• ... so sagt man da, wo ich jetzt zuhause bin. In Kiel, an der Ostsee, wo gerade eines der größten Segelevents Europas stattfindet, die Kieler Woche.


    Mein Name ist Andrea Arndt, ich arbeite zurzeit als Bibliothekarin an der hiesigen Universitätsbibliothek und habe im letzten Jahr "ernsthaft" mit dem Schreiben angefangen. Für meine Krimis verwende ich den "Künstlernamen" Andrea Martini - und sonst sehr selten Anführungszeichen.


    Nach Tagebüchern, Weblogs und vielen Texten im beruflichen Umfeld wagte ich im vorletzten Jahr den Schritt, an einem Schreibkurs teilzunehmen. Der motivierte wesentlich mehr als all die Ratgeber und Schreibanleitungen, die meine Bücherregale füllen. Der Austausch mit anderen Schreibern hatte mir gefehlt, das merkte ich in diesem Kurs. Und diesen Austausch suche ich auch hier. Was ich bisher gelesen habe, lässt auf nette Bekanntschaften und konstruktives Miteinander schließen.


    Zurzeit schreibe ich an mehreren Projekten:

    • einem ersten Kriminalroman, der irgendwo am Meer spielt. Bei Gelegenheit könnte ich euren Rat gebrauchen, ob er eine bestimmte Stadt als Schauplatz braucht oder ob es - dem derzeitigen Regionalkrimi-Hype entgegen - besser ist, ortsspezifische Details auszulassen.
    • einem Liebesroman, der im Londoner Banken- und Geldadel-Milieu spielt und vielleicht für einen Heftroman taugt
    • zwei Tagebüchern
    • mehreren Weblogs


    Aus dem Schreibkurs hat sich inzwischen eine Schreibgruppe zusammengefunden, die sich einmal im Monat trifft und über ein oder zwei Projekte der Teilnehmer berät. Für diese Gruppe habe ich das Weblog http://lesenschreiben.wordpress.com/ ins Leben gerufen. Das läuft jetzt langsam an.


    Zwischen dem Schreiben lese ich viel, vor allem Krimis. Und ich habe ein Faible für neuere deutschsprachige Literatur. Was gerade angesagt ist - und manchmal auch, was ich davon halte -, könnt ihr in meinem persönlichen Weblog http://andreaarndt.wordpress.com/ nachlesen. Darin steht auch bisweilen etwas über mein zweites großes Hobby, das Segeln. Außerdem interessiere ich mich für alles rund um die neuen Möglichkeiten des elektronischen Publizierens und des Lesens auf mobilen elektronischen Endgeräten.


    Mein erster abgeschlossener Kurzkrimi hat es gleich bis zur Veröffentlichung geschafft. Darauf bin ich besonders stolz. Ich habe im vergangenen Oktober am Schreibwettbewerb "Der Mörder geht ins Netz" teilgenommen, den die Internetplattform BookRix in Zusammenarbeit mit dem Verlag Monsenstein & Vannerdat ausgerichtet hat. Mein Kurzkrimi "Death on disorder" ist eine von 18 Kurzkrimis, die in einer Anthologie im Mai 2010 veröffentlicht wurden.


    Von diesem Forum erhoffe ich mir Anregung, Weiterentwicklung, Austausch, Hinweise, Tipps und jede Menge neue Kontakte, die mich meinem Ziel näherbringen, mit 50 einmal mit einem eigenständigen Krimi auf der "Criminale" gewesen zu sein. Den Hinweis auf das Forum fand ich übrigens im Uschtrin-Handbuch für Autorinnen und Autoren.


    Damit erst einmal genug von mir. Jetzt freue ich mich auf euch!
    Andrea Martini


    ASIN/ISBN: 3942153017

  • Hallo Andrea,


    herzlich Willkommen hier im Forum. Du wirst hier auch anderen Kriminellen begegnen ;) auch solchen, die sich schon im (Regional)krimi-Umfeld tummeln.


    Die Frage, ob du die Regionalität bei deinen Krimis näher bestimmst oder nicht, ist eigentlich eine, die nur du selber klären kannst. Regionalkrimis haben den Vorteil der besseren Verkäuflichkeit (im Augenblick). Mit Krimis ohne näher bestimmbaren Örtlichkeiten zielst du auf ein etwas anspruchsvolleres Publikum (meiner Meinung nach). Anders als bei Regionalkrimis reißen sich die Verlage nicht unbedingt darum, aber es ist keinesfalls unmöglich, so ein Manuskript unterzubringen. Wenn der Plot stimmt und er gut geschrieben ist sollte das möglich sein.


    Herzliche Grüße


    Horst-Dieter

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Im Inneren eines Menschen existiert ein Kern, der von Fragen wie Staatsbürgerschaft oder sozialer Herkunft völlig unberührt ist. Dafür sollte sich die Kunst interessieren.
    Marina Davydova

    SZ Nr. 289, 15.12.2022, S. 11


  • Moin sag ich auch, das passt dann ja 8-) Herzlich willkommen im Forum. Du bist ja eine echte Büchereule - was machst du eigentlich, wenn im Universum die Bücher abgeschafft werden? :P


    Mit Krimis kenn ich mich kaum aus, wünsche dir aber natürlich viel Erfolg, wie auch bei deinen sonstigen Projekten. Vielleicht magst du ja irgendwann mal was als Besprechungstext der Meute zum Fraß vorwerfen *g* - in der BT-Ecke geht es derzeit etwas mau zu, finde ich, da wäre es schön, wenn sich jemand Neues trauen würde. (Irgendwo steht auch, wie das geht mit den BTs, aber da muss ich erst suchen. :verleg3)

    Frau: "Warum müssen Frauen immer still sein?"
    Mann: "Weil sie dann länger schön bleiben."
    (Der Hexer, 1964)

  • @Allen, die auf meine Vorstellung geantwortet haben, herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme in eurer Runde. Inzwischen habe ich mich ein wenig umgesehen. Mir gefällt der respektvolle Umgangston und ich glaube, ich werde mich hier wohl fühlen.


    Berit: Ich bin sicher, Bücher werden nicht abgeschafft. Und wenn doch, erfindet sie irgendjemand wieder neu. Ans elektronische Lesen gewöhnen sich die Meisten nicht so schnell (oder wollen sich nicht daran gewöhnen).
    So papierfixiert bin ich aber gar nicht. Mir genügt schon mein Smartphone. Wenn der Text richtig gut ist, kommt es auf die Form nicht mehr so sehr an. Die haptischen Vorzüge eines Handpressendruckes weiß ich jedoch auch sehr zu schätzen.


    Cordula (Admini): Vermute ich richtig, dass mit "BT-Runde" die Textbesprechungsrunde gemeint ist, die auf der Eingangsseite erwähnt wird? Vielen Dank für die Einladung, Fragen zu stellen. Darauf komme ich bei Gelegenheit gern zurück. Erst einmal habe ich mich um Teilnahme beworben. Ich denke, dort geht es an's Eingemachte, was Textkritik und Lerneffekte angeht, an denen ich besonders interessiert bin.


    Michael H: Ja, das tue ich. Und was nach dem letzten Segeltörn aus dem Logbuch geworden ist, kannst Du, falls es Dich interessiert, in meinem Reise-Weblog nachlesen. Nach dem nächsten Törn Anfang Juli möchte ich etwas Ähnliches produzieren. Und irgendwann einmal einen Segel-Krimi. Davon gibt es noch nicht allzu viele, obwohl das Segeln sehr viel Stoff bietet.


    Nochmals vielen lieben Dank für eure Nachrichten.
    Es grüßt aus der Kieler Woche
    Andrea Martini


    Nachtrag: Allen noch nachfolgend Begrüßenden sage ich ebenfalls danke für die herzliche Aufnahme.

  • Hier noch ein nachgereichtes Willkommen! :blume
    Wünsche dir viel Anregung und Spaß hier, Andrea.
    Schön, dass es dich hierhin geweht hat. Habe mit Krimis so gar nichts am Hut, bewundere aber, wenn jemand gute schreiben kann.
    Viel Erfolg für deine Vorhaben hier und in der großen weiten Literaturwelt wünscht
    Stefanie

    [buch]3866855109[/buch]


    "Sinn mag die äußerste menschliche Verführung sein." - Siri Hustvedt

  • Moin Moin und willkommen hier


    H-D hat es schon recht gut beschrieben - Lokalkrimis sind im Moment noch "in", allerdings sind auch etliche grottenschlechte Exemplare zu finden und das schreckt inzwischen schon Leser ab.


    Aus dem Buchhandel weiß ich, dass oft nach Verlag unterschieden wird (es gibt einige Krimiverlage, die drucken fast alles).


    Ich selbst bin auch in dem Genre unterwegs (erst in einem Kleinverlag, jetzt in einem kleineren Publikumsverlag) und wenn du Fragen hast, darfst du sie mir gerne stellen.


    LG


    Ulli

  • Zitat

    Original von Andrea Martini
    Michael H: Ja, das tue ich. Und was nach dem letzten Segeltörn aus dem Logbuch geworden ist, kannst Du, falls es Dich interessiert, in meinem Reise-Weblog nachlesen.


    das war eigentlich ein witz, weil log-bücher für mich nicht unbedingt das interessanteste literarische genre darstellen.

  • Michael H

    Zitat

    weil log-bücher für mich nicht unbedingt das interessanteste literarische genre darstellen.


    Dass man aus Logbüchern durchaus etwas Interessantes machen kann, beweist derzeit Olli Jalonen mit seinem Buch "Vierzehn Knoten bis Greenwich" - über eine Reise um die Welt dem Nullmeridian entlang.


    Ansonsten stimme ich völlig zu.
    Btw: Der Reisebericht ist auch nur für diejenigen interessant, die dabei waren. Uneingeweihte werden die Andeutungen überlesen.


    ASIN/ISBN: 3866481241