Beiträge von Horst-Dieter

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    Original von Th. Walker Jefferson
    1986 mit PCs (kann sich noch jemand an Word Star erinnern?) und in dieser Zeit konnte


    Ja - ich habe das Programm geliebt, mein erstes Buch damit geschrieben und in einer gepatchten und erweiterten Version damit gearbeitet, bis fast Windows vor der Tür stand :D


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    Ich hab' auch privat einen Server mit zwei gespiegelten FPen und einen Streamer mit täglicher Datensicherung. Aber das hat wahrscheinlich nicht jeder.


    Nein, und das ist auch nicht unbedingt nötig (für Unternehmen und Anwender mit hohem Datenaufkommen allerdings schon!).


    Bei mir spiegel ich immer die aktuellen Ordner im Netzwerk. Das aktuelle Buchprojekt, dass ich z.B. auf meinem iBook schreibe, findet immer auf meinem Windows PC einen Ordner mit gleichem Inhalt. Abends wird dann abgeglichen.

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    - Sicherungsmöglichkeit 1: auf CD-Rom, einfach, billig, effektiv.


    Zur Archivierung ganz brauchbar, sonst etwas umständlich. Und die Silberscheiben laufen irgendwann zu einem unübersichtlichen Stapel auf


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    - Sicherungsmöglichkeit 2: du richtest Dir eine Emailadresse bei gmx oder yahoo extra zu diesem Zweck ein und mailst dein Werk jeden Tag, an dem Du was verändert hast, an diese Adresse und löscht die alte Version immer wieder; bißchen umstländlich, aber kostenlos und einfach.


    Zu umständlich. Bei gmx gibt es eine bessere Variante. Im Media-Center kann man Ordner an- und Dateien ablegen. Man kann es sogar mit anderen Sharen. Bei Buchprojekten im Team nutze ich diese Möglichkeit manchmal.


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    Sicherungsmöglichkeit 3: externe Festplatte: keine Erfahrung meinerseite. Wird wohl auch gehen. Wird die über USB angeschlossen?


    Geht und ist zu empfehlen, weil die externen Dinger immer preiswerter werden (beim Lebensmitteldiscounter 160 GByte für unter 100 Euro). Wirklich effektiv aber nur mit USB 2.0 Schnittstelle (am Computer, die Festplatten haben das sowieso) oder Firewire, da sonst das hin- und herschaufeln der Daten sehr mühselig wird (nicht bei ein paar Byte sondern bei größeren Datenmengen).


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    Sicherungsmöglichkeit 4: USB-Stick, müßte eigentlich das allerbilligste sein, oder?


    Ein Segen, diese kleinen Dinger. So habe ich auch da immer meine aktuellen Projekte dabei, wo ein Computer nicht mitgenommen werden kann.


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    - Disketten gehen natürlich auch, aber arbeitet da noch jemand damit?


    Eigentlich nicht mehr anzuraten: zu wenige Kapazität, zu unsicher (sehr leicht Datenverlust).


    Grüße aus dem Taubertal


    Horst-Dieter

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    Original von Th. Walker Jefferson


    Ich heiße mit Vornamen "Thomas", nicht "Tom" (es gibt nur einen Tom), auch nicht Tommy, Thompson, Tommarich oder Tovarich - einfach Thomas.


    Nur einen Tom?


    Mir fallen auf Anhieb «Tom Sawyer» und «Tom Bombadil» ein. Und da gibt es auch noch einen alten Schulfreund mit offiziellem Namen Thomas, der - soweit ich mich erinnern kann - immer nur Tom gerufen wurde, schon damals und nicht Zuletzt in Anlehnung an den weiter oben erstgenannten ...


    Freundliche Grüße aus dem Taubertal


    Horst-Dieter

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    Original von hpr
    Quo Vadis, Buchmarkt


    Amazon will Bücher seitenweise verkaufen. In Zukunft soll, wer will, ein Kochrezept
    Hans Peter Roentgen


    Interessant - reißen die dann die gekaufte Seite aus dem Buch? :bonk
    Ver(w)irrte Grüße


    Horst-Dieter

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    Original von Silke Porath
    Das ist ja herrlich!!! Aber nett sind auch die Vertipper - besonders für mich, denn auf meinem PC liegen die Tasten viel zu nah beieinander... :( :( :(


    Einfachste Lösung: entferne jede zweite Taste, dann ist genug Spiel zwischen den verbliebenen Tasten :baby


    Horst-Dieter

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    Original von hpr
    Klassischer Zuschussverlag ist das nicht, weil die nicht alles drucken. Die haben ihr Niveau (oft sehr ...) und das lieben sie. Kann man schon daran sehen, dass diese Verlage nur wenige Bücher im Programm haben.
    Hans Peter


    Aha, "klein" war also richtig. Für die anderen Korrekturen bin ich dankbar.
    Gruß


    Horst-Dieter

    «Ich muss mich doch wirklich darüber sehr wundern, wie unsere Weiber jetzt, auf bloß dilettantischem Wege, eine gewisse Schreibgeschicklichkeit sich zu verfassen wissen, die der Kunst nahe kommt.»


    Schiller am 30. Juni 1787 an Goethe

    Oder "dergestalt"!


    Letztlich hat mich hier in Lauda bei der Post noch ein Radfahrer beschimpft, weil ich ihn "dergestalt" mit dem Auto überholt habe (in einer Nebenstraße, in der schneller zu fahren als Schrittgeschwindigkeit kaum möglich ist).


    Horst-Dieter

    Das Buch beginnt mit einer Verneinung. Auf die Frage «Gibt es mittelalterliche Musik?» antwortet der Autor - Bernhard Morbach - mit «Nein». Im zweiten Kapitel geht es um die «Gegenwart mittelalterliche Musik», um die Kenntnis und das Verständnis dessen, was so lückenhaft überliefert ist. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der «Musikphilosophie» des Mittelalters und dann geht es erst richtig los mit dem «Gregorianischen Choral und der Verschriftlichung der Musik».
    Es hört sich trocken an, ist aber vom Autor in einer verständlichen und flüssigen Sprache geschrieben, ohne dass er oberflächlich wird. Ganz im Gegenteil: das Buch ist mit Originaltexten aufgelockert, mit Beispielen illustriert, und das nicht nur optisch. Es liegt eine CD-ROM bei, auf der sich ergänzende Texte, Noten und Klangbeispiele finden. Die Klangbeispiele sind allerdings elektronisch eingespielt, was auf der einen Seite den Hörgenuss etwas trübt. Auf der anderen Seite lassen sich aber so die Beispiele an Hand der Notenauszüge besser verfolgen und verstehen. Zwar können die Audio-Dateien auch von herkömmlichen CD-Playern abgespielt werden, es ist aber auch eine feine Sache, sich die Beispiele am Computer anzusehen und das zugehörige Klangbeispiel gleich mit ablaufen zu lassen.
    Im Hauptteil des Buches wird der Bogen gespannt vom Gregorianischen Choral (gleich über vier Kapitel bis zum Ausklang mit Hildegard von Bingen) bis hin zum Übergang zur Renaissance. Das letzte Kapitel beschäftigt sich mit der «Englischen Musik», die ja zunächst nur übernahm, was vom Kontinent kam, später dann aber ganz eigene Ausprägungen entwickelte. Troubadours, Trouvères, Minnesänger, Ars antiqua und Ars nova kommen nicht zu kurz, ebensowenig die Italienische Musik im 14. Jahrhundert und die Musica Iberica. In eigenen Kapiteln geht der Autor auch auf die Musikinstrumente dieser Zeit und die Instrumentalmusik ein. Eine «Mittelalterliche Diskografie» - Empfehlungen von CD-Aufnahmen - schließt das Buch ab.
    Ich war überrascht, was aus dieser Epoche über das Musikleben und die Musik alles bekannt war (obwohl ich in einzelnen Bereichen schon gut vorinformiert war). Ich bekam das Buch letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt. Nach einem ersten Überfliegen habe ich begonnen, die einzelnen Kapitel intensiver durchzuarbeiten (auch anhand der CD-ROM, der ergänzenden Texte und angegebener zusätzlicher Literatur). Ich habe leider nicht mehr viel vor mir und mache mir Sorgen, dass der 2. geplante Band zur Renaissance-Musik nicht mehr rechtzeitig erscheint. (Was lese ich dann in der Zwischenheit?)
    Historische Romane die im Mittelalter spielen sind bei Autoren und Lesern sehr beliebt. Leider habe ich noch keinen in der Hand gehabt, der die Musik dieser Zeit richtig aufgegriffen hat. Viele Autoren und Autorinnen recherchieren inzwischen die bekannten historischen Fakten sehr intensiv, sogar mit authentischem Quellenmaterial. Aber wenn es um Musik geht, trifft man leider meistens auf eine ziemlich krasse Naivität (bestenfalls), oder extrem falsche Beschreibungen. Das reicht sogar bis in die Sparte «populäres Sachbuch» hinein. In einem mir vorliegenden Buch (Lebensalltag im Mittelalter, Weltbild) wird zur Musik im Mittelalter geschrieben: «Im Unterschied zu den munteren Liedern der Bauern wurden alle Kirchenlieder bis zum 11. Jh. im Gleichklang gesungen; die Chöre priesen Gott immer in derselben Tonart, und alle Noten hatten ungefähr die gleiche Länge.» An diesem Satz stimmt NICHTS.
    Aber das ist ja jetzt kein Problem mehr. Jeder der seine Erzählungen und Romane in dieser Zeit ansiedeln will, kann sich jetzt anhand dieses Buches gründlich informieren. Solche Patzer, wie Sie sich z.B. Rebecca Gable in ihrem Buch «Das zweite Königreich» zur Musik dieser Zeit geleistet hat, dürften in der Zukunft nicht mehr vorkommen.
    Horst-Dieter


    Bernhard Morbach
    Die Musikwelt des Mittelalters
    Bärenreiter, Kassel, 2004

    ASIN/ISBN: 3761815298

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    Original von Tasso9x
    Hallo Horst Dieter,
    bin gerade über deinen Beitrag gestolpert, und habe ihn mit Interesse gelesen. Man vergisst in der Tat, dass man praktisch überall überwacht wird. Äußerst beklemmend das Ganze.


    Beste Grüße
    Tasso


    Hallo Tasso,


    ja, beklemmend ist gut formuliert.


    Andererseits ist es auch erfreulich, dass auf diese Weise darauf aufmerksam gemacht wird. Unbeobachtet beobachten geht gott-sei-dank nicht so leicht.


    Grüße aus dem Taubertal


    Horst-Dieter

    Man vergißt viel zu schnell, das manche Utopien keine Utopien sind.


    oder anders gesagt: vor lauter abstruser Verschwörungstheorien wird das naheliegende leicht übersehen.


    Oder wer weiß eigentlich, dass es strafbar ist, eigenes Saatgut zu verwenden?


    Hier eine Meldung von Heute zu einem Interessanten Preis:


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    2) BigBrotherAwards2005: Preise für Schnüffler
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    Sei es das Herumschnüffeln in der Privatsphäre, die flächendeckende
    Videoüberwachung oder die Auswertung von Nutzerprofilen bis zum Adressklau:
    Bei den jährlichen BigBrotherAwards (1) werden Personen, Institutionen oder
    Unternehmen angeprangert, die in diesem Bereichen allzu sorglos mit den Daten
    der Bürger umgehen. Letztes Wochenende wurden sie wieder vergeben und die,
    die sie überreicht bekommen, fühlen sich wenig geschmeichelt. Wie andere
    Preise haben auch die BigBrotherAwards fein säuberlich aufgeteilt
    verschiedene Kategorien. So besitzen die "Oscars für Datenkraken" einen
    "Lifetime"-Award für eine auf einem unrühmlichen Gebiet herausragende
    Persönlichkeit, nämlich seine langjährigen Verdienste bei der Ausspionierung
    der Bürger: Diesmal bekam ihn Otto Schilly, noch Bundesinnenminister. Der
    macht seine Arbeit höchst effektiv, schließlich bekam er bereits 2001 Preise
    dafür. Unter seine Amtszeit fallen die vorschnelle Einführung des
    biometrischen ePasses ohne Legitimation durch das Parlament. Er setzte sich
    überdurchschnittlich für die Überwachung der EU-Bürger ein und für den Großen
    Lauschangriff. Nach wie vor gehen die "Otto-Kataloge", die Aushöhlung des
    Datenschutzes im Namen der "Antiterror Gesetze" auf sein Konto. Der
    biometrische ePass, der seit heute erhältlich ist, wurde von Schilly am
    Parlament vorbei auf der EU-Ebene "durchgeboxt", so Rolf Gössner von der
    Internationalen Liga für Menschenrechte (2). Er hält Schilys
    "selbstherrlichen Akt für zutiefst undemokratisch".
    In der Kategorie "Wirtschaft" wurde der BigBrother an die Saatgut-Treuhand
    Verwaltungs GmbH in Bonn vergeben, vertreten durch ihren Geschäftsführer Dirk
    Otten. Sie hatte Bauern ausspioniert, ob sie etwa Früchte ihrer Ernte für die
    Aussaat im nächsten Jahr verwenden. Dafür hatte sie Kundendaten über die
    Genossenschaften herausgefunden, dann auf Feldern kontrolliert und über
    verdeckte Ermittler Erzeugnisse zu Testzwecken gekauft. 2 500 Bauern
    verweigerten die Auskunft - und wurden verklagt.
    Auch die staatlichen Institutionen gingen nicht leer aus: Unter "Behörden &
    Verwaltung" erhielt der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff
    eine Trophäe. Ihm zu verdanken ist die Zerschlagung der Datenschutzaufsicht
    in Niedersachsen, erklärte Werner Hülsmann vom Forum InformatikerInnen für
    Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) (3).
    In der Sparte "Kommunikation" beschreibt Alvar C. H. Freude vom Förderverein
    Informatik und Gesellschaft (4), wie der schleswig-holsteinische
    Generalstaatsanwalt Erhard Rex die großflächige Suche nach Zeugen per
    Handy-Ortung anordnete. "Mobilfunk-Unternehmen wurden ohne konkreten
    Tatverdacht gezwungen, die Datenschutzvereinbarungen mit ihren Kunden zu
    brechen. Unzählige Unschuldige wurden zu Verdächtigen. Die Beweislast wurde
    umgekehrt - potenzielle Zeugen mussten beweisen, dass sie keine Täter sind",
    erklärt Freude in der "Laudatio".
    Auch Prominenz wie Franz Beckenbauer bekamen ihr Fett ab: In der Sparte
    "Verbraucherschutz" wurde das Organisationskomitee Deutschland im DFB für
    seine Methoden bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 prämiert. Rena
    Tangens vom Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten
    Datenverkehrs (5) prangerte die "inquisitorischen" Fragebögen zur Bestellung
    von WM-Tickets an und monierte sowohl die zukünftige Weitergabe der
    Adressdaten an die FIFA und natürlich an die Sponsoren, als auch die
    Einführung von RFID-Überwachungschips auf sämtlichen Eintrittskarten.


    (1) BigBrother 2005: http://www.bigbrotherawards.de/2005/
    (2) ILMR: http://www.ilmr.de/
    (3) FIfF: http://rayserv.upb.de/fiff/
    (4) Fitug: http://www.fitug.de/
    (5) FoeBuD: http://www.foebud.org/

    Zitat

    Original von hpr


    Ich geb zu, ich bin voreingenommen. Aber all diesen gleichlautenden Schund, der sehr gekonnt nichts erzählt, mit manierierten Figuren, flach wie Scheckkarten, der im Moment Mode ist, kann ich wirklcih nichts abgewinnen. Da wäre James Frey schon ein Fortschritt.


    Hans Peter


    Zum Beispiel?


    Ich würde mir gern einmal etwas von diesen «Machwerken» ansehen, um mir ebenfalls ein Bild machen zu können :brille


    Horst-Dieter

    Also wirklich,


    kennt jemand wirklich einen Falll, wo Manuskript und/oder Idee geklaut wurden?


    Verbürgt!? :achsel


    Dann bitte mitteilen :affe damit ein alter Zweifler auch mal was zu staunen hat.


    :colts


    Ungläubige Grüße


    Horst-Dieter

    Zitat

    Original von Petra
    Ansonsten quält mich noch die neue Rechtschreibung - ich hab mir bisher immer eingebildet, ein gutes Sprachgefühl zu haben, aber das ist mit der Rechtschreibreform auf der Strecke geblieben. Insofern bekenne ich mich zu einer erworbenen Schreibschwäche. Muss am Alter liegen ...


    Gruß,
    Petra


    Das verstehe ich nicht, das die Rechtschreibung (auch die neue) das Sprachgefühl stören kann. Gerade die "alte" Rechtschreibung hat ihre Tücken und ist an vielen Stellen unlogisch und gegen ein gesundes Sprachempfinden. Das hat die neue Rechtschreibung leider nur geringfügig an manchen Stellen verbessert und ansonsten ... ;(


    Also ich würde da nicht zu sehr drum trauern und es eher mit Jacob Grimm halten, der ein gutes Sprachgefühl hatte und trotzdem radikale Vorstellungen zur Rechtschreibung.


    Übrigens: Herzlich willkommen in der Forumsöffentlichkeit! :D


    Grüße aus dem gerade abgedunkelten Taubertal


    Horst-Dieter

    Zitat

    Original von Angelcurse
    "Garantiehonorars in Höhe von 10000 Euro"
    Ist das viel? Gut? Lohnt sich das? Ich habe kaum Ahnung von Honoraren...! Heißt Garantiehonorar, dass man die 10000 Euro auf jeden Fall kriegt? Kriegt man dann pro verkauftem Buch keinen weiteren Cent? Dann kommt es mir wenig vor... *duck* :achsel


    LG
    Katharina


    Ein Garantiehonorar zu bekommen ist eine feine Sache. Nicht jeder Verlag macht das, noch nicht einmal im Fachbuchbereich. Manche versuchen sich mit einem sogenannten "Honorarvorschuss" davor zu drücken.


    Garantiehonorar aber heißt: egal was kommt, das Geld kann nicht mehr weggenommen werden. Honorarvorschuss heißt: laufen die Buchumsätze schlecht, werden viele Exemplare von den Fachhändlern an den Verlag zurückgegeben, kann der Verlag auch den Honorarvorschuss ganz oder teilweise zurückkfordern.


    Das ist natürlich nicht fair - aber rechtlich nicht anfechtbar.


    10.000 Euro Garantievorschuss für einen Roman sind schon mal eine feine Sache. Ich bitte alle hier im Forum vorbeischauenden Profis, den Finger zu heben, wenn Sie so viel (oder gar mehr) Garantievorschuss für Ihre Bücher bekommen.


    Ich beneide den Gewinner jetzt schon :attn


    Horst-Dieter

    Zitat

    Original von Angelcurse
    Und wenn man bereits ein Exposé an einen Wettbewerb geschickt, aber nicht gewonnen hat, darf man das dann überhaupt noch veröffentlichen hinterher?


    Liebe Grüße
    Katharina


    Ja, darf man. Urheberrechtsschutz genießt man von dem Augenblick an, wo man es zu Papier gebracht hat. Das muss bei keinem Patentamt oder irgend einer anderen Institution hinterlegt werden. Man kan so oft man will, mit einem Text an einem Wettbewerb teilnehmen. Nur wenn man zu den Gewinnern zählt, ist man in der Verwertung des Textes beschränkt, denn oft stimmt man bei der Teilnahme den Bedingungen zu, die eine bestimmte Veröffentlichungsform vorsehen, für den Fall, dass man zu den Gewinnern zählt.


    Eine kurze und knackige Einführung in das Thema Urheberrecht für Autoren liefert übrigens Wolfgang Tischer in seinem dritten oder vierten Podcast (http://www.literaturcafe.de). Unbedingt herunterladen und anhören.


    Ein einfacher Trick, die Urheberschaft eines Manuskripts zu dokumentieren ist, das Manuskript in einem verschlossenen Umschlag an sich selbst zu schicken. Das Datum des Poststempels lässt eine Datierung auch später noch sehr sicher zu.


    Grüße aus dem überraschend warmen Taubertal


    Horst-Dieter