Autoren und Instagram

  • Instagram ist das einzige soziale Netzwerk, das ich nutze. Da ich dort u. a. dem hashtag #bookstagramgermany folge, werde ich häufig über diese App auf neue Bücher aufmerksam (und meine Bücherwunschliste wird immer länger ... ^^).

    Zum einen sind es Empfehlungen von Lesern, zum anderen bewerben natürlich auch viele Autoren dort ihre eigenen Bücher.

    Da hier ja viele schon veröffentlicht haben: Nutzt ihr solche Plattformen auch oder eher nicht?

  • Nein, Facebook verkauft keine Bücher, jedenfalls nicht in nennenswertem Umfang und wenn man nur direkt über die Fan-/Freundeseiten agiert. Wenn man ein bisschen investiert, kann man durchaus Streuung erreichen, aber das ist eigentlich die Aufgabe des Verlags. Ich würde das auch nicht als Marketinginstrument bezeichnen, eher als Kommunikationswerkzeug.


    Mit Instagram verhält sich das m.E. ein wenig anders. Dort kann man Multiplikation leichter erreichen.

  • Was habt ihr denn für Fragen? Vielleicht kann ich helfen.


    Je nach Zielgruppe ist Instagram eine gute Möglichkeit, Fans auf dem Laufenden zu halten und auch über Termine zu informieren. Ich hatte mich dort mal wegen eines anderen Hobbys und dem Austausch mit anderen angemeldet, finde es aber natürlich interessant, was andere Autoren da so treiben. ;)

  • Wäre es nicht einfacher, einen Profi damit zu beauftragen, solche Accounts zu betreiben und pflegen?

    Mit diesen ganzen Netzwerken habe ich nichts am Hut. Da kann man noch mehr Zeit vergeuden als beim Anschauen von Katzenvideos auf Youtube. :D


    Ich muß gestehen, daß ich vor ein paar Jahren mal versucht habe, einen Account auf Facebook zu eröffnen. Hauptsächlich damit ich anderer Leute Seiten dort lesen kann, aber schon die Anmeldung hat irgendwie nicht geklappt, und dann wurde der Account noch bevor er fertig gestellt war, gesperrt, und damit ist der Name auch vergeben, und diese Seite somit für mich gestorben.

  • @ Ben: Also, das mit dem Lehrer wird wohl nicht klappen, da ich gestern bei Instagram schon die Segel gestrichen habe.

    Es alles wird großartig erklärt, aber als ich mich über Facebook (da besitze ich seit Jahren ein Konto) dort einloggen wollte - NADA. Außer vertrödelter Zeit!


    @ Katze: Ein Profi möchte bezahlt werden! Das mache ich nicht mal mit meiner Webseite. Die pflege ich mehr oder weniger gut in Eigenarbeit. Und so wichtig ist mir dann Instagram auch wieder nicht. Aber ich bin für Tipps empfänglich.

  • @ Ben: Also, das mit dem Lehrer wird wohl nicht klappen, da ich gestern bei Instagram schon die Segel gestrichen habe.

    Es alles wird großartig erklärt, aber als ich mich über Facebook (da besitze ich seit Jahren ein Konto) dort einloggen wollte - NADA. Außer vertrödelter Zeit!

    Moin Linda,


    dann wird das ja wohl nix mit unserem gemeinsamen Instagram Crash-Kurs. X/


    Kann man sich denn mit dem Facebook-Zugang bei Instagram einloggen?

    Mich ärgert, dass man nur auf Umwegen über den Desktop Instagram-Einträge erstellen kann.


    Ich glaube, ich schau mal nach dir auf Facebbook.

  • Instagram gehört Facebook, also ist es ganz egal, wie du dich dort einloggst, Horst-Dieter. Deine Daten enden immer in Menlo Park.


    Man kann bei Instagram sogar mit dem Smartphone posten, dafür braucht's wirklich keinen Kurs. Aber wie bei allen sozialen Plattform gilt: Wer das Medium gezielt für Werbung nutzen will, sollte eine Strategie haben, was er/sie überhaupt dort posten will. Langweilige Fotos von den eigenen Büchern werden nicht reichen, auch wenn sie noch so schön arrangiert sind.


    Wenn ich es richtig im Kopf habe, gibt's bei Annika Bühnemann allerlei Tipps für Social Media, eventuell auch bei Jasmin Zipperling. Und es hilft, sich anzusehen, was andere Autorinnen und Autoren dort von sich zeigen.

  • Instagram gehört Facebook, also ist es ganz egal, wie du dich dort einloggst, Horst-Dieter. Deine Daten enden immer in Menlo Park.

    Ganz so einfach ist es nicht. Meldet man sich irgendwo mit seinem Facebook-Konto an, gibt man weitgehendere Rechte ab. Die Einschränkungen, die man bei Facebook festgelegt hat, gelten dann bei Instagramm nicht mehr. Zumindest hat mir das jemand, den ich für kompetent halte, so erklärt.

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Dunkle Geschichten aus Würzburg

    ASIN/ISBN: 3831333580


    "Einen Roman zu schreiben bedeutet vor allem einen massiven Organisationsaufwand."


    Zadie Smith

    SZ Nr. 144, 26./27.6.2021, S. 56

  • Mich ärgert, dass man nur auf Umwegen über den Desktop Instagram-Einträge erstellen kann.

    Eigentlich geht das über die Entwickleransicht (bei Safari zumindest) ganz gut, aber man kann dann nicht alle Funktionen nutzen. Über das Smartphone ist die Bedienung deutlich angenehmer, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat. ;) Eine Funktion, die nicht geht, sind Storys. Und die sind oft beliebter als die klassischen Bildposts mit Text drunter.


    Man muss vor allem seine Zielgruppe kennen, dann kann man daran seine Strategie ausrichten. Manch eine Leseratte hat auf Instagram mehrere Tausend Follower. Wenn solche Nutzer dann Beiträge von einem teilen oder eine (positive) Rezension zu einem Roman veröffentlichen, kann das schon nützlich sein und hilft auch dabei, sein Netzwerk zu erweitern. Meinen Lieblingsautoren, die ich bei Instagram finden konnte, folge ich natürlich auch. Und dann finde ich es auch gut, wenn ich so auf Neuveröffentlichungen aufmerksam werde. :)


    Wer genügend Follower hat (oder einen beruflichen Account), kann auch verschiedene Marketingtools nutzen. Z. B. kann man dann sehen, welche Bilder/Storys welche Reichweite hatten und zu neuen Abonnenten geführt haben. Das ist ja auch eine Art Feedback.

  • Ich hab einen Instaaccount - nutze den aber kaum. Für mich ist das ein Zeitfresser. Soweit ich weiß, ist aber Sören dort sehr aktiv.


    "Sehr aktiv" ist sehr übertrieben. Gelegentlich poste ich dort was und vernetze es mit meiner FB-Autorenseite. Aber ich bin dort nicht halb so aktiv, wie ich es sein müsste, um dadurch im Gespräch zu bleiben.