Beiträge von Horst-Dieter

    Das ich den Zuschlag bekomme, hatte ich gar nicht erwartet, pessimistisch wie ich zuweilen bin. Dann hat es aber doch geklappt und auch mein Wunsch, die offizielle Zusage noch ein wenig hinauszuzögern, hat funktioniert. Ich bekam den Brief erst zum 10. November letzten Jahres. Beantragt hatte ich das Stipendium für meine in Arbeit befindliche Tartini-Biografie und Hauptbestandteil meines Antrags war eine Recherchereise nach Norditalien. Da wollte ich natürlich nicht im kältesten Winter hin und die Laufzeit des Stipendiums war mit 4 Monaten begrenzt. So fuhren wir am 28.2. los und kamen am 8.3. zurück. Am 10.3. lief das Stipendium aus und bis dahin musste auch der Bericht abgegeben werden. Den schrieb ich am 9.3. und schickte ihn, mit vielen Zweifeln (erneutes pessimistisches Intermezzo) noch am gleichen Tag ab. Es dauerte kaum eine Woche. bis die Meldung kam: Bericht akzeptiert, die letzte Tranche wird ausgezahlt :freuhuepfGlück hatten wir auch mit dem Wetter, denn abgesehen von einem Abend, an dem uns der Bora in Triest fast umgehauen hatte, gab es nur blauen Himmel und ab dem späten Vormittag Temperaturen von über 10 Grad. Das war noch nichts für T-Shirt und kurze Hose, aber doch zum frieren schon zu warm. Aber auch die Zeit davor lief gut. Die Suche nach italienischen Quellen, die ich noch nicht kannte (auch meiner mangelhaften italienischen Sprachkenntnisse wegen) konnte mit Hilfe einer Freundin, die an der Uni Florenz unterrichtet, positiv ausgestaltet werden.


    Ich liebe Stipendien! :)

    @ HD

    Nein, das reicht hier tatsächlich nicht aus. Ich möchte eine sehr dominante Handlung beschreiben. Bzw. die Art und Weise des Festhaltens.

    Ich würde nach anderen Lösungen suchen. "bestimmt" und "bestimmend" sind sehr unsauber, schwammig und zeigen die dominante Handlung nicht gut. Besser vielleicht "hielt sie energisch fest". Oder drück das in einem anderen Satz aus, der seine dominante Haltung zeigt. Dann braucht es nicht diese klischeehafte, nichtssagende Formulierung.

    Es scheint ein übliches Verfahren zu sein, dass, wenn Schauspieler aussteigen wollen aus der Serie, die Figur erschossen wird. Seltenst wählt man eine andere Lösung.

    …Der Verlag hat das Manuskript gekauft und bezahlt, also kann er schauen, wie er es redigiert. …

    Verlage kaufen in der Regel keine "Manuskripte". Sie machen mit Autoren Verträge, in denen geklärt wird, das und wie veröffentlicht wird und welche Rechte der Autor an Verlage überträgt. In den Verträgen steht i.d.R. auch drin, dass der Autor an der Überarbeitung mitzuwirken hat (zusammen mit dem Lektor). Außerdem steht drin, welches Honorar der Autor bekommt. Das ist in der Regel ein prozentualer Anteil am Nettoverkaufspreis (bei Belletristik). Es sollte auch ein nichtzurückzahlbares, aber mit dem Umsatzhonorar verrechenbares Garantiehonorar im Vertrag vereinbart werden.


    Das ein Verlag für einen fixen Betrag ein Manuskript kauft und der Autor danach nichts mehr damit zu tun hat, ist nicht die Regel. Und wenn es vorkommt, ist der Autor oder die Autorin meistens angeschissen.

    Danke für den Hinweis, Tom. Ich hätee das Buch sonst übersehen, keine Ahnung, warum. Ich schätze Karen Duve auch, nicht zuletzt deswegen, weil sich keines ihrer nächsten Bücher vorhersagen lässt. Das sorgt für nicht so überragende Werke, aber eben auch für ausgesprochene Glanzlichter wie der Regenroman und Annette. Deine Rezension liest sich so, dass es nicht schaden kann, den Roman zumindest mal anzulesen.

    Du hast Recht, Horst-Dieter. Zum Schreiben reichen vermutlich bereits das Word-Pad von Microsoft oder sogar Block und Bleistift aus.

    Für kurze Texte sicherlich, bei längeren wird man sich mit derart einfachen Werkzeugen immer schwerer tun.


    Papyrus Autor empfinde ich auch nicht als zu teuer, eher als Funktionsüberladen, aber die positive Seite daran ist ja, dass sich jeder seine Funktionen aussuchen kann.


    "Normale" Textprogramme wie Word, Writer (OO, LO), Pages & Co. sind in der Regel leistungsfähiger, als die Nutzer ahnen. Man wechselt schnell zu einem speziellen Schreibprogramm ohne genauer zu prüfen, was man mit diesen Programmen mehr machen kann, als einfach den Text hineinzuklopfen.

    Ungefähr so teuer wie Papyrus Autor, und was atticus kann, kann auch Papyrus (und sogar noch ein bisschen mehr). Die Vorschau der verschiedenen E-Book-Plattformen ist sehr selektiv. Es fehlt beispielsweise das in Deutschland verbreitete Gerät der Buchhandelsketten (tolino).


    Die Frage, ob man mehr braucht als ein Schreibprogramm, beantwortet diese Software auf den ersten Blick auch nicht. Dass ein Programm alles können muss, was man gerade braucht, bezweifle ich sowieso. Wenn ich schreiben will, nutze ich ein Schreibprogramm. Wenn ich veröffentlichen will (also layouten muss), ein Layoutprogramm. Und wenn man es sich genau anschaut, kann auch Word die meisten Layoutaufgaben erfüllen, professionell sogar. Die wenigsten setzen sich jedoch mit den nötigen Funktionen auseinander. Und E-Books erzeugen kann sogar Apples Pages ganz ordentlich.