Beiträge von magico

    Mal völlig außen vor, wer so eine Entscheidung trifft (in diesem Fall ist es nunmal Herr Weimer gewesen), halte ich sie zumindest für hinterfragungswürdig. Ein seit 2018 bestehendes Projekt, das bereits Millionen an Geldern verschlungen hat, mit halbgaren Lösungsansätzen zu stoppen ist ... interessant.

    Ich kenne die Herausforderungen der physischen sowie digitalen Archivierung (aus beruflichen Gründen) und von einer sicheren digitalen Lösung sind wir noch ein gutes Stück entfernt.

    Der gute Herr Weimer ist ja schon an anderer Stelle Thema. Gestern lief mir bzgl. seiner fragwürdigen Entscheidungen noch diese (leider nicht fiktionale) Geschichte über den Weg:


    DNB - Presse - Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek soll nicht realisiert werden


    In Kurzfassung: W.Weimer hat den Erweiterungsbau (zur Sicherung von über 35 Mio. Medien) der deutschen Nationalbibliothek in Leipzig gestoppt und mit "nicht mehr zeitgemäß" begründet.

    Und dennoch sollte es der jeweiligen Person überlassen sein, ob sie Ambitionen hegt, mit ihren geschriebenen Werken auch entsprechend Geld zu verdienen.

    Zumal ohnehin die Wenigsten direkt von der Schulbank zur Vollzeitautorin/zum Vollzeitautoren geworden sind und somit eher nicht vom Elfenbeinturm aus ihre gesalbten Worte unter dem Plebs verteilen.

    Ja, ich habe mehrere solcher positiven Erfahrungen machen dürfen. Zum einen beim hiesigen renommierten Traditionsbuchhändler ( Peterknecht ) und auch bei der kleinen, aber äußerst herzerwärmenden Buchhandlung um die Ecke ( kleingedrucktes ). Außerdem ebenfalls in meinem Heimatort ( Buchhandlung am Spindlerplatz ), wo vielleicht ein Vorteil war, dass der Inhaber mit mir in die Klasse gegangen ist (und die Chef-Bibliothekarin ebenfalls - verrückt).

    Ich habe natürlich relativ leichtes Spiel, da es um Regionalkrimis geht, die in der Gegend spielen.


    Zudem sind dabei auch einige Lesungstermine rausgesprungen. Auf die nächste Lesung bin ich sehr gespannt, da sie in besonderem Rahmen stattfindet. (Im Vinarium, inmitten einer alten Zitadelle.)

    Unabhängig davon, ob es erlaubt ist oder nicht, halte ich es für wenig sinnvoll. Anders als in Zeitschriften, die ja doch relativ aktuell und in nur einer kurzen Zeitspanne verkauft werden, kreisen Bücher ja doch eine ganze Weile auf dem Markt herum. Die Halbwertszeit einer Werbeanzeige ist eher überschaubar.

    Wenn ich mir also ein Buch kaufe, das vor über einem Jahr seine Erstveröffentlichung hatte, und darin eine Anzeige für ein Produkt finden würde, das es (gerade in der heutigen Zeit) vielleicht schon gar nicht mehr gibt, erübrigt sich für mich die Frage, weshalb es keine Anzeigen in Büchern gibt. Schlicht, wegen fehlender Sinnhaftigkeit.

    Katla - Macht ja nix, dass du es anders siehst. Ich habe das Buch vor über 15 Jahren gelesen und war damals wirklich beeindruckt von der beklemmenden Atmosphäre, die das Buch schafft und in der mir das dunkle, nasskalte Klima in jede Pore gezogen ist. Ob das segeltechnisch alles fachgerecht war, weiß ich , als Laie, allerdings nicht.

    Bei Lovecraft gehe ich, vor allem was "Berge des Wahnsinns" angeht, auf jeden Fall mit und würde sogar noch E.A. Poes einzigen Roman "Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym" hinzfügen, der ja quasi eine der Vorlagen (bzw. Inspirationen) für Berge des Wahnsinns war.

    Wenn ich den Kritiken zu meinen Büchern Glauben schenke, bekomme ich es ganz gut hin, die Gegenden sowie das Lokalkolorit rüberzubringen.


    Wer das, meiner Meinung nach, wirklich sehr intensiv vermitteln kann, ist Dan Simmons, bspw. in "Terror" oder "Drood". Da friert man direkt mit, wenn das Schiff im Packeis der Arktis feststeckt oder riecht das Viktorianische London ... und das möchte man eigentlich nicht riechen.


    Ein bisschen hängt es natürlich von den Geschichten bzw. den Schwerpunkten ab. Aber ich gebe dir recht, dass man solche Orte und das Potenzial dieser nicht verschenken sollte.

    Mega Typ! Danke für den Tipp!


    Unsere Tochter kommt jetzt langsam in das Alter und somit auch ihr Freundeskreis. Und trotzdem ich als Kind der 80er glaubte noch nicht ganz so alt zu sein, komme ich teilweise nicht mit oder will es auch (ehrlicherweise) manchmal gar nicht.

    Als der 15-jährige Sohn meines Cousins letztens mit diesem 6/7-Thema anfing, habe ich echt gar nix mehr gecheckt, Bro!

    Ziel Nummer 1: Teil 3 meiner Regionalkrimi-Reihe (fertig)schreiben und veröffentlichen.

    Ziel Nummer 2: Teil 1 einer zweiten Krimi-Reihe beginnen und im besten fall die Erstfassung beenden.


    Alles andere ist Bonus. Wahrscheinlich werde ich seit langer Zeit mal wieder die Leipziger Buchmesse besuchen.

    Meine nächste Lesung steht im Februar an und die möchte ich natürlich möglichst gut über die Bühne bringen.


    Auf jeden Fall wünsche ich allen maximale Erfolge für das Jahr 2026!



    EDIT: Sehe gerade, dass meine letzte Veröffentlichung (Stand jetzt) genau 42 Bewertungen hat. Wenn das kein Zeichen ist ...

    Ich hatte keine und musste mich jetzt registrieren. Allerdings habe ich so erfahren, dass noch jemand unter dem Namen schreibt, den ich für meine Krimis als Pseudonym verwende. Zum Glück schreibt die andere Person englischsprachige Medizin-Fachartikel. Eine Verwechslungsgefahr bestand also auch vorher kaum.

    Hm ... wir wollten mal versehentlich im falschen Hotel einchecken, weil wir nicht mitbekommen haben, dass wir schon in Dortmund, statt in Bochum, gelandet waren.

    Von daher überrascht es mich, als Außenstehender, dass ein Bochumer nicht mal eben zur Recherche nach Dortmund fahren kann, um sich den auserkorenen Ort selbst anzuschauen. Aber ich denke, auch in Bochum gibt es bestimmt idyllische Industriebrachen.

    In meinen Thüringer Wald-Krimis habe ich einen fiktiven Handlungsort, der sich allerdings stark an tatsächlich existierende Orte anlehnt. Mittlerweile rätseln die Leserinnen und Leser sogar, um welche es sich tatsächlich handeln könnte. Das war bei der letzten Lesung besonders witzig, da sie in der Ortschaft stattfand, die Hauptpatin für den Handlungsort gewesen ist und ich mit einigen danach noch in einer Bar war, die ebenfalls (unter anderem Namen) in den Büchern vorkommt. Einige hatten richtig geraten, andere waren überrascht.

    Mir ging es darum Distanz zu gewinnen, da sich sonst diverse Personen auf den Schlips getreten fühlen könnten. Auch bei Gastronomischen Einrichtung und/oder Beherbungsunternehmen, würde ich nicht unbedingt reale Lokale nehmen, da sie in der Geschichte eventuell nicht so wegkommen, wie sie es gerne hätten.

    Wichtige Orte aus der Gegend, habe ich natürlich so gelassen. Es wäre sinnfrei, den Rennsteig anders zu nennen. Ebenso die dortigen Streckenpunkte. Wie weiter oben schon erwähnt wurde, haben einige Leserinnen und Leser Freude daran, bestimmte Orte aus den Büchern zu besuchen.

    Aber so ganz generell, stimme ich Tom zu: Wichtig ist, dass die Geschichte funktioniert und wenn es kurz erläutert wird, sollte das für die meisten auch passen. Ich kenne den Lokalstolz des Ruhrgebiets nicht, aber du wirst es ohnehin nie allen recht machen können.

    Endlich dürfen Specht und Sperber wieder in und um Tannfurt ermitteln. Diesmal im Kletterumfeld. Sprichwörtlich mit allen Höhen und Tiefen. Das eBook ist seit heute verfügbar und ich hoffe, die Printversion folgt bald.

    Kurzinfo:

    Ein Kletterer stürzt in den Tod und somit Specht und Sperber in ihren zweiten Fall in der Umgebung von Tannfurt. Denn der Absturz war kein Zufall, wie sich schnell herausstellt.
    Während Hauptkommissarin Specht diesmal die Leitung der offiziellen Ermittlungen übernimmt und schnell mit den Gerüchten über ein Phantom konfrontiert wird, das angeblich im Luffatal umhergeht,
    schleust sich Sperber mit seinen leicht eingerosteten Kletterkenntnissen in die Seilschaft des Opfers ein, von denen ein Mitglied untergetaucht ist. Als nun auch noch eine Kletterin verschwindet,
    wähnt er sich auf der richtigen Spur - bis er plötzlich selbst dem Phantom begegnet.


    Link: Amazon


    ASIN/ISBN: B0FBYX2XGB