Beiträge von IngridH

    Wird der Fred jetzt skrupellos geschreddert? Willkommen, Jochen Jochbein! :blume


    Ganz kurz zur korrekten Schreibung: Wir dürfen zum Glück alles. Wer sich künstlerisch ausdrücken will, kann sich an die gängige Rechtschreibung halten, muss aber nicht. Wer sollte es denn verbieten? Aber: Wer gelesen und verstanden werden will, tut gut daran, sich ein paar Gedanken über das Publikum zu machen. Nach dem alten Verkaufsmotto: Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.


    Ich sehe da kein Schwarz und Weiß, jede und jeder darf sich nach Belieben einordnen und die Konsequenzen tragen.

    Ich habe diese Tour erst hinter mir, deshalb zur Ergänzung meine Erfahrung:


    Eine Empfehlung irgendwelcher Art hilft bei Gerald bzw. Conny nur insofern, dass sie die Bewerbung überhaupt sichten. Bei Belletristik hält sich Gerald komplett raus, ich hab's nur geschafft, weil Conny mein Romanprojekt gut fand.


    Was Agenturen generell angeht, fallen immer die gleichen Namen: Petra Hermanns, Schlück, Meller, Lianne Kolff, Copywrite, AVA. Bei diesen Agenturen bewerben sich vermutlich alle, deshalb könnte es besser sein, etwas genauer zu recherchieren. Auch da verweise ich auf das Uschtrin-Handbuch, das ein dickes Kapitel zu Agenturen enthält.

    Danke für deine Rezension, Tom! Ich habe den Roman eben im Blog empfohlen, als mein Lesehighlight im letzten Jahr. Jetzt wird's Zeit, dass ich „Kleine Feuer überall“ lese. Ich bin gespannt, vielleicht wird's mein nächstes Highlight. Celeste Ng hat mich echt beeindruckt.

    Zum Glück dürfen wir "unterhalb des Weißwurstäquators" selbst wählen. Das hat sich sehr lange so angefühlt, als wäre es sinnlos, aber die langen Schlangen sprechen dafür, dass es eben doch mehr Leute interessiert, wer uns wie regiert. Wer in Bayern "ausgegrenzt" wird, wissen wir Eingeborenen ganz gut, auch wenn sich das in jedem Fitzelchen des Freistaats etwas anders darstellen mag. Ich jedenfalls brauche keine Erklärung. Ich freue mich, dass die "weltfremden" Grünen sechs Direktmandate gewinnen konnten – irgendwann reicht's dann auch für eine Regierungsbeteiligung.

    Ich finde die Idee auch nicht abwegig. Viele haben das Bedürfnis, sich politisch zu äußern oder Politisches in Kurzgeschichten oder Romane einfließen zu lassen. Damit daraus kein langweiliges oder übermoralisches Pamphlet wird, braucht's Fingerspitzengefühl. Außerdem ist die Gefahr, sich mit Politischem in ein Fettnäpfchen zu setzen, ziemlich groß. Das Gefühl für das richtige Maß hat bestimmt nicht jeder oder jede von Haus aus. Es schadet nicht, sich vorher zu informieren, wie's funktionieren könnte.


    Ich bin jedenfalls gespannt auf deinen Erfahrungsbericht, Elisa.

    Ich schreibe auch mit Scrivener und bin sehr zufrieden damit. Mir hat's bei meinem ersten Roman geholfen, mich zu sortieren, in Szenen zu schreiben und nicht an einer vorgegebenen Reihenfolge klebenzubleiben. Aber wie Dorrit habe ich nicht ansatzweise alle Features von Scrivener durchschaut und lerne immer weiter dazu.


    Ob "man" etwas braucht, wie Dorrit schreibt, darauf gibt's keine Antwort. Natürlich ist der wichtigste Schritt, überhaupt zu schreiben. Aber jeder schreibt anders, jeder organisiert sich anders. Ich brauche keine Stilanalyse und bin sicher in Rechtschreibung und Grammatik (muss ich, bin ja auch Lektorin). Aber ich bin auch Plotterin und froh über ein Tool, das mir hilft, Ordnung zu halten, ohne mich einzuengen.


    Unser Vereinskollege Christian Fleischhauer hat übrigens ein Handbuch zu Scrivener geschrieben, außerdem gibt's Blogs und Facebook-Communities, die sehr gut weiterhelfen.