Hej hej aus Schweden.
Und vielen Dank für die schöne Buchbesprechung hier und bei Amazon.
Entschuldige die kurze Antwort, ich tippe am Handy und darin bin ich nicht sehr geschickt.
Hej hej aus Schweden.
Und vielen Dank für die schöne Buchbesprechung hier und bei Amazon.
Entschuldige die kurze Antwort, ich tippe am Handy und darin bin ich nicht sehr geschickt.
Danke Euch allen für Likes und Glückwünsche. Und Dir, Frank, eine hoffentlich interessante Lektüre. Gib mir mal eine Rückmeldung, wenn Du es gelesen hast. Ich bin immer sehr gespannt auf Feedback.
Danke für die Glückwünsche. Angesteckt womit? Ich schreibe über die Syphilis, die Pest, den Aussatz und das Antoniusfeuer. Alles eklig, aber heute vermeidbar oder gut zu behandeln.
Übrigens glaubt man gar nicht, wer so alles die Syphilis hatte. Eine Liste dazu findest Du im Buch. Apropos: Möchtest Du ein Exemplar haben? Buch, nicht Syphilis logischerweise. ![]()
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Seit einigen Wochen ist mein neues Sachbuch zum Mittelalter erschienen. Dieses Mal geht es um die Randgruppen der mittelalterlichen Gesellschaft: Bettler, Huren, Narren, aber auch Bäcker, Bader oder Hirten. Warum auch Letztere im Mittelalter nicht zu den geachteten Personen- bzw. Berufsgruppen gehörten, erfahrt Ihr ... wenn Ihr das Buch lest.
Inzwischen habe ich, ganz ohne es ursprünglich geplant zu haben, eine Mittelalter-Trilogie geschrieben, zwar keine fiktionale, aber eine Trilogie ist es trotzdem. Zuerst kamen die "Weibsbilder", gefolgt von der "Magie". Und jetzt sind es die "Außenseiter". Mich interessieren diese Randthemen mehr als die großen Kriege, die berühmten Persönlichkeiten und dergleichen.
Ich versuche es wieder einmal mit einem Link, wie alle wissen, zählen technische Raffinessen wie diese nicht zu meinen größten Kompetenzen.

ASIN/ISBN: 395540451X
Hallo Silke,
nachdem ich jetzt seit zwei Tagen an zwei Seiten (!) herumwerkel, mache ich auch was falsch. Wo gibt's diese Schubladen?
Es ist wirklich ein schöner Text.
Hey, auch von mir ganz herzliche Glückwünsche. Und sehr viel Erfolg dem Neuen!
Ohne den gesamten Diskussionsverlauf gelesen zu haben: Ich würde auch mitschreiben. 1000 Zeichen fände ich allerdings auch besser als 700, das wären wirklich sehr wenig.
@ Tom: Versuch es mal mit Cat-Content. ![]()
Ich stehe noch weitgehend am Anfang meiner Instagram-Karriere. Und wenn ich mir die überschaubare Anzahl meiner Follower ansehe, dann werden die mich, selbst wenn jeder ein Buch kaufen würde, noch nicht zur neuen Bestseller-Autorin machen.
Aber es stimmt, auch einer meiner Verleger hat mir vor einiger Zeit dazu geraten, meinen Account etwas aufzubauen, und das versuche ich jetzt.
Wie gesagt, ich kenne mich noch nicht einmal komplett mit allen Funktionen dort aus und ich verspreche mir auch kaum eine Wirkung. Ich denke einfach, probieren kann ich es. Allerdings muss sich der Aufwand für mich in Maßen halten, schließlich habe ich keine Laufbahn als Influencerin geplant. Gleichzeitig bemühe ich mich, meine (wenigen) Beiträge ansprechend zu gestalten. Wenn schon Instagram, dann soll das Ganze nicht peinlich werden.
Aber sehr viel Energie dort hineinstecken ... Ich glaube, das lohnt kaum.
Meine Cousine betreibt einen ziemlich erfolgreichen Insta-Kanal, sie ist Marathon-Läuferin und sie LIEBT die Spielerei dort, steht extra zwei Stunden früher auf, um vor der Arbeit noch ein Filmchen zu schneiden etc. Aber sie meinte neulich zu mir, wenn ich da nicht mindestens 30.000 Follower hätte, würde es gar nichts bringen.
Ich denke, man muss auch Spaß daran haben. Und selbst der garantiert noch keinen Erfolg.
Eines der schönsten Erlebnisse war für mich, als der Layouter eines Verlags mir schrieb, er habe sich bei meinem Buch über die Frauen im Mittelalter festgelesen und darüber vergessen, den Text zu setzen. Sowas passiert echt selten.
Hallo Tom,
Du hast natürlich recht, es gibt keine Regeln für Kulturkritik. Und ich stimme Dir auch darin zu, dass, wer mit einem Produkt an die Öffentlichkeit geht (gleichgültig, ob Buch, Opern- oder Theaterproduktion etc.) auch mit der Kritik zurechtkommen muss. Einerseits wollen die Künstler diese Kritik ja, und zwar in großer Anzahl, andererseits sollte die Kritik eben nett sein. Auch mit dem Problem hatte ich zu tun, und ich stand damals auch auf dem Standpunkt, dass man nicht beides haben kann: unbedingt Kritik, aber bitte keine kritische.
Ich selber habe, bevor ich als Kritikerin begonnen habe, lange an der Oper mitgearbeitet. Ich habe gesehen, wie viel Arbeit in so einer Produktion steckt, und - viel wichtiger - ich habe auch erlebt, wie sehr Kritiken die einzelnen Künstler treffen können. Dann, wenn sie abwertend oder polemisch sind. "Ich muss damit wieder auf die Bühne", hat mir mal eine Schauspielerin gesagt.
Diese Erfahrung am Theater hat (vermutlich) dazu beigetragen, dass ich persönlich mich um sachliche Kritik bemüht habe. Und überraschenderweise hatte auch ich meine Leser. Will sagen: Man muss sich nicht zwangsläufig mit einer Kritik inszenieren. Ganz nebenbei: Wenn man einen Verriss schreibt, kann man eben auch das ganze Werkzeug von Sarkasmus über Ironie bis zu Polemik aus der Schublade holen, und das kommt beim Lesepublikum meist sehr gut an. Man tut sich selber damit einen gefallen, die Kritik liest sich unterhaltsam und man bedient das Bedürfnis der Leser mitzuerleben, wie über andere hergezogen wird. Klar macht es Spaß, solche Kritiken zu verfassen. Ich persönlich fand das aber immer etwas fies, ganz einfach gesagt.
Ich erhebe meinen Ansatz nicht zum Maßstab, aber ich, ich ganz persönlich, mag diese Selbstdarstellung des Herrn Scheck einfach nicht.
Allerdings dürfte er Frau von Kürthy zur größtmöglichen Öffentlichkeit verholfen haben, mehr, als sie sie mit ihrem Buch alleine hätte bekommen können. Und, nein, ich stimme ihr nicht zu, dass sich seine Kritik gegen Frauen im Allgemeinen richtet. Das ändert aber nichts daran, dass ich ihn häufig als ziemlich untergriffig empfinde.
Ich bin selber auch kein großer Fan der Romane Frau von Kürthys, aber ich schätze sie als Journalistin und ich höre ihr auch gelegentlich gerne auf Instagram und Co zu.
Was ich dagegen überhaupt nicht schätze, ist die Art, in der sich D. Scheck produziert. Das dient vor allem der Selbstvermarktung.
Ein Kritiker setzt sich mit dem Werk auseinander, das er kritisiert, ich selber habe das zehn Jahre gemacht (Theater, Bücher, Musical, Kleinkunst etc.), weiß daher, wovon ich rede. Das Problem für den schreibenden Kritiker: Er/sie steht dabei NICHT im Vordergrund, es geht um das Werk, sei es nun ein Buch, ein Schauspiel, eine Oper oder was auch immer. Ja, auch eine Kritik sollte gut geschrieben sein, sie ist aber nicht das eigentliche Kunstwerk, sie steht schlicht nicht im Mittelpunkt. Bei Herrn Scheck ist es aber genau umgekehrt. Er stellt sich in den Mittelpunkt, er inszeniert sich selbst. Vielleicht sollte er bei diesem Geltungsdrang lieber selber künstlerisch aktiv werden, sich an anderen abzuarbeiten, finde ich zumindest in der Art, in der er es macht, zweifelhaft.
Und es geht tatsächlich auch ganz anders, wie mein lieber, leider kürzlich verstorbener Kollege Ernst P. Strobl in fast jeder seiner Kritiken bewiesen hat: Seine Texte lasen sich gut, sie waren unterhaltsam und bei Verrissen konnte er deutlich werden, leider habe ich kein Textbeispiel parat, aber er hat für seine Beiträge irgendwann sogar einen Kritikerpreis gewonnen. Trotzdem hat er nicht diese selbstverliebte Show veranstaltet. DIE ist es, die mir an Herrn Scheck nicht gefällt. Er stellt seine Arbeit zu wenig in den Dienst der Bücher, sie (die Bücher) dienen ihm meiner Ansicht nach vor allem zur Selbstdarstellung.
Etwas anderes ist das, was Frau von Kürthy jetzt daraus macht: Ihr Buch als "Geplapper auf der Damentoilette" zu bezeichnen, ist polemisch, nicht nett und in gewisser Weise auch misogyn. Aber damit diffamiert Scheck nicht sämtliche schreibenden Frauen. Ich habe das Buch nicht gelesen, soweit ich weiß, geht es darin um das Altern und es dürfte ein recht persönliches Buch sein. Da kann Kritik in dieser Wortwahl wehtun. Sie hat aber meiner Ansicht nach nicht viel mit Frauenfeindlichkeit zu tun, sondern richtet sich gegen dieses eine Buch dieser einen Autorin.
Bei mir kommt es auch auf die Situation an. Und auf den Typ Buch. Bei Sachbüchern schreibe ich an sich gleich "ins Reine" und überarbeite nachher noch mal gründlich. Da empfinde ich das Schreiben aber auch als recht einfach und ich denke, dass ich inzwischen auch viel Routine habe.
Bei Romanen mit Vertrag und Abgabedatum bemühe ich mich auch darum, gleich eine Version zu schreiben, die mit Überarbeitung so funktioniert. Da habe ich beziehungsweise haben im aktuellen Fall Alexander und ich aber auch ein fertiges Konzept.
Und dann gibt es noch die Sorte Belletristik, die ich "einfach so" schreibe, ohne Vertrag und auch ohne komplett ausgearbeitetes Konzept, und bei der ich dann mal schaue, ob ich das unterbringen kann. Und bei diesen Texten geht nichts voran! Ich überarbeite, feile und habe das Gefühl, jeden Tag Text zur Welt zu bringen (Geburten sind anstrengend).
Merke: Ohne Zeitdruck wird das bei mir gar nichts, da ich dann zum Perfektionismus neige. Und diesen Ansprüchen genügt man ja ohnehin nie.
Früher, zu Zeiten des Journalismus, habe ich es mir zur Regel gemacht, jeden Text maximal dreimal zu überarbeiten, dann ging der raus. Aber das war Tagesjournalismus, da musste ich um Punkt ... Uhr fertig sein. Eigentlich die beste Art, um mich selber auszutricksen. Und es hat mir auch zu der Routine verholfen, aus der ich jetzt bei Sachbüchern schöpfe.
Hallo Antje,
ich achte darauf, dass jede Szene eine bestimmte Funktion hat. Sie muss nicht zwangsläufig dazu beitragen, die Handlung voranzutreiben oder eine Frage aufwerfen oder dgl. Es genügt mir schon, wenn sie einzelne Figuren in einer bestimmten Form zeichnet.
Ich finde, es kommt auch darauf an, ob man handlungsgetriebene Bücher schreibt oder solche, bei denen die Figuren im Vordergrund stehen. Für Bücher, in denen es primär darum geht, die Handlung voranzutreiben, dürften andere Regeln gelten, als ich sie für mich anwende. Ich hoffe, ich konnte noch irgendetwas zu den Antworten ergänzen, die Du schon bekommen hast.
ich entschuldige mich aber bei allen weiblichen Wesen (...), denen dieser Übersetzter-Witz zu nahe gegangen ist.
Darf ich das auch für mich in Anspruch nehmen
? Das wäre dann vermutlich die erste Entschuldigung von Dir für einen frauenfeindlichen Witz.
Ich muss da wirklich abgehärtet sein. Oder sehr tolerant. Außerdem kenne ich auch jede Menge Männerwitze.
Okay, zur Erklärung: Ich höre Witze dieser Art hier häufiger. Allerdings finde ich, dass es immer davon abhängt, wer sie in welchem Kontext macht. Und wer Alexander kennt, weiß, dass er nicht frauenfeindlich ist. Außerdem ... ich weiß nicht ... ich (als Frau) finde so einen Witz nicht weiter schlimm. In Sachen Gleichstellung gibt es meiner Ansicht nach andere Punkte, an denen man ansetzen müsste..
Wenn ich aus Versehen mal einen "Jugendausdruck" verwende und mein Sohn (21) bekommt es mit, bin ich ihm ausgesprochen peinlich. Er ist zwar selber keiner, der sehr ausgeprägt Jugendslang verwendet und ich finde es immer ganz süß, wenn ich mal einen entsprechenden Ausdruck bei ihm aufschnappe. Aber er und seine Generation grenzen sich da schon eher ab, ist mein Eindruck. Er befürchtet ja schon, dass ich ihn mit meinen raren Insta-Posts in Grund und Boden blamiere.![]()
In meinen Büchern wage ich mich besser nicht in dieses Sprachterritorium vor. Da hätte ich eher Sorge, komplett danebenzugreifen.
Ich bin grundsätzlich nicht der Typ, der beim Lesen in Tränen ausbricht. Auch Filme schaffen das bei mir eigentlich nicht. Aber ich denke, ich weiß, von welcher Sorte Buch die Rede ist: dem, bei dem man findet, dass es eigentlich noch nicht enden darf. Oder diese Bücher, bei denen man emotional sehr mitlebt. Meistens passiert das, weil man mit den Figuren sehr vertraut wird.
Und da fällt mir als Erstes auch "Ein Mann namens Ove" ein, Herr Backman schleift seine Leser tatsächlich durch Himmel und Hölle in diesem Roman. Auch bei seiner "Björnstad"-Trilogie ging es mir ähnlich. Sehr eintauchen konnte ich auch in die drei Bücher von Niklas Natt och Dag, das ist diese Bellman-Noir-Trilogie aus dem Stockholm des späten 18. Jahrhunderts. Und ein Roman, der für mich auch noch wesentlich mehr Seiten hätte umfassen können, ist der "Papierpalast" von Miranda Cowley Heller. Außerdem warte ich schon lange auf einen möglichen dritten Teil der "Chani Kaufman"-Bücher von Eve Harris.
Momentan suche ich allerdings eher nach neuen Büchern, die das wieder können. Ich versuche es gerade mit "Die Schwestern" von Jonas Hassen Khemiri, mal schauen, ob er es schafft, mich in den Roman hineinzuziehen. Er hat noch ungefähr 700 Seiten lang die Möglichkeit dazu
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Ich habe auch eine, wusste ich nicht, bis ein Verlag die von mir haben wollte.![]()
Es muss aber "Autorinnen und Autoren" heißen, Du Macho!![]()
Sicher, dass Ironie hier in diesem Thread als solche erkannt wird? Von allen?