Faire Alternativen zu Amazon

  • Das ist ein guter Tipp.
    In letzter Zeit holpert es bei Amazon immer wieder, Bücher sind dort nicht lieferbar, die eigentlich lieferbar sind. Auch bei der Suche ist vermehrt der Wurm drin, es werden Ergebnisse angezeigt, die nichts mit dem Suchwort zu tun haben, Fremdautoren usw.

    Alles zusätzliche Gründe, Alternativen zu nutzen.

    Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands, HarperCollins

    Die Kaffeedynastie - Tage des Aufbruchs, Paula Stern, HarperCollins

  • Ich habe kein Problem mit Amazon. Die haben einen hervorragenden Kundenservice. Bei Problemen und Retouren bekommt man rasch und ohne Umstände sein Geld zurück oder eine Ersatzlieferung. Und außerdem haben sie mir ermöglicht, meine Bücher kostenlos zu publizieren und überweisen mir jeden Monat pünktlich meine Tantiemen. Daher kaufe ich seit 17 Jahren gern und oft dort ein.


    Bevor ich mich in 100 anderen Webshops anmelde, wo ich nie weiß, wie sicher meine Daten dort aufgehoben sind, und wie seriös der Händler ist, bleibe ich lieber bei einem, der sich bewährt hat.

  • Den Standpunkt habe ich bis vor drei, vier Jahren auch gehabt. Aber es gibt Einiges, das man gegen Amazon sagen könnte, und dabei ginge es nicht nur um den (überwiegend erfolgreichen) Versuch, den Markt zu beherrschen und den Einzelhandel zu verdrängen. Die Arbeitsbedingungen sind immer wieder Thema. Amazons Datenschutz ist ein schlimmer Witz, und der ist mit Alexa & Co. umso schlimmer. Der aufdringliche Versandhandel lässt die Müllberge explodieren und die Innenstädte veröden. Amazon hat ganzen Branchen den Kampf angesagt, darunter auch dem Verlagswesen. "Marketplace" ist ein Tor für Produktfälschungen und Kundenbetrug. Und, und, und.


    Aus Konsumentensicht spricht zweifelsohne immer noch einiges für Amazon. Aber es gibt auch andere Perspektiven.

  • Der Kundenservice geht auch zu Lasten der Lieferanten und Hersteller. Amazon schenkt dem Kunden nichts, sondern nimmt sich das alles von den Zulieferern. Sie fordern hohe Handelsspannen für sich und geben das Risiko auch bei Verlust und ähnlichem Unbill an die Handelspartner weiter.

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
    Carl Julius Weber

    aus: Demokritos


  • Ich hole das Thema mal hoch. Ich habe mich nämlich vor ein paar Tagen im Autorenprogramm des Autorenwelt-Shops eingeloggt, und war ganz angenehm überrascht. Da wartete eine nennenswerte Anzahl Euros darauf, von mir in Empfang genommen zu werden.


    Deshalb noch einmal die Erinnerung an dieses wunderbare Projekt, bei dem die Autoren direkt von Buchverkäufen profitieren - ich habe auf meiner Website für Buchverkäufe ausschließlich dorthin verlinkt, und so verfahre ich auch, wenn ich in den "sozialen" Medien Werbung mache.


    Aber, Achtung:

    • Es wird nicht automatisch ausgezahlt. Wenn der Mindestbetrag von 10 € erreicht ist, kann man die Auszahlung(en) veranlassen
    • Man muss neue Bücher melden/registrieren! Die Verbindung zu Neuerscheinungen wird nicht automatisch hergestellt, sondern muss angemeldet werden. Danach wird sie geprüft und nach erfolgreicher Prüfung laufen die Provisionen auf

    Der Shop ist inzwischen auch technisch ausgereift. Ich kann das für den Verkauf eigener Bücher nur empfehlen. Den Versand macht Libri.


    Hier geht's zum Shop: https://shop.autorenwelt.de/


    Hier geht's zum Autorenprogramm: https://info.autorenprogramm.autorenwelt.de/

  • Noch drei Anmerkungen zum Autorenwelt-Shop:


    • Wenn man einen Titel nachträglich registriert, werden die für diesen Titel bereits aufgelaufenen Provisionen mit hoher Wahrscheinlichkeit gutgeschrieben, wenn sie noch nicht (s.u.) ausgezahlt wurden. Wenn also vor einem halben Jahr ein Roman erschienen ist oder seit einem halben Jahr im Shop verfügbar ist, und man registriert sich darauf, dann bekommt man etwaige Gutschriften noch zugewiesen
    • Die Gutschrift für eigene Bücher bekommt man unabhängig davon, wer von wo aus wie bestellt hat. Es besteht kein Unterschied zwischen dem Link auf der eigenen Website oder der direkten Bestellung im Shop. Der Anteil fließt immer
    • Bücher, für die sich keine Autoren oder -innen registriert haben, generieren trotzdem die Provision, und die wird dann nach Ablauf einer Sperrfrist an gemeinnützige Organisationen aus der Literaturwelt ausgezahlt. Das war z.B. mehrfach das "Netzwerk Autorenrechte", dem der 42erAutoren e.V. ja auch angehört. Der Autorenanteil greift also immer - und hat immer Wirkung!