Veröffentlichen über Amazon Kindle Direct Publishing …

  • Hallo Friecko,

    vielen Dank für deine Zusatzinfos zu diesem Thema. Ich denke, dass das Wissen bzw. die Infos über diese vielschichtige Veröffentlichungs- und Verlagsproblematik in so einer Art Autoren(42)-Wikipedia als ein eigenständiges Unterforum gesammelt werden könnten. Soetwas ähnliches habe ich mal bei dem Schriftsteller Andreas Eschbach gesehen, wo er zum Beispiel die Problematik "Normseite" dargelegt hat, um nicht zum 1000mal danach gefragt zu werden. Aber das sind nur ein paar Gedankenspiele eines Schreibgesellen:)


    Nochmals vielen Dank für deine ergänzenden Infos und alles Gute für deine Projekte.


    Man liest sich,

    Frank 62

  • Ich denke, dass das Wissen bzw. die Infos über diese vielschichtige Veröffentlichungs- und Verlagsproblematik in so einer Art Autoren(42)-Wikipedia als ein eigenständiges Unterforum gesammelt werden könnten.

    Wenn es um Details und Fragen rund ums Selfpublishing geht, und dort auch um Preise und Dienstleistungsqualität, dann ist die Selfpublisherbibel das Wissenskompendium der Wahl. Dafür braucht's hier kein Wiki. Und ein Wiki will gepflegt werden, sonst hat es wenig Wert, aber dafür müsste man jemanden verknacken, was wiederum eine Arbeit ist, die keiner machen will, zumal sie schon gemacht wird und wurde. Also eher so nö so. 8)


    Zur Verlagssuche gibt es hier auch tonnenweise Diskussionen, aber keinen goldenen Weg. Inzwischen ist das auch eigentlich nur noch eine Agentursuche, denn der Weg direkt an Verlage ist quasi vollständig aussichtslos.

  • Hallo Tom,


    vielen Dank für deine Rückmeldung und den Tipp mit der Selfpublisherbibel – hab gleich mal deinen Link genutzt. Interessant war für mich dein Tipp, dass der direkte Weg bei der Verlagssuche quasi vollständig aussichtslos ist und man eher nach einer Agentur fahnden muss.



    Also nachmals Dank – man liest sich.

    Frank62

  • Hallo Tom,


    …. Interessant war für mich dein Tipp, dass der direkte Weg bei der Verlagssuche quasi vollständig aussichtslos ist und man eher nach einer Agentur fahnden muss.

    Das stimmt so nicht! Aber der Weg über eine Agentur ist leichter - wenn man einen Agenten findet.

    BLOG: Welt der Fabeln


    Die schönsten Schlösser und Burgen in Oberbayern und Bayerisch-Schwaben

    ASIN/ISBN: 3831335559


    Verengung des freien geistigen Horizontes ist eine Gefahr in Zeiten des Massenkultes.
    Emanuel von Bodmann


  • Hallo Horst-Dieter,

    da ich mir mit der Veröffentlichung meines neuen Werks keinen Zeitdruck mache, lasse ich dass Ganze einfach sacken. Und wenn gar nichts laufen sollte, gibs eben noch einige andere Veröffentlichungsmöglichkeiten.


    Also dann - man liest sich.

    Frank62

  • Vielen Dank Silke,

    deine Antwort ist für mich ein echter Lichtblick im aschgrauen Himmel meiner Verlags-Träume.

    Na dann könnte ich ja mit frischer Kraft in die Tasten hauen, aber da ist mir heute eine Buch-Lieferung dazwischen gekommen.;)


    Nachmals Dank - man liest sich

    FRANK62

  • Eben. Aber nicht bei allen Verlagen.

    Bei den kleineren Verlagen lohnt sich die Agenturbeteiligung in aller Regel ohnehin kaum (aus Agenturensicht), weil die Provision an der dann auch deutlich geringeren Garantie (wenn überhaupt) zu niedrig ausfällt.


    Die meisten meinen die Rowohlts und KiWis dieser Welt, wenn sie von "Verlagssuche" reden. Und an die kommt man bestenfalls via Agentur, aber eher überhaupt nicht als Debütant (statistisch betrachtet; hin und wieder gibt es dort natürlich auch echte Debüts).

  • Der Gmeiner-Verlag akzeptiert auf jeden Fall Einreichungen, die direkt von Autoren kommen.

    Sehe ich es denn richtig, dass sie überwiegend Krimis, insbesondere Regionalkrimis, verlegen?

    Ich würde es mit meinen 7. Roman nämlich auch gern mal bei einem Verlag versuchen.

    Eine Agentur hat doch sicherlich den Vorteil, dass sie mit mehreren Verlagen in Verhandlung treten können.

    Wobei ich mir noch immer nicht sicher bin, ob ich beim Selfpublishing bleiben sollte.

    Eine Bewerbung bei einem Verlag oder einer Agentur kann ja nur erfolgreich sein, wenn man zu 100% hinter seinem Vorhaben steht.

  • Sehe ich es denn richtig, dass sie überwiegend Krimis, insbesondere Regionalkrimis, verlegen?

    Ein Blick ins Programm gibt Auskunft. :)


    Ja, das siehst du goldrichtig. Ihre Spezialität sind Krimis, vor allem mit Regionalbezug, außerdem historische Krimis und historische Regionalromane. Dazu kommen dann noch Reisebücher, Bildbände usw.


    Agenturen sollten dein Buch an mehrere Verlage ausschicken und deren Meinung bzw. Angebote einholen. Agenturen kennen den Markt gut, haben Kontakte in der Branche, haben sich meist einen Ruf für Qualität erarbeitet (sprich, sie nehmen den Verlagen die Vorauswahl ab), und helfen später bei den Verhandlungen und mit der rechtlichen Seite der Dinge.

  • Eine Agentur hat doch sicherlich den Vorteil, dass sie mit mehreren Verlagen in Verhandlung treten können.

    Eine Agentur hat den Vorteil, dass sie die Autorinnen und Autoren, die sie unter Vertrag haben, von aller Verlagssuche freihalten, außerdem bei Vertragsverhandlungen in der Regel effizienter verhandeln können und auch Schliche und Tricks der Verlage kennen. Dies ist nicht zu unterschätzen. Außerdem sind sie Partner schon im Entstehungsprozess der Bücher, was manches spätere Gerangel mit den Lektoren vereinfacht oder sogar unnötig macht. So gesehen ist die Zusammenarbeit mit einer Agentur meistens ein Gewinn.


    Andererseit - man kann auch als Autor mit mehreren Verlagen parallel in Verhandlung treten.

    BLOG: Welt der Fabeln


    Die schönsten Schlösser und Burgen in Oberbayern und Bayerisch-Schwaben

    ASIN/ISBN: 3831335559


    Verengung des freien geistigen Horizontes ist eine Gefahr in Zeiten des Massenkultes.
    Emanuel von Bodmann


  • Silke - Du hast Recht. Ein Blick ins Programm wirkt Wunder. Das habe ich auch gemacht, wollte nur sicher gehen, dass ich nichts übersehen habe. :)

    Frank62 - Natürlich. Eine Veröffentlichung ist schließlich kein Geheimnis. Ich bin mit epubli seit 2016 sehr zufrieden.

  • Hallo Friecko,

    danke für deine schnelle Antwort. Da ich bis jetzt ausschließlich über Amazon veröffentlicht bzw. von epubli keine Ahnung habe, würde ich dich mal fragen wollen, worin du die Vor- bzw. Nachteile der einzelnen Plattformen siehst?


    Liebe Grüße,

    Frank628)

  • Hallo,

    mit Amazon habe ich keine Erfahrungen.

    Epubli ist einfach zu handhaben, der Vertrieb läuft weltweit über viele Plattformen (auch über Amazon), man kann Hard-, Softcover sowie ebook (epub) quasi gleichzeitig veröffentlichen. Die Druckqualität ist sehr gut. Es kostet nichts. Ich kann meine nicht veröffentlichten Bücher zu einem fairen Preis drucken lassen, so oft ich möchte. Zum Beispiel für Testleser und / oder als Probeexemplar.

    Der Vertrag ist problemlos zu kündigen.