Ich weiß ja nicht, wie es euch so geht, aber ich bastle immer WOCHEN an der ersten Seite herum, und natürlich auch am ersten Satz. Ist er wirklich so wichtig oder ist das alles überbewertet?
Viele sagen ja, der erste Satz ist die Visitenkarte eines Textes. Er muss nicht alles verraten, aber er muss eine Tür öffnen. Er setzt den Ton, etabliert oft schon eine Perspektive und entscheidet im Idealfall darüber, ob ein Leser (oder ein Lektor) dranbleibt. Das ist eine ganz schön heftige Verantwortung für so einen ersten Satz, findet ihr nicht? Man will ihn ja auch nicht überladen, in einen Bandwurm verwandeln oder in Klischees verfallen.
Daher: Wie erreicht man es, dass der erste Satz gleich den zweiten fordert?
Ich würde gern mal eure ersten Sätze eurer derzeitigen Projekte hören! Natürlich fange ich an
und nehme gern Kommentare und Hinweise entgegen.
Meile um Meile erstreckte sich das Gras, gelb und brüchig wie Stroh.