Beiträge von Joachim

    Du musst halt Texte besprechen können, Nifl, ohne dass sie als veröffentlicht gelten, deshalb braucht es eine geschlossene Gruppe. Ausweiskopie kann meines Wissens auch per Post geschickt werden, so hab ich das damals gemacht. Und von Textdiebstahl innerhalb der BT-Gruppe weiß ich nichts :kratz2


    Ist schade, dass Mephi nicht in diesen Geschichten ding rein kommt, ich kann es nur empfehlen :)

    Du hast Pathfinder aus Zeitmangel gestoppt, aber Skyrim gespielt? Bei mir war es exakt andersherum :D

    Aber zur Zeit zieht es mich gar nicht mehr so in fremde Welten. Ich hab beim Radfahren meine Hörbücher und wenn ich zuhause bin tüftele ich an meiner Welt herum :thumbup:


    Hm, hört sich wirklich bisschen widersprüchlich an. Skyrim ist halt paar Jährchen her, so Anfang 2013 :)


    Eigene Welten und Storys bauen ist aber auf jeden Fall spaßiger, da stimme ich zu.

    Pathfinder: Kingmaker hab ich irgendwann aus Zeitmangel aufgegeben, ist aber ein geiles Game, keine Frage. Kommt recht nahe an Baldurs Gate ran, find ich, wird aber ziemlich spielend vom dritten Witcher und Skyrim überholt.

    Ansheisst ist beinahe so gut wie Isolde Baden :)


    Willkommen im Forum!


    Ich bin eher der klassische D&D-Zocker (gewesen), also mehr in den guten alten Forgotton Realms als im hochmodernen (hust) Azeroth unterwegs, aber Fantasy gegenüber natürlich aufgeschlossen und gespannt auf eventuelle BTs.


    Grüße ... Jo :)

    von unterwegs, deshalb kurz: zugestimmt, ich sprach (1) zwecks Gegenrede nur von mir und (2) hab ich die Trennung nur vorgeschlagen, weil drüber eine Bücherrezi war.

    Das andere sehe ich nicht so eng wie ihr, Uwe und Tom, werde es aber auf jeden mitbedenken :)

    Erstmal ne Entschuldigung an dich, TWJ, ich will dich natürlich nicht aus der BT-Runde kicken.


    Ich verlinke hier den ersten Artikel (außer wiki), den ich unter "Lakedaimon identitäre" ergoogelt hab: Ein Zeit-Artikel

    (siehe 2. Absatz)


    Es mag natürlich sein, dass dieser Nick ein totaler Zufall ist und jemand einfach den Film '300' geil findet. Wie wahrscheinlich ist das, TWJ?


    Zuletzt: Ich fahre hier keine persönliche Agenda. Mir kommt es auf die Gegenrede an. Falls hier jemand aufschlägt und sich RAF-Fritz oder Sugar-Daddy-Honecker nennt und dann halt News-vom-schwarzen-Block verlinkt, würde ich auch was sagen. Momentan machen eben die eher Rechten Radau, wobei ich Tichy auch nicht dazu zählen würde. Muss jetzt los,


    Grüßle ... Jo

    Okay, Tom und Uwe, wenn ihr das sagt, dann schau ich, dass ich da mehr drauf achte. Ich hab das bisher nicht so empfunden und auch nicht bemerkt, bin aber auch nicht an jedem Thread dran.


    Was TWJ und das Abwatschen irgendwelcher User betrifft, die dem Herren nicht passten, so gab es das aber auch schon viel früher, zu Zeiten, als wir hier ganz unpolitisch waren. Ich bitte euch dies auch mit zu beachten.

    Wenn Manu hier mit Namen Lakedaimon und nem Lambda-Avatar auftaucht, was sagt dir das, TWJ? Sagt dir das überhaupt was?

    Und sie wird ganz sicher nicht zur Sau gemacht, dazu bräuchte es nämlich jemanden wie dich, der keine Grenzen kennt.


    Zuletzt: Grün war ich schon immer. Ich hab mich nur zurückgehalten. :)

    An alle Forengäste, die hier vielleicht reinschauen: Der User TWJ ist schon seit Jahren einer unserer, na ja, Pappenheimer. Normalerweise ist er harmlos, aber manchmal geht er total steil, packt sich einen anderen User, der ihm grad nicht passt, und erhöht sich an ihm, ohne Rücksicht auf Verluste. Diesmal ist er so weit gegangen, jemandem außerhalb unserer Textbesprechung, die getrennt vom öffentlichen Forum abläuft, so übelst für einen eingestellten Text abzuwatschen, dass ich mich frage, ob man ihn nicht einfach aus der BT-Runde kickt - wo er sich übrigens nicht zu dem Text geäußert hatte.


    Mit anderen Worten, TWJ: Kannst dich beruhigen, eine angebliche Zensur würde uns niemals so viele User kosten wie deine Attacken es bisher schon getan haben. Und dank dir wird es sich ein Anfänger zweimal oder dreimal überlegen, an der Textbesprechung teilzunehmen oder sich der Gruppe überhaupt anzuschließen. Dafür gebührt dir eine goldene Plakette und großer Dank!

    Korrekte Anwendung des Kansas City Shuffle - du lässt alle Welt nach rechts blicken und gehts nach links.


    (Aus dem Handbuch für Privatdetektive und Presseleute)



    Buster Malones erste Station war also die Funkzentrale des Woodlock-PD, in die er bereits fünfzehn mal eingebrochen war. Um hinein zu kommen, existieren theoretisch zwei Möglichkeiten: Tagsüber und nachts. Tagsüber war der Laden mit vier Officers besetzt, darunter Polanski und Tenpenny, die sich eine Gehirnzelle teilten. Nachts gab es einen altersschwachen Wachhund mit schwerem Reflux. Wenn man seinen Geruchssinn behalten wollte, brach man also am Tag ein, was Buster Malone stets nach dem gleichen Schema tat: Ein brennende Tüte mit Hundekot am Haupteingang und einen Rasenrechen neben den Fahrertüren beider Einsatzwagen. Sprich, Malones Antwort auf den Kansas City Shuffle.


    Klappte auch diesmal. Nach dem Klingelputz traten Polanski und Tenpenny die brennende Tüte aus und gerieten in Streit, weil sie sich besudelt hatten, woraufhin die beiden anderen Officers zu ihren beiden Streifenwagen rannten, um Verstärkung zu holen und sich, Bäng, Bäng, ausknockten. Genug Zeit für Malone. Er betrat das WPD durch den offen stehenden Hintereingang, tippte den Code 1-2-3-4 zur Funkzentrale ein und entlockte der dortigen streng geheimen High-Tech die GPS-Daten des letzten Aufenthaltsorts von Sheriff Clark. Während sich Polanski und Tenpenny gegenseitig die Knarren an die Rübe hielten und anbrüllten, verließ Malone das WPD zum sechzehnten Mal.


    Buster Malone hatte in seinem Leben schon viel gesehen. 93jährige Elitesoldaten, die wie Mittfünziger aussahen und mit Kakerlaken befreundet waren, Pfadfinder, die kein Zelt aufbauen konnten, und so weiter. Aber das, was er bei den GPS-Koordinaten in den Potato-Mountains vorfand, erstaunte selbst ihn, ja, hätte ihn unter 3 Promille vielleicht auch schockiert. Statt der Lichtung und der zentralen, malerischen Jagdhütte, die auf der Wanderkarte neben zwinkernden Grizzlies und Thumps-up-Eichhörnchen verzeichnet waren, klaffte hier ein tiefschwarzer Krater von geschätzten 120 Fuß Radius im Boden. Nahe Bäume waren rußgeschwärzt, der Streifenwagen war auf Kühlboxgröße zusammen geschmolzen und fünf Ornithologen, erkennbar an Fernglas und Handbuch, hingen wie gerupfte und verkohlte Hühner in den Ästen. Buster Malone trank einen Schluck, dann war er sich sicher: Diese immense Energieentladung konnte nur von einem Quantenverschränkten-Doppelhelix-Teleport-Unter-Skleronomen-Zwangsbedingungen bei wechselpoligem Eigenmagnetfeld in Stasis stammen.


    Daran gab es keinen Zweifel. Und es gab keinen Zweifel, wer über das Equipment dafür verfügte. Erstens die Chinesen, weil sie alles kopierten. Aber die Chinesen waren weit weg. Zweitens die Narcos, weil man mit dieser Technik auch Crystal kochen konnte wie ein junger Gott. Oder drittens
    die Secret Alien Special Task Force aus Area 51 ...

    Vor 12 Uhr trank Buster Malone seinen Kaffee schwarz und mit einem guten Schuss von Vlad's Zauberwodka mit Zimtnote. Nach 12 Uhr ließ er den Kaffee weg. So handhabte er das immer, weshalb er am Morgen jenes regnerischen Freitags, an dem alles beginnen sollte, mit Kaffee und Zigarillo in der Kantine des Rathauses auf Debby "Double-Donut" Goodwinter wartete. Und mit sich haderte.

    Keine Frage, Buster Malones Karriere war im Arsch. Nach dem zehnten Aufenthalt in der Entzugsklinik war ihm nur noch der Woodlock Evening Star geblieben, ein Lokalblatt des Potato-Countys, das hauptsächlich aus Wald- und Wiesennews, Cartoons, Heiratsanzeigen, Waffenwerbung für Rednecks und Leserbriefen bestand. Doch das Central-Hospital in Woodlock bot die besten Lebertransplantationen in Malones Preisklasse.

    Während Malone bereits eine Stunde auf Double-Donut wartete, rauchte er Kette und trank vier Kaffee mit Zimtgeschmack. Er war der einzige, der in der Rathauskantine rauchen durfte.

    Pressefreiheit.

    Als Betty in die Kantine trat, warf Malone ein Pfefferminz ein. Sie war ein Traum, keine Frage. Vollbusig, schlank, und vermutlich ein Achtel so alt wie er. „Guten Morgen, Busty, es tut mir leid, dass Sie warten mussten, wir sind gerade sehr mit einer absoluten Geheimsache beschäftigt, die ich Ihnen gegenüber nicht erwähnen darf.“

    Malone steckte sich einen weiteren Zigarillo an. Jetzt war Fingerspitzengefühl gefragt. „Natürlich, aber eine Stunde ist schon ungewöhnlich.“

    „Nein, ganz und gar nicht. Wenn man auf der Suche nach ein paar verschwunden Teenagern und dem Sheriff ist, dann ist das nicht viel.“ Betty sah auf ihren Zettel und atmete ein paar mal ein und aus.

    „Da haben Sie recht, Betty, da haben Sie recht. Wo fängt man da nur an zu suchen?“

    „Also mich brauchen Sie das nicht fragen, ich weiß von nichts, aber ganz unter uns würde ich ja sagen, man geht in die Funkzentrale des Woodlock-PD und schaut sich die GPS-Daten von Sheriff Clarks Einsatzwagen an.“

    „Das könnte man tun, stimmt“, erwiderte Malone und machte sich eine mentale Notiz, „wenn man auf der Suche wäre, nicht?“

    „So ist es. Ich soll jedenfalls ein paar Besorgungen für Majorette Donut machen, möchten Sie mitkommen?“

    „Ein andermal gern, Betty.“

    Er sah, wie sie ein Kreuzchen auf ihren Zettel machte, kein Häkchen. Also schloss Malone, dass Betty mal wieder Double-Donuts Ablenkungsmanöver war. Das letzte Puzzlestück, das Malone brauchte. Ja, die Indizien waren eindeutig.

    Der Wiedergänger war zurück.

    Die Regierung hatte ihn mit ein paar entbehrlichen Teenagern angelockt. Dann hatte er sich noch zwei saftige Cops zum Nachtisch geangelt, die dem Staat spätestens in fünf Jahren mit Typ-II-Diabetes auf der Tasche gelegen wären. CIA, DEA, NSA, Homeland, sie waren vermutlich schon alarmiert worden. Und vielleicht würde es ihnen diesmal gelingen, das Monster wieder einzufangen, das ihnen vor mindestens zehn Jahren abhanden gekommen war und seit dem wütete.

    Malone verließ die Kantine.

    Diese heiße Story würde er sich nicht entgehen lassen. Er würde sich ins Auto setzen und die nahen Waldhütten abklappern. Und wenn sich irgendwo eine Tür öffnete, würde er nicht eintreten ...

    Sheriff Clive Clark und sein Debuty Mark Masterson waren die ersten am Tatort. Sie schoben sich die restlichen sieben Donuts ein, stiegen aus ihrem Ford, dessen Federung vor Erleichterung aufstöhnte, und hievten ihre ingesamt 250 Pfund zur verlassenen Hütte. One-Hand-John, der beste Quarterback der Highschool-Mannschaft von Monroe, war seit Tagen verschwunden.

    "Der Junge hat letztens vier Touchdowns in einem Spiel geschafft", keuchte Sheriff Clark, als er wieder zu Luft gekommen war.

    Debuty Masterson presste seine Hände in die weichen Hüften und japste: "Und deshalb suchen wir ihn hier?"

    "Ne Bergwanderung war ganz bestimmt nicht meine Idee."

    "Wessen dann?"

    "Wessen wohl? Die Bürgermeisterin natürlich. Sagt, dass hier in den Potato Mountains dauernd Halbstarke verschwinden."

    "Ich sag dir, wir finden hier nichts, bloß diese alte Jagdhütte."

    Der Sheriff und sein Debuty bemerkten, dass die Tür der Hütte jetzt offen stand. Dahinter lag schleimige Dunkelheit, die keineswegs einladend war. Aber es roch verdammt gut nach Rührei und Speck. Die beiden Cops zogen ihre 357er-Magnums, ihre doppelläufigen Schrotflinten, ihre beiden Ingram Vaillant, ihre Smith&Wessons, ihre AK-47 und ihre Kampfmesser, atmeten schwer und traten in die Hütte.


    Am nächsten Morgen waren auch sie tot. Der unheimliche Wiedergänger aus den Potatoe Mountains hatte schon wieder zugeschlagen.