Beiträge von Caro;Papier

    Musik ist bei mir auch ein ganz großes Ding. Manchmal ist es nur so Hintergrundmusik, die wenig ablenkt (seit ich unvorbereitet auf einem Nils Frahm Konzert war, kann ich ihn unglaublich empfehlen, sicher auch als Vordergrundmusik), manchmal brauche ich aber auch Stimmungsmusik, also Musik, die gerade in meine Szene passt. Das kann je nach Thema quasi alles sein - gut, fetzige Partymusik kommt da jetzt weniger vor, aber ansonsten ist quasi Raum für alles zwischen Erik Satie, Pagan Folk und Ava Max^^

    Baut ihr bei der Überarbeitung auch immer eine "Papier-Stufe" mit ein?

    Ich habe bei dem Thema vielleicht nicht so viel zu sagen, aber ich geb' jetzt trotzdem mal meinen Senf dazu ^^

    Eher nein, aber hauptsächlich schon aus dem Grund, den du beschreibst. Warum sollte ich mir auf 350 ausgedruckten Seiten Notizen machen, nur um das dann wieder umständlich in den Computer zu hacken? Ich mache mir Notizen, aber entweder digital oder auf einem einzelnen Blatt. Ich könnte mir auch digital was markieren, aber selbst das tue ich selten, denn wenn mir etwas auffällt, ändere ich es gleich. Ich bin aber ohnehin jemand, der z.B. auch digital lernt. Viele meiner Kommilitonen drucken sich ihre Lernzettel aus. Das mache ich nur mit dem, was ich in die Prüfung mitnehmen will.

    WAS ich aber meistens auf Papier mache, sind Übersichten (auch die kommen später meist in den Computer, es sei denn es sind abgearbeitete Notizen).

    Mal ganz abgesehen davon, dass ich bei Druckertinte echt knausrig bin :achsel

    Nachtrag: Das würde vielleicht mehr Sinn ergeben, wenn ich nicht die ganze Geschichte überarbeite -so wie aktuell- sondern nur einen kurzen Teil.

    Bei Textapp fällt mir was ein: Ich habe sehr sehr lang "The Parallax" gespielt. Das war der Knaller (müsste aber mal von vorne anfangen und weiter spielen). Also die App ist aufgebaut wie ein Messenger. Du bekommst eine Nachricht von einem unbekannten Typen Namens David, der dir erzählt, dass in seiner Welt eine Art Zombie-Apokalypse ausgebrochen ist. Du chattest mit David (natürlich nur über eine Auswahl von vorgegebenen Nachrichten-Möglichkeiten) und lenkst so seine Reise. Dazu kommen dann die Echos (alte Nachrichten, die ab und zu durch die Parallaxe zu dir kommen und dir Hintergründe geben und verwirren gleichzeitig. Auch mit denen kannst du "chatten". Das Spiel ist der Hammer, denn du erlebst eine Geschichte mit David und fühlst dich für ihn verantwortlich, weil du ja nicht willst, dass er getötet wird. Es ist in sofern realistisch gemacht, dass du unterschiedlich lang auf Antworten warten musst. Irgendwas zwischen ein paar Sekunden und einem Tag. Man kann diese Zeit auch überspringen mit quasi ingame-Währung, die man sich aber verdienen kann oder mit kleinen Beiträgen erkaufen. Es ist also nicht so wie bei anderen Spielen, die man ohne kaufen gar nicht spielen kann. Ich habe irgendwann nur nicht mehr weiter gespielt, weil ich auf das neue Kapitel gewartet habe und dann habe ich etwas die Übersicht verloren (ist doch schon eine ziemlich komplizierte Geschichte). Und auch da habe ich festgestellt, dass man nicht immer die eine richtige Antwort wählen muss, sondern es gibt mehrere Wege.

    Die kenne ich gar nicht. Aber da ich gern Youtube-Let's-Plays sehe, werde ich mir die mal anschauen.

    Tu das! Bei Deponia bin ich glaube ich jetzt bei Teil drei.^^ Es ist sehr absurd und funktioniert mehr nach dem Prinzip "Dinge sammeln, irgendwie zusammenbasteln und auf andere Objekte anwenden, bis etwas in die Luft fliegt". Layton ist dagegen ein klassisches Rätselspiel, man wird durch eine Story geleitet und immer wieder kommt halt ein Typ und sagt "Hey, du siehst aus, als könntest du mir sagen, wie ich diese Seile spannen muss, damit jedes Schaf in einem eigenen Abteil steht.":D

    Hallo Miri,


    ich finde das klingt sehr interessant! Wir das dann so eine Geschichte, bei der es viele Wege gibt, die man gehen kann? Es gab früher mal so Kinderbücher, in dem Stil, wie Peter sie schon beschrieben hat, wo man dann an einer anderen Stelle weiterlesen musste und eben auch mal gestorben ist; die fand ich super cool (auch wenn ich ständig tot war :D)!

    Wird das ein sehr großes Projekt? Und vielleicht ein Point-and-Click-Adventure oder doch eher textbasiert? Da fallen mir sofort Rätselspiele ein, wie "Deponia" oder auch die "Professor Layton" reine, die mich total gefesselt haben und auch SUPER Geschichten rüberbringen (Bei mindestens drei von sechs Teilen von Professor Layton hab' ich sogar geweint:D).

    Also falls du Testspieler/Testleser brauchst, bin ich sofort dabei ;)

    LG Caro:saint:

    Erstmal muss ich vollkommen zustimmen: Was in der BT-Runde kritisiert wurde, war absolut korrekt und ich habe gestern angefangen, dieses Werk sprachlich zu überarbeiten. Auch die Stellen, die mir selbst nicht gefallen haben, sind jetzt dran und werden zum Teil radikal gelöscht und umgeschrieben. Ich muss wohl dazu sagen, dass ich unglaublich an diesem Buch hänge, weil es mein erstes ist und ich inzwischen schon knappe 10 Jahre in den Aufbau der Fantasy-Welt gesteckt habe (mal ganz abgesehen davon, dass der zweite Teil auch schon fertig ist). Deshalb versuche ich alles mir Mögliche, um den ersten Teil noch hin zu biegen, denn mein größter Albtraum wäre es, wenn ich ausgerechnet dieses riesige Projekt einmotten müsste, weil es "zu schlecht" ist. Insgesamt knappe 1500 Normseiten schreibt man weder "einfach mal so neu" oder wirft sie gleich ganz weg. Naja, kommt Zeit, kommt Rat. Ich klammere mich jetzt an die Hoffnung, dass das Überarbeiten Wirkung zeigt, schließlich meinte sogar meine Erstleserin, sie habe gemerkt, wie sehr ich mich vom ersten zum zweiten Teil gesteigert habe.

    Danke dir auch für die aufmunternden Zeilen<3

    Liebe Silke,

    ich kann deine Gefühlslage absolut nachvollziehen, auch wenn ich das eigentlich nicht kann. Ich will damit sagen, dass ich nicht in der gleichen Situation stecke wie du, aber mich wohl sehr ähnlich fühle. Ich habe noch keine einzige Anfrage irgendwo hin geschickt und habe auch nicht vor, das in nächster Zeit zu tun und trotzdem bin ich furchtbar deprimiert. Ich bastel seit Jahren vor mich hin und habe dabei (mal abgesehen von der zurecht niederschmetternden BT-Runde) weder positives noch negatives Feedback. Aber da ist eben besagte Stimme in meinem Kopf, die mir ganz deutlich sagt, dass ich nur Müll fabriziere. Und momentan glaube ich dieser Stimme. Ich denke nicht, dass sie mich mal soweit kriegt, mit dem Schreiben aufzuhören, aber vielleicht sollte ich einfach den großen Traum an den Nagel hängen, jemals etwas zu veröffentlichen.

    Ich bin eigentlich kein Mensch, der jemals aufgibt und das solltest du auch nicht. Das klingt jetzt -im Schatten meiner vorangegangenen Zeilen - sicher nicht besonders überzeugend, aber es müssen jetzt noch einige aufmunternde Worte fallen: Du machst das super! Weiter so! Kopf hoch! Du bist spitze! Du kannst sicher super skaten/kochen/schreiben/dichten/malen/Klavier spielen/operieren und fallschirmspringen! Schicke Frisur! Toller Look! Du bist die Beste!


    Liebe Grüße und 'n Drückerchen

    Caro

    Mein erster Gedanke war auch das, was Ben geschrieben hat.

    Als zweites kam mir dann der Gedanke, dass ich beides nicht sagen würde. Also es kommt natürlich auf den Satz an, in dem es vorkommt. Als Beispiel "Früher haben wir immer Wodka-Cola getrunken" oder "Ich nehme Wodka-Cola" (also ganz ohne Artikel). Wenn ich explizit auf ein Glas des Getränks hinaus will würde ich wohl auf "der" kommen, weil ich sowas sagen würde wie "Er trinkt einen Wodka-Cola", wobei ich gerade denke, dass sich das "einen" auf "einen Drink" bezieht. Man sagt ja auch "einen Swimming Pool" oder "einen Sex on the Beach" oder "einen Shirley Temple" etc.

    Ist verständlich, was ich meine? :/

    Ich habe ja den Tolino Page 2 und der reicht mir völlig und der ist wirklich schon sehr handlich. Wer häufig E-Books liest, hat evtl. gern etwas mehr Funktionen, aber zum Testen, ob man den E-Book-Reader überhaupt nutzt, reicht so ein Einsteigermodell.

    Vielen Dank! Ja ich glaube, da hast du recht. Und wenn meine Mutter später wirklich noch Musik bzw. Hörbücher hören wollen würde, geht das ja auch über das Handy und da findet sich dann sicher eine Lösung:saint:

    Ich weiß, ich mache mich damit nicht nur beliebt, aber:

    Ausgerechnet das wäre für mich eher ein Argument gegen den Kindle. :evil

    Ja, das stimmt irgendwie...:|

    Hm, ja ich schwanke, weil der Kindle zwar super Vorteile hat, sich dabei aber die Frage stellt, ob meine Mutter das überhaupt nutzen würde. ICH fänd's total cool, aber wahrscheinlich lautet die Antwort nein:achsel

    Ich muss jetzt hier aus gegebenem, weihnachtlichen Anlass noch mal einsteigen:)

    Ich würde gerne meiner Mutter zu Weihnachten so ein Ding schenken, weil wir schlicht und einfach zuhause wenig Platz für Bücher haben und meine Mutter eine Wenig-Leserin ist. Vielleicht kriege ich sie damit zum Mehr-Lesen, weil die Bücher ja dann auch etwas günstiger sind.

    Nun zu meiner Frage: Hat denn jemand von euch Erfahrung mit dem Tolino Shine 3 und dem Page 2? (An Kindle hatte ich bisher gar nicht gedacht, weil man Amazon ja nicht unbedingt unterstützen muss). Mir ist noch nicht ganz klar, was am Shine 3 besser sein könnte, außer, dass er wohl etwas schlanker sein soll. Und nur für "etwas schlanker" ist er mir zu teuer.

    Wenn jemand doch überzeugende Argumente für den Kindle hat, dann lasse ich auch darüber mit mir reden, weil ich jetzt z.B. weiter oben schon gelesen hatte, dass die Bücher-Auswahl über Amazon wohl größer sei. Ist ja auch für mich interessant, falls ich mir das Ding mal über den Urlaub ausborge :streichel1


    Nachtrag:
    Ich habe jetzt mal schnell nach dem Kindle geschaut... was heißt denn das mit "mit oder ohne Werbung?". Kriegt man dann Werbung angezeigt? Wie nervig... Was ich aber cool finde, ist die Möglichkeit, das mit Audible zu verbinden, um Hörbücher zu hören... Geht das beim Tolino auch?

    Ich habe ein ähnliches Problem, allerdings liegt bei mir dieser Punkt eher in der Mitte der Geschichte. Das Problem ist bei mir, dass ich da die Story eigentlich nicht spannender machen kann, weil ich Grunde nicht viel passiert, weil sich hier meine Liebesgeschichte mit ein bisschen Drama aufbaut. Den Teil muss ich unbedingt noch mal anderen Leuten vorlegen, weil ich einfach nicht einschätzen kann, ob er mir nur so langweilig vor kommt, weil ich ihn halt schon zig tausend mal überarbeitet habe und ihn deshalb auswendig kann, oder ob er wirklich so langweilig ist.:heul:bonk

    Mir ging es nur darum, dass er nicht der erste war und auch nicht das Genre der Mars-Romane begründet hatte.

    Wenn das so ist, sollte jemand ganz schnell bei Diogenes anrufen und denen sagen, dass ihr Klappentext falsch ist;)


    Der"Krieg der Welten" ist eins der großen Werke der Weltliteratur, die auch mich sehr in den Bann ziehen. Und das schon seit langem. So weit ich weiß, gibt es davon bis heute nur die sehr in die Jahre gekommene Schweizer Übersetzung aus dem Diogenes-Verlag ("Schwämme" als Pilze). Eine Neuübersetzung könnte dem Buch gut tun.


    Post-Cript: Ich habe gerade gesehen, dass es Neuübersetzungen gibt. Welche hast du denn gelesen, Caro;Papier?

    Ich habe auch ein Diogenes Buch und vorne steht drin "Übersetzung erschien 1974" und "von G.A. Crüwell und Claudia Schmölders".

    Also ich habe zum größten Teil trotzdem verstanden, was gemeint ist:saint: An manchen Stellen waren * mit Begriffserklärungen in der Fußzeile und da hätte ich mir noch eins, zwei mehr von gewünscht.

    Der Roman "Krieg der Welten" von H.G. Wells, der 1898 veröffentlich wurde, ist ein Klassiker und Urgestein der Science-Fiction Literatur. Neben u.a. Jules Verne zählt Wells zu den Pionieren des modernen Sci-Fi Genres. Mit seinem Roman begründet er nicht nur das moderne Märchen des "Marsmännchens" (auch wenn seine Marsleute nicht grün sind) und schafft mit ihm den ersten Roman, der eine Invasion der Erde durch Außerirdische zum Thema hat. Auch sehr bekannt ist das nach diesem Werk geschaffene Hörspiel, das 1938 im Radio übertragen wurde und die Menschen in Angst und Schrecken versetzte.


    "Krieg der Welten" handelt von einem jungen gelehrten Mann, der dem Leser von seiner Erfahrung mit der Invasion durch die Bewohner des Planeten Mars berichtet. In England, unweit von London, aber doch mitten auf dem Land, schlagen nach und nach Kapseln auf der Erde ein. Kurz zuvor hatte man sie noch für Geschosse gehalten, denn man hatte beobachten können, wie etwas vom Mars aus abgeschossen wurde und glühend durch den Weltraum raste.

    Wells Protagonist berichtet von der Flucht und dem Überlebenskampf der Menschen und beschreibt dabei die technische und evolutionäre Überlegenheit der "Marsleute".


    Mehr Inhaltsangabe kriege ich gerade nicht hin, ohne wertend zu werden und ohne etwas zu verraten. Ein paar Sachen und Gedanken zu diesem herausragenden Werk muss ich allerdings loswerden:

    Ich habe "Krieg der Welten" spontan gekauft, weil ich schon lange einmal Science-Fiction lesen wollte und mir dann dachte, dass man doch mit einem Klassiker einsteigen könnte. Und ich muss sagen, dass ich ein "so altes Buch" selten so schnell durch hatte und verschlungen habe. =O Natürlich gleicht der Stil keinem modernen Psycho-Thriller, trotzdem musste ich unbedingt wissen, was als nächstes passiert. Spannend fand ich dabei besonders die Ausführungen von Wells zu den Marsleuten und ihrer "Technik". Viele der Punkte, die er dabei angeführt hat (z.B. die unterschiedliche Schwerkraft auf den zwei Planeten und die daraus resultierende Problematik für die Marsianer) waren genau die, die mir auch eingefallen wären, weshalb ich das recht plötzliche Ende (das ich nicht verraten werde) sehr schlüssig finde. Ich - von einem 120 Jahre in der Zukunft liegenden Standpunkt aus - finde Wells' Ideen zu der Technik der Marsianer zwar ziemlich ulkig, muss ihm aber zugestehen, dass er damit tatsächlich ein paar Sachen vorhergesagt hat, die später so ähnlich existiert haben. Beispielsweise haben die Marsianer eine Art schwarzen Nebel/Rauch, den sie nutzen, um Menschen systematisch in ihren Dörfern zu ersticken; das hat mich nur zu sehr an die Gas-Massaker des 1. Weltkrieges erinnert.

    An manchen Ecken von Wells' Ideen wäre ich vielleicht noch ein Stück weiter gegangen (zumindest was die Marsianer angeht). Die Überlegungen des Artilleristen bezüglich der Zukunft der Menschheit und die geschickten Einwürfe des Protagonisten darüber, wie wir Tiere und die Welt behandeln, finde ich dafür umso treffender. Den Blick also auch auf uns selbst zu lenken, und zu überdenken, warum wir den Marsianern ihr Handeln als böse und grausam vorwerfen, ist extrem gut und gleichzeitig subtil gelungen.

    Sicher hätte ich mir das Buch an manchen Stellen "extremer" und "weiter gedacht" gewünscht, allerdings kann ich das einem Buch von 1898 nicht vorwerfen.


    Abschließend muss ich also sagen: 9 von 10 und eine absolute Lese-Empfehlung von mir, wenn man sich denn auf etwas Fantastisches/Fiktionales einlassen möchte. Meinen Horizont hat es auf jeden Fall erweitert.:saint:<3