Storyideen-Flatrate

  • Hallo, allerseits,


    ich hatte zwischen Silvester und Magenauspumpen diese bescheuerte Idee, jeden Tag eine Story-Idee auf Twitter zu "tweeten". Mehr dazu hier .


    Lieber Gruß und ein gutes neues Jahr,


    Sven

  • Coole Idee! :chapeau


    Ich folge Dir auf Twitter und bin gespannt auf Deine kreativen Einschüsse...


    Und ich bin gespannt, wie lange man das durchhalten kann. Ist sicher super gegen jede Art von Schreibblockaden. :frust
    Vielleicht sollte ich meinen Kursteilnehmern das auch mal empfehlen...


    Lieber Gruß aus München


    DianaH

  • Die Idee finde ich super, Sven! Ich kenne das von mir: "Mensch, ich würde ja gern was schreiben - ich weiß nur nicht, worüber." Eine Idee zu haben und daraus einen guten Text zu machen sind ja noch zwei paar Schuhe.

    Es gibt drei Regeln, wie man einen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten. (William Somerset Maugham)

  • Philanthropie schließt auch denjenigen ein, der so empfindet. Ein Philanthrop ist auch sein eigener Freund, würde also darauf verzichten, etwas zu tun, das ihn selbst schädigt. Du meinst Altruisten. ;)


    Trotzdem. Ich beobachte schon seit Jahren, wie in Blogs und "sozialen" Netzwerken Ideen verheizt werden, weil Leute lieber etwas öffentlich mitteilen, um in irgendeiner Form Lebenszeichen von sich zu geben, lustig zu sein und möglichst oft "geteilt" zu werden, als gute Ideen selbst zu verarbeiten. Ein namhafter Autorenkollege beispielsweise ballert beinahe im Stundenrhythmus originelle Sätze raus, um seine Facebook-Fans bei der Stange zu halten, und er riskiert damit, dass diese Lustigkeiten verbrannt sind. Es ist nichts dagegen zu sagen, Ideen zu veröffentlichen, die man entweder nicht ganz ernst meint oder selbst nie bearbeiten würde, aber wenn man seine eigene Kreativität shreddert, um möglichst viele "Follower" zu haben, schadet man sich. Finde ich. Schließlich geht es um den Fundus, von dem man als Autor lebt. Ich verstehe auch nicht, wenn "Autoren" - echte oder nur solche, die sich selbst so nennen - schon in der Frühphase komplette Projektskizzen ins Netz stellen, um die Fangemeinde zu informieren.

  • Hi, Tom,


    das "Roman-Autorsein" ist nicht mehr mein primäres Ziel.


    Insofern fühle ich mich beim Ideenvertwittern auch nicht besonders altruistisch. Vielleicht werde ich sogar neidisch, wenn es tatsächlich eine meiner Ideen auf die New York Times Bestsellerliste schafft. :)


    Wir werden sehen. Fakt ist: Ich habe Ideen. Viele Schlechte, ein paar Gute. Und ich mach nichts draus. Zumindest nicht aus den Story-Ideen. Das geht jetzt seit 20 Jahren so. Sind sie eben nicht der Rohstoff für Bücher, sondern für etwas anderes.


    Lieber Gruß,


    Sven

  • Hi, Tom,


    ich frage dich das jetzt lässig in meinem Tweed-Anzug am Kamin lehnend, meine Bruyere im Mundwinkel und mit erhobener linker Augenbraue - ich hoffe der Widerschein des Feuers in meinem Monokel stört dich nicht. Also: "Welche denn?"


    Bester Gruß,


    Sven

  • Hallo, Sven.


    Es gibt Leute, die damit Geld verdienen, (gute) Ideen anzubieten. Okay, etwas mehr als ein Zweizeiler sollte es in der Regel schon sein, wenn man derlei etwa Produktionsfirmen anbieten möchte. Aber grundsätzlich gilt: Wenn man etwas hat, das für andere von Wert wäre, kann man damit Geld verdienen.