Literaturzeitschriften

  • Wurde mir gerade zugemailt: gift - die zeitschrift für freies theater ist mit den bisherigen Ausgaben als Gratis-PDFs online.


    Passt zu Inges Volltext, da auch aus dem Reich der Öster

  • Die Zeitschrift EXODUS ist eine SF-Zeitschrift, die seit 1975, allerdings mit einer längeren Pause mittendrin, erscheint. Aktuell ist die Nummer 28. Sie hat sich aus einem Fanzine zu einer Zeitschrift auf hohem Niveau entwickelt. Texte und vor allem Grafiken darin sind auf hohem Niveau.


    Eine weitere SF Zeitschrift (im Buchformat) ist NOVA. Allerdings ist die Erscheinungsweise sehr unregelmäßig.

  • Wer noch eine Kurzgeschichte über Elfen und Elben in der Schublade hat, oder eine Spaceopera in Kurzform, was gruselig- oder horrormäßiges oder sonst etwas aus der Fantasy- und SF-Ecke, der könnte mal bei XUN vorgeischauen, ein kleines Magazin, dass es schon ewig lange gibt.

  • Eine Zeitschrift, die sich vorwiegend mit der düsteren Seite der (klassischen und modernen) Phantastik beschäftigt, ist ARCANA. Als Akutellste Ausgabe der im Format A5 erscheinenden Literaturzeitschrift liegt mir die Nummer 15 (November 2011) vor. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich (Mai/November).

  • [SIC] ist eine Aachener/Berliner-Literaturzeitschrift. Mir liegt die Ausgabe 4 aus dem Jahr 2009 vor. Neben der Zeitschrift werden auch Bücher herausgegeben. Das Programm listet neben den 4 Ausgaben der Zeitschrift Von Achim Wagner: flugschau (Gedichte) und von Jürgen Ploog: Unterwegssein ist alles/Tagebuch Berlin-New York auf.


    Ausgabe 4 liegt mir vor. Paperback, ca. 16 x 23 cm, 78 Seiten, schön gestaltet - macht Lust zum lesen.

  • Weiter oben habe ich schon auf die Zeitschrift ARCANA hingewiesen, die sich im Untertitel als Magazin für klassische und moderne Phantastik gibt und überwiegend gruselige Themen behandelt. Erwähnenswert ist die Ausgabe No. 16 Juli 2012. Neben einer Novelle von Mrs. J.H. Riddell und einem Interview (Malte S. Sembten im Gespräch mit Andreas Gruber) ist ein umfangreicher Artikel enthalten: Kleinverlage für Phantastik. Ein Reiseführer durch die deutschsprachige Verlags-Szene von Eric Hantsch.


    Eine andere Zeitschrift ist die mit inzwischen 9 Ausgaben vorliegende Phase X - Das Magazin für Phantastik, die im Atlantis-Verlag herausgegeben wird. Interessant ist die Ausgabe Nummer 8, die sich ganz um »Phantastische Ermittler« dreht. Das Spektrum reicht von der klassischen Detektivgeschichte (auch E.T.A. Hoffmann) bis hinein in die Zukunft (etwa Andersons Dominic Flandry). Ein lesenswertes Heft, wenn man sich für diese Thematik interessiert.

  • Gerade kam mit der Post die in Bochum erscheinende Literaturzeitschrift macondo. Untertitel: Die Lust am Lesen. Die letzte Ausgabe stammt aus dem Jahr 2011 und hat als Schwerpunktthema »Schurken«. Eine weitere Ausgabe mit dem Schwerpunkt »Insel« steht wohl in der Warteschleife. Das großformatige Heft mit 116 Seiten sieht gediegen aus, die Texte, die ich angelesen habe, scheinen gut zu sein. Neben Prosa und Lyrik gibt es auch viele Rezensionen. Klickt man auf »Archiv«, erhält man eine Übersicht aller 24 bisher erschienenen Ausgaben. Einige Seiten je Ausgabe können als PDF zum Anschnuppern eingesehen werden.

  • Es gibt eine neue Literaturzeitschrift: Die Novelle. Die erste Ausgabe …


    [buch]1493651544[/buch]


    … erschien 2013, die fünfte Ausgabe ist in Vorbereitung. Mir liegt die Ausgabe #2 vor


    [buch]1496131541[/buch]


    Dem Untertitel "Zeitschrift für Experimentelles" wird sie durchaus gerecht. Auch wenn mir nicht alles darin gefällt, so finde ich es gut, dass es so etwas noch (oder wieder) gibt. Es macht Spaß, darin zu blättern und zu lesen und sicher wird man später sagen: Es war ja nicht alles schlecht ;)

  • Wortlaut ist eine Zeitrschrift für Literatur in Franken. Wer zu der Minderheit der Autorinnen und Autoren gehört, die in Franken leben, kann sich ja mal mit einem Text um eine Veröffentlichung bemühen. Alle anderen - auch die Nichtfranken - dürfen die Zeitschrift lesen.

  • Eine monatlich erscheinende Literaturzeitschrift ist eXperimenta. Es gibt sie nur elektronisch, dafür aber kostenlos (wenn man von dem Aufruf, freiwillig jährlich etwas dafür zu zahlen einmal absieht). An dieser Zeitschrift kann man sich mit eigenen Texten (lyrik, Prosa, Essay), Fotos und Grafiken beteiligen. Geld gibt es nicht dafür, weil alle ehrenamtlich mitarbeiten, aber bei einer (behaupteten) Verbreitung über 20.000 Abonennten ist es trotzdem nicht uninteressant, dann und wann dort mal etwas zu veröffentlichen,

  • Gerade liegt vor mir auf dem Zeitschrift außer:dem, eine Münchner Literaturzeitschrift. Es ist die Ausgabe Nr. 26. Die Zeitschrift hat also bereits eine gewisse Laufzeit hinter sich. Ich freue mich immer, wenn ich sehe, dass so etwas selbst im Zeitalter des Internets noch möglich und lebensfähig ist.

  • Auch erostepost gibt es noch. Mir liegt die Ausgabe Nr. 54 aus dem Jahr 2018 vor, die auf der Homepage auch als letzte ausgewiesen wird. Lt. Facebookauftritt von erostepost ist aber Nummer 57 inzwischen erschienen. Der Verein schreibt ebenfalls einen Literaturwettbewerb aus, den letzten 2019 (Einsendeschluss April abgelaufen). Ob es einen für 2020 geben wird, müssen wir abwarten.

  • Eine Literaturzeitschrift, auf die ich kürzlich aufmerksam gemacht wurde, ist Krachkultur. Es ist eine Zeitschrift mit Tradition, denn es gibt sie seit 1993. Mir liegt die aktuelle Ausgabe 20/2019 vor, die eher ein Buch, denn ein Heft ist. Diese Ausgabe ist eine Lyrikausgabe, voll mit Gedichten, aber auch einem Essay von Ulla Hahn über die "Folgen künstlicher Instelligenz" (Wenn Roboter das Wort führen).


    Empfehlenswert!

  • Mir liegt die aktuelle Ausgabe 7+8/2019 von zugetextet.com vor. Lyrik, Kurzprosa, Essays, Rezensionen auf 184 Seiten. Das richtige zum "Schmökern". Der Hauptteil steht unter "zwei" Themen: "Welt retten" und "Ruinen". Gegensätzlicher geht's kaum. Das verspricht eine spannende Lektüre vermutlich mit viel Widerspruchspotential. So etwas gefällt mir. Auf der Rückseite ist dann die Ausschreibung für die nächste Doppel-Ausgabe, die im Spätjahr 2020 erscheinen soll. Wieder gibt es zwei Themen: "Weltstaat" und "Zersplitterung". Also hat diese Literaturzeitschrift auch Mitmachpotential.


    Sehr empfehlenswert!