Literaturzeitschriften

  • Es gibt sie noch, die Literaturzeitschriften, gedruckt auf Papier. Noch ist nicht alles ins Internet ausgelagert, auch wenn fast alle Zeitschriften inzwischen über das Internet erreichbar sind. Diesen Fred lege ich an, um Literaturzeitschriften vorzustellen - nicht um darüber zu diskutieren. Wer das möchte, bitte einen eigenen dazu anlegen. Schöner wäre es, wenn meine Vorstellungen um andere ergänzt werden, so dass hier nach und nach ein Bild der gedruckten Literaturszene entsteht.

  • Krautgarten ist eine Literaturzeitschrift, die in Belgien zu Hause ist: in St. Vith in der Provinz Lüttich, zwischen Eifel und Ardennen. Derzeit liegt die Nummer 59 vor - die Zeitschrift kann also auf eine längere Tradition verweisen. 2 Ausgaben erscheinen im Jahr. Neben der Zeitschrift wird auch eine Buchedition gepflegt. Der Hauptanteil der Texte liegt in Deutsch vor, was nicht verwundert, da St. Vith innerhalb der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens liegt. Es finden sich aber auch französische und niederländische Texte. Die französischen Texte sind nicht übersetzt, die niederländischen sehr wohl und zwar von Gabriele Haefs. Es finden sich neben literarischen Texten auch Essays, Berichte und Rezensionen, dazu Bilder - in der vorliegenden Ausgabe von der Künstlerin Tanja Mosblech. Die Qualität der Zeitschrift ist gut, sowohl was Layout und Gestaltung anbelangt als auch inhaltlich. Manche Texte und Gedichte kommen mir etwas „abgehoben“ vor, keiner aber ist banal oder gar schlecht. Einige der Gedichte haben es mir sofort angetan, etwa die von Jan Smulders oder die Haiku-Vogelporträts von Rainer Stolz. Den Krautgarten kann man abonnieren oder als Einzelnummer beziehen.

  • Dazu kann ich etwas beitragen, was man sicher nicht an jeder Ecke findet. Es handelt sich um eine außergewöhnliche Zeitschrift, die in immer wieder neuem Gewand daher kommt. Sie entsteht in Österreich, in Innsbruck, um genau zu sein. Mir macht dieses ungewöhnliche Magazin richtig Spaß - mit einem Augenzwinkern durch die Welt zu gehen, ist sicher nicht das Schlechteste.


    Cognac & Biskotten - Das Literaturmagazin mit dem Wow-Aha-Effekt


    Sie sagen von sich selbst: "unterscheidet sich grundlegend von allen anderen, konventionellen Literaturzeitschriften, da es 1.) Thema, 2.) Format und 3.) Präsentationsort synchronisiert und von Ausgabe zu Ausgabe wechselt!!!"


    Dahinter steht hauptsächlich ein Mann:


    Thomas Schafferer
    Co & Bi - Gründer und -Chefredakteur, Schriftsteller,
    Multimediakünstler, Arthur-Haidl-Preisträger der Stadt Innsbruck 2004


    Diesen Monat erscheint Ausgabe 33. Diese und andere Ausgaben können über den Cobi-Shop bestellt werden.

  • mal sehen...was steht oder liegt denn in meinem Regal: Federwelt, Poetmag, Schreiblust, Erostepost, Diogenes Magazin und Kalliope. Die Mühe, sorry, diese zu verlinken spare ich mir einfach mal, da sie leicht zu ergoogeln sind.
    Eins hab ich noch vergessen: den Playboy. Jedenfalls sagen doch viele, sie läsen ihn so gern wegen der literarisch hochwertigen Artikel.


    Böse Stefanie, du fängst gerade wieder an, einen Fred zu schreddern. :hau

    [buch]3866855109[/buch]


    "Sinn mag die äußerste menschliche Verführung sein." - Siri Hustvedt

  • Die in Leipzig beheimatete Literaturzeitschrift Edit erscheint seit 1993 dreimal jährlich. Aktuell ist die Nummer 57, gerade erschienen. Der Untertitel lautet „Papier für neue Texte“. So findet sich auch alle Art von Literatur darin. Ein besonderes Augenmerk legt die Redaktion auch auf das Essay. Derzeit ist ein Essaypreis (3.2.2012) mit einem Preisgeld von 1.000 Euro ausgeschrieben. Im Jahr 2002 erhielt die Zeitschrift den Calwer Hermann-Hesse-Preis.

  • Eine Zeitschrift, die im Buchformat einmal jährlich seit 20 Jahren erscheint, ist die von Anton G. Leitner herausgegebene DAS GEDICHT. Leitner ist nicht nur Herausgeber, sondern auch selbst Lyriker und Herausgeber


    ASIN/ISBN: 3423140062

  • Seit 1990 erscheint die Zeitschrift DAS PLATEAU für Kunst und Literatur im Radius Verlag, Stuttgart. Im Mittelpunkt steht ein Kunstbeitrag eines zeitgenössischen Künstlers. Dazu gibt es eine Kolumne sowie Texte (Gedichte, Kurzprosa oder kulturelle Essays). Das Niveau ist hoch angesiedelt, banale Unterhaltungsliteratur ist in dieser Zeitschrift nicht zu erwarten. Mit einer Erscheinungsweise von 6 Ausgaben pro Jahr erscheint diese Zeitschrift relativ häufig. Anzeigen findet man darin allerdings nicht, sie ist komplett werbefrei.

  • Dichtungsring ist eine Literaturzeitschrift aus Bonn, die seit 1981 (also seit 30 Jahren) existiert. Aktuell ist die Nummer 40. Derzeit läuft ein lustiges Preisausschreiben (Einsendeschluss 31.12.2011)

  • Seit 20 Jahren erscheint im Raum »Frankfurt a.M. - Mainz« die Zeitschrift ZEICHEN & WUNDER für Lyrik, Prosa und Essay der Gegenwart. Zweimal im Jahr wird ein Heft herausgegeben. Für das nächste (#57) können noch Beiträge eingereicht werden.