Danke, liebe Silke, das ging ja schnell, dass Du es aufgegriffen hast.
Ich muss mich erst daran gewöhnen, dass die 42er jetzt auch bei Insta sind ![]()
Danke, liebe Silke, das ging ja schnell, dass Du es aufgegriffen hast.
Ich muss mich erst daran gewöhnen, dass die 42er jetzt auch bei Insta sind ![]()
Ich hole diesen Thread noch einmal hoch, weil bis morgen noch die Auslosung für eine Leserunde bei Lovelybooks läuft, die der Verlag macht, bei dem Adane jetzt gelandet ist.
Falls also jemand von Euch das Buch gern lesen möchte, aber bislang noch keine Gelegenheit hatte, es zu kaufen, kann er/sie es mit ein bisschen Glück gewinnen.
Hier geht es zum Lostopf.
Viel Glück.
Cancel Culture von rechts. Die können das auch.
Das klingt, als würde Dich das überraschen.
Aber das meinst Du nicht so, oder?
Ich gratuliere - auch hier noch einmal und wünsche dem Buch viele, viele Leser.
Und genieß es, dass das Buch jetzt endlich draußen ist ![]()
Jo, im Deutschen ist das so (also noch entfernt von wirklicher Konkurrenz zum menschlichen Schreiben), glaube ich, ohne dass ich wirklich etwas ausprobiere, ich kriege nur so am Rande einiges mit.
Aber im Englischen funktioniert das mE schon sehr viel besser, da gab es einfach mehr Futter. In dem Zusammenhang könnte man auch noch einmal darüber nachdenken, wie schwierig das mit der KI ist, weil sie z.B. vermutlich kaum etwas auf Suaheli hat oder so - wenig Sichtbares wird also noch unsichtbarer.
Was einer der Gründe dafür ist, dass ich nicht mit dem Zeug arbeiten will: Ich will das nicht noch zusätzlich füttern. Albern und nutzlos, das ist mir klar, aber irgendwas in mir weigert sich bislang. Bin halt ein Fossil, was das angeht, und merke gerade in diesen Monaten, dass ich offensichtlich alt geworden bin und auf diversen neumodischen Kram einfach keine Lust habe
Mal sehen, wann sich das ändert ![]()
Warum soll man sich einen KI-Roman für 2 Euro kaufen, wenn man ihn für 0 Euro selber erstellen kann?
Das denke ich auch schon die ganze Zeit. Wenn der Leser dann nur noch ein paar Stichworte eingeben muss: Liebe, Italien, gutes Essen, arme Frau, reicher Mann oder umgekehrt ... wozu dann überhaupt noch Verlage oder Autoren. Braucht dann kein Mensch mehr ![]()
Ich glaube, ich lasse das mit dem Schreiben gleich ganz ![]()
Ich finde es einfach zu harte Arbeit, um dann mit sowas konkurrieren zu wollen.
Hatte ich das hier schon mal gepostet? Das hat eine "Autorin" nicht einmal zwei Wochen nach dem Tod von AnNa R. herausgebracht.
Und vier Tage nach dem Tod des Papstes kam dieselbe "Autorin" dann mit diesem hier.
(Ich kann zum Inhalt nichts sagen, weil ich einen Teufel tun werde und dafür auch noch Geld ausgebe.)
Das hat mich echt entsetzt, aber das ist dann wohl die schöne neue Welt, mit der wir da umgehen.
Ziemlich gut zu dem Thema fand ich, was Captain Futura zu dem Thema zusammengefasst hat.
Hallo Matthias,
wie alle hier: Ich wüsste auch gern, wie und womit man Verlage überzeugen kann ![]()
Es gehört meist auch eine Portion Glück dazu, zur richtigen Zeit am richtigen Ort präsent zu sein.
Was macht mehr Sinn: Direkt Verlage anzuschreiben oder besser Literaturagenturen?
Im Grunde nimmt es sich nicht viel. Allerdings: Wenn Du einmal selbst Verlage angeschrieben hast, nimmt Dich keine Agentur mehr, weil der Stoff ja schon abgelehnt wurde. Deshalb ist es üblich, es erst bei Agenturen zu versuchen, wenn man in große Verlage will. Und nur, wenn da gar nichts passiert, kann man es selbst (bei eher kleineren Verlagen) versuchen.
Schwierig ist es in jedem Fall - ich hatte für meinen Roman "Der Äthiopier" es so "nach Lehrbuch" versucht: Erst Agenturen angeschrieben, dann selbst Verlage. Insgesamt ca. 80 E-Mails verschickt. Nur von einem Drittel etwa überhaupt Antwort bekommen. Dann hatte ich einen Agenten, der das Manuskript aber auch nicht unterbekam. Schließlich habe ich das Buch selbst herausgebraucht und dann kam ein Verlag auf mich zu und wollte es haben - nachdem ich drei Jahre lang vergeblich versucht hatte, es an einen Verlag zu bringen.
Insofern: Selfpublishing muss kein Ausschlusskriterium für Verlage sein. Es ist gerade auch sehr viel im Umbruch - so dass sich manche Sachen auch gar nicht mehr so genau sagen lassen.
Viel Glück wünsche ich Dir.
Sicher.
Ihre Empörung darüber, dass jemand anders das getan hat, scheint mir dann aber eben auch nicht so wirklich dafür zu sprechen, dass sie eben der Meinung ist: Gleiches Recht für alle. - Aber so ist das ja bei den AfD-Vertretern häufiger zu beobachten ![]()
Ich will mich zum Thema nicht äußern, aber Falschbehauptungen widersprechen - hier: Die sogenannte Schwachkopf-Affäre.
Es klingt gut, wenn man sich über die Grünen aufregen will, dass bei dem Rentner wegen eben dieser Anzeige eine Hausdurchsuchung durchgeführt wurde - es stimmt allerdings nicht. Die Hausdurchsuchung wurde aus anderen Gründen durchgeführt; Habeck hat die weder angeordnet noch hat er vorher davon gewusst. Das könnte man wissen, wenn man sich dazu informiert, aber es macht sich natürlich viel besser, auf die - hauptsächlich von der AfD losgetretene - Empörung aufzuspringen.
Interessanterweise wurde jetzt bekannt, dass auch Alice Weidel nicht sehr zurückhaltend ist, wenn es um Anzeigen wegen Beleidung geht. Scheint da aber weniger Leute zu empören.
Ach, Jürgen, ich verstehe Dich ja so gut.
Andrerseits: Es ist halt die Welt, in der wir jetzt leben und wir sollten in jeder Hinsicht das Beste daraus machen. Irgendwie ist es ja immer nur weitergegangen, weil sich immer wieder Gruppen von Menschen für ihre Rechte eingesetzt haben und dafür gekämpft. Freiwillig haben die mit der Macht davon ja noch nie etwas abgegeben. Insofern unterscheidet sich das im Moment nicht wirklich von anderen historischen Situationen. - Manchmal hilft es, mir das klarzumachen.
Und was die Frage angeht, worauf wir noch Einfluss haben: Da arbeitet ja das NAR mit anderen Organisationen dran, dass wir Urheber hier und da noch Einfluss haben. Offene Briefe zu zeichnen, wenn ich da mal was poste oder Dir anderswo über den Weg läuft, ist auf jeden Fall eine gute Sache
Kennzeichnungspflicht ist ein Thema, das bei all diesen Verhandlungen auch aufgebracht wird.
Letztlich ist aber die Frage, was A davon hat. Denn Bewertungen & Listenpushen sind noch keine Einnahmen - kaufen Leute denn blind nach Top 100? Ich hab nie auf sowas geguckt, keinen Plan ... läuft das so?
Diese Info hatten wir im NAR im vergangenen Jahr für eine Stellungnahme zu KI genutzt, ich weiß die Quelle nicht mehr und bin jetzt zu faul, sie zu suchen.
Und ja, ich fürchte, so funktioniert das - ich bekomme seit Wochen auf Facebook Werbung die Werke einer Lena Morgenstern in den Feed gespült. Die kam eine Woche nach dem Tod von Anna R. mit einem "Roman" "Rosen ohne Stolz" auf den Markt und jetzt nach dem Tod des Papstes mit irgendwelchen Storys über einen Papst. Alles sehr krude, war aber in irgendeiner Unterkategorie mal auf Platz 1, verkündete die "Autorin" irgendwann - irgendwie muss das also schon funktionieren ![]()
(Es ist nicht so, dass ich mich damit ausführlich beschäftige, aber die Werbung war so penetrant, dass ich gar nicht drumrumkam, das wahrzunehmen.)
Und dass Amazon irgendwann seine Bedingungen dahingehend geändert hat, dass Autoren nur noch drei Werke pro Tag (sic!) hochladen dürfen, sagt ja auch einiges aus ![]()
Wir werden sehen, wie es ausgeht, aber unter anderem, hat diese KI-Mentalität den offiziellen NaNoWriMo das Leben gekostet. Auch, wenn es eventuell nur das Tüpfelchen auf dem i war.
Ah, das wusste ich nicht - ich fand den NaNo früher mal ganz gut und habe 2019 auch noch einmal mitgeschrieben. Ich fand das da aber schon schwierig in den Foren, weil es da Leute gab, die am ersten Tag zehntausend Wörter oder mehr geschrieben haben und ich hatte mehr und mehr das Gefühl, es geht einfach nur noch um Masse
Das machte dann nicht mehr wirklich Spaß und es war netter, eine Gruppe außerhalb des offiziellen NaNo zu haben.
Klar, das geht dann mit KI noch schneller. Aber dann kann man sich sowas wie den NaNo auch sparen.
Und ja, wir werden sehen, was geschieht - ob überhaupt etwas geschieht ![]()
Und wohin das alles führen wird ![]()
Danke für den Link, Dorrit, extremst scheiße ist das, und gut, sehr gut, dass das NAR reagiert. Ich hoffe, story.one samt Thalia werden mit dämlichen KI-Texten zugemüllt bis obenhin, am Besten bis in den 10k-Bereich, am Allerbesten von mittels KI erfunden Young Storytellern samt erfundener Young-Storyteller-Bio, damit sie es lernen.
Tja, inzwischen weiß man ja auch nicht mehr, wer die Texte dann überhaupt liest. Bei Amazon gibt es ja auch inzwischen ziemlich viel KI-Zeugs, das offenbar von Bots gelesen wird und dadurch in Bestsellerlisten gepuscht wird
Natürlich zulasten derer, die dort Bücher veröffentlichen, die sie selber schreiben ![]()
Es macht alles keinen Spaß mehr ![]()
Falls jemand aus dem Forum vorhat, am Young Storyteller Award teilzunehmen, möge er/sie sich die Ausschreibungsbedingungen dazu genau ansehen.
Was es daran zu kritisieren gibt und weshalb Vorsicht geboten ist, hat das Netzwerk Autorenrechte heute in einer Pressemitteilung klargemacht.
Hallo Hannah,
willkommen und viel Erfolg mit Deinem Buch - auch wenn Du noch einen etwas längeren Weg vor Dir hast.
Zu den Testlesern und ersten Drucken hast Du ja schon eine Menge Tipps bekommen, ich wollte Dir nur einen Tipp für die Suche nach einem Lektorat geben. Der Verband der freien Lektorinnen und Lektoren hat eine Datenbank unterwww.lektoren.de
Dort sind die Lektoren des Verbands gelistet, mit Stichworten zu ihren jeweiligen Arbeitsschwerpunkten und Du kannst da ziemlich genau nach dem suchen, was Du brauchst bzw. was für ein Buch Du schreibst. Also in Deinem Fall Ratgeber/Lebenshilfe - jedenfalls klingt es danach.
Das Lektorat arbeitet dann vorzugweise in einer Word-Datei, insofern würde ich allen Kollegen hier zustimmen, die gesagt haben: Nicht drucken lassen fürs Testlesen, bestenfalls A4-Ausdrucke anfertigen.
Davon abgesehen, wer übernimmt denn die Formatierung, wenn ich hybrid veröffentlichen will, und das selbst machen müsste?
Es gibt Lektorinnen, die sowohl Lektorat als auch Buchsatz machen. Vielleicht findest Du eine solche. Oder Du fragst die Lektorin, für die Du Dich entscheidest, ob sie Dir jemanden empfehlen kann. Viele Lektoren haben ein Netzwerk für alle Gewerke, die es bis zur Veröffentlichung braucht. Tom hat ja schon auf die Büchermacherei hingewiesen, da gibt es mehrere Kolleginnen, die zusammen alles anbieten.
Ganz streng genommen braucht es zwischen Lektorat und Buchsatz auch noch ein Korrektorat, das ist nämlich im Lektorat nicht enthalten. Idealerweise sollte das nicht dieselbe Person machen, die das Lektorat macht, weil die den Text zu gut kennt.
Viel Erfolg.
Noch ein paar Anmerkungen zum eigentlichen Thema des Threads.
Die Art und Weise wie Verlage und Agenturen auf unverlangt zugesandte Manuskripte reagieren - oder vielfach eben auch gar nicht - ist aus deren Sicht natürlich absolut nachvollziehbar so wie auch der Frust auf der anderen Seite.
Naja, irgendwie finde ich schon, dass es auch eine andere Möglichkeit geben muss, mit den eingesandten Manuskripten umzugehen.
Ich habe ja mal einige Jahre mit einer australischen Autorin zusammengewohnt. Es gab einige Wochen im Jahr, in denen sie sich mit dem Versand von Exposees und Leseproben beschäftigte. Denn die Verlage, die für ihre Projekte in Frage kamen, hatten immer bestimmte Wochen auf ihrer Homepage bekannt gegeben, in denen sie Manuskripte (bzw. Projektvorschläge) entgegennahmen. In diesen Wochen waren im Verlag dann immer genug Leute abgestellt, die alles eingehende sichteten und innerhalb dieser Zeit (oder bis zu zwei Wochen später oder so) Rückmeldungen gaben. Dieses Verfahren hat einige Vorteile: Die Verlage ersparen sich, das ganze Jahr über mit Manuskripten "zugeschüttet" zu werden und die Autoren wussten, dass sie innerhalb einer überschaubaren Zeit eine Antwort bekamen.
Mir schien das immer für alle Seiten ein befriedigenderer Ablauf als der hier bei uns.
Aber nun ja, Andre Länder, andre Sitten. Das war nicht das einzige, worum ich Lucie darum beneidet habe, sich als Autorin im englischsprachigen Raum bewegt zu haben, Stichwort Kurse in Creative Writing.
Lange dauert das trotzdem alles - das Buch, das Lucie etwa 2017 noch hier in Berlin begonnen hat und in der ersten Fassung noch vor ihrer Rückkehr nach Australien 2020 fertiggestellt hatte, erscheint diesen Sommer bei Harper Kids Australien. Es hat auch bei ihr einen langen Atem (und eine gute Agentin) gebraucht, um das Manuskript unterzubringen.
Danke, liebe Uli, für den schönen Bericht.
Ja, ich fand es auch eine sehr gelungene Veranstaltung und finde es manchmal noch etwas surreal ... ich habe so lange an dem Buch gearbeitet und wusste nicht, ob es überhaupt gelesen wird. Und nun mochte es z.B, die Jury so gern.
Mit der Jury hatte ich im Anschluss noch ein ausgedehntes Mittagessen, bis fast halb sechs, wir haben tolle, angeregte und anregende Gespräche geführt - es war ein rundum gelungener Tag.
Und ich habe mich auch sehr darüber gefreut, dass Du als 42erin dabei warst, auch wenn wir gar nicht so viel Zeit zum Sprechen hatten. Aber das holen wir dann irgendwann demnächst mal nach. Danke Dir und danke auch Euch allen für Eure Glückwünsche ![]()
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