"Über das “Für die Schublade schreiben” und die Verlagssuche"

  • und P. S.: Für die Zeit um den Jahreswechsel drohe ich mit meinem eigenen Mitgliedsantrag. Und dann wird zurückgeschossen! :komm


    Und was wir immer für einen Spaß im AA (=Aufnahmeausschuss) haben. Manchmal lassen wir vor lauter Lachen sogar jemand durch :rofl

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen & Legenden aus Franken

    ASIN/ISBN: 3955403602


    Mit Büchern können Sie meistens nicht viel verdienen. Aber ich komme in Kontakt mit anderen Menschen, und Buchveranstaltungen sind sehr viel besser als Rockfestivals.


    Billy Bragg (* 1957)

    Süddeutsche Zeitung Nr. 281 – 4. Dezember 2020, S. 26

  • moin:-)
    als schreiber bin ich 'als michael köhn' (namentlich) in 2-3 lit.foren auch fast un/bekannt :trotz
    auf meiner hp verbuche ich (trotz unbekanntheit) täglich ca. 100 besucher (leser?), die den fortgang meiner dort eingestellten romanarbeiten beobachten (im augenblick zum thema - ''Ihr werdet mich hassen'' - 'kinderschänder').
    ab und an erhalte ich per e-mail eine rückmeldung dazu.


    einige meiner romane verleg(t)e ich selber - und verschenk(t)e die an freunde.
    für geld würde ich zwar arbeiten (gehen), aber nicht schreiben - ausser, es lohn(t)e sich richtig :-)
    der rest ist mmn ego/kacke.


    trotzdem (und im unergrüdlichen widerspruch ...) suche ich hoffend (ein lektorat) einen verlag, einen agenten.
    auch möchte ich mein menschen-studium nachholen - um zu sein wie ihr :high
    - all das ist mir motivation (genug).


    ach-ja: ich lese gerne (auch) R. Jirgl ... :chapeau



    cu
    michael köhn
    http://www.literatalibre.de/



    Vita


    Der Autor schreibt seit Jahren erfolgreich am Mainstream vorbei.


    An Preisen und Auszeichnungen stehen deshalb aus:


    Brüder-Grimm-Preis


    Förderpreis der Akademie der Künste, Berlin


    Kranichsteiner Literaturpreis


    Ingeborg-Bachmann-Preis


    Berliner Literaturpreis


    Brandenburgischer Literaturpreis


    Bremer Literaturpreis


    Literaturpreis der Deutschen Schillerstiftung, Dresden


    Lessingpreis des Freistaates Sachsen


    Fontane-Preis der Berliner Akademie der Künste


    Hans- Erich- Nossack- Preis (Kulturkreis d. dt. Wirtschaft)


    Stadtschreiberpreis von Frankfurt-Bergen-Enkheim


    Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik


    Georg-Büchner-Preis


    Uwe-Johnson-Preis


    Walter- Bauer- Literaturpreis der Stadt Merseburg


    Erwin- Strittmatter- Preis des Landes Brandenburg


    usw. usf.

  • Ich habe jedenfalls noch keinen einzigen Roman gelesen (und ich lese recht viele), bei dem in den Danksagungen stand: "Ohne James N. Freys 'Wie man einen verdammt guten Roman schreibt' und Hans-Peter Röntgens 'Vier Seiten für ein Halleluja' würden Sie dieses Buch nicht in den Händen halten." "Gott" hat meiner Beobachtung nach viel häufiger gute Schreibratschläge gegeben. ;)

    Erklärung:
    Sowas wird nicht gern gesehen erlaubt :nein1
    Ich hab etwas in der Art aktuell mal versucht - war eine Danksagung von Herzen - wurde aber gestrichen.
    Kein Dankeschön an Werke und Mitarbeiter aus anderen Verlagen. (Und im gleichen Verlag sieht es nach Werbung aus.)
    Wenn man sich zu sehr in Autorenkreisen tummelt, bleibt da bald nur noch Gott.

  • Zitat von »Mulle«


    Ich hab etwas in der Art aktuell mal versucht - war eine Danksagung von Herzen - wurde aber gestrichen. Kein Dankeschön an Werke und Mitarbeiter aus anderen Verlagen. (Und im gleichen Verlag sieht es nach Werbung aus.) Wenn man sich zu sehr in Autorenkreisen tummelt, bleibt da bald nur noch Gott.

    Oh, na toll, ich habe meine heute geschrieben. Wusste gar nicht, dass hier gestrichen wird 8o Da bin ich mal gespannt, was am Ende übrig bleibt. Und, ähm, tatsächlich habe ich James N. Frey für dessen tolle Sachbücher gedankt ...

  • Mit Verlaub, Blödsinn. Mir hat noch niemand in den Danksagungen herumgefichtelt. Mein Lektor, der eigentlich nicht (namentlich) genannt werden will, taucht dort auch immer wieder auf - und er ist die Person, die das verhindern oder es wenigstens versuchen könnte. Macht er aber nicht. Sind meine Danksagungen, damit nicht diskutabel, Punkt. Und bei Quellen sowie Rechercheangaben nennt man ja auch (z.B. in historischen Romanen) Bücher, manchmal auch aus dem selben Haus.

  • <--- Versucht sich gerade vorzustellen, wie eine Danksagung im Erotik-Bereich aussehen könnte...


    Dank an Domina XXY, die mir zeigte, wie ich den Kerlen den Arsch versohle


    oder


    Dank an meinen Ex-Lover, der mich dazu inspirierte schlechten Sex zu verwursten.


    oder


    Dank an den One-Night-Stand, der kurz vor Toreschluss schlapp machte???



    Danksagungen sind nicht diskutabel, wenn sie sinnvoll sind. Dagegen wird sich kein Verlag wehren. Auch wenn der Autor eine persönlichere Widmung auf der ersten Seite haben möchte, wird kein Verlag sagen, dass er das nicht macht...

  • ***Kreisch***


    Bitte unbedingt einstellen, falls du das irgendwo siehst!! ,-)