Beiträge von Christian

    Das ist das gleiche Verhalten wie vor 80 Jahren. Die Wokeness-Fanatiker sind die neuen Nazis, ohne es selbst zu merken. Ihre Ideologie ist die gleiche wie die Hitlers, nur ins Gegenteil umgekehrt: Bei den Wokeness-Fanatiker sind Weiße minderwertig und Schwarze mehr wert, das ist aber auch rassistisch und erinnert erschreckend an die Ideologie der Nazis.

    Die Wokeness-Fanatiker, von denen es auch in der Regierung viele gibt, radikalisieren sich immer weiter, und das macht mir Angst.

    Was werden die mit denen tun, die keinen Bock haben, sich diesem Woke-Wahn anzuschließen?

    Bauen die dann irgendwann Lager, um ideologisch Abtrünnige einfach verschwinden zu lassen?


    Nein, die neuen Nazis sind die alten Nazis, nur in der AfD-typischen Dauerheulschleife. Da wird BLM gleichgesetzt mit Weiße wären weniger Wert als Schwarze, dabei kämpft die BLM-Bewegung für eine Angleichung zwischen den Hautfarben, denn in den USA werden Schwarze und nicht Weiße diskriminiert.


    Die "Wokeness-Fanatiker" wollen und werden keine Lager errichten und Menschen verschwinden lassen. Das sind ideologisch basierte Unterstellungen Deinerseits und die Deiner ideologischen Kameraden. Tom hat zum Thema Wokeness alles Passende gesagt und wie ich finde genau auf den Punkt getroffen.


    Ein Video zum Thema Wokeness:


    Und wieder stellt sich die massenpsychologische Frage, wieso sich ein Millionenvolk von einer Handvoll Schreihälsen wie Schafe vor sich her treiben läßt. Wieso sich politische Parteien den Partikularinteressen einer winzigen Bevölkerungsminderheit widmen, statt Politik für die Massen zu machen. Und wieso es derlei Manifestationen nur in bestimmten Gesellschaften gib. Ist das eine Degenerationserscheinung von überalterten, wohlstandsverwahrlosten Völkern, die sich am Ende ihres Lebenszyklus befinden? Denn soweit ich das überblicken kann, scheint sich dieses Phänomen fast ausschließlich auf die USA und Westeuropa zu beschränken.

    Wie dramatisch. Gleich mal bei Amazon einen Bunker ordern.

    Die Meinung eines Berufskritikers mit der Meinung eines x-beliebigen Kunstkonsumenten gleichzusetzen, hieße, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Je größer die Reichweite, desto größer ist auch die Verantwortung. Oder sehe ich das falsch?

    Du siehst das richtig. Es ist wie in der Politik. Wenn eine Bundeskanzlerin etwas sagt, dann wird es von mehr Menschen wahrgenommen und hat mehr Gewicht, als wenn ein Bürgermeister eines kleinen Dorfes ein Statement abgibt. Und eine Rezension von mir geht im Rauschen vieler anderer Rezensionen unter. Ein Literaturkritiker wie Scheck erreicht Millionen. Aber genauso wie man die Aussagen einer Bundeskanzerlin kritisieren darf, darf man auch einen Scheck und seine "Kritik"-Methoden kritisieren.

    Aber Kritiken an Scheck sind ganz offenbar unerwünscht. Tom hat in seinem Eröffnungsbeitrag offenbar nur Fürsprecher für Scheck erwartet. Das sollte er beim nächsten Mal dazuschreiben, dann weiß ich, dass ich meine Zeit verschwende, wenn ich meine Meinung äußere. An einer Diskussion ist er jedenfalls nicht interessiert. Ich steige an dieser Stelle aus.

    @ Jürgen: zum Stichwort „mitgemeint“. Ja, das sehe ich tatsächlich anders. Ich halte es für essenziell, über ein Produkt auch eine negative Meinung äußern zu dürfen, ohne dass sich der Schöpfer dieses Produktes automatisch als Person angegriffen fühlen muss. Ich behaupte doch nicht, dass Fitzek kein „netter Mensch“ ist, weil ich seine Bücher nicht mag. Ich glaube darüber hinaus, dass Talent mitunter „ungerecht“ verteilt ist. Dass „Nettigkeit“ und Können nichts miteinander zu tun haben. Dass Fitzek und Coelho jedes Recht der Welt haben, ihre Bücher so zu schreiben, wie sie es für richtig halten und wie zig Leser es ihnen danken, indem sie ihre Bücher kaufen. Ich hielte es für anmaßend, so jemandem zu sagen, das könntest Du besser so machen. Ich bin zudem jemand, der überhaupt keine Berührungsängste hat, wenn es um „Unterhaltungsliteratur“ geht (obwohl ich den Begriff und die Unterscheidung an sich doof finde). Das glaube ich, und deshalb, dass man das Produkt auch scharf kritisieren darf.

    Das ist zwar an Jürgen gerichtet, aber ich geb meinen Senf auch mal dazu. Negative Meinungen äußern ist doch kein Problem und das hat Scheck ja auch getan und wird er auch weiterhin dürfen. Er muss sich aber eben im Klaren sein, dass Kritiker eben auch kritisiert werden. Und wenn er sich in den Augen anderer unfair verhalten hat, dann muß er eben auch unfaire Reaktionen auf dem gleichen Level aushalten können. Niemand kann erwarten, dass alle unreflektiert eine Meinung aufsaugen müssen. Wir sind keine Schwämme. Und wer die Fans von Autoren bewusst provoziert, der muß eben auch mit dem Shitstorm leben. Solange er nicht beleidigt, körperlich angegriffen oder bedroht wird, ist alles im Rahmen der Meinungsfreiheit. Ein Literaturkritiker ist kein Gott, der nicht kritisiert werden darf.

    Wobei mir gerade so durch den Kopf geht: Was würden wohl die Verlage sagen, wenn ein von der Literaturkritik gescholtener, aber sich dennoch (oder gerade deshalb) gut verkaufender Autor auf die Idee käme, von der bewährten Schiene abzuweichen? Wenn schon nach dem Menschen gefragt wird: Wird ein Bestseller-Autor nicht auch in gewissem Sinn zu einer Marke?

    Oder noch schlimmer: Ein Autor wäre von einer Literaturkritik so getroffen, dass er sich aus dem Literaturbetrieb zurückzieht. Damit hat dann der Literaturkritiker nicht nur den Autor, sondern auch seinen Fans richtig eine mitgegeben. Ob das Schecks Agenda ist? Weshalb sonst nimmt er ein politisches Schundwerk, dass im 3. Reich ein Bestseller war, um es mit Bestsellern heutiger Zeit zu vergleichen? Da könnte man durchaus reininterpretieren, dass er die Fans und Leser dieser Autoren mangelndes Denken und Fanatismus unterstellt. Kann der gute Scheck durchaus machen. Aber glaubt er wirklich, dass Fans von Unterhaltungsliteratur dann auf die von Scheck empfohlenen Bücher umschwenken? Was liest der eigentlich? Nitsche, Kant und Co?

    Dein Rangdenken teile ich ganz und gar nicht. Vielleicht facht sowas auch diese Establishment Argumente verschiedener Gruppen an. Ich bin ein absoluter Gegner der derzeit grassierenden Verbotskultur.

    Bisher bist Du der einzige der von Verboten geredet hat. Von mir aus kann ein Scheck beliebigen Käse schreiben. Ich werde aber nicht das Abnickdackelchen machen und das toll finden, weil ich eben eine eigene Meinung habe, die ich mir nicht von frech unterstellten (sich aber selbst über freche Unterstellungen echauffieren) herbeifabulierten Kanälen gebildet haben soll. Du machst es Dir einfach, wer nicht Deine Meinung teilt, denn donnerst Du irgendwas rein, um ihm/ihr mangelndes oder fehlendes selbstständiges Denken unterzuschieben und somit Mundtot zu machen. Du machst genau das, was Du eigentlich monierst.


    Es ist leicht in einer Demokratie ein Rebell zu sein. Du tust fast so, als würdest Du in China sitzen und der großen Staatsmacht trotzen. Das führt bei mir zu einem Jana-Aus-Kassel-Gefühl und ich muss ungewollt grinsen. Es redet keiner von Verboten und weder ich noch die anderen hier heißen Honecker. Und es gibt auch keinen Grund hier irgendwelche Grundgesetzwerte verteidigen zu müssen, denn die sind nicht in Gefahr. Ich habe lediglich geschrieben, was ich von Scheck halte und das das meine....ja nur meine Meinung ist. Wenn Du mit meiner Meinung nicht klarkommst, dann brauchst Du mir deshalb nichts zu unterstellen. Ich werde mich nicht von Dir assimilieren lassen und bin da rebellisch. Ups...jetzt bin ich der Rebell. Na sowas :)

    "Denis Scheck urteilte bei seiner Besprechung des Pädophilie-Krimis Das Joshua-Profil (2015), Fitzek sei ein „talentloser, klischeeverhafteter und – mit Verlaub – dummer Autor“, der „die Nulllinie der deutschen Gegenwartsliteratur“ markiere."


    Und für mich ist Denis Scheck ein dummer Literaturkritiker der die Nulllinie der deutschen Literaturkritik markiert. :)

    Meiner Meinung nach sollte er das tun, was er am besten kann. Keine Kritiken schreiben. :P Also für mich sieht es so aus, als wenn Scheck seine persönlichen Fehden in Literaturkritiken verpackt, sich dabei erhoben darstellt und unfair austeilt. Der Heugabel-Fraktion gefällt sowas, aber ich kann mit dem Stuss nichts anfangen. Aber vermutlich bin ich zu socialmedia-verseucht und darf mich laut Nifl eigentlich gar nicht äußern. Ich machs aber trotzdem. 8)