Beiträge von Michael Höfler

    Auf den ersten Blick ist ChatGPT wie googlen mit nur einer, gebügelten, Antwort. Wenn das richtig von der Leine gelassen (und unbegrenzt mit Internet-Inhalten gefüttert), wird es sciher einiges verändern.


    Deepl und Deepl write sind so gut, dass sie generelles language editing ersetzen; also ich meine, wenn es keine Fach- und keine literarische Sprache braucht,

    Weil ich schon 1-2 ganz gelungene Beispiele gesehen hatte, wollte ich auch mal probieren, die Aufgabe, einen Text zu illustrieren, an die KI abgeben. Idealerweise könnte man ein Ergebnis weiter bearbeiten, mit der KI-beteiligung ironisch spielen und darauf setzen, hybrid die besten Ergebnisse zu erzielen. Mein erster Versuch war ein Fotowitz über Olaf Scholz, aber da gleich daran gescheitert, dass das verwendete DALL.E sich wegen pauschalem Bullying-Verdacht weigert, reale Personen zu bearbeiten, auch wenn es sich um öffentliche Figuren handelt.


    Auch beim zweiten Versuch kann ich mit dem Ergebnis noch nicht soo viel anfangen.


    Habt Ihr schon Erfahrungen?


    Zitat

    Make me a cover for a text called "Haltlose Inhalte". Message: As soon as you become politically interested in content like climate, you immediately lose your grip. The whole place (e.g. the parliament, the office) immediately flies up in your face, pop art.

    Ich hatte am 1. April das mehrfach unlustige Format des Aprilscherzes ChatGPT überlassen. Ergebnis: Dieser KI wurde noch nicht beigebracht, dass Ironie keine solche mehr ist, wenn sie sich zu erkennen gibt.


    Liebe 42er und alle hier, die das geschriebene Wort schätzen.


    Nach langem Rückzug aus allem, was mit dem Literaturbetrieb zusammen hängt (hat mich schlicht nicht mehr interessiert), möchte ich gerne mal wieder hier reinschauen und mit Euch in Austausch treten. Ich habe mich in den letzten Jahren nicht gänzlich vom Schreiben ferngehalten, sondern, im Gegenteil, bin der Einsicht gefolgt, dass mir Kürzestprosa einer bestimmten, schwer zu beschreibenden, Art am besten liegt. Ich glaube, dass das Format von Tontrug einigermaßen ausgereift ist und habe Lust, damit und generell aus dem Schneckenhaus Internet heraus zu treten. Sprich Lesebühnen und Soziales und so.


    Auf ein Wort oder zwei,
    Michael

    Liebe alle,


    jetzt bin ich endlich mal wieder hier und habe nichts mich Betreffendes gesehen. Leider hinterlasse ich nichts, nicht mal Redundantes, keine rhetorische Schleifen, noch nicht mal Streitbares und Deplatziertes in anderen Beiträgen, obwohl hier noch Platz wäre, sondern lediglich einen Hinweis in eigener Sache, nämlich wo sich Neueres Geschreibsel meiner befindet. Das Format von Politur ist bis auf weiteres das, worauf ich mich konzentrieren möchte. Dabei denke ich an Toms Rat, dass es darauf ankommt, das, was einen als Autor evtl. individuell macht, bestmöglich zu pflegen (deshalb, merke ich erst jetzt: Politur).


    Ich wünsche Euch allen chillig-warmherzige Weihnachten mit 42 Humpen Glühwein und ebenso vielen opulenten Gerichten,
    Michael

    Aber so lange die Verlage "Hamburg Krimi" oder "Sylt Krimi" ohne Bindestrich auf die Bücher drucken, erklären sie, vom Genre und dessen Lesern noch weniger zu halten als jener mysteriöse Feuilletonist, den Hans Peter offenbar so gut kennt, der so ultrakonservativ ist und keine Ahnung von aktueller Literatur hat.


    Verlage und Autoren, die die deutsche Sprache per Deppentrennzeichen oder Idiotenapostroph missachten, beachte ich nicht. Soviel Heuristik muss erlaubt sein.

    Disclaimer: satirische Wahrheit


    "Doch nun der Fall Tellkamp. Jahrzehntelang durfte der stets leicht vom Rotwein gebläht wirkende Ossi namens Uwe (vgl. Böhnhardt, Mundlos) seine unlesbaren Romanungetüme ins Suhrkamp-Programm wuchten, bis zum Rand gefüllt mit konservativem Seich. Bisher nahm niemand im Verlag daran Anstoß. Jetzt, da Tellkamp in der Radeberger-Oper zu Dresden verkündete, 95 Prozent der Flüchtlinge könnten seinetwegen summarisch hingerichtet werden, distanziert sich Suhrkamp plötzlich."


    "'Branchenkonsens im Umgang mit rechter Literatur ist, dass wir jeden Scheiß unkommentiert wegdrucken und uns damit still die Taschen vollmachen', so Alexander Skipis, Chef des Bösenvereins des Deutschen Buchhandels. 'Jetzt so Content-Warnungen rauszuhauen, das halte ich für übertrieben. Schauen Sie sich doch mal die Bestsellerlisten an! Wenn man jetzt anfängt, sich von Nazis zu distanzieren, kann man den Laden doch gleich dichtmachen. Das Kind ist doch wirklich schon längst in die Kloake gefallen.'"