Die Krux mit der Gemeinfreiheit (von Bildern)

  • @HD:
    ]

    Zitat

    Stichwort: Panoramafreiheit. Irgendetwas auf dem Foto wird diese wohl eingeschränkt haben.


    Danach wurde leider gar nicht gefragt, sondern es ging ausschließlich darum, dass sich für die Fotos aus diesem privaten Album (im Schularchiv) keine Urheber feststellen ließen. Also allein die Tatsache, dass man das nicht mehr nachweisen konnte, reichte bei Wiki aus, ein Bild nicht veröffentlichen zu können. Zitat:


    Zitat

    Anhand Ihrer Darstellung sehe ich keine Möglichkeit die Bilder für die Wikipedia zu nutzen, da die Urheber nicht festgestellt werden können.


    Man ist dort sehr vorsichtig geworden und geht lieber gar keine Risiken ein. Was ich gut verstehen kann, was andererseits aber sehr schade ist, weil historisches Anschauungsmaterial nicht für die Allgemeinheit zugänglich gemacht werden kann.


    Ebenso ist es mir mit Bildern ergangen, die den Unterricht an dieser Schule zeigten, oder eine Zusammenarbeit mit Worpsweder Künstlern dort dokumentierten.
    Ich persönlich finde es schade, dass es dann leider in den Archiven im Dunkeln bleibt.

  • Sagt mal, ist die Dynamik (wieder mal) in diesem Thread wirklich euer Ernst? Zunächst mal, wenn es um den aktuellen Eingangspost geht, bin ich wirklich verwundert über die Empfindungen dieser sei wirr und schwer verständlich. Aber gut, Menschen/Leser sind verschieden.


    Aber ist das wirklich das Bild, dass in diesem Forum nach außen getragen werden soll? Ich finde es wirklich schade, dass in einem Forum wie diesem, das ich mal sehr für die Inhalte und die Diskussionskultur geschätzt habe, in gefühlten 80% der Themen für mein Empfinden nur noch eine Kultur von Provokation, Kritik und Popcornunterhaltungen auf Facebookniveau zu finden sind, in der auf Inhalte erstmal höchstens noch peripher eingegangen wird.
    Sollte es wirklich darum gehen, auf möglicherweise ungünstige Formulierungen hinzuweisen, wäre das auch über andere Kanäle und auf einem anderen Niveau möglich. Zumindest würde ich das von Usern in einem Forum erwarten, das sich in dem Verein hinter diesem Forum ein konstruktives Netzwerk auf die Fahne schreibt. Wenn ihr eure regelmäßige Dosis Popcornunterhaltung braucht, wie wäre es, diese in einem seperaten Raum zu befriedigen und nicht quer durch das gesamte Forum?


    Ich bedaure es wirklich, denn ich habe mich hier mal sehr wohlgefühlt - und das sowohl im BT als auch in den breiten Inhalten anderer Diskussionen. Und das obwohl ich nur eine kleine Hobbyschreiberin bin. Inzwischen mag ich aber kaum mehr mitlesen, geschweige denn überhaupt meine Meinung kundtun. Gut, ob ich hier bin oder nicht wird kaum noch für jemanden Relevanz haben, aber offenbar gibt es in mir doch noch einen kleinen Anteil, der dieses Forum schätzt. Oder nein, so kann ich das schon gar nicht mehr sagen. Es gab noch einen kleinen Teil, der hofft doch mal wieder auf die raren, inhaltlichen Perlen udn Diskussionen zu treffen, die es hier, wenn auch selten, immer noch zu finden gibt. Dieser Anteil wird aber vermutlich nicht mehr lange überleben. Schade. Mir ist klar, dass diese Worte (und meine Botschaft, die ich damit ausdrücken möchte) vermutlich nicht mal im Ansatz erfolgreich sein werden. Aber auch hier: ein kleiner Teil hofft wohl immer noch.
    Wer (konstruktiv) auf den Inhalt eingehen möchte - sehr gerne. (Gerne auch in einem anderen Thread)
    Ihr könnt es auch gerne ignorieren und inhaltlich weiterreden.
    Und wer mir helfen möchte und/oder sich genötigt fühlt diesen Text auf sprachlicher Ebene zu kritisieren, darf dafür gerne mein Postfach nutzen ...



    Zum eigentlichen Thema: Ich habe mich damit zwar noch nie auseinandergesetzt, bin aber nicht sicher, ob sich nicht auch was Peinlichkeiten angeht, eine ziemliche Differenz zwischen den Generationen entwickelt. Wenn ich sehe, was Menschen selber bei Facebook und Co posten, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Ich persönlich habe eine hohe Grenze, was für Bilder ich von mir und anderen zugänglich mache/ machen würde. Aber wer sich selbst so entblößt, sollte kaum ein Problem haben, wenn diese Fotos nach seinem Tod weiterhin im Netz zu finden sind, oder noch um welche ergänzt werden. Eine solche Entwicklung kann ich persönlich nicht gut heißen, aber ich würde die Problematik auch eher in der zunehmenden Desensibilisierung gegenüber der Würde anderer sehen. Und hier auch die entsprechende Stellschraube für jeden einzelnen sehen: Wieder ein Bewusstsein für Privatsphäre und Würde schaffen. Zumindest in meinem direkten Umfeld und vor allem bei den nachfolgenden Generationen.
    Wenn es hier wieder ein Bewusstsein gäbe, bräuchte es vielleicht auch keine generellen Regeln, die dann wertvolle und würdevolle Bilder in Archiven verstauben lassen. Noch betrifft mich so etwas nicht direkt, aber da mal hinzuschauen schadet absolut nicht. Von daher: Vielen Dank für den Eingangspost!

  • Hallo, Robyn.


    Ich finde es sehr schön, dass Du Dich auch mal wieder zu Wort meldest, und ich finde es sehr wichtig, auch in solchen sozialen Strukturen über Befindlichkeiten, die Wahrnehmung der Diskussionskultur und die allgemeine Entwicklung zu sprechen. Ich bin allerdings ein wenig irrtiert über die Diagnose, der hier auch von Monika und Petra E. zugestimmt wurde, was mich noch ein wenig mehr irritiert hat. Du schreibst am Anfang Deines Beitrags, dass Du darüber verwundert seist, dass der Eingangsbeitrag als etwas wirr und schwer verständlich wahrgenommen wurde, und Du leitest daraus eine Diagnose über den Zustand des Forums ab. Nun war ich es, der das geschrieben hatte, und empfinde mich deshalb vermutlich nicht ganz zu unrecht als von Dir ausgemachter Bestandteil oder sogar Ursache des Problems, das Du da siehst. Es war aber, mit Verlaub, tatsächlich so, dass ich den Beitrag von Petra als etwas durcheinander und schwer verständlich wahrgenommen habe. Dahinter stand weder die Absicht, Petra als Person oder Autorin zu diskreditieren, noch - und zwar ganz sicher nicht - irgendeine frauenfeindliche Attacke, zu der Dorit Uves zwar inhaltlich harte, aber sachlich neutrale Anmerkung gemacht hat. Es ging auch ebenso sicher nicht darum, Hierarchien zu markieren und/oder Qualitätsunterschiede hervorzuheben. Petra hat einen Text geschrieben, den u.a. ich nicht für ganz gelungen hielt, und da dies hier, mit Verlaub, ein Autorenforum ist, sollten Textqualität, Ausdruck und ähnliches auch immer Thema sein dürfen - alles andere würde mich sehr verwundern. Man mag über Formulierungen und Konnotationen streiten, wenn es um Kritik geht, aber doch bitte nicht über die grundsätzliche Übereinkunft, dass hier Schriftsteller und Autoren zugange sind, die nicht zuletzt das Interesse teilen, an sich zu arbeiten und sich zu verbessern. Dass nun Petras Beitrag weniger prosaisch war, als angenommen wurde, und dass die Tonalität falsch angekommen ist, das ist doch (hoffentlich?) längst geklärt und besprochen worden. Die Dynamik des Forums hat sich an dieser Stelle eher auf gute Weise gezeigt. Stress gibt es immer mal wieder und überall, auch unter Freunden. Mich stresst in diesem Zusammenhang eher und nach wie vor die weitgehend unwidersprochene Unterstellung von Dorit.


    Andererseits ist es tatsächlich so, dass sich seit einiger Zeit ein Umgang etabliert, den man sich kaum wünschen kann. Es wird härter, direkter und beleidigender - absichtsvoll beleidigend - miteinander umgegangen. Es wird aktiv versucht, einander lächerlich zu machen und zu diskreditieren, die Zuhörerschaft zu fraktionieren, zu polarisieren und zu provozieren. Der anonyme Mob, ob nun aus eigenem Antrieb, oder irgendwie fremdgesteuert, er hat es geschafft, diese Form der Umgangskultur auch in bislang gut geschützte Biotope schwappen zu lassen. Menschen, die man bislang respektiert oder sogar bewundert hat, outen sich plötzlich als Leute, die lange schon etwas sagen wollten, das sie nun endlich sagen dürfen oder von dem sie glauben, es endlich sagen zu dürfen, und zwar in möglichst schriller Tonlage. Onlinekommunikation war schon immer schwierig, aber jetzt ist sie instrumentalisiert und enttabuisiert, die Schleusen sind offen und die ersten Rinnsale erreichen auch die letzten, bislang gut geschützten, heimeligen Ecken, quasi das Auenland des Internets. Menschen, die bislang gut miteinander konnten, unterstellen sich plötzlich zuerst Böses, bevor sie, falls das noch geht, ein Missverständnis auch nur in Erwägung ziehen. Es werden Fronten aufgemacht, wo es bis vor kurzem ausschließlich Gemeinsamkeiten gab, und zu all dem gesellt sich ein Publikum, das wie die Zuschauer bei Homevideo-Shows schadenfroh händereibend oder schenkelklopfend miterlebt, wie das Blut spritzt und die Knochen knacken. Das ist schade, nein, beängstigend, und ich möchte nicht Bestandteil dieser Entwicklung sein, weder passiv, noch und erst recht nicht aktiv. Deshalb empfinde ich es als hilfreiche Warnung, wenn solche Beiträge wie Deiner ein wenig wachzurütteln versuchen, denn wir müssen gemeinsam daran arbeiten, diese Entwicklung zu stoppen und umzukehren.


    Aber dennoch. War das hier in diesem Thread wirklich der Fall? Und in "gefühlt über 80%" der jüngsten Diskussionen? Ja, wirklich? Dieser Meinung wäre ich nämlich eher nicht.

  • Lieber Tom,


    ich bin der Meinung, dass eine Bemerkung dann beleidigend ist, wenn der Adressat sie als solche empfindet. Das sollte man als Absender annehmen und sich dann schlicht entschuldigen.


    Was diesen Fred angeht: Ja, Petras Post war etwas wirr, aber ich kann nachvollziehen, dass sie Uves Satz als abwertend empfunden hat. Das lag weniger an der Kritik an sich sondern an der Wortwahl. Deinen Post hatte ich als Versuch gelesen, regulierend einzugreifen, aber leider kam er falsch an. Also war deine Wortwahl vielleicht auch nicht so gelungen. ;)


    Dein letzter Post war sehr eloquent, aber ich vermisse leider den elementaren Bestandteil - ein schlichtes "Es tut mir leid, war nicht so gemeint". Und diese Worte würden an vielen Stellen so ungemein helfen. Denn sie signalisieren: Ich habe verstanden, dass ich dich verletzt habe und das wollte ich nicht.


    In diesem Sinne ist auch dieser Post zu verstehen.


    :blume

  • Hallo, Petra.


    Ich habe mich tatsächlich bei Petra entschuldigt, aber erstens sehe ich keine Notwendigkeit, das öffentlich zu wiederholen, und zweitens widerspreche ich ganz energisch: Eine Beleidigung liegt keineswegs dann vor, wenn sich jemand schlicht beleidigt fühlt. Damit versuchen zwar ganze Heerscharen von Strenggläubigen, jedwede Kritik an ihren Religionen (wohlgemerkt an ihren Religionen, nicht an ihnen selbst) auszuhebeln, aber es ist nichtsdestotrotz unrichtig. Man kann durchaus unbeabsichtigt beleidigen, aber das ist dann erstens keine faktische Beleidigung und nichts zulelzt deshalb zweitens auch kein Vorgang, für den man sich entschuldigen müsste, weil es keine Schuld gab. Man kann aber das Missverständnis aufklären und sich einfach vertragen.


    Ich finde es in Ordnung, wenn wir über Umgang und Verhalten reden. Wir können dabei aber durchaus die Kirche im Dorf lassen. Und ob Petra mit allem, was im Nachgang geschehen ist oder nicht, zufrieden ist, kann sie, denke ich, allein entscheiden.

  • Hallo Monika, Petra und Tom,


    erstmal vielen Dank für eure Antworten. (Und liebe Admin/Mods, entschuldigt das Threadshreddern)


    Insbesondere dir, Tom, weil deine Antwort für mich wieder in die Richtung der Kommunikation zielt, die ich in diesem Forum so geschätzt habe. Ich sehe dich übrigens nicht als Ursache/Verursacher, aber durchaus als jemanden, der hier in einzelnen Diskussionen viel Einfluss hat. Und deine oft sehr klaren, fast schon harschen Einwürfe sind auch nicht für jeden User auf Anhieb so leicht zu verdauen. Nichts destotrotz zähle ich persönlich dich nicht zu den Provokateuren, sondern zu den 'Dynamikern'. In einer respektvollen Atmosphäre sähe ich hier wenig echtes Konfliktpotential. Bei dem Umgang, den ich unten von dir zitiert habe, entfalten diese Worte aber vielleicht ungleich häufiger eine andere Wirkung. Und jetzt ist fraglich ob eine Schuldsuche sinnvoll ist, oder eher (wie es aus meiner Sicht gerade passiert) eine Auseinandersetzung mit den jeweiligen Wirkungen. Empfindungen sind ja nun mal nicht richtig oder falsch, sondern einfach da. Und meist ein Ergebnis ganz unterschiedlicher Aspekte.

    Zitat

    Andererseits ist es tatsächlich so, dass sich seit einiger Zeit ein
    Umgang etabliert, den man sich kaum wünschen kann. Es wird härter,
    direkter und beleidigender - absichtsvoll beleidigend -
    miteinander umgegangen. Es wird aktiv versucht, einander lächerlich zu
    machen und zu diskreditieren, die Zuhörerschaft zu fraktionieren, zu
    polarisieren und zu provozieren.

    Das ist exakt das, was ich gemeint habe. So empfinde ich das ebenfalls und ich weiß, dass es mind. zwei Usern auch so ging, die hier reingeschnuppert haben und sehr schnell wieder verschwunden sind. Es ist das eine wenn klare, manchmal auch harte Worte im BT fallen (wenn man sich gut kennt auch mal ein Seitenhieb oder eine kleine Provokation), oder in anderen (fachlichen) Diskussionen, aber wenn das dazu führt, dass manche User sich unwohl fühlen überhaupt etwas zu posten und aktiv zu bleiben, kann es aus meiner Sicht eben nicht schaden, hier mal genauer hinzuschauen. Letztendlich kann eine Absicht hinter Worten noch so gut sein, wenn die Wirkung immer wieder eine destruktive ist, besteht möglicherweise ein Konflikt. Ich finde es deutlich hilfreicher nicht nach objektiven Wahrheiten zu schauen, sondern nach den Wirkungen. Es ist gut möglich, dass bei einer Prüfung deutlich weniger Themen von der Dynamik "befallen" sind. Wenn ich aber im Zufallsprinzip überwiegend diese Themen anlese, entsteht ein Eindruck, der sich auswirkt. Und natürlich wäre es legitim, wenn der Kern des Forums beschließt, dass diese Entwicklung das ist, was sie nach außen tragen wollen. oder die Erwartungshaltung besteht, mehr Themen anzulesen. Dann kann auch jeder User frei seine Konsequenz ziehen. Niemand muss bleiben wo es ihm nicht gefällt^^
    Sollte aber diese Dynamik und die mögliche Wirkung auf neue und alte User nicht das sein, was der Kern will, wäre es irgendwie auch blöd, wenn es immer so weiter gehen würde.


    Zu der Sache mit dem Entschuldigen: Der direkte Weg für Entschuldigungen oder versöhnliche Worte ist aus meiner Sicht immer ein sehr guter. Zumindest ich empfinde eine PN bei so etwas auch als persönlich und wertschätzender. Wenn das allerdings nicht (zusätzlich) öffentlich im Thread steht, kommt das aber natürlich auch nur bei der einen Person an. Andere, die sich eingeklinkt haben, merken möglicherweise gar nichts davon und haben damit auch keine Chance ihre Einschätzungen ebenfalls zu ändern. (Und/oder es klinken sich nicht noch deutlich später weitere User in einen Konflikt ein, der zwischen den ursprünglichen Parteien längst geklärt ist)
    Und zweitens sehe ich auch hier eine Dynamik, in der dann nicht nur Provokationen, sondern auch missverständliche Worte, die angreifend gewirkt haben, öffentlich stehen bleiben, während die versöhnlichen Töne unsichtbar bleiben.
    Man muss sicher nicht immer alles öffentlich klären, aber es ist doch irgendwie schade, wenn das, was ein positives Miteinander ausmacht in einem Forum nicht mehr oder immer weniger gesehen wird.

  • Danke, Robyn. :blume


    Tom:
    Nenn es von mir aus auch aufklären, am eigentlichen Sachverhalt ändert das nichts. Aber ich fände es tatsächlich gut, wenn das "Aufklären/Entschuldigen" öffentlich passiert, die Gründe dafür hat Robyn anschaulich dargelegt. Es dient der Aufklärung aller Mitlesenden.
    Was die Kirche damit zu tun hat, weiß ich nicht. ?!? Aber ich sehe wie Robyn ein deutliches Missverhältnis zwischen der zitierten härteren Tonart und versöhnlichen Worten. Genau deshalb fände ich es schön, wenn im Forum öfter mal ein "tut mir leid" zu lesen wäre. ;)

  • Hallo, Petra E.


    Hast Du den gesamten Thread eigentlich mal in aller Ruhe gelesen? Ich kann mir das eigentlich nicht vorstellen, aber ganz unabhängig davon und bei allem Respekt: Verhaltensvorschriften sind immer schwierig, um es nett auszudrücken. Es ist schön, dass Du einen hohen Maßstab anlegst, aber hier schießt Du nach meinem Gefühl deutlich übers Ziel hinaus, jedenfalls, wenn Du von mir wiederholt öffentliche Entschuldigungen verlangst. Wofür eigentlich genau?

  • Eijeijei …


    Zunächst: Nein, nicht alles *ist* beleidigend, was als beleidigend *empfunden* wird. Dann hätte man auf der einen Seite Betonköppe, die nichts anficht und nicht beleidigt worden wären und auf der anderen Mimosen, die beim leisesten Windhauch auseinanderfallen und ständig beleidigt würden.


    Ich kann Dorit nicht groß widersprechen, weil ich in Ihrem Post viel Wahres finde: Wenn ich einen Beitrag nicht verstehe, mache ich mir die Mühe, nachzufragen – wenn es mich genug interessiert. Wenn es mich nicht interessiert oder ich finde, mit dem/der will ich mich sowieso auf keine Diskussion einlassen (das mag’s tatsächlich auch geben, sorry, wenn ich das mal so offen sage), dann halte ich die Füße still. Oder ich tue das, weil ich nichts zum Thema zu sagen habe. Drei Alternativen, von denen zwei aufs Gleiche hinauslaufen.


    Ich habe den Beitrag nicht von ungefähr im Café eingestellt, nicht in einem Blog. Was dann passiert ist, ist, wie in einem Lokal einen Wortbeitrag mit dem Kommentar auszuhebeln: „Lern erst mal, Dich adäquat auszudrücken, dann reden wir vielleicht mit Dir!“ Und das ist, unabhängig von dieser Mann-Frau-Konstellation, die hier gegeben ist, so passiert. Dass Frauen von Männern so über den Mund gefahren wird, passiert leider jeden Tag zigmal. (Und bevor das einer sagt: umgekehrt wahrscheinlich auch, aber dann mehr auf privater Ebene …) Ich glaube allerdings nicht, dass GTaag diesen Kommentar nicht gemacht hätte, wenn er auf einen Beitrag von einem Peter geantwortet hätte!


    „Unter Autoren“ (und Autorinnen) sollte man sich immer verständlich und klar ausdrücken. Ja, sollte man. Sollte man im Idealfall auch unter Leuten, die nicht schreiben. Und dann sitzt du in der Kneipe (oder im Café) und redest furchtbar ungeordnet = wirr. Es gibt einen Unterschied zwischen Schriftsprache und dem, wie sich Leute mündlich austauschen. Dass das hier im Forum eine Mischform von beidem ist – man sitzt sich nicht persönlich gegenüber, veröffentlich dafür aber trotzdem nicht in der Edition „Handverlesene Worte des Schriftstellers xy“ hat auch dazu beigetragen, dass es zu diesem Missverständnis kam.


    So. Das gebe ich jetzt nicht ins Lektorat. Wer’s versteht, versteht’s, wer nicht, der nicht.

  • PS: Es wäre schön, wenn hier keine öffentlichen Entschuldigungen für andere Leute gefordert würden.


    PPS: Ich werde hier auch - bei allem Verständnis für Dinge, "die mal gesagt gehören" - als Beispiel für wirres Gerede durchgenudelt. Ihr merkt das wahrscheinlich nicht. Wäre aber trotzdem nett, wenn das aufhören könnte.


  • PPS: Ich werde hier auch - bei allem Verständnis für Dinge, "die mal gesagt gehören" - als Beispiel für wirres Gerede durchgenudelt.….


    Für mich war der Ausgangsbeitrag in diesem Fred nicht unverständlich,

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
    Carl Julius Weber

    aus: Demokritos


  • Er hat die doppelte Verneinung überlesen.


    Es tut mir leid, Petra, dass ich das Adjektiv mit dem Doppel-R am Ende zweimal wiederholt habe, und ich verstehe, dass sich nun ausgerechnet dieser Begriff unangenehm anfühlt. Ich wiederhol's auch nicht noch einmal, aber ich bezog es auch bereits im ersten Statement völlig unmissverständlich auf den Text und nicht auf Dich. Ich habe selbst schon viele rre Texte geschrieben, das passiert manchmal, und sicher kann man sie auch anders nennen. Man kann immer irgendwie irgendwas anders machen, aber man kann es nie - absolut nie - so machen, dass alle sagen: Das war gut und richtig so, ich bin zufrieden, selbst meine schrägen Ansichten werden befriedigt. Das ist ein unerreichbares Ziel. Man darf es sich nicht setzen.

  • Nicht umsonst sollte man mit doppelten Verneinungen zurückhaltend sein :evil


    @ Tom: Wenn man einen Standpunkt klarmachen will, kommt man manchmal nicht umhin, seine Argumente zu wiederholen. Wenn’s dann immer wieder zum Ausgang zurückführt, ist das ermüdend, wenn’s lange geklärt ist. Das, worum es mir ging, ist hier zur Nebensache geraten. Was bedeutet, das Thema interessiert die meisten nicht (was ja durchaus legitim wäre) oder die Sache ist nicht eindeutig zu beantworten und die Frage daher obsolet. Oooder: Die Atmosphäre ist vergiftet. Dass es hier längst um etwas anderes geht, dürfte unbestreitbar der Fall sein. So was passiert. Ich finde das auch nicht tragisch, es gehört zu der Dynamik, die offenbar in solchen Forendiskussionen eintreten kann. Wenn es um Grundsätzliches geht, hätte man nur vielleicht einen neuen Thread dafür aufmachen können. Hätte, hätte, jetzt ist auch egal! Davon abgesehen: Alles gut. Vielleicht entwickle ich sogar gerade durch diesen Thread eine ganz neue Robustheit diesem kleinen Wörtchen gegenüber :pop2