Der Schriftsteller Uwe Tellkamp ist ein AfD-Sympathisant

  • Hi Tom ...


    ... ich gehöre zu denen, die die Groko ablehnen und es der SPD sehr übel nehmen, dass sie sich wieder mal hat weichkochen lassen. Ich gehöre damit zu den Nörglern auf hohem Niveau, wie man mir einreden will. Weil es 'uns' im Vergleich gut geht und so.


    Ja, es geht 'uns' gut. Die Frage ist eher, ob das so bleiben wird. Und dafür hat die Groko keine Antwort. Stichwörter gibts viele. Kennen wir alle. Digitalisierung zum Beispiel. Ist ein Label, ich weiß, was aber hintersteckt, kann ziemlich heftig einschlagen. Wie auch immer das aussieht, es wird tendenziell Industriearbeitsplätze kosten, wenn das halbe Elektro-Auto von 3d-Druckern hergestellt wird. Unser Steuer- und Abgabensystem basiert aber auf diesen Arbeitsplätzen. Was ist die Idee der Groko? Mütterrente? Stichwort Klima. Ich glaub, du hast einen Sohn, stimmt's? In meinem Umfeld gibts auch Kinder, hier im Forum haben bestimmt viele Kinder. Wie mag die Welt aussehen, wenn die alle mal unser Alter erreicht haben und es immer so weiter geht wie bisher? Haben sie noch genug Süßwasser? Gibt es die Nordseeküste noch so wie heute? Und wie hoch müssen wohl die Deiche dann sein? Oder anders: Gibt's da irgendwelche Groko-Konzepte zu?


    Ich bin nicht hysterisch (meistens) und auch kein linker Schöngeist, der meint, den Armen sei geholfen, wenn man nur den Reichtum hinreichend verachtet. Aber hey, diese Groko heißt Stillstand. Sagt auch mein Stammtisch :)
    Übrigens gab es eine Alternative: Neuwahlen mit komplett neuem Personal. Das haben alle Beteiligten natürlich geflissentlich verschwiegen.


    Grüßle ...


    Jo


  • Trotzdem bin ich natürlich der Meinung, dass es Handlungsbedarf gibt, die zunehmende Ungerechtigkeit in der Gesellschaft betreffend und die Tatsache, dass ein Teil der Bevölkerung kaum vom Wohlstand profitiert. Es gibt Handlungsbedarf, aber das ist eben was anderes als das ganz große Umstyling. ;)


    Das Handlungsbedarf besteht, insbesondere bei denen, die ganz Unten sind, ist unbestritten. Ich habe aber den Eindruck, dass es nicht diejenigen, die ganz Unten sind, die lautstark vor Überfremdung reden, von Islamisierung, von Wirtschaftsflüchtlingen und was weiß ich noch alles. Mein ganz persönlicher Eindruck ist, dass es die sind, die glauben, etwas zu haben, was ihnen dann weggenommen wird. Man kann das ansatzweise erleben, wenn über das bedingungslose Grundeinkommen diskutiert wird. Dann sind es nicht die Ausländer, die etwas wegnehmen wollen, sondern die Arbeitsscheuen, die Schmarotzer in der eigenen Gesellschaft. Man wähnt, dass um diese mit dem Grundeinkommen auszustatten, einem selbst etwas weggenommen wird. Da folgt man lieber Kriminellen (Pegida-Bewegung) und antisemitischen Grobklötzen (AfD).


    Auf der anderen Seite wird dann schnell der Zeigefinger vorgeholt und jeder, der unpassende Meinungen äußert, in die Ecke verwiesen. Dass Tellkamp und Grünbein diskutiert haben, ist eigentlich eine löbliche Sache, von den einzelnen Positionen einmal abgesehen. Diese Diskussion(en) müsste(n) weitergehen. Statements wie vom Suhrkamp-Verlag oder der FAZ sind wenig hilfreich.

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Räuber und Räuberbanden im deutschsprachigen Raum

    ASIN/ISBN: 3955402649


    "Einen Roman zu schreiben bedeutet vor allem einen massiven Organisationsaufwand."


    Zadie Smith

    SZ Nr. 144, 26./27.6.2021, S. 56

  • Was Deutschland ebenso wie Österreich ganz dringend bräuchte, wäre ein Mehrheitswahlrecht. Jene Partei, die die meisten Stimmen auf sich vereinigt, erhält eine knappe Mehrheit der Mandate, eines mehr wäre genug, und hat damit die Möglichkeit, alleine zu regieren. (The winner takes it all.) Dieser ganze monatelange Koalitionsverhandlungsschmarren, worin es ohnehin nur um Postenschacher geht, wäre damit Geschichte. Es gäbe auch keine Ausreden mehr, der böse Koalitionspartner will nicht so, wie wir es wollen, und um die Verfassung zu ändern, bräuchte es ohnehin eine 2/3 Mehrheit, es bestünde also kaum die Gefahr eines politischen Umsturzes, es sei denn, der Stimmbürger will es so.
    In Deutschland schickt sich die Groko erneut an, künftig den Staat zu lenken. Und nach großmäuligen Ankündigungen des politischen Blindgängers Schulz von der immer kleiner werdenden SPD, keinesfalls in Regierungsverhandlungen eintreten zu wollen, kriecht man jetzt doch wieder zu Kreuze. Der garantierte Platz am Futtertrog ist halt äußerst begehrt. Da will jeder seinen Rüssel reinstecken. Und was der Wähler mehrheitlich davon hält, ist den Verantwortlichen schlicht egal, denn bis zur nächsten Bundestags-Wahl reicht das politische Gedächtnis vieler Bürger ohnehin nicht, wie Muttis Wiederwahl deutlich zeigt.

  • Ich hatte das 20minütige Video verlinkt, um das Gespräch auf Tellkamps rechtspopulistische Äußerungen zu konzentrieren und sie zu belegen. Mir scheint allerdings, dass das Gespräch seitdem immer mehr zerfasert. Ich entdecke kein gemeinsames Thema mehr.

    Es gibt drei Regeln, wie man einen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten. (William Somerset Maugham)

  • Na siehste. :)
    Und damit ich auch etwas verlinke, HIER ein Video zur islamischen Problematik an österreichischen Schulen. Ich insistiere, in Deutschland wird es kaum besser sein, eher noch schlimmer, bei rund 200 000 Neudeutschen pro Jahr, davon über 80 Prozent Muslime, davon über zwei Drittel junge Männer. Alles Schutzsuchende, keine Frage. Diese Zuwachsrate entspricht in etwa dem Bevölkerungsstand der zweitgrößten Stadt in Österreich, Graz. Derzeit kosten diese neuen Bürger den Deutschen Leistungsträger knapp 30 Milliarden Euro im Jahr.
    Leute, die diese Problematik offen ansprechen, wie Tellkamp oder Sarrazin, werden wie Staatsfeinde behandelt und nach allen Kräften diffamiert, man lese nur den provokanten Threadtitel, der genau genommen eine Unterstellung ist. Wenn du wenigstens am Ende des Titels ein Fragezeichen gesetzt hättest. So ist es nur eine Behauptung.

  • … So ist es nur eine Behauptung.


    Behauptungen sind auch die Thesen Tellkamps. Sämtlich. Auch sein weinerliches Beharren darauf, dass er seine Meinung zwar sagen darf, dafür aber angefeindet wird. Nun ja, wenn man im "Widerspruch" zu den eigenen Behauptungen generell schon als Gefährdung der Meinungsfreiheit sieht, dann ist da kaum noch etwas zu sagen.


    Weder Tellkamp noch Sarrazin werden als Staatsfeinde behandelt. Wenn man aber schon mal dabei ist zu behaupten, dann kann man auch munter damit weitermachen. Sarrazin hat sich durch seine aggressiven und provokanten Auslassungen den Ärger selbst eingehandelt. Es gibt diese schöne Sprichwort: "Wie man in den Wald hineinruft …". Sich anschließend zu beklagen, das mit gleicher Munition zurückgeschossen wird, ist schon etwas befremdlich.


    Die Probleme in Schulen an Brennpunkten sind bekannt. Auch, dass viel zu wenig getan wird, um diese Situationen zu lindern und zu entschärfen. Es ist auch nicht nur bei Flüchtlingen so. Auch Inklusion ist ein Problem. Wenn etwas behördlich verordnet wird, funktioniert es in der Regel nicht so, wie erwünscht. Es ist aber keineswegs überall so und positive Beispiele sind zwar noch nicht in der Überzahl, aber auch nicht die Ausnahme. Nur - was hätte man gewonnen, wenn man die Probleme, die zu den Flüchtlingsströmen führen, einfach ignoriert, die Grenze zumacht (hat da vielleicht jemand gerade das Wort "Mauer" gesagt? ;) ) und es sich schön behaglich einrichtet?


    Die Probleme (nicht nur Krieg), die zu dieser Flüchtlingsbewegung führen, werden ja immer schön beiseite geschoben, von Herrn Tellkamp in einem Nebensatz abgetan und auch du, Manuela, nimmst das ja nicht an. Stichwort: Österreich als Balkanstaat. Dafür kotzt du dich dann mit Lust und Freude über die derzeitige politische Situation in der Bundesrepublik aus und hast auch gleich die Lösung zur Hand, was besser ist: Einfaches Mehrheitswahlrecht. Wie so etwas funktioniert, haben wir in Deutschland schon erlebt. 1933. Die NSDAP hatte nicht die absolute Mehrheit bei den Reichstagswahlen gewonnen, dann aber ganz schnell Fakten geschaffen und ein Tausendjähriges Reich errichtet. Ähnliche Tendenzen können wir derzeit auch an anderen Stellen in Europa beobachten.


    Tolle Vorschläge hast du.

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    SZ Nr. 144, 26./27.6.2021, S. 56

  • man lese nur den provokanten Threadtitel, der genau genommen eine Unterstellung ist. Wenn du wenigstens am Ende des Titels ein Fragezeichen gesetzt hättest. So ist es nur eine Behauptung.


    Der provokante Threadtitel ist keine Unterstellung, sondern durch das Video belegt. Du hast Dich darauf bezogen, dass die AfD nicht verboten ist. Richtig. Also sympathisiert Herr Tellkamp mit dieser Bundestags-Partei. Du unterschreibst jedes seiner Worte. Daher sollte diese Folgerung für Dich auch nicht verwerflich sein.

    Es gibt drei Regeln, wie man einen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten. (William Somerset Maugham)

  • Ich bin erst jetzt dazu gekommen, mir das Video anzuschauen - und ich würde nicht jedes Wort unterschreiben. Ich finde jetzt aber auch keinen Ansatz, mich über etwas furchtbar aufzuregen. Das meiste, was Uwe Tellkamp sagt, hat man irgendwann schon gehört. Bei dem Gejammer, er dürfe nicht sagen, was er meint, kommt er am schwächsten rüber. Außerdem kann er kann er ja alles sagen.


    Er spricht aber auch ein paar Themen an, bei denen meiner Ansicht nach wirklicher Dikussionsbedarf besteht, z.B. bei der Unterscheidung zwischen Flüchtlingen und Migranten. Es ist ein Unterschied, ob jemand Asyl bekommt, weil er persönlich an Leib und Leben bedroht ist, ob jemand als Kriegsflüchtling kommt, dem die Existenz zerbombt wurde und er wahrscheinlich auch Angehörige verloren hat, oder ob jemand in seinem Heimatland keine Perspektiven findet und sich in Deutschland ein besseres Leben verspricht. Jeder hat nachvollziehbare Motive, aber die einen sind dringlicher als die anderen, und es gibt auch rechtlich ganz andere Verfahren. Diesen Unterschied nicht machen zu wollen, ist eine Ursache, dafür, dass bei uns immer alle nur entrüstet sind.


    Ich kann jedem nur empfehlen sich mit der Diskussion über Migration in allen Facetten zu befassen, die im angelsächsischen Raum schon lange besteht. Vom Kommunitarismus bis zur Open-Border-Theorie findet man dort alles. Und die Leute argumentieren und finden die Gegenseite nicht einfach blöd. Da hinken wir Jahre hinterher.


    Es ist schade, dass man nur Tellkamp hört, der Dialog geht dabei verloren. Und ich habe den Eindruck, dass es wirklich ein Dialog war. Das sagt am Ende sogar die Veranstalterin.

  • Fraglos sind mit den Flüchtlingen, Geflüchteten, Asylsuchenden oder wie man die Menschen nun zusammengefasst nennen will, auch einige Arschlöcher unterwegs.

    Das ist genau das, was ich meine. Warum muss man diese Menschen unbedingt zu einer gemeinsamen Gruppe zusammenfassen? Ein befreundeter Ingenieur aus Mexiko erzählte mir kürzlich, wie jemand gar nicht verstehen konnte, dass er sich nicht voll für Flüchtlinge und alle die behaupten, es zu sein, einsetze. Er sei doch selber Migrant.


    Und ich habe vor etwas längerer Zeit mal eine Umfrage gesehen, wo man ankreuzen sollte, ob die Flüchtlinge eine Bedrohung oder eine Bereicherung für uns Land sind. Wie dämlich ist das denn? Aber es geht eben immer um "die Flüchtlinge". Nicht nur bei den Rechten, sondern auch auf der anderen Seite. Und dann entstehen diese irren geistigen Verrenkungen. Für einen Pegida-Menschen ist jedes Verbrechen, das ein Flüchtling begeht, ein Beleg, dass die alle kriminell sind. Ein Flüchtlingseuphoriker sieht immer gleich das Ansehen aller Flüchtlinge bedroht.


    Ich schlage dann folgende Analogie vor: Die italienische Mafia ist eine Bedrohung für die Sicherheit. Sage ich jetzt was Schlechtes über die Italiener? Nein natürlich nicht. Und fast jeder unbescholtene Italiener wird mir zustimmen. Aber wenn jemand auf Probleme mit manchen Flüchtlingen hinweist, dann ist es ein Problem? Un genau aus diesem Unbehagen, Missstände zu benennen, beziehen rechte Gruppen ihr Angstideen.

  • Er spricht aber auch ein paar Themen an, bei denen meiner Ansicht nach wirklicher Dikussionsbedarf besteht, z.B. bei der Unterscheidung zwischen Flüchtlingen und Migranten.

    Lieber Siegfried,


    ich selbst bin auch ein Sympathisant. Und zwar Sympathisant einer Partei, die schon lange ein Einwanderungsgesetz fordert. (Schon zu Zeiten, als es noch hieß: "Deutschland ist kein Einwanderungsland.") Wir brauchen nach meinem Dafürhalten einen Dualismus wie in den klassischen angelsächsischen Einwanderungsländern - mit Asyl und Immigration. Beides mit ganz verschiedenen Voraussetzungen.


    Aber genau das meint Tellkamp doch nicht. Er sagt doch vielmehr, man müsse sehen, dass viele Gekommene keine Flüchtlinge seien, sondern Migranten. Und damit sagt er nicht, dass Immigration ebenfalls einen Platz in Deutschland haben muss, sondern er sagt doch ausdrücklich, dass 95 % der Menschen keine Flüchtlinge seien und deswegen auch kein Asylrecht genießen. Im Übrigen gilt für ihn: Tertium non datur. Er hat keinen Platz für Einwanderung in seinem Denken.


    Gerade die Stelle, die Du nennst, Siegfried, ist nach meinem Verständnis typische AfD-Rhetorik.


    Herzliche Grüße


    Alexander

    Es gibt drei Regeln, wie man einen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten. (William Somerset Maugham)

  • Hallo, Siegfried.


    Netter Versuch, das mit der Analogie. Es wird aber in allen Fällen von den Italienern geredet. Die einen meinen immer alle, die anderen aber nur die Mafia, glauben jedoch, das auf alle beziehen zu dürfen. ;)


    Manuela: Ich bin jetzt leider ein, zwei Tage geschäftlich unterwegs, aber ich will Dir auf jeden Fall auf Dein letztes Statement ausführlich antworten. Das ist eine schöne Steilvorlage für einen solchen Versuch, denke ich. Und ich meine das vollständig ironiefrei.

  • Weiß jemand, ob es (außerhalb der Veranstaltungen Verlage gegen rechts)
    Foren oder Veranstaltungen gibt,
    1. auf denen Vertreter konträrer Ansichten zusammentreffen?
    2. Foren auf denen miteinander (nicht übereinander) diskutiert wird?
    3. Foren oder Diskussionsveranstaltungen speziell nur der rechten Verlage?


    Ich habe auf der Seite der Leipziger Messe (noch) nicht gefunden. Bin dankbar für Tipps.

  • Interessantes Interview mit dem österreichischen Extremismusforscher Dr. Bernhard Weidinger. "Aber die Idee, dass sich in Diskussionen 'auf Augenhöhe' das bessere Argument durchsetzt, geht nicht auf, weil der populistische Stil gar nicht auf Überzeugung abzielt." So isses.


    http://www.spiegel.de/politik/…xtremisten-a-1198026.html


    (Bitte auf keinen Fall die Kommentare lesen!)

  • Disclaimer: satirische Wahrheit


    "Doch nun der Fall Tellkamp. Jahrzehntelang durfte der stets leicht vom Rotwein gebläht wirkende Ossi namens Uwe (vgl. Böhnhardt, Mundlos) seine unlesbaren Romanungetüme ins Suhrkamp-Programm wuchten, bis zum Rand gefüllt mit konservativem Seich. Bisher nahm niemand im Verlag daran Anstoß. Jetzt, da Tellkamp in der Radeberger-Oper zu Dresden verkündete, 95 Prozent der Flüchtlinge könnten seinetwegen summarisch hingerichtet werden, distanziert sich Suhrkamp plötzlich."


    "'Branchenkonsens im Umgang mit rechter Literatur ist, dass wir jeden Scheiß unkommentiert wegdrucken und uns damit still die Taschen vollmachen', so Alexander Skipis, Chef des Bösenvereins des Deutschen Buchhandels. 'Jetzt so Content-Warnungen rauszuhauen, das halte ich für übertrieben. Schauen Sie sich doch mal die Bestsellerlisten an! Wenn man jetzt anfängt, sich von Nazis zu distanzieren, kann man den Laden doch gleich dichtmachen. Das Kind ist doch wirklich schon längst in die Kloake gefallen.'"