Ravensburger nimmt aufgrund eines Shitstorms Kinderbücher aus dem Programm - und entschuldigt sich

  • Diese ganze Woke-Bewegung macht sich in ihrer zunehmenden Radikalität total lächerlich und verkörpert damit genau das, was sie zu bekämpfen vorgibt.

    Nun, es liegt in der Natur von Gegenbewegungen, dass sie heftiger unterwegs sind als das Ergebnis, das sie selbst erwarten. Wenn Revolutionäres geschieht oder geschehen ist, dann war eine starke, fast gewalttätige Präsenz der Revolutionäre immer fast obligatorisch, während die Resultate dann doch in Konsensnähe kamen. So und nicht anders entwickeln sich Gesellschaften.


    Niemand ist lächerlich, sondern Leute formulieren Haltungen und Standpunkte, und das ist eine gute Gelegenheit, um über das Tradierte und eigene Verhaltens- und Denkmuster in die Reflexion zu gehen. Aber es ist natürlich einfacher, die anderen als lächerlich zu diskreditieren. Was übrigens für alle Seiten gilt. Die ad-hominem-Attacke als kampfrhetorisches Mittel ist tatsächlich unter jenen besonders verbreitet, die eigentlich für sich in Anspruch nehmen, überdurchschnittlich achtsam zu sein.

  • Nun, es liegt in der Natur von Gegenbewegungen, dass sie heftiger unterwegs sind als das Ergebnis, das sie selbst erwarten. Wenn Revolutionäres geschieht oder geschehen ist, dann war eine starke, fast gewalttätige Präsenz der Revolutionäre immer fast obligatorisch, während die Resultate dann doch in Konsensnähe kamen. So und nicht anders entwickeln sich Gesellschaften.


    Niemand ist lächerlich, sondern Leute formulieren Haltungen und Standpunkte, und das ist eine gute Gelegenheit, um über das Tradierte und eigene Verhaltens- und Denkmuster in die Reflexion zu gehen. Aber es ist natürlich einfacher, die anderen als lächerlich zu diskreditieren. Was übrigens für alle Seiten gilt. Die ad-hominem-Attacke als kampfrhetorisches Mittel ist tatsächlich unter jenen besonders verbreitet, die eigentlich für sich in Anspruch nehmen, überdurchschnittlich achtsam zu sein.

    Doch, es ist lächerlich, dass diese vernagelten Fanatiker sogar in Kinderbüchern Rassismus vermuten. für diese Fanatiker habe ich nur Spott und Verachtung übrig, denn diese zensieren die Literatur und setzen ihre Ideologie über die Kunst. Hoffentlich endet diese absurde Ideologie, die nur Schaden in der Kunst anrichtet, bald. Diese Woke-Fanatiker erreichen mit ihrem Fanatismus genau das Gegenteil von dem was sie wollen: Durch ihren vernagelten Fanatismus lösen sie vor allem Antipathie bei den Menschen aus und das ist gut so....viele Menschen spüren eben, wie abartig diese Ideologie ist.

    Und es ist ja nicht nur die Literatur, die diese Fanatiker verschandeln. Der schwarze Mann auf der Uncle Bens Packung, eine Marke die ich schon als Kind kannte und liebte, ist verschwunden, nur weil die Woke-Fanatiker diese Abbildung rassistisch fanden. Jetzt heißt der Reis Bens Original, und das Foto des freundlichen schwarzen Mannes fehlt.

    Was soll das? Was ist mit der Wurstwerbung mit den weißen Kindern auf der Packung? Die gilt komischerweise nicht als rassistisch.....

    Ich finde, dass die Uncle Bens Reispackung in keinster Weise rassistisch war. In den Werbespot im Fernsehen sieht man doch jetzt ständig Schwarze, weil die Woke-Fanatiker das so haben wollten....aber den Schwarzen auf der Reispackung fanden sie rassistisch? Offenbar sind diese Woke-Fanatiker schizophren und wissen selbst nicht so genau was sie wollen. Mal verlangen sie mehr Schwarze in der Werbung, mal sagen sie, der Schwarze auf der Reispackung wäre rassistisch.

    Woke-Fanatiker sind einfach nur Lachnummern, die keiner ernst nehmen kann.

  • Wobei ich durchaus zustimmen muss, dass die derzeitige Entwicklung auch stark bedenkliche Komponenten hat. Da ist einerseits der fast absolutistische Anspruch, das Gute zu vertreten, ohne Wenn und Aber, womit die Feststellung einhergeht, dass jeder, der sich nicht vollumfänglich anschließt, der auch nur in Teilen widerspricht, ohne jeden Zweifel zu den Schlechten gehört, und das führt direkt zu dieser Ertappenwollen-Kultur, zur "proaktiven" Suche nach Leuten, die sich vermeintlich gegen diesen Anspruch vergehen, und denen geht es an den Kragen. Da sich alle Multiplikatoren und Verantwortlichen extrem zurückhaltend geben, weil sie nicht selbst auf die Abschussliste kommen wollen (eine befreundete Verlegerin sprach kürzlich davon, dass es unter den Verlagen - vor allem unter den Kinderbuchverlagen - eine große Angst davor gäbe, den nächsten Shitstorm abzukriegen, und dass man deshalb vorauseilende Gehorsamkeit praktiziert), stehen die betroffenen Künstler und -innen in dieser Situation vollständig alleine da, nicht selten in existenzbedrohender Weise. Und, ja, einige, die sich als Vorreiter der Wokeness inszenieren, machen sich dabei auch ganz schön lächerlich. Aber das ist normalmenschliches Verhalten.

  • Wobei ich durchaus zustimmen muss, dass die derzeitige Entwicklung auch stark bedenkliche Komponenten hat. Da ist einerseits der fast absolutistische Anspruch, das Gute zu vertreten, ohne Wenn und Aber, womit die Feststellung einhergeht, dass jeder, der sich nicht vollumfänglich anschließt, der auch nur in Teilen widerspricht, ohne jeden Zweifel zu den Schlechten gehört, und das führt direkt zu dieser Ertappenwollen-Kultur, zur "proaktiven" Suche nach Leuten, die sich vermeintlich gegen diesen Anspruch vergehen, und denen geht es an den Kragen. Da sich alle Multiplikatoren und Verantwortlichen extrem zurückhaltend geben, weil sie nicht selbst auf die Abschussliste kommen wollen (eine befreundete Verlegerin sprach kürzlich davon, dass es unter den Verlagen - vor allem unter den Kinderbuchverlagen - eine große Angst davor gäbe, den nächsten Shitstorm abzukriegen, und dass man deshalb vorauseilende Gehorsamkeit praktiziert), stehen die betroffenen Künstler und -innen in dieser Situation vollständig alleine da, nicht selten in existenzbedrohender Weise. Und, ja, einige, die sich als Vorreiter der Wokeness inszenieren, machen sich dabei auch ganz schön lächerlich. Aber das ist normalmenschliches Verhalten.

    Das ist das gleiche Verhalten wie vor 80 Jahren. Die Wokeness-Fanatiker sind die neuen Nazis, ohne es selbst zu merken. Ihre Ideologie ist die gleiche wie die Hitlers, nur ins Gegenteil umgekehrt: Bei den Wokeness-Fanatiker sind Weiße minderwertig und Schwarze mehr wert, das ist aber auch rassistisch und erinnert erschreckend an die Ideologie der Nazis.

    Die Wokeness-Fanatiker, von denen es auch in der Regierung viele gibt, radikalisieren sich immer weiter, und das macht mir Angst.

    Was werden die mit denen tun, die keinen Bock haben, sich diesem Woke-Wahn anzuschließen?

    Bauen die dann irgendwann Lager, um ideologisch Abtrünnige einfach verschwinden zu lassen?

  • Die Wokeness-Fanatiker, von denen es auch in der Regierung viele gibt, radikalisieren sich immer weiter, und das macht mir Angst.

    Was werden die mit denen tun, die keinen Bock haben, sich diesem Woke-Wahn anzuschließen?

    Bauen die dann irgendwann Lager, um ideologisch Abtrünnige einfach verschwinden zu lassen?

    Für ein derartiges Verhalten gibt es keinen Ansatzpunkt. Der Vergleich hinkt auch nicht nur, er ist falsch und mindestens so bedenklich, wie das Verhlaten, das Du kritisierst.

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Im Inneren eines Menschen existiert ein Kern, der von Fragen wie Staatsbürgerschaft oder sozialer Herkunft völlig unberührt ist. Dafür sollte sich die Kunst interessieren.
    Marina Davydova

    SZ Nr. 289, 15.12.2022, S. 11


  • Zitat

    die derzeitige Entwicklung auch stark bedenkliche Komponenten hat. Da ist einerseits der fast absolutistische Anspruch, das Gute zu vertreten, ohne Wenn und Aber, womit die Feststellung einhergeht, dass jeder, der sich nicht vollumfänglich anschließt, der auch nur in Teilen widerspricht, ohne jeden Zweifel zu den Schlechten gehört,

    Das widerspricht sich ja auch gar nicht mit diesem:

    Zitat

    Nun, es liegt in der Natur von Gegenbewegungen, dass sie heftiger unterwegs sind als das Ergebnis, das sie selbst erwarten.

  • Doch, es ist lächerlich, dass diese vernagelten Fanatiker sogar in Kinderbüchern Rassismus vermuten. für diese Fanatiker habe ich nur Spott und Verachtung übrig, denn diese zensieren die Literatur und setzen ihre Ideologie über die Kunst. Hoffentlich endet diese absurde Ideologie, die nur Schaden in der Kunst anrichtet, bald. Diese Woke-Fanatiker erreichen mit ihrem Fanatismus genau das Gegenteil von dem was sie wollen: Durch ihren vernagelten Fanatismus lösen sie vor allem Antipathie bei den Menschen aus und das ist gut so....viele Menschen spüren eben, wie abartig diese Ideologie ist.

    Und es ist ja nicht nur die Literatur, die diese Fanatiker verschandeln. Der schwarze Mann auf der Uncle Bens Packung, eine Marke die ich schon als Kind kannte und liebte, ist verschwunden, nur weil die Woke-Fanatiker diese Abbildung rassistisch fanden. Jetzt heißt der Reis Bens Original, und das Foto des freundlichen schwarzen Mannes fehlt.

    Was soll das? Was ist mit der Wurstwerbung mit den weißen Kindern auf der Packung? Die gilt komischerweise nicht als rassistisch.....

    Ich finde, dass die Uncle Bens Reispackung in keinster Weise rassistisch war. In den Werbespot im Fernsehen sieht man doch jetzt ständig Schwarze, weil die Woke-Fanatiker das so haben wollten....aber den Schwarzen auf der Reispackung fanden sie rassistisch? Offenbar sind diese Woke-Fanatiker schizophren und wissen selbst nicht so genau was sie wollen. Mal verlangen sie mehr Schwarze in der Werbung, mal sagen sie, der Schwarze auf der Reispackung wäre rassistisch.

    Woke-Fanatiker sind einfach nur Lachnummern, die keiner ernst nehmen kann.

    Ich will dir nicht zu nahe treten, aber es wirkt überhaupt nicht so, als hättest du nur Spott und Verachtung für sie übrig. Vielmehr wirkst du schwer getroffen und unsouverän, gewürzt mit einer großen Prise Ich-Ich-Ich.


    Der Hitlervergleich ist dann schon nicht mehr absurd, sondern irgendwas zwischen Geschichtsvergessenheit und Holocaust-Relativierung.


    Aber fanatisch ist eben immer der andere,nicht wahr?

  • Das ist das gleiche Verhalten wie vor 80 Jahren. Die Wokeness-Fanatiker sind die neuen Nazis, ohne es selbst zu merken. Ihre Ideologie ist die gleiche wie die Hitlers, nur ins Gegenteil umgekehrt: Bei den Wokeness-Fanatiker sind Weiße minderwertig und Schwarze mehr wert, das ist aber auch rassistisch und erinnert erschreckend an die Ideologie der Nazis.

    Die Wokeness-Fanatiker, von denen es auch in der Regierung viele gibt, radikalisieren sich immer weiter, und das macht mir Angst.

    Was werden die mit denen tun, die keinen Bock haben, sich diesem Woke-Wahn anzuschließen?

    Bauen die dann irgendwann Lager, um ideologisch Abtrünnige einfach verschwinden zu lassen?


    Nein, die neuen Nazis sind die alten Nazis, nur in der AfD-typischen Dauerheulschleife. Da wird BLM gleichgesetzt mit Weiße wären weniger Wert als Schwarze, dabei kämpft die BLM-Bewegung für eine Angleichung zwischen den Hautfarben, denn in den USA werden Schwarze und nicht Weiße diskriminiert.


    Die "Wokeness-Fanatiker" wollen und werden keine Lager errichten und Menschen verschwinden lassen. Das sind ideologisch basierte Unterstellungen Deinerseits und die Deiner ideologischen Kameraden. Tom hat zum Thema Wokeness alles Passende gesagt und wie ich finde genau auf den Punkt getroffen.


    Ein Video zum Thema Wokeness:


  • BLM ruiniert die Kunst total. Blackwahsing macht Filme und Serien total kaputt.

    Es gibt jetzt sogar eine Serie mit einer schwarzen Anne Boleyn, da werden doch Weiße total verhöhnt und rassistisch diskriminiert, weil Anne nun einmal eindeutig eine weiße Europäerin gewesen ist. Und Wokeness Fanatiker errichten sehr wohl Lager, weil sie nicht akzeptieren können, dass eben nicht jeder wegen ihres Diversitätsfanatismus vor Jubel und Begeisterung an die Decke springt. Ich hasse Wokeness und kann dir nur prophezeien, dass die Woke-Fanatiker mit ihrem Fanatismus genau das Gegenteil von dem auslösen, was sie auslösen wollen.

    Wenn Schwarze willkürlich in alle Filme und Serien eingebaut werden, dann löst das Hass und Widerwillen aus und nicht mehr Akzeptanz für Schwarze.

    Die Wokeness-Bewegung ist ein riesiger Spaltpilz der nur Hass erzeugt.

    Was würden die Schwarzen denn sagen, wenn mal ein Film mit einem weißen Kunta Kinte (Roots) gedreht werden würde? Die würden alle vor Wut an die Decke gehen und alle gleich ganz laut "daaas ist Raaasssiiisssmuuuusss!" brüllen.

    Wokeness-Ideologie zerstört die Kunst...solche Filme und Serien kann sich ein intelligenter Mensch gar nicht anschauen.

    Jeder weiß doch, dass Anne Boleyn weiß war, also was soll diese Woke-Kacke?

  • Ich will dir nicht zu nahe treten, aber es wirkt überhaupt nicht so, als hättest du nur Spott und Verachtung für sie übrig. Vielmehr wirkst du schwer getroffen und unsouverän, gewürzt mit einer großen Prise Ich-Ich-Ich.


    Der Hitlervergleich ist dann schon nicht mehr absurd, sondern irgendwas zwischen Geschichtsvergessenheit und Holocaust-Relativierung.


    Aber fanatisch ist eben immer der andere,nicht wahr?

    Mein Tipp an dich: Weniger staatliche Gehirnwäsche aus dem Fernseher konsumieren, dann klappts auch mit dem Selberdenken.

    Und der Hitlervergleich ist mehr als zutreffend....Woke-Fanatiker sind Rassisten die Weiße hassen. Ja, bei denen sind sogar viele weiße, die ihr eigenes Weißsein hassen.

  • Boah, da hat Toxic-Media mal wieder mächtig zugelangt: Freund-Feind-Schema, Täter-Opfer-Umkehr, Holocaust-Relativierung, Hitlervergleich, "Staatliche Gehirnwäsche". Ist bei weitem noch nicht jedes Buzzword aus der rechten Schwurbler-Bubble dabei, aber schon eine ordentliche Menge. Trotzdem sollten wir uns nicht täuschen lassen - ingesamt verfängt das giftige Zeug meiner Beobachtung nach nicht mehr so gut wie zu den Corona-Goldgräberzeiten. Hoffen wir, der Trend hält an.

  • Freund-Feind-Schema, Täter-Opfer-Umkehr, Holocaust-Relativierung, Hitlervergleich, "Staatliche Gehirnwäsche". Ist bei weitem noch nicht jedes Buzzword aus der rechten Schwurbler-Bubble dabei, aber schon eine ordentliche Menge. Trotzdem sollten wir uns nicht täuschen lassen - ingesamt verfängt das giftige Zeug meiner Beobachtung nach nicht mehr so gut wie zu den Corona-Goldgräberzeiten.

    Was wiederum auch einiges aus dem Arsenal der Kampfrhetorik enthält, lieber Jo, und damit ebenfalls meilenweit von Diskurs, Differenzierung oder sogar Konsens entfernt ist. Sicher nicht ganz so weit wie bei unserer fantasievollen potentiellen Wiedergängerin, aber nur weil man sich näher am Guten wähnt, bleibt schlechtes Verhalten ungut.

  • Mein Tipp an dich: Weniger staatliche Gehirnwäsche aus dem Fernseher konsumieren, dann klappts auch mit dem Selberdenken.

    Und der Hitlervergleich ist mehr als zutreffend....Woke-Fanatiker sind Rassisten die Weiße hassen. Ja, bei denen sind sogar viele weiße, die ihr eigenes Weißsein hassen.

    Inhalte aus der Lieblings-Telegramgruppe kopieren, ist leider noch lange kein Selberdenken, mein Lieber.

  • Was wiederum auch einiges aus dem Arsenal der Kampfrhetorik enthält, lieber Jo, und damit ebenfalls meilenweit von Diskurs, Differenzierung oder sogar Konsens entfernt ist. Sicher nicht ganz so weit wie bei unserer fantasievollen potentiellen Wiedergängerin, aber nur weil man sich näher am Guten wähnt, bleibt schlechtes Verhalten ungut.

    Was lässt dich darauf schließen, dass ich mich näher am Guten wähnen würde?

    Und: Welchen ähm Diskurs gilt es angesichts von toxischen Begriffen wie "Blackwashing" oder "Staatsfunk" und absolut indiskutablen Vergleichen anzustreben?

    Außerdem fällt mir grad ein, da du von Wiedergängern sprichst: Du schuldest mir noch ein Bier (Wetteinsatz). :bier

  • Welchen ähm Diskurs gilt es angesichts von toxischen Begriffen wie "Blackwashing" oder "Staatsfunk" und absolut indiskutablen Vergleichen anzustreben?

    Diese Toxizität, die Polarisierung und Fraktionierung gehen tatsächlich von beiden "Seiten" aus, aber es ist auch nach meinem Dafürhalten eher die Linke, die sie intensiv vorantreibt, etwa dadurch, dass jeder Acker, bei dem mal ein AfDler in eine Randfurche gepinkelt hat, umgehend als vollständiges Nazigebiet ausgewiesen wird. Selbst hochgradig differenziert und mit bestechender Argumentation ist es beispielsweise kaum mehr möglich, gegen "gendergerechte" Sprache zu sein, weil sofort in den braunen Sack kommt, wer das tut (dazu gibt es haarige Sharepics in den sozialen Medien). Diese extreme und ausschließliche Abgrenzung, verbunden mit einer schwer haltbaren Axiomatik und dem oben erwähnten Ertappenwollen, ist diskursfeindlich und kontraproduktiv, und sie treibt Leute in die Arme der Weitrechten, die da eigentlich nie hinwollten. Inzwischen ist es sogar kaum noch möglich, sich zum Universalismus zu bekennen, weil nur gut sein kann, wer partikular unterwegs ist. Die Atmosphäre wird immer giftiger, worüber sich die Nazipropagandisten natürlich freuen, aber die Unversöhnlichkeit, das Spalterische, diese ausschließliche und kategorische Trennung kommen keineswegs nur von denen.


    Auf das Bierchen freue ich mich! :prost

  • Was lässt dich darauf schließen, dass ich mich näher am Guten wähnen würde?

    Und: Welchen ähm Diskurs gilt es angesichts von toxischen Begriffen wie "Blackwashing" oder "Staatsfunk" und absolut indiskutablen Vergleichen anzustreben?

    Außerdem fällt mir grad ein, da du von Wiedergängern sprichst: Du schuldest mir noch ein Bier (Wetteinsatz). :bier

    Aber der Begriff "blackwashing trifft es doch genau auf den Punkt: Wenn eine Frau die eindeutig eine weiße Europäerin war, wie Anne Boleyn, von einer Schwarzen gespielt wird, das ist eine Beleidigung für jeden Weißen und somit toxisch.

    Würde man für eine Roots Verfilmung einen weißen Kunta Kinte nehmen, würden die Schwarzen sofort "Rassismus" schreien und auf die Barrikaden gehen, aber wir Weißen sollen das ertragen, dass Schwarze unsere Geschichte und Kultur auf diese schändliche Weise verhöhnen sollen?

    Es ist geradezu zwanghaft, wie Schwarze in jede Produktion eingebaut werden, obwohl in vielen Fällen die Figuren nur weiß sein können....das ist Rassismus gegen Weiße und da darf man sich nicht wundern, wenn das toxisch wirkt.

  • … aber wir Weißen sollen das ertragen, dass Schwarze unsere Geschichte und Kultur auf diese schändliche Weise verhöhnen sollen?

    Tun sie das? Nur weil sie eine bestimmte Rolle in einem "Spiel" ünernehmen?


    Was für eine aberwitzige Logik.

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    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Im Inneren eines Menschen existiert ein Kern, der von Fragen wie Staatsbürgerschaft oder sozialer Herkunft völlig unberührt ist. Dafür sollte sich die Kunst interessieren.
    Marina Davydova

    SZ Nr. 289, 15.12.2022, S. 11


  • Tun sie das? Nur weil sie eine bestimmte Rolle in einem "Spiel" ünernehmen?


    Was für eine aberwitzige Logik.

    Anne Boleyn war aber nun mal weiß, da hat gefälligst keine Schwarze die zu spielen. Denn eine Weiße einfach so von einer Schwarzen spielen zu lassen ist eine unverschämte Beleidigung gegen uns Weiße, und die Woke-Industrie missachtet da ganz einfach historische Fakten und ignoriert dreist die Tatsache, dass Anne nun mal weiß war. Woke-Filme und Serien sind wirklich nur was für gehirngewaschene Deppen.