kompromisse beim schreiben?

  • schreibt ihr eure storys stur nach eurem konzept oder macht ihr kompromisse an den verlag, an die leserInnen, an eure fans?
    stur meine ich durchaus positiv im sinne von kämperisch verteidigen gegen den feind der weichspülen und markttauglichkeit auf dem zettel hat oder festgefahrene erwartungen an die story.
    und kompromisse muss man ja immer machen und sie sind nicht nur schlecht. leicht fällt es mir, wenn ich einsehe, dass es sich um verbesserungsvorschläge handelt, die ich unterschreiben kann. schwierig wird es aber, wenn ich von vornherein das gefühl habe, mein konzept nicht durchhalten zu können, aus "angst" vor dem geschmack des publikums oder den richtlinien von verlagen. mein aktueller bt ist so ein beispiel. ich habe ihn euch vorgestellt, weil ich im grunde zu ihm stehe, aber während des schreibprozesses schon ziemlich sicher spüre, das ding geht nicht durch beim verlag und falls doch, dann ist das risiko hoch, dass die absolute mehrheit der zielgruppe diesen hier ?!? macht. das will ich irgendwie auch nicht, nicht vor dr lektüre. nachher ist das ok, wenn auch nicht das, was ich lesen will


    grüße vom ego
    alex

  • Was nützt es, ein tolles Konzept, eine gute Idee, eine erzählenswerte Geschichte zu haben, wenn es nicht genug Adressaten für diese Geschichte gibt? Wenn Du denkst, die gibt es nur deshalb nicht, weil es das Leseangebot bisher nicht gab, dann zieh das Ding durch. Es gibt keine Tätigkeit ohne Risiko, damit zu scheitern. Wenn die Erfahrung (Deine, des Verlages, des Buchmarktes) aber sagt, es gibt die Leserschaft dafür wirklich nicht (ausreichend), dann schreib das Ding nur, wenn es für Dich persönlich wichtig ist, notfalls für Deine Schublade. Wenn Du aber schreibst, um verlegt zu werden, dann geh auch die Kompromisse ein. :)

  • mir ist die anzahl der adressaten, im branchenchinesisch ja zielgruppe genannt (allein der begriff zielgruppe lässt mich schaudern ) erstmal total egal. wenn ich danach gehen würde, würde ich jullia liebesromane schreiben oder ekelthriller. (ich sollte das echt mal versuchen als schreibübung in sachen disziplin beim plot ).


    die frage ist, cordula, wie weit sollte ich oder allgemein man dabei gehen? ich finde es wichtig, bei sich zu bleiben, denn sobald man sich einlullen lässt von anderen gesichtspunkten als der geschichte, die man schreiben möchte, ist das ergebnis in gefahr ein unförmiges, wabbeliges, gefallsüchtiges produkt der gerade aktuellen marktlage und des mainstreams zu werden. ist es nicht unsere aufgabe als schriftstellerInnen, den mainstream umzuleiten auf auen ungeahnter schönheit mit weitblick?

  • Zitat

    ist es nicht unsere aufgabe als schriftstellerInnen, den mainstream umzuleiten auf auen ungeahnter schönheit mit weitblick?

    das wäre dann ein Fall meines Antwortteils:

    Zitat

    Wenn Du denkst, die gibt es nur deshalb nicht, weil es das Leseangebot bisher nicht gab, dann zieh das Ding durch.


    ")"


    Diese Diskussion ist so alt wie die Schriftstellerei. Nur Du allein kannst entscheiden, warum Du schreibst und was Du mit Deiner Schreiberei erreichen willst (sowohl unter wirtschaftlichen als auch unter ideellen Aspekten). Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage.

  • Es ist kein "Kompromiss" für mich, wenn ich einen Rat annehme der, dem von mir beabsichtigten, Zweck dient.
    Eher ist der Zweck, den ich beabsichtige, der Kompromiss.


    Grüße von
    Barbara


  • das wäre dann ein Fall meines Antwortteils:



    Diese Diskussion ist so alt wie die Schriftstellerei. Nur Du allein kannst entscheiden, warum Du schreibst und was Du mit Deiner Schreiberei erreichen willst (sowohl unter wirtschaftlichen als auch unter ideellen Aspekten). Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage.

    ich hab keine ahnung, ob es das leseangebot schon gab. wahrscheinlich ja, denn wir hatten das ja auch schon mal am wickel - gibt es neues, das wir schreiben können? da war die meinung ja ziemlich eindeutig so: nee, gibt es nicht. also, von daher habe ich das überhaupt nicht auf dem zettel. sonst könnte ich ja gleich einpacken


    ich erwarte keine allgemeingültige antwort, cordula. ich würde gerne wissen, wie ist deine haltung dazu? kann ich bisher nur zwischen deinen zeilen interpretieren.


  • Eher ist der Zweck, den ich beabsichtige, der Kompromiss.

    dann musst du aber volles risiko eingehen oder? sonst hast du ja keine verhandlungsbasis, um dein ergebnis wiederzuerkennen. insofern ist das der weg, den ich gehe. wohl wissend, dass der steinig und arbeitsreich ist. oder anders - ich mache es mir unnötig schwer, um dann doch an (verlags)wirtschaftlichen gesichtspunkten zu scheitern?

  • Von mir gibt es keine Kompromisse an Verlage, Leser, Mit- oder Nachwelt.


    Ich schreibe u.a. auch an einem Buch für meine Frau, welches ihr nach eigener Aussage in dem einen Exemplar genügen wird - da kann ich mir sogar meine eigene Handschrift erlauben - das Papier selbst herstellen, den Einband selbst festlegen... Das ist erheblich besser als eine "Bleiwüste" auf "Klopapier".


    Und dann kämpfe ich seit vier Jahrzehntchen mit einem Stoff, den ich hoffentlich Ende diesen Jahrzehnts zumindestens teilweise (d.h. in einem ersten Teil) bewältigt haben werde - so Gott will und wir leben. Und da mache ich keinerlei Kompromisse an die Qualität: das Beste ist immer noch nicht gut genug, weil man es immer noch verbessern kann. Da ich dies in erster Linie zu meinem eigenem Seelenheil verfasse, ist mir da eine fremde Meinung wurscht. Ich prüfe alles, und behalte das Beste - und aus all dem Guten forme ich das Buch. Und mir hängt da auch kein Plinius (Briefe 5, 10) im Nacken, ich habe alle Zeit der Welt, und ich komme soweit, wie es der Herrgott zuläßt. Ob dies einem Verlag gefällt oder nicht, werde ich sehen - und notfalls werde ich eben selbst Verleger (nicht umsonst stamme ich ja aus einer Familie von Buchhändlern, Verlegern, Antiquaren, Literaturwissenschaftlern etc., welche immer mal auch als Autoren wirkten).


    Mit freundlichen Grüßen


    Walter Hilton

  • Hallo Alexandra,


    ich habe den Eindruck, du baust hier einen gewaltigen Scheinkonflikt auf: Auf der einen Seite die Autoren, die reine Kunst verfassen, auf der anderen Seite profitgierige Verlage, die alles zurechstutzen, damit die "Mainstream"-Leser, was immer das genau sein mag, ihre anspruchslose Massenware bekommen.


    Meine Kontakte mit Verlagen und Lektoren waren immer sehr entspannt. Etwa 90-95 % der Änderungsvorschläge übernehme ich sofort, nicht weil ich zu irgendetwas gedrängt werde, sondern weil die Vorschläge wirkliche Verbesserungen sind, seien es Formulierungen, Kürzungen oder Umstellungen. Das läuft im Prinzip auch nicht viel anders, als bei Texten hier im Forum und viel weniger heftig als in manchen BTs.


    Ich verstehe nicht ganz, warum du den Begriff "Markt" so abfällig verwendest. Wenn du ein Buch veröffentlichst, dann ist es auf dem Markt und braucht Käufer. Mein Interesse ist es, möglichst viele Exemplare zu verkaufen. So zu schreiben, dass es möglichst vielen Lesern gefallen könnte, halte ich für normal. Wenn ich das Rezept wüsste, wie ich man einen Bestseller schreibt, würde ich keinen Augenblick zögern, es anzuwenden. Aber auch die von dir erwähnten Liebesromane und Ekelthriller erfordern eine Menge Handwerk und Arbeit.

  • Hi Alexandra,


    das ist zum Teil auch eine Kosten-Nutzen-Abwägung bzw. eine Frage der Prioritätensetzung. Frag dich, wie wichtig dir das Projekt ist. Falls es dir wichtig genug ist, dass du es notfalls auch nur für dich alleine schreibst (inkl. der damit verschwendeten Zeit), dann zieh es durch und kümmere dich einen Sch... um die möglichen Meinungen von Verlagen. Wenn du aber a priori mit dem Schreiben Geld verdienen willst, dann solltest du dich sehr wohl um Verlagsprogramme und Ziellesergeschmack kümmern. Manchmal hast du das Glück, dass beides vereinbar ist. Das ist wunderbar, aber nicht die Regel.


    Aus meiner bescheidenen Sicht kann ich dazu nur sagen, dass ich seitdem positive Meldungen von Verlagsseite habe, seit ich mich um Verlagsprogramme kümmere und versuche, meine Projekte ein wenig anzupassen, sodass sie halbwegs ins Programm passen. Bisher waren es keine Kompromisse, die mir wehgetan haben. Insofern fühle ich mich bestätigt darin, so weiterzumachen. Dazu noch ein anderer Hinweis: Selbst Susanne Gerdom hat Projekte, die sie einfach nur für sich macht, weil sie sie machen möchte und obwohl sie weiß, dass sie dafür keinen Verlag findet. Die verlegt sie selbst.


    Ich glaube, man sollte diese Prioritätensetzung für jedes Projekt machen - (aber auf keinen Fall fürs Schreiben per se). Dann weiß man, woran man ist.


    LG
    Petra


  • Lieber Walter,


    ich habe ja nach wie vor allergrößte Vorbehalte gegen dein herumwuseln hier im Forum. Aber das finde ich jetzt klasse. Ein Buch nur für deine Frau - handschriftlich - Auflage 1! Ehrlich - das ist toll. Ich gehe mal davon aus, deine Frau weiß das zu schätzen und deine Handschrift ist einigermaßen lesbar.


    :dhoch


    Anerkennende Grüße


    Horst-Dieter

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen & Legenden aus Franken

    ASIN/ISBN: 3955403602


    Mit Büchern können Sie meistens nicht viel verdienen. Aber ich komme in Kontakt mit anderen Menschen, und Buchveranstaltungen sind sehr viel besser als Rockfestivals.


    Billy Bragg (* 1957)

    Süddeutsche Zeitung Nr. 281 – 4. Dezember 2020, S. 26

  • Hm. Ich zähle ja zu denen, die vom Schreiben leben. (Müssen - ich kann nix anderes.)
    Es sieht also so aus, dass meine Arbeit und meine Bücher von einem Verlag vorfinanziert werden und natürlich hat der in gewisser Weise auch seine Vorstellungen.
    Theoretisch muss ich mich auf Kompromisse einlassen.


    Praktisch hat mir noch nie ein Kompromiss wehgetan, glaube ich :achsel Klappentexte mal außen vor gelassen, die Außengestaltung des Buches klammere ich jetzt mal aus.
    Ich überlege immer mit meinem Lektorat zusammen, oft sind die Argumente einfach gut und müssen überdacht und manchmal auch umgesetzt werden; manchmal sind sie nicht gut, dann kann ich das auch so sagen und ändere nichts.
    Kleinere Änderungen im Plot und in der Dramaturgie fallen mir sehr leicht, da bin ich meist sehr dankbar für die Unterstützung des Verlags. Ein No-Go sind bei mir Änderungen am Personal, bzw. an der Charakterisierung der Hauptfiguren. Da bleibe ich stur, wenn du so willst. Spätestens, wenn eine Figur fertig ist, dann kann, will und werde ich da nicht mehr reinpfuschen. Das wurde bisher immer akzeptiert.
    Argumente wie: "Das finden unsere Leserinnen blöd" kommentiere ich in aller Regel mit: Wie schade für die Leserinnen. So weit geht es nicht; es hat noch niemand versucht, meinen Stoff auf Teufel komm raus gefällig zu machen. (Verlage, die sowas wollen, kaufen mich erst gar nicht ein, mein Agent und ich versuchen schon, mich ehrlich zu vermarkten.)


    Wenn ich weiß, dass ein Buch, wie mein letztes, voller Genre- No-Gos ist, dann wird das nicht um jeden Preis veröffentlicht. Ich würde es dann auch für mich schreiben, wenn Zeit übrig ist. Bei dem Buch war dann mein kleinerer Hausverlag irgendwann so weit, dass sie gesagt haben: Riskieren wir es halt, das Ding wird so veröffentlicht wie es ist und du es haben willst.
    Ich hab das Buch jetzt genau so, wie ich es wollte, im Regal, aber erfolgreicher ist es dadurch nicht geworden :renn War aber den Versuch wert.

  • Ich schreibe Texte nicht für mich, sondern für Leser. Und übrigens auch nicht für "die Leser", also eine spezielle "Zielgruppe", die man ohnehin nicht erreicht (wer das versucht, schreibt für niemanden), sondern ganz allgemein für Leser. Es ist mir auch weitgehend egal, wer das konkret ist. Es kann sein, dass es "bestimmte Leute" gibt, denen meine Texte besser gefallen als anderen, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass man nie vor Überraschungen sicher ist. Ich habe schon Leserbriefe von alten Damen und von sehr jungen Jugendlichen usw. usf. bekommen. Anfangs bin ich davon ausgegangen, "mein Leser" müsse mir irgendwie ähnlich sein, aber das ist totaler Quatsch. Leute kaufen Bücher und lesen sie. Ich lasse mich umgekehrt auch nicht in ein bestimmtes Leseverhalten zwängen. In meinen Bücherregalen befindet sich eine ziemlich wilde Mischung, weil mir - als Leser - in erster Linie wichtig ist, dass mir eine gute Geschichte gut erzählt wird. Das kann die Geschichte einer jungen Frau sein, die Selbstfindungsprobleme hat, oder die eines alten Mannes, der unter Impotenz leidet. Wenn es mitreißend erzählt wird, interessiert mich jede Geschichte. Sogar eine, die diametral meinen Überzeugungen gegenübersteht.


    Ich will aber immer eine bestimmte Geschichte erzählen, nicht irgendwas Beliebiges oder eine Story, die Sachzwängen unterliegt, die durch die Geschäftsbeziehung vorgegeben werden, was ja der Fall sein kann, wenn man beispielsweise strikte Genreliteratur schreibt oder Groschenromane, oder wenn man meinetwegen bei einem weltanschaulichen Verlag unter Vertrag ist. Diese bestimmte Geschichte formuliere ich im Exposé sehr klar, so dass mein Geschäftspartner weiß, wo die Reise hingehen soll. Sein Interesse entspricht im Idealfall meinem Interesse: Diese Geschichte möglichst gut zu erzählen (und anschließend erfolgreich zu vermarkten). Deshalb unterbreitet er mir Vorschläge, merkt an, spinnt gemeinsam mit mir herum.


    Im Rahmen dieser Arbeit gibt es hin und wieder Fragen wie "Muss das sein?". Ich nehme an, Alexandra, dass Du auf derlei hinaus willst. Man hat besonders drastische Formulierungen gewählt, oder skizziert Menschen oder einen bestimmten Menschenschlag auf eine Weise, die keine Fragen offen lässt, oder man formuliert eine (Figuren-)Meinung, die sehr originell ist und/oder bestimmte Leute vor den Kopf stoßen könnte. In diesem Zusammenhang lasse ich mir solche Fragen gerne gefallen und denke auch darüber nach, ob es wirklich sein muss. Ob es zur Geschichte gehört. Ob sie ohne das anders wäre, schlimmstenfalls nicht mehr die Geschichte, die ich eigentlich erzählen wollte. In diesem Fall gäbe es keinen Kompromiss. Das ist mir bislang allerdings noch nicht passiert. In aller Regel gab es intensive Gespräche über solche Aspekte und immer eine Lösung, mit der auch ich leben konnte, ohne das Gefühl gehabt zu haben, einen - gar faulen - Kompromiss eingegangen zu sein. Schließlich haben meine Partner und ich dasselbe Interesse: Mit dieser Geschichte Leser zu erreichen. Möglichst viele. Unsere Erfahrungen und Gedanken ergänzen sich im Hinblick auf das Produkt. Das entspricht auch meiner Erwartungshaltung, wenn es um diese Geschäftsbeziehung geht. Es hat auf der anderen Seite über die Jahre auch meine Herangehensweise schon in der Planungsphase geändert. Ich war früher ein großer Freund davon, draufzuhauen, möglichst heftig, und notfalls gleich noch einmal und noch einmal. Ich habe gelernt, dass das unnötig ist und selten den gewünschten Effekt zeitigt. Subtilität funktioniert viel besser.

  • So zu schreiben, dass es möglichst vielen Lesern gefallen könnte, halte ich für normal.

    und ich halte das für fatal. erstmal muss es mir selbst gefallen. das ist das wichtigste gebot, damit es anderen leserInnen vielleicht auch gefallen kann.

  • Du drehst dich im Kreis, Alexandra. Wie ich schon schrieb: Wenn du das Projekt so und nicht anders schreiben willst, musst du dich mit dem Gedanken anfreunden, dass du es für die Schublade geschrieben hast. Wenn das okay für dich ist - gut. Wenn du dein Projekt schreibst, um es zu verkaufen, wirst du auf diese Weise auf keinen grünen Zweig kommen. Dann wirst du dich anpassen müssen.
    Es ist deine Entscheidung.

  • Falls es dir wichtig genug ist, dass du es notfalls auch nur für dich alleine schreibst (inkl. der damit verschwendeten Zeit), dann zieh es durch und kümmere dich einen Sch... um die möglichen Meinungen von Verlagen. Wenn du aber a priori mit dem Schreiben Geld verdienen willst, dann solltest du dich sehr wohl um Verlagsprogramme und Ziellesergeschmack kümmern. Manchmal hast du das Glück, dass beides vereinbar ist. Das ist wunderbar, aber nicht die Regel.

    es ist mir so wichtig, petra, dass ich es der welt mitteilen möchte. welchen sinn hätte es, nur für mich selbst zu schreiben? das ist keine schriftstellerei. dafür gibt es tagebücher


    es müsste besser vereinbar sein. verlage müssten mutiger sein und nicht meinen zu wissen, wie die kundschaft tickt. dieser einheitsbrei auf den buchtischen der großen buchhandlungen ist vielleicht die wahre misere der branche? und das in einer gesellschaft, die das individuum vergöttert. aber alle sollen das gleiche lesen müssen. das ist doch schon der widerspruch in sich oder nicht?


    und klar, glück gehört unbedingt dazu. immer :)

  • Du drehst dich im Kreis, Alexandra. Wie ich schon schrieb: Wenn du das Projekt so und nicht anders schreiben willst, musst du dich mit dem Gedanken anfreunden, dass du es für die Schublade geschrieben hast. Wenn das okay für dich ist - gut. Wenn du dein Projekt schreibst, um es zu verkaufen, wirst du auf diese Weise auf keinen grünen Zweig kommen. Dann wirst du dich anpassen müssen.
    Es ist deine Entscheidung.


    klar ist das meine entscheidung. darum geht es doch gar nicht. *brummel