarbeit.



    P.S. (Ich habe ein Zertifikat einer anerkannten Fernschule, das mir bescheinigt, dass ich den Grundkurs: Forentrolling for beginners mit Auszeichnung und Fleißkärtchen bestanden habe.



    P.P.S: So, wie meine Vorstellung geschrieben ist, so bin ich tatsächlich. Ehrlich.:saint:


    P.P.P.S: Mein Avatar triff mich eigentlich ganz gut: Auf der einen Seite den Blick fest nach vorne geheftet, blicken die anderen Augen wohlwollend auf das bisher Erreichte.