Beiträge von Th. Walker Jefferson

    Beim BT hattest Du die Gelegenheit mich richtig zu zerreissen

    Du, Deine BTs sind so mies, daß es sich gar nicht lohnt, darüber zu reden. Du wärst doch mit dem Abfassen der Gebrauchsanleitung für einen Wasserkocher überfordert. Hab dich Dich jetzt beleidigt? Ist das ad hominem? :rofl Oder ist es einfach nur wahr?:auslach

    Im Englischen gibt es ein Spruch, der so geht: "Patriotism is the last refuge of a scoundrel."


    Das bedeutet: Patriotismus ist die letzte Zuflucht eines Schurken.


    Und hier ist es genauso: Weil Christian doch absolut nichts zu sagen hat, nimmt er seine Zuflucht zu diesem andauernden Draufschlagen auf konservative politische Positionen, die dann jedesmal als "rechtsaußen" abqualifiziert werden. Roland Tichy ist doch nicht rechtsaußen – der war bis 2014 Chefredakteur der Wirtschaftswoche. Der ist konservativ - aber mehr nicht. Was soll überhaupt diese andauernde politische Polarisierung hier? Man kann doch über nichts mehr reden.


    Das ist doch sowas von degoutant (kommt bei Perry Rhodan nicht vor, deshalb einfach googeln Christian), daß mir gar nichts mehr einfällt.

    Es gibt keinen Grund, auf dies Weise beleidigend zu sein.

    Du warst auch mal Vorsitzender hier – und zwar in besseren Zeiten. Dir müßte eigentlich klar sein, wo die Reise hier hingeht. Es hat hier absolut nie Zensur gegeben. Noch nie!


    Daß Christian keinen Satz schreiben kann und in so einem Verein überhaupt nichts verloren hat - der dürfte ja nicht einmal die Aufnahmeprüfung bestehen -, ist Dir genauso klar wie mir. Diese lächerlichen, von überall her zusammengestohlenen Geschichten, der kann doch ohne Hollywood-Kino und Netflix sich nicht eine Handlung selber ausdenken.


    Wenn Ihr hier noch viel zensiert oder verschiebt, dann könnt Ihr einpacken.

    Alles was rechtsaußen ist oder danach riecht, ordne ich da ein. Mach ich allerdings bei dem stalinistischen/kommunistischen Zeugs genauso. Also auf der gegenüberliegenden Seite. Muß ja alles seine Ordnung haben!

    Sag mal, spinnst Du jetzt komplett?


    Daß du nicht schreiben kannst, haben Deine BTs ja zur Genüge gezeigt. Daß du nicht denken kannst, zeigen die meisten Deiner Beiträge. Und jetzt spielst Du hier auch noch den Zensor in dem bräsigen Bewußtsein: Wenn ich sonst schon nichts kann, eines kann ich: Hier den Blockwart geben.


    Kennt du den Sachbearbeiter im Einwohnermeldeamt, der da nichts zu sagen hat, weshalb er in der Freizeit die Mitglieder im Kanu-Club terrorisiert? So einer bist Du.


    Du paß mal auf: Dieses Forum hat viele Jahre ohne dich, Deine Schreibkünste :roflund Deine Eingriffe hier wunderbar funktioniert.


    Wie GTaag vollkommen zu Recht schreibt: Wenn das noch lange so weitergeht, dann werden die letzten hier noch vertrieben. Dazu gehöre ich dann Euch.


    Warum macht Ihr hier überhaupt noch ein Forum? Tauscht Euch doch im Verein privat per Email aus. Dann reden nur noch die mit, die Euch passen. Okay?


    Und wenn Euch das hier zu viel ist, dann schmeißt doch bitte mich raus - und zwar gleich jetzt, ja?

    @TWJ: Er ist nicht tumb und/oder pubertierend, er ist 13 und lediglich verliebt, und sie ist auch nicht übermäßig weise, sondern so normal oder besonders wie jeder. Und das ist auch kein Harold-und-Maude-Szenario. Aber im Kern geht es bei der Geschichte sowieso um andere Dinge.

    I was only joking, of course. Congrats once again.


    PS: Reading that the Berliner Mietendeckel will be, in all possibility, unconstitutional just made my day.

    Herzlichen Glückwunsch!


    Ich glaube, der Romananfang war hier BT, stimmt's?


    Ich freue mich über Deinen ungebrochenen Elan, die Kreativität und die schiere harte Arbeit, mit der Du nun schon seit vielen Jahren Dich auf hohem Niveau behauptest.


    Ich will aber ganz ehrlich sagen, daß diese – zumindest von mir assoziierte – Harold-and-Maude-Problematik mir, naja, wenig attraktiv erscheint. Pubertierender tumber junger Mann und lebenserfahrene, weise und kluge Achtzigjährige? Irgendwie ist das mutig, das gebe ich gerne zu, aber das Sujet insgesamt …?


    Aber vielleicht ist das Buch ja ganz anders.

    Zitat

    Die bisherige Umsatzgrenze von 17.500 Euro soll nun durch das Bürokratieentlastungsgesetz III angehoben werden auf 22.000 Euro.

    :rofl



    Sorry Tom, ich lache natürlich über die Anhebung der Umsatzgrenze - und nicht über den tatsächlich sehr interessanten Link.


    Es gibt ja Leute, die liegen da um ein Vielfaches drüber, weshalb sie sehr gerne Rechnungen mit Ausweisung der Umsatzsteuer schreiben, brav ihre Umsatzsteuervoranmeldungen – inzwischen ja sehr komfortabel per ELSTER – online abgeben und sich am Jahresende über ihren schönen Gewinn freuen. Den sie dann natürlich nochmal versteuern müssen, aber es soll ja Methoden geben, den elegant in einem überschaubaren Rahmen zu halten.

    Insolvenz ist auch nicht notwendigerweise das Ende. Es kann einem als Autor sogar passieren, dass man plötzlich Vertragspartner eines anderen Verlags ist, der die Rechte erworben hat.

    Da sehe ich genau so!


    Ich glaube auch, daß das meistens der Gang der Dinge bei der Insolvenz von Kleinverlagen ist – die werden mitsamt ihrer Bücher und Autoren oft von einem anderen Verlag übernommen, was für die betroffenen Autoren zuerst mal eine gute Nachricht ist.

    Das ist für den Autor aber ziemlich ungünstig.

    Life is hard. Then you die. (Motto der russischen Mafia) :evil


    Ein Autor, der für einen Verlag schreibt, welcher in die Insolvenz geht, ist nach Anmeldung der Insolvenz zuerst einmal ein stinknormaler Insolvenzgläubiger – und nicht mehr. Er muß wie alle anderen Insolvenzgläubiger abwarten, ob a) überhaupt eine Insolvenzmasse (= positives Vermögen des Insolvenzschuldners nach Abzug aller Schulden und Kosten) vorhanden ist und diese dann b) als Quote an der Masse ausgeschüttet wird. Das kann Jahre dauern. Die Quote liegt in Deutschland bei 5 Prozent der Forderungen der Insolvenzschuldner.


    Definition Insolvenzgläubiger: "Insolvenzgläubiger sind nach der Legaldefinition von § 38 Insolvenzordnung (InsO) diejenigen Gläubiger (hier Autoren), die gegen den Insolvenzschuldner (hier Verlag) eine Forderung haben (hier Autorenhonorare), die schon vor dem Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründet war (= bestanden hat)."


    Beispiel: Hat also ein Autor von einem Verlag zum Zeitpunkt der Insolvenz noch 10.000 Euro an Honoraren zu bekommen, dann ist es gut möglich, daß er nach drei Jahren 500 Euro vom Insolvenzverwalter überwiesen bekommt. Wenn überhaupt. Die Ausschüttungs-Quoten in Insolvenzverfahren sind in Deutschland extrem niedrig.


    Dagegen kann man sich nicht versichern. Grundsätzlich besteht bei jedem Vertrag in einem Härtefall ein Sonderkündigungsrecht, ob das allerdings bei einem Autorenvertrag im Falle der Insolvenz eines Buchverlages auch der Fall ist, weiß ich nicht. Ich glaube auch nicht, daß das hier der springende Punkt ist.


    Normalerweise ist ein Autor nämlich gar nicht in der Lage, die drohende Insolvenz seines Verlages abzusehen, weil sich das alles hinter den Kulissen abspielt.

    Das war ja auch nur ein Rechenbeispiel, TWJ.


    Und Forderungen, die zur Zeit der Verfahrenseröffnung noch nicht bestehen bzw. formuliert sind, sind auch futsch. Wenn man also ein Honorar für irgendwas zu bekommen gehabt hätte, kann man nicht noch rasch die Rechnung dafür schreiben.

    Alles gut! :blume


    Sehe ich auch so: Hat ein Autor von einem Verlag, der in die Insolvenz geht bzw. gegangen ist, noch Geld zu kriegen, dann muß er seine Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden.


    Ob er dann was kriegt, steht in den Sternen. Hat er seine Forderungen aber nicht angemeldet hat, dann kriegt er auch nichts. Das steht fest.

    Wenn der Konkursverwalter zehntausend Euro aus der Konkursmasse realisieren kann, aus Vermögen und durch Abverkäufe von was immer da auch noch ist (beispielsweise Maschinen, Inventar und Lagerbeständen), und es gibt Forderungen in Höhe von insgesamt hunderttausend Euro gegen das Unternehmen, dann bekommt jeder ein Zehntel dessen, was ihm zusteht ...

    Das wäre schön, aber ganz so ist es nach meiner Erfahrung nicht. Die Quote der Ausschüttungen an Insolvenzgläubiger liegt in Deutschland bei 5 Prozent. Die allermeisten Insolvenzgläubiger bekommen also fast gar nichts.


    Wenn überhaupt eine einigermaßen greifbare Insolvenzmasse da ist, dann geht der Löwenanteil an die Banken und an den Insolvenzverwalter selbst. Bei einer Masse von 100.000 Euro gehen ca. 15.000 Euro an den Insolvenzverwalter.


    Mit dem Betriebsvermögen sieht es kaum besser aus.


    Die Autos sind meist geleast, gehen also zurück an die Leasingbank; Maschinen, Inventar, Lager und Betriebsausstattung sind oft ebenfalls geleast oder der Bank sicherungsübereignet oder kaum etwas wert. Bei einer Insolvenz eines Unternehmens bis ca. 500 Mitarbeiter ist das Wertvollste regelmäßig die Betriebsimmobilie und danach die Privatimmobilie des Unternehmers. Beide Immobilien sind i.d.R. mit für Kredite haftenden Grundschulden zugepflastert, d.h. die Immobilien gehen meist an die Bank, welche sie dann versteigert oder freihändig verkauft.

    Sie haben sich eine andere Schiene aufgebaut neben dem traditionellen Buchhandel, die mit anderen Konditionen zufrieden sind: die Museumsshops.

    Also gut!


    Jetzt noch was:


    Ich weiß, daß einige von Euch mehrere Bücher beim Regionalia-Verlag veröffentlicht haben, deshalb möchte ich jetzt hier eine Warnung aussprechen, die Ihr mir aber nicht übelnehmen sollt, weil sie nicht böse gemeint ist. Ganz im Gegenteil!


    Der Regionalia Verlag hat 2018 Insolvenz angemeldet und wurde dann vom Kraterleuchten Verlag in Daun, das ist ein Kurort in der Eifel, übernommen, vermutlich im Zuge eine sog. Asset-Deals, d.h. Kraterleuchten hat dem Insolvenzverwalter die Aktiva von Regionalia abgekauft. Und leider auch Bruno Hof übernommen, den Mann, der Regionalia in die Insolvenz geführt hat.


    Nun ist es so: Die Insolvenz von Regionalia hat sich für jemand, der Bilanzen lesen kann, seit Jahren abgezeichnet. In der letzten im Bundesanzeiger veröffentlichten Bilanz vom 31.12.2016 beträgt das Umlaufvermögen von Regionalia 661 TEuro, was bei so einem kleinen Unternehmen viel zu hoch ist. Das Umlaufvermögen eines Verlages besteht praktisch nur aus dem Lagerbestand an unverkauften Büchern, was hier wiederum viel zu hoch war.


    Geht man auf der Passiv-Seite der Bilanz in die Verbindlichkeiten, dann sieht man, daß die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bei Regionalia zum 31.12.2016 471 TEuro betrugen.


    Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bedeutet immer: Kontokorrent.


    Das heißt also, Regionalia hat fast den ganzen Lagerbestand über den Kontokorrent finanziert, wofür ca. 10,00 % Zinsen p.a. (bei Überziehungen gerne auch bis zu 16 % p.a.) zu zahlen sind. Allein die Zinsen für kurzfristige Ausleihungen müssen bei Regionalia im Jahr 2016 ca. 50.000 Euro betragen haben, eine unfaßbare und selbstverständlich ruinöse Summe.


    Irgendwann hat die Bank den Kontokorrent entweder gekündigt oder – wahrscheinlicher - nicht mehr ausgeweitet, vermutlich weil keine frischen Kreditsichertheiten zur Verfügung standen, wodurch das Unternehmen illiquide wurde und Insolvenz anmelden mußte.


    Mein Tip an Euch ist deshalb: Im Bundesanzeiger kann man Bilanzen aller Kapitalgesellschaften nachlesen. Die sagen dem, der sie lesen kann, sehr viel. Mein dringender Rat: schaut Euch die Bilanz 2018 von Kraterleben, wenn sie bis spätestens 28.2.2020 veröffentlicht ist, gut an. Faustregel: je später ein Unternehmen eine Bilanz in den Bundesanzeiger einstellt – desto größer sind die Probleme.


    Sollten in der 2018er-Bilanz Umlaufvermögen und kurzfristige Verbindlichkeiten für ein Unternehmen dieser Größe wiederum exorbitant groß sein, dann droht, wenn auch nicht gleich eine Insolvenz, so doch eine Schieflage und damit Probleme für die Hausautoren.

    Hallo, Alexander,


    Das ist ja ein derartiger Schmarrn, wie man es sich schlimmer kaum vorstellen kann. Ich bin richtig perplex, daß ein intelligenter und gebildeter Mensch wie Du sich mit einem solchen Zeug abgibt.


    Ist das nur, um Geld zu verdienen? Kann man mit sowas überhaupt Geld verdienen?


    Du wirst mir das vielleicht nicht glauben, aber ich bin tatsächlich mehr verblüfft als maliziös bzw. überhaupt nicht maliziös.

    Nichts wird wachrütteln. Menschen sind egoistische Arschlöcher, oder die meisten Menschen, eigentlich aber (fast) alle. Klar kann man in KZs rennen und sich drastische Bilder anschauen und Anne Frank lesen und all das tun, und möglicherweise wird das die Hemmschwelle beim einen oder anderen ein klitzekleines bisschen anheben, aber dieses Bedürfnis, sich über andere zu stellen, der stärkeren Gruppe anzugehören, den Egoismus ausleben zu können, das ist so fest verwurzelt, dass es m.E. keinen Zweifel daran geben kann, dass die erneute politische Katastrophe kommt, möglicherweise nicht in den nächsten zwei Jahren, aber spätestens in einer Dekade.

    Hallo Tom,


    Ich kann diese pathetisch vorgetragenen Bekundungen eines Spenglerschen Kulturpessimismus - das ist es nämlich - nichts abgewinnen. Im Endeffekt ist das nur Stammtisch.


    Wir sind nicht auf dem Weg in eine politische Katastrophe, wir haben eine gut funktionierende Demokratie mit i.G.u.G. gut funktionierenden Institutionen. Wer behauptet, daß wir vor einem neuen Weimar stehen oder gar einem neuen 1933, der weiß wahrscheinlich zu wenig über die Geschichte.


    Manche Menschen sind egoistische Arschlöcher, das ist ja klar – aber nicht alle. Nicht einmal die Mehrheit. Die allergrößte Mehrheit sind brave Steuerzahler, die ihr Auto korrekt parken und sich meistens an die meisten Regeln und Gesetzte halten. Sonst sähe es hier ganz anders aus.


    Ich habe zwei Jahre in einem sozialistischen Land (Beijing, China) gelebt und ich weiß, wie es aussieht, wenn Recht und Gesetzt über Nacht (Tiananmen 1989) außer Kraft gesetzt werden und Despotie und Willkür herrscht. Das, mein lieber Tom, willst du gar nicht wissen.


    Es ist schon klar, daß es in Moment in Deutschland ein bißchen politisch rumpelt, aber deswegen sind wir noch lange nicht auf dem Weg in einen neuen Faschismus.