Beiträge von Joachim

    Und da die sogenannte jüdische Weltverschwörung ja die Mutter aller Verschwörungstheorien ist, werden sicher bald von rechts außen entsprechende Framings angeboten werden. Geschichten über jüdische Opfer im Nazireich von einer nicht ganz unbekannten 42er klauen denen vielleicht den einen oder anderen potenziellen Zuhörer. Find ich super.


    Bei mir ändert das Virus ganz wenig. Ich beschäftige mich bisschen mit den Virologen, bin froh, dass man mehr auf Wissenschaftler hört, schreibe aber wie vorher. Und: Sind Pandemien und Katastrophen nicht schon seit Jahren bis zum Abwinken auf allen Kanälen zu sehen? The Walking Dead, Fear The Walking Dead, World War Z, etc. Ob da noch Platz für Corona bleibt? :kratz2

    Es ist aber auch ein scheiß Gefühl, wenn einem der Text "verreckt" und jede Reanimation aussichtslos ist. Ich bemerke, dass ich eine solche endgültige Diagnose mit Nulllinie und Todeszeitpunkt immer so gut wie möglich vermeide und mich dann lieber in eine zart kaschierende Selbstlüge (der guten Deckkraft wegen auch manchmal in Kombo mit einem Bier) flüchte, während sich der Text klammheimlich wie von selbst zu den Akten im Giftschrank legt und ich ähm einfach vergesse, dass er jemals existiert hat. Wenn es gut läuft.


    Soll heißen: Ich fürchte, dass ich nicht so die knallharte Kaltschnauze bin und oft eher bis zuletzt hoffe ... :heul


    Lass deinen Text einfach mal angucken, Franz, in einer BT-Runde. :)

    Ich habe 1987 mit Programmierversuchen in GWBasic an einem 8086er angefangen. Das ist wohl auch der Grund, warum ich erheblich besser programmieren kann, als Kurzgeschichten zu schreiben. :high

    Jetzt erst gesehen, Christian: Ich glaube, deine jetzigen Programme sind auch eher mit Romanen vergleichbar :)


    Ich wollte ja mal C++ lernen, hab auch artig mein "hello world" - Anfängertextchen in den Borland-Compiler (hieß das Ding so?) gehackt, bin aber dann bei den Zeigern und dem Scheiß hängen geblieben. Wahrscheinlich schreibe ich überhaupt nur, weil's für's Programmieren nicht gereicht hat, denn deutsch hab ich halt schon früh und richtick Gelernd haben, wa? ;)

    Ich hab in gaaanz frühen Jahren mal auf dem Amiga in Basic programmiert. Nächtelang hab ich dagesessen und in diesen epileptisch flimmernden, gefühlt briefmarkengroßen 25-Hertz-Monitor gestarrt und versucht meine Ideen auf der Maschine umzusetzen. Also immer: Idee -> In die Maschine stanzen -> gucken, was der Interpreter macht -> gucken, ob es funktioniert ->verrückt werden ->grübeln, wie es besser geht -> In die Maschine stanzen -> gucken ...


    Ungefähr so schreibe ich die meisten meiner Kurzgeschichten. Ich hab ne Idee, stürze mich rein, schreib drauf los, schustere bisschen rum und scheitere so lange von Satz zu Satz, bis was rauskommt, das sich rund anfühlt. Ist eine sehr mühsame Art, klar, aber auf dem Reißbrett planen kann ich nicht. :achsel


    Ach ja: Kein einziges meiner Programme auf dem Amiga ist je fertig geworden. Ich hab immer eine schöne Oberfläche in tollen Farben mit Mausbedienung hinbekommen, aber drin steckte praktisch nix :auslach

    Zu Toms Link und dem dortigen Pressekon-video: Ich hab da letztens mal reingeschaut und Doc Dorsten (der Lockenkopf) hat ziemlich aufschlussreiche Infos/Einschätzungen über das Virus gegeben.


    Bei uns im Dorf gibt es jetzt auch einen Corona-Fall, und der ging gleich viral, sag ich euch. Noch haben die Supermärkte keinen Aushang wie in Berlin, aber gestern z.B. musste ich das superflauschige Rosettenpflegeklopapier kaufen, weil die Regale, Achtung, blankgeputzt waren. Und ich hasse dieses Klopapier! :schmoll

    Zusatz: Als Nebenmissionsziel soll das nordsüdkoreanische Verjüngungsvirus der Operation DEEP STATE ältere Leute aus dem Weg räumen, um die Hauptwählergruppe der Volksparteien und die Hauptzielgruppe des öffentlich rechtlichen Rundfunks zu dezimieren und damit das System (und Volksmusiksendungen) zu destabilisieren. Deshalb schaltet sich Europol in die ganze Sache ein, diskutiert ein halbes Jahr Zuständigkeiten, diskutiert noch ein halbes Jahr Budgets und verbringt ein weiteres Jahr damit Ausrüstung zu suchen und zum Laufen zu bringen ... bis Karl Fischer (69) aus dem Ruhestand aktiviert wird, weil alle anderen bereits zwecks FRONTEX abkommandiert sind. Er ist auch nicht mehr der Allerjüngste ...