Das Hashbook

  • Ich rege eine Diskussion über das "Hashbook" an.


    Das Hashbook ist ein von mir entwickeltes Konzept, über das elektronische Bücher wieder mehr den gedruckten Büchern angenähert werden können. Darüber hinaus hat es meiner Ansicht nach das Potential, eine neue Form von Selfpublishing zu ermöglichen. Urheberrechtsfragen stellen sich ebenfalls in einem neuen Licht dar, obwohl ich nicht behaupte, hier den heiligen Gral gefunden zu haben.

    Alles in allem: Ich beschäftige mich seit sehr langer Zeit mit diesen Thema, allerdings zu sehr "im kleinen Kämmerlein", zu wenig mit Außenkontakt. (Obwohl es vor einigen Jahren schon einmal einen diesbezüglichen Versuch gegeben hat.)


    Worum es mir nun geht, ist, Interesse zu wecken, oder aber zu erkennen, warum kein Interesse besteht, und was deshalb noch geändert werden muss.


    Und hier sind sie, die Hashbooks:


    https://ipfs.lyrx.de/ipfs/QmZP…Hd9YYBrthCyt6VNsFufRDbqN/

  • Interessant. Abet da ich seit Geburt Skeptiker bin, suche und finde ich auch Punkte, an denen sich das Nörgeln lohnt.


    Beispielsweise das "disruptive Potential" der beschriebenen Technologie. Ist damit gemeint, dass bestehende Strukturen des bisherigen Buchmarkts (oder vielleicht der Buchnutzung) durch dieses neue Konzept verdrängt und ersetzt werden? Wie das? Allein dadurch, dass ein Merkmal der bisherigen E-Book-Technologie (das Kopien nicht eindeutig zugeordnet werden können) ausgehebelt wird, fallen nicht alle Vorteile derselben fort. Was bei diesem Hashbook-Konzept (noch) fehlt, ist die Flexibilität der Benutzung. Nur einfach vorwärts und rückwärtsblättern zu können ist mir als Leser zu wenig.


    Und im Beschriebenen geht es nur um Text. Bücher - auch E-Books - bestehen nicht nur aus Text.


    Und noch eine Anmerkung: WER sind die so großmundig berufenen MONOPOLISTEN, denen man etwas aus den Händen nehmen und der MEHRHEIT (welcher?) geben soll?

    Dateien

    • Hash.jpg

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    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
    Carl Julius Weber

    aus: Demokritos


  • Es geht in erster Linie um die Authentifizierbarkeit im Hinblick auf den Urheber, wenn ich das richtig verstehe. Also um den Nachweis der Urheberschaft. Der Rest des Konzepts ist noch ziemlich vage. Eine SPA, die einen Text, zu dem der Hashtag in einer Blockchain liegt, anzeigt. Ja. Und? :achsel

  • Danke für den Input. Zu technisch, das habe ich schon beim Schreiben gedacht. Und zu wenig auf die Zielgruppe gerichtet. Ich werde das nochmal neu machen, und dabei explizit auf die Zielgruppe (diese Gruppe!) achten.


    Was die Disruption angeht: Das ist tatsächlich alles nicht so klar. Ich versuche, zumindest mitzuverfolgen, wie sich das grade entwickelt. In der Schweiz ist man da nicht so weit vom Ort der Geschehnisse. (In Berlin übrigens auch nicht)


    Was die Szene (Web3, Blockchain, Distributed Web) momentan so treibt, ist zum Teil so kompliziert, dass es kaum mehr verständlich ist. Oft ist es allenfalls Basistechnologie, und damit die Anwendungen im Publishing-Bereich keineswegs offensichtlich. Aber genau darum geht es mir: Auszuloten, wie das alles im Publishing-Bereich zum Fliegen kommen kann. Ich denke mehr und mehr, dass man dabei in der Argumentation völlig weg von der Technik gehen muss. Genau das werde ich versuchen.


    Apropos "Global Player" : Amazon! Google! Wo ist das unklar? Und das Geldmonopol liegt natürlich bei den Staaten und bei den Banken.

  • Apropos "Global Player" : Amazon! Google! Wo ist das unklar? Und das Geldmonopol liegt natürlich bei den Staaten und bei den Banken.

    Global Player sind etwas anderes als Monopolisten.


    Wo das Geldmonopol mit Hashbooks umgangen werden soll ist mir allerdings unklar.

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    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
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  • Wo das Geldmonopol mit Hashbooks umgangen werden soll ist mir allerdings unklar.

    Mit Hashbooks sicher nicht. Mit Kryptowährungen vielleicht, aber auch da will ich mich nicht festlegen. Die Zukunft wird's weisen.


    In meinen Augen ist ja Amazon sowohl ein Monopolist, als auch ein global player. Und hat Google nicht so was wie eine Monopolstellung bei Suchmaschinen? Auch ein global player!

  • Mit Kryptowährungen vielleicht


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Währung, die über Rechenleistung geschürft wird, die Zukunft ist. Umso mehr Leute schürfen, umso weniger ist sie wert. Zudem sind die Sicherheitsaspekte nicht wirklich vertrauenserweckend.


    https://www.heise.de/ct/artike…ne-Kunden-ab-4665960.html

    https://www.blockchain-insider…ryptowaehrungen-a-881980/



    In meinen Augen ist ja Amazon sowohl ein Monopolist, als auch ein global player. Und hat Google nicht so was wie eine Monopolstellung bei Suchmaschinen? Auch ein global player!


    In beiden Fällen gibt es genügend Alternativen. Es handelt sich um kein Monopol. Monopol bedeutet, dass es nur einen Anbieter gibt. Dem ist aber nicht so.

  • Kryptowährungen sind nicht ohne Grund die Lieblinge der organisierten Kriminalität. Das heißt nicht, dass jeder kriminell ist, der sich damit befasst, aber das ist einer ihrer Haupt-Einsatzzwecke: Lösegelder, Geldwäsche, Bezahlung von Darknet-Dienstleistungen, Drogen-, Menschenhandel- und Waffengeschäften. Undabhängig hiervon ist die Blockchain-Technologie eine sehr spannende, weil sie u.a. die Authentifizierbarkeit von Daten ermöglicht. Aber dass wir in (irgendeiner) Zukunft alle mit Bitcoin oder Bytebill bezahlen, halte ich für eher unwahrscheinlich.

  • Mit Hashbooks sicher nicht. Mit Kryptowährungen vielleicht, aber auch da will ich mich nicht festlegen. Die Zukunft wird's weisen.


    In meinen Augen ist ja Amazon sowohl ein Monopolist, als auch ein global player. Und hat Google nicht so was wie eine Monopolstellung bei Suchmaschinen? Auch ein global player!

    Monopolisten sind alllein am Markt. Vielleicht ist Amazon der größte - aber wobei? Und außer Google gibt es noch andere Suchmaschinen. Auch wenn Google die größte bietet - allein am Markt ist Google nicht.


    Aber man kann gut mit solchen Argumenten kommen, Monopol klingt schon mal fürchterlich negativ, da kommt es auf Exaktheit nicht so an.

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  • Ich arbeite nach wie vor an meinem Hashbook-Konzept und versuche dabei, eine alternative Form der Veröffentlichung zu entwickeln. Als Beispiel habe ich heute für euch einen Karl-May-Roman, bei dem es ja eine besonders interessante Veröffentlichungshistorie gibt. Diese Bücher wurden 1963 gemeinfrei, der Karl-May-Verlag hat aber seine Rechte damals "erneuert", indem er die Texte "zeitgemäss bearbeitet" hat. Die Originaltexte sind aber nach wie vor gemeinfrei und harren einer "zeitgemässen" Veröffentlichungsform:


    https://ipfs.lyrx.de/ipfs/QmcG…pfs-companion-no-redirect

  • Die Texte wurden nicht 1963 zeitgemäß bearbeitet sondern seit Karl Mays Tod fortwährend.


    Die Frage ist, welchen "Originaltext" du verwendest hast und woher.


    Und ich kann das Hash-Book nicht öffnen. Gibt es da einen Trick?


    Doch, jetzt gehts. Hab mich nur etwas dumm angestellt.

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  • Nun hab ich reingesehen. Schade, nichts über die Quelle und auch sonst nichts Informatives. Falls Du ein informatives Vor- oder Nachwort haben möchtest, sprich mich an.

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  • Bei der Karl-May-Gesellschaft gibt es verschiedene Fassungen, da kann man schon dazu schreiben, welche man genommen hat. Das ist nicht ganz unwesentlich (nicht vom rechtlichen her, die sind alle frei, aber für den Inhalt).


    Ich habe vor Zeiten ein Booklet für eine Hörbuchausgabe von Winnetou I geschrieben. Das Hörbuch ist inzwischen vom Markt, die Rechte liegen wieder bei mir. Ich suche es im Laufe des Tages raus und sende es Dir, wenn Du Deine E-Mail-Adresse rausrückst.

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