Ich finde den Artikel nicht ganz so einseitig, wie er hier diskutiert wird. Es werden durchaus auch die Nachteile aufgezeigt bzw. entsprechende Fragen gestellt. Seltsam finde ich aber, dass es als neues Phänomen dargestellt wird, Verlage würden Trends folgen. Es sind und waren eben Wirtschaftsunternehmen, die sich auch irgendwie finanzieren müssen.
Natürlich ist das nur ein Blick durch ein sehr kleines Fenster auf eine weite Landschaft. Immerhin geht es "nur" um Debüts und "nur" um Verlagsveröffentlichungen. Dass dabei ein großer Teil der Realität ausgeklammert wird, ist klar, aber der steigende (und mittlerweile größere) Anteil an Autorinnen ist unumstritten. Wie lange das anhalten wird, wird sich zeigen.
Vielleicht kommen wir irgendwann dahin, dass das Thema sowie die Umsetzung eines Buches wichtiger ist, als das Geschlecht der Urheberinnen oder Urheber.
Man wird ja noch träumen dürfen ...