Warum ein Pseudonym manchmal als »die einzige Möglichkeit« erscheint

  • Manchmal scheint ein Pseudonym die einzige Möglichkeit zu sein, etwa wenn man mit Nachnamen »Kuhbier« hieße, wie jener Heinz, der am 25. Mai 1905 in Duisburg als Sohn eines Unternehmers geboren wurde und, sicher nach einigem Nachdenken, zu dem Schluss kam, seine schriftstellerische Karriere nicht mit dem eingetragenen Vaternamen beginnen zu wollen, sondern lieber eine Abweichung davon zu benutzen, nämlich indem er den ersten Teil des Namens etwas variierte dadurch, dass er zwei Buchstaben vertauschte und den übrig gebliebenen von der zweiten auf die dritte Position verschob und so fortan mit Coubier zeichnen konnte, was seine Frau Marianne, ebenfalls Schriftstellerin, die er 1935 ehelichte, jedoch bis zu ihrem Tod vermied und so weiterhin ihre Texte mit dem Mädchennamen »Langewiesche« unterschreiben konnte.

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    Horst-Dieter Radke: Dunkle Geschichten aus Würzburg

    ASIN/ISBN: 3831333580


    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
    Carl Julius Weber

    aus: Demokritos


    Einmal editiert, zuletzt von Horst-Dieter ()

  • Kuhbier find ich jetzt gar nicht so schlimm - ich kannte mal eine Frau Geier-Jammer, da war mir zwar schon klar warum sie diese Namensreihenfolge gewählt hat, aber warum es ausgerechnet ein Doppelname sein musste, leuchtet mir bis heute nicht ein...

  • Ich bin beim Blättern im Fernsprechteilnehmerverzeichnis (Ja, ich liebe diese amtlich-deutschen Endloswörter :D) mal über den Namen Fettköter gestolpert. :o

    Der ist allerdings so außergewöhnlich, daß er sich schon wieder gut als Autorenname eignet, denn er bleibt im Gedächtnis.

  • Lieber Elbe, wie schon andernorts angemerkt: Du lavierst weiträumig um das Thema herum, schrammst es es nicht einmal. Dabei genügt ers, dass Du einfach nur mein Posting liest. Mindestens solltest Du dabei erkennen, dass ich nicht um Hilfe gefragt habe,

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    Carl Julius Weber

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  • …Solche Probleme schlagen sich ja auch in die BT-Runden hinein, ich poste doch nicht Literatur zur Besprechung in ein Fachgremium, wenn ich noch nicht 'mal sicher davon ausgehen kann, ob die Leute die Zugriff auf die geposteten Arbeiten bekämen, wirklich mit ihren angegebenen Namen und Adressen existieren.

    Das Du Probleme hast, geschriebenes richtig zu deuten, wird hier wieder einmal deutlich. Jeder, der sich für die BT-Runde freischalten lässt, muss sich dafür beim Admin eindeutig identifizieren. Dass reicht, selbst dann, wenn weiterhin mit anderem Namen im Forum aufgetreten wird. Dem Vertraulichkeitschutz ist damit mehr als Genüge getan.


    Und wo wir schon mal beim Thema sind: Wie bezeichnest Du denn jemanden, der beliebige Freds schreddert, in dem er sie zu seiner eigenen Präsentationsplattform macht? Hier schon wieder von Dir praktiziert.

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  • Ich hab mich gewundert, warum ich die Ergüsse von Ostelbe sieben nicht lesen konnte. Nachdem ich herausgefunden habe, dass er sich einst Jochen Jochbein nannte und es tatsächlich geschafft hat, bereits nach seinem zweiten Beitrag von mir blockiert zu werden, habe ich keine weiteren Fragen mehr. 😁

  • Das ist uns inzwischen allen klar, dass Du nicht verstehst, was hier geschrieben wird. Da nützen auch pseudointellektuelle Behauptungen wie "unklare temporäre Reihenfolge" nichts.


    Wir reden direkt. Es wurde dir oft gesagt, dass Du am Thema vorbeischrammst, dass Du von etwas anderem sprichst, als dem, was im jeweiligen Fred diskutiert werden soll. Oft genug fängst du sogar mit neuen Themen und Fragestellungen in einem Fred an, anstatt dazu selbst einen aufzumachen. Wer derartig dickfellig ist wie Du, Jochelbe, der muss sich nicht wundern, wenn der Unmut sich darüber vielfältig äußert.


    Und schon wieder von dir praktiziert heißt, dass Du das in diesem Fred ebenso machst, am Thema vorbei mit einem besserwisserischen Ton und Argumenten, die zeigen, dass Du nichts besser weist sondern nur einen solchen Eindruck erwecken willst. Das klappt allerdings nicht.


    Ich halte es für möglich, dass Du zu sinnvollen Beiträgen fähig bist. Unbedingte Voraussetzung dazu ist aber, dass erstens Du Dich bemühst zu verstehen, was Deine Vorredner und Vorrednerinnen sagen, und zweitens versuchst deine oberlehrerhaften Anmerkungen zu unterlassen. Die sind es nämlich, die Dich meistens am Thema vorbeiführen. So hier auch in diesem Fred.

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  • Zitat

    Und für diese "eindeutige Identifizierung" genügt ein Eintrag im Telefonbuch, ja? Ist schon ulkig, schlicht gesagt naiv und offenbar aber die Vereinspraxis, wenn ich das richtig verstehe!

    Kein Ahnung, wie Du darauf kommst und NEIN, Du hast das - was eigentlich genau? - nicht richtig verstanden. Bis vor kurzem habe ich jahrelang als Admini die Verifizierung der Realdaten vorgenommen, jetzt macht es der aktuelle Admin. Und sei versichert: Ein Telefonbucheintrag reicht mitnichten, sondern die Kopie des Ausweises - wegen der Anschrift mit beiden Seiten.

  • Oh, Du meine Güte. Das ist doch ganz einfach: Du musst (wie Du es ja anscheinend bereits gemacht hast) eine Kopie Deines Personalausweises oder Reisepasses an denjenigen schicken, der Dich freischalten kann. Damit weiß zumindest er, wer Du bist, das heißt: Er/sie kennt Deine wahre Identität.

  • Lieber Ostelbe Sieben,

    Du hast mir am 4. April Deine polizeiliche Anmeldung übersandt - mit Realnamen und Anschrift. Danach wurdest Du von mir für die BT-Runde freigeschaltet. so what???

    Sollen wir Deiner Meinung nach Fingerabdrücke scannen, oder was? Und ja, es geht auch ein Eintrag in einem offiziellen Telefonbuch MIT Anschrift. Aber nur dann, wenn ich danach genau diesen Menschen, der sich angeblich hinter der Anmeldung verbirgt, auch anrufen kann und er/sie mir bestätigt, dass er/sie derjenige/diejenige ist, die die Freischaltung will. Aber das letzte Mal, dass ich diese Art der Verifizierung angewendet habe, ist schon lange her. Denn heutzutage macht kaum mehr jemand einen Eintrag mit Anschrift in einem öffentlichen Telefonbuch.

  • vielleicht erklärst du deinen Fred nocheinmal selbst etwas genauer, ich kann nämlich kaum erkennen, ob er sich auf Namensrecht oder Literatur bezog und war der Meinung es handele sich eher um etwas aus dem Jurabereich. Wenn du dass dann aber so wolltest, in Richtung Jura, wird mir die deinerseitige Fredmoderation noch unverständlicher.

    Ich nehme in diesem Punkt Horst-Dieter mal kurz die Antwort ab: Da das hier ein Literaturforum ist, geht es um die Pseudonyme von Schriftstellern. Und, noch mal, das Thema ist schon etwas älter.

  • Das ist ja schneller ausgeartet als meine dramatischen Kurzgeschichten in der 6. Klasse:pop2


    Ich finde Elbes Kommentare agressiv und kein bisschen produktiv. Trotzdem glaube ich, er will nur zu Diskussionen anregen.

    Manche seiner Reaktionen gehen allerdings unter die Gürtellinie, was ich nicht gut finde. Vielleicht interessiert ja jemanden hier eine neutrale Meinung..bin ganz neu hier.

  • Und, noch mal, das Thema ist schon etwas älter.

    Wenn ein Thema aktuell bleibt oder sich etwas Neues ergibt, darf man das ruhig hervorkramen.


    Ich möchte hierzu beitragen, dass manche Autoren Pseudonyme benutzen, damit ihr Arbeitgeber und ihre Kollegen nicht von ihrem Hobby erfahren. Es sollte zwar jedem selbst überlassen sein, was er mit seiner Freizeit macht, aber leider führt es in manchen Firmen und Branchen zu Nachteilen, vor allem, wenn der Eindruck entsteht, dass sich der Mitarbeiter mehr für seine Autorentätigkeit als für seinen Beruf interessiert und engagiert.


    Und dann werden Pseudonyme manchmal zu Experimentierzwecken beim Vermarkten genutzt: Ich erinnere mich, dass Stephen Kind Romane unter dem Pseudonym Richard Bachmann geschrieben hat. Oder umgekehrt "überlassen" Bestsellerautoren ihren Namen unbekannten Autoren, um mehr Bücher zu produzieren (es wurde in einem anderen Forum Wolfgang Hohlbein nachgesagt, ich weiß aber nicht, ob das stimmt).


    Es dürfte noch weitere Gründe dafür geben, Pseudonyme zu benutzen, z.B. wenn sie besonders gut zum Genre passen, in dem man veröffentlichen möchte.

    aber in der Gegenwart gibt es diese Begriffsphänomene eben so seltener,

    Viel schlimmer finde ich die Begriffsphänomene der um sich greifenden Anglizismen, besonders, wenn sie dann zu Bastarden werden ("Backshop"). Als Autor gestaltet man somit nicht nur Geschichten, sondern auch die Sprache mit. Und Sprache kann eine Waffe sein, also lasst euch nicht vorschreiben, wie ihr zu sprechen habt (es sei denn, ihr bekommt dafür eine Gegenleistung z.B. im Beruf), denn damit überlasst ihr eurem Gegenüber sozusagen die Waffenwahl.