Beiträge von Joachim

    Hm ... ich hab das noch nie ausprobiert, mit Karteikarten und so. Bei meinem ersten Roman hab ich mal Zettel gemacht, aber erst nachdem die Story beinahe stand, zur Fehlersuche und für Feinheiten. Ansonsten arbeite ich komplett ohne. Schreib mir nur manchmal auf Zettel auf, wie es nun ungefähr weitergeht und wie alles ungefähr sein sollte.


    Aber das mit den Karteikarten ist eine ziemlich gute Idee, ich probiers mal.


    Gruß ...


    Jo

    Es ist dabei die Frage, ob das für Tom nun gut oder schlecht ist. Ich meine es durchaus ernsthaft. Wenn jemand einen ganz ähnlichen Namen hat ... Verwechslungsgefahr und so. Und soweit ich weiß, erscheint Lehr auch im Aufbau-Verlag, kann das sein?


    Gruß ...


    Jo

    Hi Utz ...


    ... willkommen im Forum.


    Das mit den Smilies ist tatsächlich etwas übertrieben, so viele emotions gibt mein Ich gar nicht her. Wahrscheinlich sollte ich mir noch ein Oben-Drüber-Ich zulegen ...


    Gruß ...


    Jo

    Äh, Tom, das Dumme ist: Meine Texte entwickeln sich immer während des Schreibens. Und zwar so, dass ich mir angewöhnt habe, vom Schluss aus wieder rückwärts zum Anfang zu schreiben und alles anzupassen. Wird sich das jemals ändern? :rolleyes Ich glaube nicht.


    Gruß ...


    Jo

    Ich hab meinen DSL-Anschluss von Arcor, zahle mit allem drum und dran (Telefon- und DSL-Grundgebühren) rund 36 Euronen (Gesprächsgebühren gehen extra). Ist recht zuverlässig, das Ding, allerdings hat Arcor eine enorme Wartezeit, bis die einen freischalten. Wenn man dann noch per I-Net telefoniert (wozu ich mich noch einlesen muss, zugegeben), geht es eigentlich.


    Werbung Ende ;-)


    Ansonsten: Ich war auch skeptisch, freue mich aber über die rege Beteiligung. Vielleicht schlägt sich das auch auf die Texte nieder, mehr Urteile, mehr Diskussionen, frischer Wind (auch von mir).
    Und: Man kann sich die ganzen Beiträge auch per Rechtsklick in ziemlich viele Fenster rausklicken und dann offline gehen, so hab ich das früher gemacht.


    Gruß ...


    Jo

    Willkommen, Uve ...


    ... ich hoffe ja, du bleibst uns erhalten. Eine Neuerung, gegen die ich mich immer noch auflehne: Das Handy. Aber ich hab mir sagen lassen, dass das Handy seit Jahren nur noch für die Leute ein Statussymbol sei, die keines haben ;-)


    Gruß ...


    Jo

    Ja, Claudi, es ist der Rosco. Ich hatte für das Ende kein großes Konzept, nur so ungefähr im Kopf, wie es ausgehen könnte. Aber dieses ungefähre Ende wäre zu theoretisch geworden. Über die 100-150-Seiten-Hürde zum Mittelteil bin ich zum Glück schon weg, aber trotzdem stehen wichtige Entscheidungen an. Im Moment bin ich dabei, so um die vierzig Seiten und eine komplette Location weg zu streichen. Und ich kämpfe mit dem folgenden Gedanken: Wenn der Schöpfer eine Deus-Ex-Machina benutzt und direkt in die Historie eingreift, obwohl sein Werkzeug, die Moral, gerade schwächelt -> kommt es dann zu einem kurzzeitigen Werteschock, eine Art moralischem Kurzschluss? Und schließlich zu einer Götterdämmerung (Spitzname: Ragnarök) + Weltuntergang? Ist so die Sintflut entstanden? Quasi aus Versehen? ;-)


    Helmut: Via PN? Ich hab keine bekommen - jedenfalls hier nicht. Trotzdem danke für die Begrüßung ;-)


    Iris, wir kennen uns vor allem aus meiner Phönix-Zeit. Da fällt mir ein: Wo bleibt Mareen?


    Okay, wenn das bei dir klappt, Susanne... dann bin ich zuversichtlich. Aber wenigstens eine ungefähre Storyline möchte ich beim nächsten Projekt aufschreiben.


    Grüße ...


    Jo

    Dass man schreiben lernen kann und sich Talent, was immer das ist, vielleicht erst durch das Erlernen des Handwerks offenbart, ist imo unstrittig - es ist eher die Frage, ob man es mit einem solchen Buch lernen kann. Und ich habe darauf keine Antwort. Möglicherweise.


    Ich hab vorher das Buch "wie man einen verdammt guten Roman schreibt" gelesen, nachdem sich meine Augen angesichts des Titels ausgerollt haben. Ich kann immer noch nicht sagen, ob es mir geholfen hat. Weiß auch den Namen des Autors nicht mehr. In punkto Erzählperspektive war es allerdings eher hinderlich, vieles von dem Rest meinte ich irgendwie schon zu wissen.


    Üben ist das Stichwort. Wenn ein solches Buch Lust macht, Geschichten zu schreiben und sich einzuüben, okay. Aber ob es wirklich mehr bringt?


    Gruß ...


    Jo

    Ich bin auch schon etwas länger bei den 42ern - allerdings (noch) kein Vereini - und ziemlich froh, an anderen Autorengruppen, die sich anscheinend so im Netz finden, schon beim ersten Versuch schadlos vorbeigeschlittert zu sein. Veröffentlicht hab ich bis jetzt rein gar nichts, einerseits, weil ich noch ein bißchen Scheu überwinden muss, andererseits, weil ich von dem Zeug, das ich anbiete, auch wirklich überzeugt sein will.


    Momentan sitze ich an einem Roman, der keine Kurzgeschichten nebenher zulässt, eigentlich lässt er beinahe keine Gedanken nebenher zu. Beim Nächsten, das weiß ich ganz bestimmt, werde ich über die ersten beiden Kapitel hinaus planen und mir über so unwesentliche Dinge wie den Schluss Gedanken machen - diese "mal-sehen-wo-es-hinführt"-Strategie funktioniert irgendwie nicht.


    Gruß ...


    Jo

    Danke Helmut.


    Ich warte, bis ich fertig bin, weil ich den Roman vorher für mich fertig kriegen muss. Ich hab zwar davor mal einen geschrieben, um das auszutesten, aber der war leichter, viel leichter.


    Würdest du der 300-Seiten-Sache zustimmen? Sollte ein Erstling nicht mehr haben? Also so ungefähr, meine ich.


    Gruß ...


    Jo


    edit: Iris, wann ist ein Paket zu ausführlich? Hast du dich direkt an den Verlag gewandt oder auf einen Agenten zurückgegriffen?

    Ne, ist schon klar, Helmut. Das meinte ich ja mit den pauschalen Tipps. Die Schreibregeln an sich scheinen mir auch mehr eine Hilfe zu sein, eine Sprache zu finden. Vielleicht kann man sie als Krücken bezeichnen. Man muss sie irgendwann verinnerlichen, das show-don't-tell-Prinzip zum Beispiel trägt imo auch viel für die eigene Auffassung vom Erzählen bei. Dass also die Figuren auch für den Autor lebendiger werden, und die Welt, die Story, etc.


    Danke auch an dich, Susanne (dein Vorname, soweit ich weiß?). Also schmökere ich mal ein bisschen.


    Gruß ...


    Jo

    Danke Tom.


    Zum Expo: Sollten da auch die Hauptfiguren rein? Ich hab mal eines von einer bekannten Phönixlerin ;-) lesen dürfen, sie hatte die Hauptfiguren drin.


    Die Textproben sollte ich vielleicht eher mischen. Also Dialog und Action. Hast du deinen Anfang geschickt? Ich dachte immer, der sei wichtig.


    Und dein Beispiel "ich weiß, dass das Buch noch überarbeitet werden muss ..." sollte ich eher nicht bringen, oder (Habs nicht so ganz vestanden)? Davon würde ich eher stillschweigend ausgehen, und der Lektor sicher auch.


    Meine Vita, die Zusammenfassung in ein paar Sätzen, Zielgruppe - wie viel davon sollte ich schon am Telefon anbringen? Kann ich auch, für die Richtung, bekannte Storys als Beispiel nennen, ohne zu sehr als Poser dazustehen? (Etwa: Pratchett, Adams, oder Filme wie Pulp Fiction - alles in meinem Fall jetzt.)


    Danke und Grüße ...


    Jo

    So, gleich noch ein paar Fragen:


    Manche von euch wissen ja, durch zwei BTs in den letzten Jahren, dass ich (leider immernoch) an meinem Rosco und Simpson arbeite. Und wie so ziemlich alle 42er plane ich zu veröffentlichen.


    Ich schätze, gegen Dezember mit dem Ding fertig zu sein. Und frage mich schon seit geraumer Zeit: Wie gehe ich vor, um meine Chancen zur Veröffentlichung ein bisschen zu erhöhen.


    Grundsätzlich: Ich hab von Verträgen wenig Ahnung, wäre da eine Agentur (eine seriöse natürlich) ratsamer als die direkte Verlagssuche?


    Aber auch weiter: Man soll ja - egal, wer nun Ansprechpartner ist - zunächst anrufen, eine Lektor an die Strippe kriegen. Und sich ein bissle präsentieren. Ich hab gelesen, es wäre gut, seinen Roman in zwei Sätzen zusammen fassen zu können (meinte Andreas Eschbach), habt "ihr Veröffentlichten" ;-) das so gemacht? Dann las ich, mehr als 300 Normseiten wären für einen Erstling nicht gut (was mir ziemliche Probleme bereitet). Ich erfuhr, das Expo sollte so etwa 5 Seiten umfassen - wie lange sollte die Leseprobe sein? Und: Der Anfang der Story als Leseprobe ist klar, aber was sollte ich noch einschicken?


    Stimmen meine Informationen etwa?


    Vielen Dank und Grüße ...


    Jo

    Ich hab vor ein paar Tagen Sol Steins "Über das Schreiben" geschenkt bekommen. Hat das von euch jemand gelesen?


    Ich geb zu, ich hab nur mal reingeschnuppert, und so der erste Teileindruck bestätigt das mulmige Gefühl, das ich schon bei einem anderen dieser Bücher hatte. Pauschal waren diese kurzen Abschnitte, die ich las, ohnehin, klar. Ist wohl so. Trotzdem scheint mir auch, dass vieles, was darin stand, zwar durchaus jene Grundlagen beleuchtet, die ich durch Übung und nicht zuletzt der 42er-MuLi lernte, bei unserer Textbesprechung durchfallen würde. Vor allem die Beispiele.


    Zur Figurenzeichnung:
    "Henry bewegte sich durch die Menge wie ein Basketballspieler, der entschlossen ist, bis zum Korb durchzupreschen."


    Oder:


    "Er hatte die Haltung eines Mannes, der lange Zeit als Soldat gedient hat."


    Das sind doch eher Beispiele, wie man's nicht machen sollte. Oder täusche ich mich da?


    Deshalb meine Frage: Ist das Buch lesenswert? Wenigstens Kapitelweise? Oder muss ich lügen, wenn man mich fragt, ob mir das Geschenk geholfen habe?


    Danke und Gruß ...


    Jo